Schweiz
USA

Wer in die USA fliegt, muss bald weniger Formalitäten erledigen

Wer in die USA fliegt, muss bald weniger Formalitäten erledigen

16.12.2015, 13:5416.12.2015, 13:58

Schnellere Einreise in die USA dank weniger Formalitäten an der Grenze: für Schweizer ist das bald Realität. Ein entsprechendes Übereinkommen wurde am Mittwoch in der US-Botschaft in Bern unterzeichnet. In Kraft ist es allerdings noch nicht sofort.

Flüge in die USA sollen künftig mit weniger Papierkram verbunden sein.
Flüge in die USA sollen künftig mit weniger Papierkram verbunden sein.
Bild: KEYSTONE

Nun würden die technischen Details für die Umsetzung diskutiert, hiess es in einer Mitteilung der US-Botschaft. Mit der Teilnahme am Programm «Global Entry» des US-Zoll- und Grenzschutzes (U.S. Customs and Border Protection) vereinfacht und beschleunigt sich nach deren Angaben die Einreise in die Vereinigten Staaten an 60 Grenzkontrollstellen wie Flughäfen oder auch Seehäfen.

Nach einer Vorüberprüfung müssen sich in die USA Einreisende Schweizer Bürger demnach an der Grenze nur noch an «Global Entry kiosks» melden, ihren biometrischen Pass zeigen, ihre Fingerabdrücke am Scanner überprüfen lassen und eine Zollerklärung ausfüllen. Das Schlangestehen wie bisher dürfte damit der Vergangenheit angehören.

Am «Global Entry»-Programm nehmen bereits Grossbritannien, Deutschland, die Niederlande, Panama, Südkorea und Mexiko teil – und indirekt auch Kanada. Mit Ausnahme von Kanada, Mexiko und Panama sind diese Länder bereits im Visa Waiver Program, das den jeweiligen Staatsangehörigen erlaubt, ohne Visum in die USA einzureisen.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Dieses Unglück reiht sich anders ein als die Katastrophen zuvor»
Wilfried Meichtry ist Historiker, Autor und hat sich viel mit Katastrophen im Wallis beschäftigt. Ein Gespräch über Blatten, die Berge und die Sinnlosigkeit des jetzigen Unglücks.
Als Sie am Neujahrstag von der Katastrophe in Crans-Montana vernommen haben – was ging Ihnen da durch den Kopf?
Wilfried Meichtry: Ein grosses Gefühl der Betroffenheit. Ich kenne Crans-Montana sehr gut; ich bin nicht weit weg davon aufgewachsen. Als ich von der riesigen Opferzahl hörte, konnte ich es fast nicht glauben. Und natürlich kreisten meine Gedanken auch schnell um meine eigenen Kinder, die um die zwanzig Jahre alt sind. Es ist unvorstellbar, wie schnell ein junges Leben zu Ende sein kann. Das wurde der Schweiz in einer Dimension ins Bewusstsein gerufen, die sie bislang nicht gekannt hat.
Zur Story