Schweiz
Medien

Jetzt wissenschaftlich bewiesen: watson doch nicht so scheisse wie angenommen

Jetzt wissenschaftlich bewiesen: watson doch nicht so scheisse wie angenommen

02.10.2015, 16:2802.10.2015, 16:54

Good news, baby: Im neuen Jahrbuch «Qualität der Medien» erhält watson eine äusserst gute Note. In einem Vorbericht des Jahrbuchs, das am 26. Oktober erscheint, heisst es: 

«Die wissenschaftliche Analyse zeigt, dass die Qualität auf den Einstiegsseiten von watson.ch im Vergleich zur Onlinearena überdurchschnittlich gut ist. Die Newssite positioniert sich zwischen den überregionalen Qualitätssites und den Newssites der Gratis- und Boulevardpresse.»

Zum ersten Mal wurden dieses Jahr mit watson und Blickamabend.ch neben den Newsseiten der etablierten Printmedien auch reine Online-Portale analysiert. Die Grafik zeigt, wie watson und die anderen Newsportale abschneiden.

Bild

Dazu heisst es im Bericht weiter:

«watson positioniert sich in den Deutschschweizer Medien zwar hinter den Qualitätsflaggschiffen nzz.ch und tagesanzeiger.ch, aber deutlich vor den Newssites der Boulevard- und Gratismedien.»

Weiter schreiben die Autoren, watson habe sich «mit 59'000 Nutzern pro Tag eine starke Stellung am Schweizer Newsmarkt erkämpft und erreicht bereits Reichweiten wie die seit längerem etablierten Titel bernerzeitung.ch und baslerzeitung.ch.»

Wir so:

Animiertes GIFGIF abspielen

Das Jahrbuch «Qualität der Medien» des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) an der Universität Zürich analysiert jedes Jahr die Strukturen und Inhalte in der Schweizer Medienlandschaft. Die Analyse ins Leben gerufen hatte im Jahr 2010 der Soziologe Kurt Imhof, der im Frühling dieses Jahres verstorben ist.

Wir bedanken uns bei unseren Eltern, allen Otten dieser Welt und natürlich bei euch, ihr lieben User – ohne euch wäre das nie möglich gewesen. 💕

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Der Ausbau der Wasserkraft stockt – und Macher Rösti wirkt plötzlich unentschlossen
Ein interner Bericht dokumentiert grobe Projektfehler beim Ausbau der Wasserkraft. Aber auch die Lösungsvorschläge sorgen für Kritik.
Staudämme galten als perfekte Lösung für die Energiewende. Das Stromgesetz mit 16 Projekten des Runden Tisches Wasserkraft wurde im Juni 2024 mit fast 70 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Doch jetzt zeigt der interne Bericht einer «technischen Begleitgruppe», die Bundesrat Albert Rösti eingesetzt hat: Die Energiebranche hat bei der Selbstdeklaration ihrer Projekte massiv übertrieben – und seine Mitarbeitenden haben Angaben unkritisch übernommen. Über ein Drittel der Staudämme und der Erweiterungen kann nicht gebaut werden.
Zur Story