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Tibetan spiritual leader the Dalai Lama greets the audience as he arrives to speak on

Der Dalai Lama in Kalkutta (Januar 2015). Bild: AP/AP

Sektenblog

Die dunkle Seite des Dalai Lama

Wie der «Ozean der Weisheit» seinen Schweizer Hoffotografen Manuel Bauer schwer demütigte.



Er ist einer der bekanntesten lebenden Personen, er wird verehrt wie ein Popstar, er jettet um den Globus und fliegt mit dem Helikopter zurück nach Dharamsala: Der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus, von vielen Buddhisten als Gott-König angebetet. Vermutlich gibt es keine andere Person, die in der Weltöffentlichkeit mehr Vertrauen geniesst und als glaubwürdiger betrachtet wird.

Der Personenkult nimmt auch im Westen ungeahnte Ausmasse an, der Dalai Lama wird mit dem Titel «Ozean der Weisheit» geschmückt. Doch diese Weisheit hat enge Grenzen. Sie hört dort auf, wo die spirituellen Dogmen des Buddhismus beginnen.

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«Sternstunde Religion» auf SRF: Interview mit «Seiner Heiligkeit». Video: YouTube/SRF Kultur

Denn die buddhistische Lehre ist geprägt von Aberglauben und einem Weltbild, das tief im letzten Jahrhundert verwurzelt ist. So glaubt der Dalai Lama an Dämonen, magische Kräfte und mysteriöse Orakel. Weisheit sieht aber anders aus.

Das erfuhr ausgerechnet auch der bekannte Schweizer Fotograf Manuel Bauer, der jahrelang der Hoffotograf des Dalai Lamas war und der dem spirituellen Meister so nah kam wie nur wenige.

Das spirituelle Dogma knechtet die Empathie und Menschlichkeit, die der Dalai Lama angeblich im Übermass hat.

Bauer erlebte die andere Seite des tibetischen Lamas, weil sein 15-jähriger Sohn Yorick schwer behindert ist und unter der seltenen Krankheit Blitz-Nick-Salaam-Syndrom leidet. Diese führt zu Störungen bei den Hirnströmen im Sekundentakt. Hinzu kommen Zuckungen am ganzen Körper. Yorick kann weder reden noch gehen, auch die non-verbale Kommunikation funktioniert nicht.

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Manuel Bauers Bilder vom Dalai Lama. Video: YouTube/Gabriela Beyeler

Manuel Bauer, der sich aufopfernd um seinen Sohn kümmert, weiss nicht einmal, welche Empfindungen sein Sohn hat, ob er permanent leidet und ob er zwischendurch auch einmal glückliche Momente erlebt. Es ist also nicht auszuschliessen, dass Yorick permanent leidet.

In der Folge hat sich seine Wirbelsäule massiv verkrümmt, weshalb sie mit zwei Metallstützen operativ behandelt werden musste. Der Betreuungsaufwand ist gross, denn Yorick kann nicht selbständig essen und braucht einen Katheter, wie der «Tages-Anzeiger» schrieb. Die Zeitung rezensierte Bauers neues Buch «Brief an meinen Sohn», in dem er das Schicksal von Yorick thematisiert.

Im früheren Leben ein Kind getötet

Doch zurück zum Dalai Lama. Der 82-jährige Tibeter erkundigte sich einst nach dem Sohn seines Fotografen. Als er von dessen schwerer Krankheit erfuhr, wollte er Bauer trösten. Im Buddhismus lasse sich die Behinderung karmisch erklären, sagte der Dalai Lama. Eltern mit behinderten Kindern hätten möglicherweise in einem früheren Leben ein Kind getötet und müssten nun im Sinn des karmischen Ausgleiches einen kranken Sohn betreuen.

Diesen Gedanken des «weisen Mannes» muss man zuerst setzen lassen. Der Dalai Lama sagte Bauer mehr oder weniger verblümt, er habe in einem früheren Leben wohl ein Kind getötet. Unverblümt heisst das: Du bist oder warst einst ein Kindsmörder. Dafür büsst du nun.

Diese Aussage entlarvt das unmenschliche karmische Dogma. Und es entlarvt das verquere Bewusstsein des Dalai Lama, der in seiner spirituellen Verblendung nicht realisiert, was er Bauer damit antut.

Das System nennt sich «Trost nach karmischem Prinzip». Psychologisch gesehen ist es eine unmenschliche moralische Keule.

Das spirituelle Dogma knechtet die Empathie und Menschlichkeit, die der Dalai Lama angeblich im Übermass hat. Doch er hat in seiner spirituellen Konditionierung nicht nur seinen Fotografen übel stigmatisiert, sondern auch seinen Sohn gedemütigt.

Unmenschlich in Theorie und Praxis

Denn nach der absurden Karmatheorie muss sich auch Yorick in einem früheren Leben eines so schweren Verbrechen schuldig gemacht haben, dass er im aktuellen Leben mit einem derartigen Leiden bestraft wird.

Die Karmatheorie ist nicht nur in der Praxis ein unmenschliches System, sondern auch in der Theorie. Die Idee von der Wiedergeburt ist ein unbewiesenes und unplausibles religiöses Konstrukt. Ausserdem ist diese Reinigungs- oder Sühnevorstellung unsinnig, weil die «Sünder» keine Erinnerung an ihre vermeintliche Tat haben.

Sie werden also für eine Tat bestraft, die sie gar nicht kennen. Es fehlt das Schuldbewusstsein. Die Karmatheorie beinhaltet zudem, dass irgend eine höhere Macht das Geschehen auf der Erde lenkt.

Diese im Buddhismus undefinierte Macht sorgt also dafür, dass die karmischen Belastungen ausgeglichen werden. Konkret: Sie bestraft Sünder, indem sie diese in einem späteren Leben ein schweres Schicksal erleiden lassen. Da der Buddhismus keinen konkreten Gott kennt, spielen wohl Dämonen die Schicksalsgötter. Das ist ebenso schräg wie okkult.

Manuel Bauer verfügt zum Glück über einen nüchternen Geist und einen scharfen Verstand. Er baut auf die Evolutionstheorie und ist überzeugt, dass ein Gendefekt die Krankheit seines Sohnes bewirkt hat.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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157Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • virus.exe 05.10.2017 08:13
    Highlight Highlight Religion: der ewige Kampf erwachsener Menschen, wer den besseren und grösseren imaginären Freund hat.
  • bcZcity 02.10.2017 15:22
    Highlight Highlight Ist am Ende auch nur ein "Glauben" und da der Buddhismus eng mit dem Hinduismus verknüpft ist, muss man sich ja nicht ernsthaft fragen ob dies nun "die Antwort aller Antworten ist".

    Ich sehe hier aber nur einen Leidtragenden und zwar den Sohn von Herr Bauer. Der Buddhismus lehrt doch dass Leben auch leiden bedeutet, weil man sich an weltliche Dinge klammert und man so schnell wie möglich ins Nirwana möchte.



  • Spooky 01.10.2017 23:54
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist seltsam.
    Manuel Bauer präsentiert sich im Internet
    ganz anders, als Hugo Stamm erzählt.

    „Etwas ist faul im Staate Dänemarks“.
  • Gogl Vogl 29.09.2017 21:38
    Highlight Highlight Guten Abend Herr Stamm,

    Vielen Dank für Ihren Mut eine andere Blickweise auf eine sehr romantisierte Version des Buddhismus zu publizieren. Diese Version hat sich bei seiner Bildung jedoch stark mit der noch vorherrschenden Bön-Religion vermischt. Diese war geprägt vom Glauben an Naturgeister, Schamanismus etc. Wieso also verwenden Sie den viel umfassenderen Begriff der "buddhistischen Lehre" so achtlos für die Bewertung eines (leider) kaltherzigen Geschehnisses, wie es Herrn Bauer widerfuhr? Religion ist das Gefängnis der Spiritualität und ein weltliches Konstrukt. Fundamentalismus auch.
  • Xi Jinping 27.09.2017 17:18
    Highlight Highlight Religion ist und bleibt ein Hirngespinst und ist nur da, um Menschen (bei den einen mehr und bei den anderen weniger) ein Gefühl zu vermitteln, dass sie durch etwas gesteuert resp. gelenkt wird. In allen Religionen gibt es Dinge die "Idiotisch" sind... Bei den Christen ist es die Wiederauferstehung oder die ganze Adam und Eva Theorie... im Buddhistentum ist es die ganze Wiedergeburtssache... Grundsätzlich finde ich dass Religion etwas Gutes ist, wenn sie halt nicht radikal ausgelebt wird.
    • Michael Bamberger 28.09.2017 14:07
      Highlight Highlight Awesome-O: "Religion ist und bleibt ein Hirngespinst...Grundsätzlich finde ich dass Religion etwas Gutes ist,..."

      Hirngespinste (Synonyme: Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Verrücktheiten, etc.) sollen Ihnen zufolge etwas gutes sein?

      Wieso therapiert man dann oftmals Menschen mit derartigen Symptomen in psychiatrischen Kliniken?
    • Xi Jinping 29.09.2017 08:53
      Highlight Highlight Fair enough, Hirngespinst ist etwas übertrieben.
      So habe ich das natürlich nicht gemeint ^^ Aber es ist halt was, was in unseren Köpfen ist und nicht greifbar ist.
      Ich meine es gibt ja keine 100% sicherheit das Jesus der Sohn Gottes ist...oder? Dass er gelebt hat, denke ich, ist als sehr wahrscheinlich einzustufen...
      Falls du anderer Meinung bist, überzeuge mich =)
    • Idealist3000 29.09.2017 09:27
      Highlight Highlight Sehe ich gleich. Grundsätzlich wäre eine Welt ohne Religionen eine bessere Welt..... die grosse Frage bleibt: an was würden die Menschen glauben und wie würden sie agieren ohne das Diktat der Religionen ??? Wichtig bleiben natürlich die Werte der Ethik (Ehrlichkeit,Respekt,etc..)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 27.09.2017 03:54
    Highlight Highlight Der Titel müsste eigentlich heissen:
    "Die doofe Seite des Dalai Lama"
    • Pasionaria 27.09.2017 17:04
      Highlight Highlight Aber, Spooky, in den gehobenen Kreisen, wie in diesem Blog, sind Worte wie > doof nicht angebracht!
      Nur schon, wie würdest Du es auf Englisch übersetzen? Ev. dump? Dass auch, aber hier passt einfach nur > dark > the dark side of glorious Dalai Lama.
    • Spooky 27.09.2017 21:13
      Highlight Highlight @Pasionaria
      "Nur schon, wie würdest Du es auf Englisch übersetzen?"

      So: "The silly side of the Dalai Lama"

      ;-)
    • Pasionaria 29.09.2017 00:03
      Highlight Highlight Einsprache, das > silly kannst Du höchstens auf die Fangemeinschaft des Dalai Lamas oder vorallem auf sein Lächeln anwenden, aber was der Blog anspricht, ist total eine dark side des Gottkönigs....
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 25.09.2017 22:25
    Highlight Highlight Bei uns kommt in die Klapsmühle, wer an Reinkarnation glaubt, im Osten, wer nicht dran glaubt.
    So einfach.
    • Pasionaria 26.09.2017 15:48
      Highlight Highlight Hm......
      Hat viel auf sich!
      Dabei dachte ich bis jetzt, dass sich Gegensätze nach dem Gesetz des Ausgleichs regeln würden. In diesem Beispiel jedoch regelt es sich nach dem Gesetz der Verblendung lies Einfältigkeit....
    • Lucida Sans 30.09.2017 12:36
      Highlight Highlight Blödsinn. Kenne viele Leute, die an Reinkarnation glauben und frei herumspazieren. Ausserdem darf doch jeder seine Überzeugungen haben, wenn er/sie damit keinen belästigt oder bedroht. Ich selber bin nicht religiös, habe mich jedich daran gewöhnt, dass offensichtlich ein Bedürfnis besteht, an etwas zu glauben und sich darin aufgehoben zu fühlen. Ist dich OK so.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 25.09.2017 13:38
    Highlight Highlight Also wenn ich das karmische Prinzip richtig verstehe, haben die Tibeter in einem früheren Leben die Chinesen dranglasiert???
    • pamayer 25.09.2017 22:23
      Highlight Highlight Genau.
    • Oxymora 25.09.2017 23:21
      Highlight Highlight Historisch betrachtet auch:

      Unter König Thrisong Detsen, 763 plünderten tibetische Truppen China und eroberten die Hauptstadt Chang’an (heute Xian) Die Erwerbungen wurden 783 in einem Friedensvertrag bestätigt.
      779 wurde Buddhismus per Edikt zur Staatsreligion, die buddhistischen Geistlichen erhielten die höchsten Stellen in der Verwaltung


      Der letzte tibetische König, Lang Darma hatte als Anhänger der Bön, die falsche Religion. Einen buddhistischer Mönch ermordete Ihn und das tibetische Imperium zerfiel. China gewann die durch Tibet annektierten Gebiete zurück.
    • Spooky 26.09.2017 20:22
      Highlight Highlight Die Chinesen haben das tibetische Volk befreit. Heute geht es den Tibetern besser als vorher. Der Dalai Lama ist Fake News.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 24.09.2017 16:16
    Highlight Highlight Es ist schon erschreckend, wie Verblendete reagieren, wenn man deren Superstar, sei es nun Gott oder hier der Dalai Lama, näher beleuchtet.

    Schockierend für mich, dass die Anhänger der postuliert 'friedlichsten', gelassensten Religion, derart agressiv und gehässig auf berechtigte Kritik reagieren.

    H. Stamm ist in diesem Blog nur der Beleuchter des Popstars DL. Wieso regen sich soviele Leser darob auf? Es scheint, als müsse ER für die Missstände, die diese Religionsikonen umgeben, büssen. Man macht ja für eine miese Theateraufführung auch nicht den Beleuchter dafür verantwortlich! Oder?
  • rodolofo 24.09.2017 10:40
    Highlight Highlight Diese interessanten Überlegungen über den Einfluss der Buddhistischen Ideologie auf das Denken, Fühlen und Handeln des Dalai Lamas zeigen wieder einmal, was für einen ungeheuren Einfluss materiell unsichtbare Gedanken auf die materielle Welt haben!
    Wenn wir diese Überlegungen weiterspinnen, dann kommen wir darauf, dass das Geistige Oberhaupt des Tibetischen Buddhismus in seiner frühesten Kindheit von Buddhistischen Mönchen, die in einem unbekümmert spielenden Kind die Inkarnation ihres verstorbenen Meisters erkannten und ihn seiner Familie entrissen, was bei uns als Kindsraub bestraft würde...
  • mario_giri 24.09.2017 08:58
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm.
    Der Dalai Lama ist nicht Oberhaupt aller Tibetischen Buddhisten sondern nur Oberhaupt einer der vielen verschieden Mönchsgruppen!
  • Oxymora 24.09.2017 08:49
    Highlight Highlight Wenn man unter den Bedingungen lebt, die auf das Karma zurückgeführt werden, ist man nie Opfer menschlicher Untaten, von Katastrophen oder Krankheit.

    Man ist selberschuld!

    Unglück und Unrecht sind karmisch vorbestimmt.

    Zur Strafe für imaginäre Taten, kommt der Säugling (je nach Eltern) mit schlechtem Karma oder Erbsünden beladen zur Welt.

    Für Religionen, die der Legitimierung extremster Ungleichheit und Machtverteilung dienen, ein Segen.

    Wozu z.B.Verbrechen gegen die Menschlichkeit noch verfolgen?

    Verstorbene Täter werden entweder durch das Karma oder durch ewige Höllenqualen bestraft!
    Benutzer Bild
    • vera.vox 24.09.2017 15:52
      Highlight Highlight @ Oxymora

      Mir ist aufgefallen, dass du den Islam nie kritisierst.

      Ist Islam für dich die wahre Religion?


    • Oxymora 24.09.2017 18:07
      Highlight Highlight @vera.vox

      Vielleicht hat Ihre Wahrnehmung etwas Schlagseite.

      Real begutachtet, fällt es Ihnen schlicht völlig falsch auf.

      Zum aktuellen Thema lässt sich sagen:

      Im Islam gibt es weder Karma noch Erbsünde.

      Ich könnte ihn in dieser Beziehung höchstens

      als sehr fortschrittlich und modern loben.
    • Stachanowist 24.09.2017 22:48
      Highlight Highlight @ Vera

      Ihr Eindruck liegt wohl vor allem daran, dass der Islam im Religionen-sind-doof-Blog selten behandelt wird. Warum auch immer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jacj_ 24.09.2017 08:08
    Highlight Highlight "Die Idee von der Wiedergeburt ist ein unbewiesenes und unplausibles Konstrukt." Weil Religionen ja allgemein auf wissenschaftlich bewiesenen Grundsätzen basieren? ;)
    • Pelegrino 02.10.2017 09:34
      Highlight Highlight Auf Hebräisch heisst Wiedergeburt, > gehe zurück zu deinen Wurzeln wo du her kommst, <
  • Spooky 24.09.2017 03:37
    Highlight Highlight Der Kosmos stampft wild und unkontolliert und chaotisch vor sich hin, ähnlich wie Schwarzenegger als Terminator. Und dann gibt es irgendwelche kleinkarierten menschlichen Dummköpfe, die mittels Religion oder Wissenschaft irgendwelche Ordnung in das Chaos bringen wollen. Hugo Stamm ist einer von denen, die verzweifelt versuchen, Ordnung ins Chaos zu bringen. Wenn er das ganz spezifisch bei einzelnen Sektenopfern macht, dann habe ich den allergrössten Respekt vor ihm, dem Hugo Stamm. Aber sobald er ins Allgemeine abschweift, finde ich Hugo Stamm irgendwie stammstischnieveau.
    • rodolofo 24.09.2017 10:43
      Highlight Highlight Aber wenn der Kosmos doch so chaotisch sein soll, dann wird er doch wohl auch einige Ordnungsliebende Vernunft-Menschen tolerieren, oder? ;)
    • Pasionaria 24.09.2017 17:45
      Highlight Highlight Ach, Spooky, bist wieder am spuken, was verzapfst Du da wieder?
      Gem. jemand intelligenterer als wir beide Physiker N. Turok: Welch bemerkenswerter Moment der Geschichte. Mit u/wissenschaftl. Instrumenten können wir die Weiten des Kosmos sehen, die winzigsten Teilchen erforschen. In beiden Fällen haben sie eine überrasch. EINFACHHEIT offenbart, die im Konflikt mit den beliebtesten theor. Paradigmen steht. Ich glaube, dass diese Einfachheit ein Hinweis auf ein neues wissensch. Prinzip ist, dessen Entdeckung die nächste Revolution in der Physik und im Verständnis des Universums darstellen wird.
    • Spooky 24.09.2017 18:52
      Highlight Highlight @rodolofo
      Also, streng logisch gesehen gebe ich dir recht. Ohne den Begriff der Ordnung lässt sich das Chaos gar nicht denken. Das Chaos entsteht erst dadurch, indem der Mensch versucht, mittels seinem Verstand Ordnung zu schaffen.

      ????

      Na ja....so ähnlich 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 23.09.2017 22:44
    Highlight Highlight Hugo Stamm traut es also Manuel Bauer also nicht zu, sich seinen eigenen Reim aus dem (aus meiner Sicht ziemlich dummen) Statement des Dalai Lama zu machen. Aus Stamms Sicht sind wir alle unwissende, doofe Lämmer, nur er selber allein ist fähig, die Wahrheit zu erkennen. Wenn das nicht sektiererisch ist... Man kann es auch anders sagen: Woche für Woche legt sich Stamm jemand zurecht, indem er ihn einseitig in ein schlechtes Licht stellt, und schiesst ihn dann ab. Eine ebenso durchsichtige wie ärgerliche Masche.
    • gelesen 24.09.2017 14:04
      Highlight Highlight Herbert Anneler

      "Hugo Stamm traut es also Manuel Bauer also nicht zu, sich seinen eigenen Reim aus dem (aus meiner Sicht ziemlich dummen) Statement des Dalai Lama zu machen. Aus Stamms Sicht sind wir alle unwissende, doofe Lämmer, nur er selber allein ist fähig, die Wahrheit zu erkennen. Wenn das nicht sektiererisch ist... ... usw. usf. "

      Wie kommen Sie zu solchen Schlussfolgerungen?
      Sie dichten da eine Menge Ungeheuerliches dazu.
      Kritik an dogmatischer Denke zu äussern, ist noch lange nicht sektiererisch.
    • Pasionaria 24.09.2017 16:26
      Highlight Highlight gelesen
      @ Anneler: "Wie kommen Sie zu solchen Schlussfolgerungen?"
      Es tun Deinem Nick > gelesen eben nicht alle Ehre an, sondern lesen nur, was sie lesen und verstehen wollen. Wenigstens ist er einsichtig und reiht sich selbst unter 'doofe Lämmer' ein. Wie kommt er darauf?
      Eigenartige Menschen......
  • Raphael Stein 23.09.2017 22:00
    Highlight Highlight Immerhin ist der DL Vertreter einer feudalen, brutalen Minderheit im Tibet, die das Land über Jahrhunderte hinweg mit allerlei Hockuspokus ausgeplünder hat. Ganz wie andere Religionen auch, die uns näher sind.
  • Alienus 23.09.2017 21:42
    Highlight Highlight Ach der Buddhismus, eine Medaille mit einer dunklen sowie schmutzig-eckligen Seite.

    „…, die jeweilige Verkörperung des Gottes (Anmerkung: Dalai Lama), wird derartig verehrt, daß das Volk Pillen, die aus seinem Unrat (Anmerkung: Kot, Ausscheidung, Schitt uam.) gedreht wurden, ißt, weil es sie für heilig hält! ..“
    aus Geheime Gesellschaften … von Ch.W.Heckethorn, 1900

    Gerne möchte man als Agnostiker / Atheist wissen, ob dieser Brauch noch heuer in aller Munde ist….?

    Fazit: Der Grund dieses beschissenen Brauches war sehr, sehr obskur, wie vieles in Glaubenslehren, nicht nur der Buddhisten!
    • rodolofo 24.09.2017 10:49
      Highlight Highlight Lieber Alienus,
      immer wieder höre ich von robusten Müttern, dass sie ihre Kinder "Dreck" fressen lassen.
      Das stärke ihre Immun-Abwehr.
      Vielleicht bezwecken diese seltsamen Pillen ähnliches. Wer die Rosskur überlebt, wird ein kräftiges Ross sein, so lange sein Leben dauert!
      Und wer als Erwachsener immer noch Dreck frisst, beweist doch seinen unbedingten Gehorsam gegenüber der Obrigkeit!
    • Pasionaria 24.09.2017 16:14
      Highlight Highlight ".......nicht nur der Buddhisten!"
      Eventuell auch unter dem Motto: Manche Schutzreaktion ist eine Schmutzreaktion.
  • Spooky 23.09.2017 20:52
    Highlight Highlight Ich persönlich bin kein Freund vom Dalai Lama. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen. Auch der Dalai Lama hat das Recht dazu, in einem schwachen Moment einen Seich zu erzählen.

    Die Lehre vom Gesetz vom Karma kommt aus dem Hinduismus. Aber wir Hindus wissen ganz genau, dass die Lehre vom Karma nur eine hilflose, verzweifelte Erklärung ist in Bezug auf das Leiden. Die Wahrheit kennt niemand. Auch nicht die Wissenschaftler.
    • _kokolorix 23.09.2017 23:52
      Highlight Highlight Und weil die Wissenschaft keine absolute Wahrheit kennt sind die obskuren Erklärungen und Behauptungen der Religiösen gleichwertig?
    • Spooky 24.09.2017 00:55
      Highlight Highlight @kokolorix
      So ist es! Die Mythen der Wissenschaft, zum Beispiel der Urknall, wird in 2000 Jahren als Mythos behandelt werden, genau so wie wir heute die Erzählungen von Homer als Mythen behandeln.
  • RAERLU 23.09.2017 19:55
    Highlight Highlight Die Karmalehre des Dalai Lama ist in höchstem Masse menschenverachtend und findet sich auch in etlichen anderen Ideologien z.B. in der Anthroposophie dort wird die These aufgestellt das die Juden in der Geschichte immer wieder Opfer von Pogromen geworden da sie eine karmische Schuld abzutragen haben die frühere Generationen des Volkes/ der Religionsgemeinschaft auf sich geladen hätten.Das gleiche findet sich in der Theosophie und Ariosophie,bei Edgar Cacey,Nicholas Roerich,Jan van Helsing (Udo Holey) sowie in der völkisch-esoterischen stark antisemitischen Anastasia-Bewegung.
    • rodolofo 24.09.2017 11:01
      Highlight Highlight Mir gegenüber behauptete mal eine an sich sehr faszinierende, junge Frau, die stark von Esoterischen Vorstellungen beeinflusst war, dass eine Frau, die vergewaltigt werde, die Bestimmung habe, vergewaltigt zu werden.
      Sie habe eine Ausstrahlung, welche Täter anziehe, und werde so selbstverursacht zum Opfer.
      Ich war baff und sprachlos, denn diese Frau war alles Andere, als ein schüchternes Mauerblümchen!
      Aber wenn ich die Überschätzung des Geistes durch Esoteriker mit berücksichtige, dann komme ich darauf, dass für sie ihre Allmacht-Fantasien auch für den Fall eines Verhängnisses gelten müssen.
  • WolfCayne 23.09.2017 19:48
    Highlight Highlight Die vorgebrachte Kritik richtet sich gegen den tibetischen Buddhismus und nicht gegen den Dalai Lama. Dieser wäre in anderen Affären deutlicher hinterfragbar. Stichworte sind CIA und Dorje Shugden. Östliche Religionen werden von Patchwork-Gläubigen im Westen zu idyllischen Religionen emporgehoben. Auch diese Praktik ist hinterfragbar. Ebenso die Aussage des Dalai Lama, dass ein Kind mit Behinderung eine Bestrafung sei. Alle Menschen sind gleich — Egalité!
  • Hypatia 23.09.2017 19:27
    Highlight Highlight "Es ist also nicht auszuschliessen, dass Yorick permanent leidet."

    "Denn nach der absurden Karmatheorie muss sich auch Yorick in einem früheren Leben eines so schweren Verbrechen schuldig gemacht haben, dass er im aktuellen Leben mit einem derartigen Leiden bestraft wird."

    Fakt ist, dass Yorick aufgrund medizinischer Eingriffe und externer Lebenserhaltungssysteme mit einem derartigen Leiden weiter leben muss, was immer er auch dazu denken oder dagegen einwenden mag.

    Die Frage also ist - und sie mag hart klingen - , wer genau hier diesen Jungen mit einem derartigen Leiden bestraft.

  • RAERLU 23.09.2017 19:22
    Highlight Highlight Die Karmalehre des Dalai Lama ist grundlegend menschenverachtend und findet sich auch in etlichen anderen Ideologien z.B. in der Anthoposophire dort wird die These aufgestellt die Juden seien in der Geschichte im wieder Opfer von Pogromen geworden da sie eine karmische Schuld abzutragen haben die frühere Generationen des Volkes/der Religionsgemeinschaft auf sich geladen hätten.Das gleiche findet sich in der Theosophie und Ariosophie,bei Edgar Cacey,Nicholas Roerich,Jan van Helsing (Udo Holey) sowie in der völkisch-esoterischen stark antisemitischen Anastasia-Bewegung.
  • El Vals del Obrero 23.09.2017 18:44
    Highlight Highlight Es ist sicher gut aufzuzeigen, dass der Dalai Lama kein Heiliger ist und auch am tibetanischen Buddhismus sowie am vielen Religionen vorhandenen Karma-Gedanken nicht alles so optimal ist, wie man aus unserer Sicht oftmals meint.

    Das Beispiel, an dem das aufgehängt wird, kommt mir aber etwas gar gesucht vor. Man könnte meinen, der Dalai Lama hätte den Karmagedanken persönlich erfunden, nur in der Absicht Herr Bauer schwer zu demütigen.

    (Immerhin hatte er nicht gesagt, dass das behinderte Kind selbst im vorherigen Leben was Böses tat, was eine noch schlimmere Auswirkung des Karma-Prinzip wäre)
  • Spooky 23.09.2017 17:40
    Highlight Highlight Ich habe gegoogelt und habe von Manuel Bauer kein einziges böses Wort über den Dalai Lama gelesen.

    Ist dieser Artikel von Hugo Stamm ein Primeur?
  • Spooky 23.09.2017 17:16
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist aber sehr seltsam.

    Ich habe "Manuel Bauer" gegoogelt.

    Es gibt viel über ihn zu lesen im Internet. Es gibt auch ein Video von 2013:
    [https://www.srf.ch/play/tv/srf-myschool/video/photosuisse-manuel-bauer-714?id=bdd7e02e-20e0-4a44-ab6a-c3d53b6fbaa9]

    In diesem 12-Minutenvideo sagt Manuel Bauer, er sei glücklich darüber, dass er soviel lernen dürfe von der Tibetischen Philosophie, es sei eine wahnsinnig faszinierende Philosophie.

    Ich habe gelesen, dass Manuel Bauer seit 1990 bis 2015 ein Verehrer des Dalai Lama war.

    Seltsamer Artikel!
  • Michael Bamberger 23.09.2017 17:14
    Highlight Highlight @ Wölfli beim Lamm

    "Die Religionen wurden/werden missbraucht, um Menschen zu unterdrücken."

    Nix "Religionen", denn im geschilderten Zusammenhang mit Exorzismus ist der psychopathische "Unterdrücker" niemand anders als der biblische Jesus:

    "Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden." (Mk 16,16-18)
    • Pelegrino 01.10.2017 18:37
      Highlight Highlight Keinesfalls falschen Propheten anhören, denn das ist auch tödliches Gift trinken, gegen das niemand gefeilt ist. Wo lassen sich Prothesen ersetzen, und Mongoloiden heilen?
  • Share 23.09.2017 16:39
    Highlight Highlight Der Spirit also. Da ist die Ableitung zu Spiritualität doch weit hergeholt. Es Religion zu nennen, dürfte auch nicht in Frage kommen. Bleibt die Ideologie. Von Missionierung ist nichts bekannt. Nun ja, in dieser Situation verkünden beide Seiten. Zugegebenermassen weiss es niemand so genau.
  • Ohniznachtisbett 23.09.2017 16:36
    Highlight Highlight Genauso wie es Herrn Stamm und mir doch erlaubt ist und erlaubt sein muss, an keine der grossen Weltreligionen zu glauben, genau so ist es doch dem Dalai Lama erlaubt, Buddhist zu sein. Die Karmatheorie ist auf die umgekehrte Seite nicht etwas so schlechtes: "Führe ein anständiges Leben, schädige niemanden, dann wirst du es auch im nächsten Leben schön haben". Auch so wird versucht, die Leute an ein anständiges Leben anzuhalten. Was ja primär für das Funktionieren einer Gesellschaft nicht so schlecht ist.
    • Simsalabum 26.09.2017 07:24
      Highlight Highlight Den Menschen zu empfehlen ein anständiges Leben zu führen unterdrückt die Gesellschaft? Bitte entschuldige, ich kann es nicht höflich ausdrücken: die Aussage ist einfach nur lächerlich (und dumm).
    • Ohniznachtisbett 26.09.2017 10:35
      Highlight Highlight Evand: Also ich bin mir nicht sicher, ob dies grundsätzlich zu Unterdrückung führt. Klar es kann solche Auswüchse geben. Aber primär ist es doch nicht schlecht, dass sich eine Gesellschaft gewisse Normen gibt. Zum Beispiel, dass man sich nicht gegenseitig umbringt...Eine Gesellschaft ohne Normen würde bedeuten, dass man jeden betrügen, totschlagen oder sonst was dürfte. Das hat mit Unterdrückung nichts zu tun.
    • Lucida Sans 30.09.2017 13:10
      Highlight Highlight Unterdrückung - das moderne Tabu! Sich an Regeln zu halten, nicht immer und überall seinen (ach, so heiligen) Gefüüühlen nachzugeben, Rücksichtnahme ist pure Unterdrückung, Repression, gehört verboten.
  • Nixnutz 23.09.2017 16:17
    Highlight Highlight Oberflächlich betrachtet ähnelt das Karma aus der Darstellung der christlichen Erbsünde und macht den Menschen in seinem Dasein unfrei und abhängig von irgendwelchen Heilsbringern bzw. Erlösern. Leute mit solchen Absolutheitsansprüchen haben noch selten Gutes über die Welt gebracht. Solche Geltungsansprüche finde ich in allen seinen Ausprägungen höchst problematisch.
  • Alienus 23.09.2017 15:40
    Highlight Highlight Einige Blöcker, äh Blogger, meinen auf H. Stamm herum trampeln zu müssen. Dabei ist seine Kolumne doch kein religionsphilosophisches Proseminar.

    Es ist dem wahren Sinne nach ein locker-heiterer „Stammtisch“. Er legt ein Themenbrocken in diese Stammtischrunde und wir als Meute beißen uns oft daran fest. Es ist dann ein Gezerre und Gezeter – was es auch sein soll.

    Sollte ein Blogger etwa religiös-heilsbefriedigende Erbauung oder religiös-platte Stammtischparolen benötigen, so kann er diese sicherlich in offiziell-bischöflichen Postillen auf himmlischen Stammtischniveau suchen und finden!
    • Alienus 23.09.2017 18:06
      Highlight Highlight Rendel

      Sie haben mich schon richtig verstanden!

      „Sollte ein Blogger … Erbauung … benötigen, so kann er diese … in offiziell-bischöflichen Postillen … finden“!

      Denn falschen Trost gibt es bei H. Stamm nicht.
      Der besagte Absatz ist kein Rede- oder Schreibverbot:
      1. In der Diktion nicht. 2. Im Sinninhalt nicht. 3. Ansonsten würden erheiternde Texte fehlen. 4. Man würde die Funktion von Zensoren übernehmen, wie dies so allzu viele Religionen gerne machen. 5. Der freie Kampf um die „Wahrheit“ würde langweilig sein, nur unter seinesgleichen Ungläubigen!

      PS: Überfahren: gerne. Verbieten: nein.
    • Alienus 24.09.2017 19:53
      Highlight Highlight Rendel

      Antworten? Keine Antworten!
  • Sharkdiver 23.09.2017 13:55
    Highlight Highlight Nun ja, meiner Meinung nach wird hier der Dalai Lama persönlich "beschuldigt" (Titel) für etwas das nicht ihn persönlich Trift sondernen viel mehr sein Glaube. Diese karama straffe ist nicht nur ein Budhistischer Humbug sondern in vielen spirituellen und Eso kreisen verbreitet.
  • Mutzli 23.09.2017 13:47
    Highlight Highlight (2/2) http://www.huffingtonpost.co.uk/james-snell/dalai-lama-criticism_b_4421553.html

    https://en.wikipedia.org/wiki/14th_Dalai_Lama#Social_stances

    Fände es auch besser, wenn das Thema tibetischer Autonomität und die erlittene Gewalt in den Medien nicht immer mit dem Dalai Lama und der tibetischen Version des Buddhismus vermischt würden. Vor der Besetzung (was das alles auf keine Art und Weise rechtfertigen oder relativieren soll) war Tibet ein Regime unter dem D. Lama inkl. Leibeigenschaft und Unterdrückung.
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2009/feb/10/tibet-china-feudalism
  • Mutzli 23.09.2017 13:31
    Highlight Highlight (1/2) Finde es sehr gut, wenn von Zeit zu Zeit wieder grundlegende Aufklärungsarbeit zu solchen "heilligen" FIguren geleistet wird. Tut allen Beteiligten gut, daran erinnert zu werden, dass es auch nur Menschen sind und oftmals zwischen dem öffentlichen Bild und dem realen Welten liegen (auch z.B. beim Papst, Mutter Theresa etc.). So ist er auch gegen Abtreibung, volle LGBT-Rechte, für Atomwaffen (für Indien) und möchte das alle sich aus religiös/moralischen Gründen vegetarisch ernähren (woran er sich selber nicht hält). Paar Links dazu: https://www.salon.com/1998/07/13/news_79/
  • asozialezürcher 23.09.2017 12:57
    Highlight Highlight Vielleicht ist das für Hugo schwer zu begreifen, macht für mich doch mehr Sinn als daran zu glauben, dass reiner Zufall den Gendefekt hervorbrachte. Eine Version des jüngsten Gerichts, welches in den meisten Religionen vorkommt, verbunden mit der Ansicht der Wiedergeburt. Warum soll der Tod das Ende sein? Unsere Welt besteht aus Kreisläufen und gegenseitigen Polen, die immer zusammen tanzen. Tag und Nacht, Links und Rechts, Schwarz und Weiss mit all den Grautönen dazwischen. Wenn ich mir die Welt anschaue, das Glück und das Leid, sind Himmel und Hölle im hier und jetzt.
    • _kokolorix 24.09.2017 00:03
      Highlight Highlight Das einzig Vernünftige in deiner Aussage ist, dass Himmel und Hölle im Hier und Jetzt sind.
      Wieso glaubst du eher das ein Gott, Schicksal, Karma was auch immer alles bestimmt was geschieht? Es gibt nicht einen Beweis dafür. Den Zufall und seine Auswirkungen kann jeder täglich beobachten, es gibt eine schlüssige, logische Theorie welche den Zufall begründet und welche bisher nicht widerlegt, wurde
  • Jimmy No 23.09.2017 12:34
    Highlight Highlight Tibetischer "Buddhismus" ist weder friedlich noch tolerant z.B Sex ist den Mönchen erlaubt sofern sie nicht ejakulieren. Sex zwischen ♂ ist verboten, die der ♀ nicht.
    Nach den Lehren sind Mädchen ab 8 Jahren Geschlechtsreif.
    Elefant und Menschen essen ist Tantra konform.
    Um ins Shambala(Paradies) zu gelangen muss man im apokalyptischen Dschihad Christen, Juden und Muslime töten. Die Passagen lässt der Glückskeks natürlich aus wen er das Kalachakra-Tantra zitiert. Über seine Freunde die aus Nationalsozialisten, cia oder Sekten die Anschläge in Tokio verüben, will ich gar nicht erst anfangen.
    • dorfne 23.09.2017 13:44
      Highlight Highlight Nach dem was Sie hier schreiben müsste der D.L. ein Hassprediger sein- ist er aber nicht, im Gegenteil.
    • Jimmy No 23.09.2017 15:38
      Highlight Highlight Ich schrieb ja dass er die Passagen nicht zitiert. Sie können gerne die Dinge überprüfen. Fangen Sie doch gleich damit an was er über seinen Nachfolger sagte: "Ich kann mir vorstellen dass mein Nachfolger eine Frau wird.. aber es müsste eine sehr hübsche Frau sein." Nicht sexistisch/menschenverachtend genug dann informieren Sie sich über die Kalachakra-Tantra Rituale oder was sein Buddy SS-Oberscharführer Heinrich Harrer so geschrieben hat. DL ist nichts als Marketing der wie ein Papst gewählt wird
  • lilie 23.09.2017 12:19
    Highlight Highlight Im Buddhismus sind keine Dämonen für die Bestrafung von Sündern zuständig, da diese selber dem Karmagesetz unterworfen sind. Herr Stamm stülpt da einmal mehr seine christlich indoktrinierte Religionssicht einer anderen Religion über, ohne sich voher zu informieren.

    Was mich allerdings viel mehr interessiert: Was meint Herr Bauer zu der Aussage des Dalai Lama? Fühlte er sich beleidigt oder verletzt? Empfand er die Aussage als diskriminierend?

    Denn wenn Herr Bauer für den Dalai Lama arbeitet, kann er über die Aussage ja kaum überrascht gewesen sein.
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:49
      Highlight Highlight lilie
      Gute Fragen!
    • lilie 23.09.2017 14:17
      Highlight Highlight @kleiner schurke: Ja, sehr cool. Trotzdem herrscht gemäss buddhistischer Lehre keiner dieser Wesen über das Schicksal anderer. Der allmächtige Gott ist eine Erfindung des Judentums.
    • Wald Gänger 23.09.2017 18:18
      Highlight Highlight Den tibetischen Lamaismus kann man nur schlecht mit anderen buddhistischen Schulen und Praktiken vergleichen. Jimmy No erwähnt oben das Kalachakra-Ritual, das in vielen seiner Inhalten eher einer okkultistischen Praxis ähnelt als dem, was wir hier im Westen durch z.B. Thais vom Buddhismus wahrnehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 23.09.2017 11:16
    Highlight Highlight Es gibt ein strenges Anti-Rassismusgesetz in der CH, einen Anti-Sexismuscodex, Kinder dürfen nicht geschlagen werden, Behinderte dürfen nicht gehänselt und diskriminiert werden usw.. Das einzige Thema bei dem man verbal noch so richtig dreinprügeln darf ist die Religion. Wie armselig sich doch jene aufführen, die nur das Wissen akzeptieren, aber nichts wissen, den Glauben aber auch nicht haben.
    • Regas 23.09.2017 11:53
      Highlight Highlight "die nur das Wissen akzeptieren, aber nichts wissen, den Glauben aber auch nicht haben. "
      Sie wissen also nichts und haben den Glauben nicht. Glauben ist aber unwissen. Wer weis glaubt nicht. Trotzdem meinen die Gläubigen dem glauben gemäss alles zu wissen obwohl sie nichts wissen.
    • dorfne 23.09.2017 13:47
      Highlight Highlight @Regas. Wie kommen Sie darauf, dass ich von mir schreibe?
    • Share 23.09.2017 13:50
      Highlight Highlight @Wolf
      Irgendwas an deiner Aussage ist falsch, ich glaube es war das mit den Kindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzableiter 23.09.2017 10:49
    Highlight Highlight Ich finde man hätte hier auch gleich über den ehemaligen "Gottesstaat" Tibet schreiben können. Ein Staat in dem die Bevölkerung wie Leibeigene behandelt wurden und es über 90% der Bevölkerung verwehrt war Lesen und Schreiben zu lernen. Oder die Geistlichen Elite die alles andere als tolerant ist gegenüber anderen, abweichenden, Budhistischen Lehren.
  • Michael Bamberger 23.09.2017 10:42
    Highlight Highlight Retopoteto: "Behinderung wurde und wird im fundamentalistischen Christentum ähnlich erklärt."

    Nur im fundamentalistischen Christentum???

    "Der Exorzismus dient dazu, Dämonen auszutreiben oder vom Einfluss von Dämonen zu befreien und zwar kraft der geistigen Autorität, die Jesus seiner Kirche anvertraut hat." (Katechismus der Katholischen Kirche, Paragraph 1673)

    Der biblische Jesus hat der Überlieferung zufolge reihenweise Dämonen ausgetrieben und damit den psychopathischen Stoff geliefert, der für millionenfaches Leid unter den Menschen verantwortlich war und ist.
    • dorfne 23.09.2017 11:41
      Highlight Highlight Die Religionen wurden/werden missbraucht, um Menschen zu unterdrücken. Schauen Sie sich doch den IS an! Das versperrt den Blick auf die Glaubensinhalte. Kommt hinzu, dass die heiligen Bücher widersprüchliche Aussagen enthalten (zumindest die Bibel) und die Gewalt verherrlichen, übrigens auch gegen Frauen!
    • Pelegrino 01.10.2017 18:13
      Highlight Highlight Bamberger, es braucht keine Kirchenlehre um dem Aberglauben anheim zu fallen!! Das Alte ist wieder zu Neuen erwacht, das ist seit über 2000 Jahren her.
  • moedesty 23.09.2017 10:36
    Highlight Highlight uch muss immer wieder lachen wie man die wörter religion und sekte trennt. christentum = religion / scientology = sekte ... dabei sehe ich 0 unterschiede.
    • Nevermind 23.09.2017 12:38
      Highlight Highlight Die Anzahl der Gläubigen die du verführen kannst macht deine Sekte zur anerkannten Religion. Auch das Christentum hat mal als Sekte angefangen.
      Hast du also genügend Leute überzeugt, dass dein Imaginärer Freund der beste ist, kannst du darauf hinarbeiten, dass deine Religion vom Staat in dem du lebst anerkannt wird. Wenn du gut bist, werden die alten Religionen deiner weichen und in den Geschichtsbüchern unter Mythologie behandelt.
  • Rabbi Jussuf 23.09.2017 10:28
    Highlight Highlight Hugo Stamm vermischt hier zwei Moralsysteme.
    Die Kramalehre besagt, dass jedes Leben auf der Erde eine Art "Strafe", oder Konsequenz des letzten Lebens sei. Insofern gibt es keinen Grund, Menschen wegen einer Behinderung zu diskriminieren oder auszuschliessen. Aus Sicht des DL und der Karmalehre ist es eben keine Demütigung, sondern er meint es tatsächlich als Trost, als Erklärung für dieses spezielle Schicksal.
    Aber leider funktionieren Menschen nicht nach der Karmalehre, wie aus dem Link von Maracuja unten deutlich ersichtlich wird.
  • theluke 23.09.2017 10:13
    Highlight Highlight Etwas sehr wissenschaftlich betrachtet für meinen geschmack. Er ist nun mal buddhistische oberhaupt und hat buddhistisch zu leben und idt trotzdem noch 10 mal der bessere mensch wie du und ich
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 12:45
      Highlight Highlight blaubar
      Du liest viel Bücher vom DL?
      Dann wüsstest du aber, dass der DL kein Staatsoberhaupt ist.

      Aber das zeigt ja schön deine Lesefähigkeit. :-))
  • retopoteto 23.09.2017 09:24
    Highlight Highlight Wieso sich über Herrn Stamm ärgern? Er macht gängige journalistische Arbeit, nimmt einen Aspekt und vergrössert ihn. Was dabei herauskommt ist nichts Ausgewogenes. Wie im Journalismus üblich. Karmalehre kann verstören, klar. Behinderung wurde und wird im fundamentalistischen Christentum ähnlich erklärt. So hat wohl jeder Glaube Fragen offen für Aussenstehende. Meine Frage: Was glaubt denn Hugo Stamm?
    • dorfne 23.09.2017 10:48
      Highlight Highlight @silent speaker. Sie müssen gar nichts verfallen. Argumentieren Sie differenziert oder TROLLen Sie sich!
    • gelesen 24.09.2017 14:17
      Highlight Highlight Silent Speaker
      Diese Highlights sind ebenso so doof, wie diese Herzchen- und Blitzliklickli! (Dann kann man sie noch auf dem eigenen Profil einsehen, das, das allergrösste Highlight.)
      = einfach nicht beachten, es führt zu nichts oder nur zu dem, was sie dazu schreiben. Irgendjemand muss so seine Meinung äussern und sie ist wahnsinnig gut verständlich.
  • amRhein 23.09.2017 09:18
    Highlight Highlight Über Götter, Geister und Jenseitswelten und dergleichen muss man nicht reden, weil es sie nicht gibt. Oder hat wer konkrete Hinweise?

    Verrückt ist es, wenn man sein Leben danach ausrichtet und die Vernunft beiseite schiebt. Gefährlich wird es dann, wenn wie kürzlich eine Freundin mir geraten hat, ich sollte die Medikamente (Chemotherapie) beiseite legen und in Geistheilung vertrauen. Auch wenn das ihrerseits gut gemeint war, es wäre schlicht fatal.
    • radiisli 23.09.2017 10:18
      Highlight Highlight Sorry, sollte keine Blitz, sondern ein Herz sein.
    • Caturix 23.09.2017 10:41
      Highlight Highlight Keiner kann beweisen dass es einen Gott gibt. Keiner kann beweisen dass es keinen Gott gibt.
    • dorfne 23.09.2017 11:20
      Highlight Highlight Das ist nun wirklich Quatsch. Aber Sie habens ja selber gemerkt. Ich glaube auch, dass man durch Meditation seine Selbstheilungskräfte stärken kann, es kann auch helfen, wenn andere Menschen Energie spenden. Aber das Alles ersetzt nicht die Schulmedizin. Alles Gute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 23.09.2017 08:57
    Highlight Highlight Sollte der Dalai Lama dem Manuel Bauer tatsächlich gesagt haben, dass er, Manuel Bauer, möglicherweise in einem früheren Leben ein Kind getötet hat, und er jetzt dafür mit einem behinderten Sohn "bestraft" wurde. Ja dann muss man grundlegend sein Urteil über den Dalai Lama revidieren.

    Wahrlich verstörend, was der Dalai Lama von sich gegeben hat. Seine Aussage gilt demnach für 👉alle Eltern, die schwertstbehinderte Kinder haben.

    Ich muss über die Bücher, was den Dalai Lama betrifft. Schockierende Aussage.
    • Maracuja 23.09.2017 09:35
      Highlight Highlight Äusserungen entsprechen buddh. Dogmas: "Sabriye erblindete im Alter von 12 Jahren ... Sie studierte Tibetologie und Zentralasiatische Wissenschaften ... Nach dem Studium reiste sie zu Pferd quer durch Tibet und entdeckte, dass behinderte Menschen und insbesondere Blinde in Tibet stark stigmatisiert werden. Die Tibeter – mehrheitlich Buddhisten – sehen speziell Erblindung als eine Strafe für im vorhergehenden Leben begangene Taten. So werden besonders blinde Kinder in Tibet of weggesperrt, angebunden oder zum Betteln auf die Strasse geschickt." Quelle http://www.kanthari.ch/ueber-uns/gruender/
    • Baba 23.09.2017 10:04
      Highlight Highlight Wer sich nur ein wenig mit dem Buddhismus und der Karmatheorie befasst, muss zugeben, dass aufgrund dieser Theorie die Aussage des Dalai Lama völlig stimmig ist. Sie sollten damit wohl nicht nur über die Bücher bezüglich des DL, sondern bezüglich des Buddhismus als Ganzes.
      Für viele Menschen ist aber diese Karmatheorie auch ein grosser Trost. Sie gibt ihnen die Hoffnung, dass es im nächsten Leben besser wird. Damit ist die KT gar nicht so weit von den christlichen Dogmen des himmlischen Paradieses, bzw Fegefeuers/Hölle entfernt.
      Jede Religion funktioniert irgendwie mit Zuckerbrot & Peitsche!
    • Rabbi Jussuf 23.09.2017 10:19
      Highlight Highlight Baba, es stimmt sicher, dass die Aussage des DL stimmig ist. Das heisst dann aber bezogen auf die Geschichte hier, dass die Dogmenlehre dahinter Mist ist.
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  • mxpwr 23.09.2017 08:52
    Highlight Highlight Die Artikel von Hugo Stamm bringen einem irgendwie nicht weiter. Er greift ein Aspekt einer Religion heraus - hier das Karma - und erklärt, dass das rational Unsinn sei. Damit hat er zwar recht, das war aber allen auch schon vorher klar. Dieses Prinzip einfach immer auf einen anderen irrationalen Aspekt einer Religion anzuwenden bietet wenig Erkenntnis.
    • amRhein 23.09.2017 09:47
      Highlight Highlight „das war aber allen auch schon vorher klar“

      Das sehen aber viele gar nicht so. Die Vorstellung von Karma und dem Auflösen im Nirvana suggeriert eine mit Schuld oder Karma belastete Existenz aller Menschen. Tatsächlich ist mMn das Leben eines jeden Lebewesens ein Geschenk. Meiner Meinung nach widerspricht die Vorstellung von Karma/Schuld der Würde, die jedes Leben mit seiner Geburt mitbekommt.

      „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
    • amRhein 23.09.2017 09:59
      Highlight Highlight Gerade bei religiösen Vostellungen ist es angebracht, sich Gedanken zu den irrationalen Aspekten zu machen, um sie aufdecken zu können. Karma ist mMn mitverantwortlich für das Kastenwesen.
    • Buff Rogene 23.09.2017 10:53
      Highlight Highlight Es mag sein, dass durch die Philosophie d. Karmas gewisse Dinge im Nachhinein als "unveränderbar" legitimiert werden und gesellschaftliche Verhältnisse stabil sein lassen.

      Am Ursprung des Kastenswesens stand aber ganz simpel die Unterscheidung zwischen helleren und dünkleren Menschen, danach weitere Unterscheidungen in bessere und "gemeinere" Berufsgattungen....
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  • dorfne 23.09.2017 08:52
    Highlight Highlight Wenn man wie der Fotograf weiss, dass der Karmaglaube zum Inhalt einer Religion gehört, braucht man diese Aussage nicht persönlich zu nehmen. Der Fotograf hätte zum Dalay Lama einfach sagen können " daran glaube ich nicht." Punkt. Ich übrigens auch nicht.
    • Maracuja 23.09.2017 09:42
      Highlight Highlight Als Eltern eines behinderten Kindes hat man ihrer Meinung nach also cool und schlagfertig zu bleiben, wenn man mit blöden Sprüchen, unbewiesenen Behauptungen und Anmassungen konfrontiert wird? Der Fotograf lebt zum Glück in einem Umfeld, in dem nur Wenige an solchen Quatsch glauben, Behinderte und ihre Angehörigen, die im Tibet leben, leiden durch solche Stigmatisierung aber erheblich.
    • dorfne 23.09.2017 10:38
      Highlight Highlight @Maracuja. a)wissen wir nicht in welchem Kontext der D.L. das gesagt hat, wir waren beim Gespräch nicht dabei, vielleicht gab es von ihm auch tröstende Worte; b)musste der Fotograf davon ausgehen, dass der oberste Buddhist damit kommen würde c)rennen Sie mit Ihrem Kommentar bei mir offene Türen ein. Ich glaube selber auch nicht an das Karma.
    • dorfne 23.09.2017 11:09
      Highlight Highlight @Maracuja. Sie sind gar nicht zimperlich im Austeilen. Wie es sich halt gehört für einen feinfühligen Menschen, gäll!



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  • dorfne 23.09.2017 08:45
    Highlight Highlight Aberglaube ist gem. H.S. der Glaube an Dämonen, magische Kulte und Orakel. Wie kann jemand, der im Christentum offenbar ein Märchen und Kokolores sieht von Aberglaube reden? Was ist denn der wahre Glaube? Der Atheismus? Heute ist der Buddhismus dran. Und in zwei Wochen vielleicht der Salafismus? Ah, man will nicht als islamophob dastehen, dafür darf man bei andern Religionen umso kräftiger dreinhauen.
    • Energize 23.09.2017 09:57
      Highlight Highlight Atheismus ist kein Glaube - es ist genau das Gegenteil. Atheismus ist das Fehlen eines Glaubens.
    • dorfne 23.09.2017 10:43
      Highlight Highlight @Energize. Das mein ich ja, wenn es keinen Glauben gibt, kann es auch keinen Aberglauben geben. Wie kann H.S. von Aberglaube schreiben, wenn er selber offenbar nicht glaubt! Die unsorgfältige Argumentation gefällt mir nicht!
    • amRhein 23.09.2017 13:06
      Highlight Highlight @Wölfli: „Was ist denn der wahre Glaube? Der Atheismus?“

      Nicht religiös zu sein (Atheismus) ist sicher keine Form des Glaubens. Wer sagt denn, dass es keinen Glauben/Aberglauben geben soll?
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Wir brauchen keinen Gott, um zu wissen, was Gut und Böse ist

Das moralische und ethische Empfinden ist genetisch bedingt und tief in uns verankert.

Religionsgemeinschaften können noch so unterschiedliche Heilslehren verkünden, eine universelle Gemeinsamkeit verbindet alle: Sie sind überzeugt, die Hüter von Moral und Ethik zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus leiten sie ihre Relevanz und Daseinsberechtigung ab, die sie kräftig propagieren und als Rechtfertigung für ihre Missionsbestrebungen anführen.

Doch stimmt der Anspruch, dass die Welt ohne den Ethikkompass der Religionen ein barbarischer Ort wäre? Dass bei uns ohne den Glauben …

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