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Schweizer Cup, Viertelfinal

Sion – Basel 6:5 (1:0, 2:2) nP

Lugano – Köniz 2:0 (0:0, 0:0) nV

Frust für Breel Embolo: Nach der Niederlage in Sion wird es wieder nichts mit dem ersten Cupsieg.
Bild: KEYSTONE

Breel, warum guckst du so traurig? Ach so, wieder gegen Sion verloren – ist halt Cup, gell?

Cup-Drama im Stade de Tourbillon: Titelverteidiger Sion verspielt eine 2:0-Führung gegen Meister Basel und behält im Penaltyschiessen doch die Oberhand. Lugano mit Mühe gegen Köniz weiter.

13.12.15, 18:43 13.12.15, 19:16

Das sind die Cup-Halbfinals

Luzern – Lugano
Sion – Zürich
Spieldaten: 2. und 3. März 2016​

Sion – Basel 6:5 nP

>>> Hier gibt es die Highlights der Partie zum Nachlesen im Liveticker

– Der FC Sion verdiente sich den 20. Einzug in den Halbfinal des Schweizer Cup, obwohl er in der Schlussphase der regulären Spielzeit noch einen 2:0-Vorsprung verspielt hatte. Im Penaltyschiessen verwertete Pa Modou den entscheidenden Versuch gegen Basels Goalie Nummer 3, den 21-jährigen Mirko Salvi. Von den Sittenern verschoss nur Reto Ziegler, bei Basel scheiterten Birkir Bjarnason und Samuel.

– Zuvor schien Sion lange Zeit völlig problemlos Richtung Halbfinals zu marschieren. Dank Toren von Pa Modou und Ebenezer Assifuah führten die Walliser 2:0 und hielten den FC Basel unter Kontrolle. Doch zum wiederholten Mal in dieser Saison bewies der Serienmeister, dass er sich auch ohne zu brillieren aus brenzligen Situationen befreien kann. In der 79. Minute landete ein Freistoss von Elneny mit etwas Glück im Tor.

– In der Folge drückte der FCB mit Vehemenz auf den Ausgleich. Die weiten Bälle der Gäste und die Belagerung des Sittener Strafraums zahlten sich aus, weil Schiedsrichter Stephan Klossner nach einem Zweikampf zwischen Léo Lacroix und Breel Embolo in der 89. Minute auf Penalty entschied. Janko verwertete diesen souverän. In der Verlängerung hatten die Basler die beste Möglichkeit, als der Sittener Carlitos in der 114. Minute fast ins eigene Tor traf.

Was für eine Woche: Sion-Trainer Didier Tholot jubelt mit Jagne Pa Modou.
Bild: KEYSTONE

Lugano – Köniz 2:0 nV

– Mit sehr viel Mühe konnte der FC Lugano eine Sensation im Schweizer Cup abwenden. Die Tessiner bezwangen im Viertelfinal das drittklassige Köniz 2:0 nach Verlängerung. Das vorentscheidende 1:0 von Domen Crnigoj fiel erst nach 110 Minuten.

– Erst in der Verlängerung kamen die hochfavorisierten Tessiner zu einer ganzen Reihe erstklassiger Chancen, mit denen sie in Führung gehen und sich absetzen hätten müssen. Den Unterschied machten schliesslich zwei schöne Einzelleistungen aus, die erste von Domen Crnigoj vorgeführt, die zweite vom eingewechselten Anastasios Donis nach 116 Minuten.

«Wir wurden hier für eine sehr gute Leistung nicht belohnt. Auf jeden Fall können wir aber darauf aufbauen für die Meisterschaft.»

Köniz-Trainer Bernard Pulver

– Zu den besten Spielern der Berner gehörten die in der Super League erprobten Miguel Portillo und Jiri Koubsky, die die Innenverteidigung bilden. Sie hielten die Defensive so gut zusammen, dass die Luganesi kaum je Lücken und Räume fanden. So entwickelte sich die längste Zeit ein wenig spektakuläres Spiel. (dux/si)

Domen Crnigoj erlöst den FC Lugano in der 110. Minute und lässt sich von seiner Mannschaft feiern.
Bild: TI-PRESS

Die Telegramme

Sion - Basel 6:5 (1:0, 2:2) nP
SR Klossner.
Tore: 37. Pa Modou (Lacroix) 1:0. 66. Assifuah (Kouassi) 2:0. 79. Elneny 2:1. 89. Janko (Foulpenalty) 2:2.
Penaltyschiessen: Elneny 0:1, Bia 1:1; Janko 1:2, Ziegler verschiesst (Latte); Bjarnason verschiesst, Salatic 2:2; Samuel verschiesst (Latte), Carlitos 3:2; Callà 3:3, Pa Modou 4:3.
Sion: Vanins; Zverotic, Lacroix, Ziegler, Pa Modou; Kouassi, Salatic; Follonier (84. Adao), Fernandes, Carlitos; Assifuah (77. Bia).
Basel: Salvi; Xhaka (34. Samuel), Lang, Suchy, Safari; Elneny, Zuffi (72. Callà); Embolo, Delgado (69. Albian Ajeti), Bjarnason; Janko.
Bemerkungen: Sion ohne Ndoye, Rüfli (gesperrt), Konaté, Zeman, Karlen und Mboyo (alle verletzt). Basel ohne Vaclik, Vailati, Degen, Hoegh, Akanji und Gashi (verletzt). Verwarnungen: 33. Delgado (Foul). 50. Lang (Unsportlichkeit). 54. Samuel (Foul). 54. Salatic (Reklamieren). 68. Kouassi (Foul). 78. Bjarnason (Reklamieren). 84. Adao (Foul). 91. Elneny (Foul). 96. Safari (Foul). 113. Lacroix (Reklamieren). 116. Fernandes (Foul). 120 Janko (Unsportlichkeit)

Lugano - Köniz 2:0 (0:0, 0:0) nV
1849 Zuschauer. - SR Pache.
Tore: 110. Crnigoj 1:0. 116. Donis 2:0.Lugano: Valentini; Veseli, Datkovic, Urbano, Jozinovic; Crnigoj, Rey, Sabbatini; Culina (96. Josipovic), Rossini (60. Donis), Bottani (54. Tosetti).Köniz: Moser; Pfründer, Portillo, Koubsky, Carrasco; Balvis (46. Colic), Rebronja; Cigic (104. Mallia), Schubert, Wellington (90. Kisa); Osmani.
Bemerkungen: Lugano ohne Djuric, Piccinocchi (verletzt), Markaj, Milosavljevic und Susnjar (nicht im Aufgebot). Köniz ohne Miani (gesperrt), Tugal, Demolli und Schindler (verletzt). Verwarnungen: 20. Crnigoj (Foul), 28. Schubert (Foul), 49. Colic (Foul), 67. Urbano (Foul), 71. Rebronja (Foul).

David gegen Goliath: Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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  • Repplyfire 14.12.2015 07:52
    Highlight Egal, brauchen dieses Jahr wirklich keinen Trostpreis.
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  • Smash 14.12.2015 00:13
    Highlight Egal, nächstes Jahr ist wieder Cup!!! Jetzt muss man den Cup abhaken und auf die Meisterschaft (wobei wir da wohl sowieso gewinnen werden, solange die anderen Teams nichts auf die Reihe kriegen)und EL konzentrieren!!! Rot-Blau für immer❤️💙!!!
    14 30 Melden
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  • Paganapana 13.12.2015 23:52
    Highlight Schade sind wir aus den cup ausgeschieden :(
    *mit tausendernötchen aus der el/cl die tränen wegwisch*
    10 28 Melden
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  • Gelöschter Benutzer 13.12.2015 21:06
    Highlight eimol basel, immer basel, ob mit oder ohni cup, scheissegal
    24 61 Melden
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  • Calvin WatsoFF 13.12.2015 20:23
    Highlight guet nacht uuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
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  • SeKu 13.12.2015 19:29
    Highlight Hihi, selbst der obligatorisch geschenkte Penalty und die vielen erfundenen Freistösse nahe dem Sittener Strafraum in der Verlängerung konnten den FCB nicht retten. Das wird den schweizerischen Verband aber ganz schön anschiessen.
    87 59 Melden
    • jk8 13.12.2015 20:13
      Highlight Der Linienrichter hat dem aber zugegebenermassen entscheidend entgegengewirkt. ;)
      38 11 Melden
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  • Seebär 13.12.2015 19:29
    Highlight Ich bin enttäuscht über die Überschrift.
    Ist das neutral oder eine persönliche Meinungsäußerung?
    18 67 Melden
    • Alex 13.12.2015 19:39
      Highlight Persönliche Neutralität eines Baslers.
      67 12 Melden
    • Seebär 14.12.2015 00:21
      Highlight Gute Antwort Alex, ich bleib dabei dein Post ist tendenziös, auf Breel. Egal deine Beiträge sind gut und ich freu mich auf weitere
      4 5 Melden
    • Alex 14.12.2015 08:04
      Highlight Nächstes Mal mach ich dir wieder mehr Freude, versprochen :)
      2 0 Melden
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  • maxi 13.12.2015 18:59
    Highlight basel hed #keilust uf eh cup
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  • The fine Laird 13.12.2015 18:51
    Highlight Was haaaaaaben wir gelacht!
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    • thedarkproject 13.12.2015 19:04
      Highlight In etwa so, wie wir jedes Jahr auf dem Barfi lachen? Oder wie wir lachen, wenn YB, FCZ, Sion und GC in der Tabelle nur noch unsere Fersen sehen? Ja dieses Lachen kenne ich. Das ist tatsächlich wunderschön.
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    • jk8 13.12.2015 20:04
      Highlight Wenn Basel über die sportlich klar Schwächeren lacht, ist das meiner Meinung nach ein Gewinnverwöhntes und nicht sehr sportliches "Lachen".
      Wenn aber der Underdog gegen den Meister der letzten 5-6 Jahre gewinnt, ist Feiern (und auch Schadenfreude) mehr als angebracht.
      -- Euch Basler würde es übrigens nicht schaden, einmal eine verkorkste Saison, wie wir Zürcher sie gerade haben, zu spielen!
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    • thedarkproject 13.12.2015 20:46
      Highlight @jk8: Das würde niemandem helfen. Dem FC Basel nicht, und vor allem dem Schweizer Fussball nicht. Wer holt sonst die UEFA-Punkte? YB, das sang und klanglos gegen einen Dorfverein aus Asien rausfliegt? Der FCZ, der gegen dass äusserst limitierte Dimano Minsk den kürzeren zieht? Nein, nein. Eine Schwächephase von Basel wäre eine Katastrophe für den Schweizer Fussball. Ob ihr das wahrhaben wollt oder nicht.
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    • jk8 13.12.2015 21:34
      Highlight Ob du s glaubst oder nicht, thedark..., wenn der FCB in der Championsleague gewinnt (und damit ausserdem unmengen Millionen verdient) ist mir das absolut schnuppe.
      Und mit dem "nicht schaden" habe ich natürlich aus eurer Sicht ein wenig untertrieben - vor allem eurer, in deinem oberen Kommentar zum Vorschein kommender Arroganz, würde euch ein wenig Baisse nicht schaden. ;-)
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    • smoenybfan 13.12.2015 21:40
      Highlight Ihr immer mit euren Punkten...Eine ausgeglichene Liga würde dem Schweizer Fussball besser tun als eure Punkte für den Koeffizienten. Davon profitiert nämlich auch nur ihr Basler und sonst niemand wirklich. Für hin und wieder EL würde es auch ohne euch reichen ;)
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    • Wasmeinschdenndu? 13.12.2015 21:57
      Highlight Seit wann spielen asiatische Dorfvereine in europäischen Wettbewerben? 😂
      Aber vom Niveau her war YB's Gegner etwa auf dem Asiatischen-Dorfclub-Niveau
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    • Mett-Koch 13.12.2015 22:11
      Highlight @darkproject: also mir würde es überhaupt nichts ausmachen. CL ist ohnehin überbewertet und die meisten verzichten gerne auf eure Punkte 😉
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    • thedarkproject 13.12.2015 22:43
      Highlight Natürlich interessieren euch die UEFA-Punkte nicht. Ihr kennt die Champions League ja höchstens aus dem Fernsehen, oder von der Playstation ;)
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    • smoenybfan 13.12.2015 23:50
      Highlight Ehrlich gesagt habe ich die EL fast lieber. Eine Reise nach Barcelona oder London kann ich auch sonst mal machen. Eine Reise nach Debrecen hingegen ist einmalig, in der EL tummelt sich einfach mehr Exotisches.
      Und wenn ich Spitzenfussball wollte wäre ich nicht bei YB ;-)
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Die ganz grosse Frage: Kann YB in dieser Saison den FC Basel schlagen?

Die Super League 2017/18 beginnt am Samstag mit dem Schlagerspiel YB – Basel (im watson-Liveticker). Es ist das Duell, das die gesamte Saison prägen könnte. So hoffen es zumindest all jene, die sich eine spannende Meisterschaft wünschen.

Eine spannende Meisterschaft mit der Entscheidung am letzten Spieltag. Dies gab es zuletzt vor sechs Jahren zu erleben, als Admir Mehmedi und Alexandre Alphonse Zürichs Goalgetter waren und Alex Frei und Marco Streller die sichersten Schützen des FC Basel. Die Basler überquerten die Ziellinie einen Punkt vor den Zürchern. Es war die zweite Saison des noch andauernden Monologs der Basler, die seither jeden Meistertitel schon vor der Schlussrunde feiern konnten, nicht selten deutlich vorher.

Soll …

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