Wer steigt als Favorit in den WM-Final? Der grosse Positionenvergleich
Nur noch ein Spiel trennt diese WM von ihrem Sieger. Im New-York-New-Jersey-Stadion treffen am Sonntagabend (21 Uhr Schweizer Zeit) Europameister Spanien und Weltmeister Argentinien aufeinander. Es ist ein Duell, auf das die Fussballwelt eigentlich schon Ende März gewartet hatte: Damals hätten sich die beiden Titelträger in der «Finalissima» gegenübergestanden, doch das Spiel wurde aufgrund der Sicherheitslage abgesagt. Spanien gilt als leichter Favorit, doch niemand schlägt Argentinien leichtfertig. Vor dem grossen Final vergleichen wir die beiden Spitzenteams von Tor bis zu den Trainern.
Tor
Angefangen im Tor, spricht die Statistik an dieser WM klar für Spanien. Unai Simon, seit eh und je bei Athletic Bilbao und trotz grandioser weiterer Torhüterkollegen, ist die unumstrittene Nummer eins der spanischen Nationalmannschaft. In sieben Spielen hat er erst 0,1 Gegentore pro 90 Minuten kassiert, bei Argentiniens Emiliano Martinez sind es 1,0 – also das Zehnfache. Simon blieb in sechs von sieben Spielen ohne Gegentor, Martinez gelang das nur in zwei von sieben Partien.
Auch bei den Paraden liegt der Spanier vorn: Simon kommt auf 1,4 Paraden pro Spiel bei einer starken Fangquote von 91 Prozent. Martinez bringt es auf 1,3 Paraden pro Spiel, hält dabei aber nur 56 Prozent der Schüsse.
Am deutlichsten wird der Unterschied bei den verhinderten Toren – jener Statistik, die die Gegentore ins Verhältnis zur Schussqualität (Expected Goals on Target – xGOT) setzt und damit misst, wie gut ein Torhüter wirklich hält. Ein positiver Wert bedeutet: Er pariert mehr, als zu erwarten wäre. Ein negativer: Er kassiert mehr als erwartet. Simon steht bei starken +0,68, er hat sein Team also vor Toren gerettet. Martinez dagegen liegt bei –1,70, hat also deutlich mehr Gegentore zugelassen, als es die Qualität der Schüsse hergegeben hätte.
Man muss dabei noch erwähnen, dass Martinez mit 690 Minuten etwas mehr Spielzeit als Simon (630 Minuten) hat, was auf die Verlängerungen im argentinischen Turnierverlauf zurückgeht. An der klaren Tendenz, dass Unai Simon bisher besser gehalten hat, ändert aber nichts: In dieser Position geht das Duell an Spanien.
1:0 für Spanien
Innenverteidigung
Anders als im Tor, wo die Statistik klar für Spanien sprach, zeigt der Vergleich der Innenverteidiger vor allem eines: zwei unterschiedliche Ansätze, die Abwehr zu organisieren.
Im Zentrum des spanischen Interesses steht der jüngste Mann im Quartett: Pau Cubarsi – mit erst 18 Jahren bereits Stammspieler der aktuellen Europameister. Der Barça-Verteidiger überzeugt vor allem mit seiner Athletik und seinem Aufbauspiel. Mit 9.5 zurückgelegten Kilometern pro Partie ist er der laufstärkste der vier. Am Ball ist er nahezu makellos: 78,6 erfolgreiche Pässe pro Spiel bei 96 Prozent Genauigkeit, in der eigenen Hälfte gar 97 Prozent – Werte, die für Spaniens ballbesitzorientierte Spielweise stehen. Sein Nebenmann Aymeric Laporte ergänzt ihn mit Erfahrung und Ruhe.
Das argentinische Duo verteidigt sichtbar anders. Lisandro Martinez und Cristian Romero suchen den direkten Zweikampf: Beide kommen auf mehr Tackles pro Spiel und sie klären auch häufiger als das spanische Defensivduo. Romero und Martinez fallen zusätzlich durch ihre Torgefahr auf – beide erzielten ein Tor und gaben eine Vorlage – für Innenverteidiger bemerkenswerte Offensivwerte. Romero fällt zusätzlich noch durch seine Höchstgeschwindigkeit von 35,8 km/h auf, der Spitzenwert der vier im Vergleich.
Everyone is praising Messi and forgetting Cuti Romero really beat a press like this from England.
— Omo Barca⚽️🖤 (@Tobs_fc) July 16, 2026
A simple mistake here would have cost Argentina. 😭 pic.twitter.com/m7uTcsKanE
Ein interessanter Kontrast zeigt sich bei den Laufdaten von Lisandro Martinez: Mit nur 3,1 Kilometern pro 90 Minuten liegt er weit unter den anderen – Cubarsi und Laporte decken klar mehr Raum ab.
Spanien setzt auf Spielaufbau und Athletik, Argentinien auf Zweikampfhärte und Torgefahr. Einen klaren Sieger wie bei den Torhütern lässt sich hier nicht bestimmen – eher ein Unentschieden zweier unterschiedlicher Spielphilosophien, bei dem Cubarsi als grösstes Talent und Romero als komplettester Verteidiger heraussticht.
Spanien weiterhin mit 2:1 in Führung
Aussenverteidigung
Auf den Aussenbahnen ragt ein Name heraus: Marc Cucurella. Der Spanier spielt ein herausragendes Turnier. Mit 10,2 zurückgelegten Kilometern pro 90 Minuten ist er der laufstärkste Aussenverteidiger im Vergleich und rennt unermüdlich über die linke Seite. Offensiv war er direkt an mehreren Toren beteiligt: zwei Vorlagen gegen Österreich, wobei ihm in derselben Partie zusätzlich ein eigener Treffer aberkannt wurde. Gegen Saudi-Arabien war er zudem am spanischen Führungstreffer beteiligt: Sein Schuss wurde vom saudischen Torhüter zunächst pariert, prallte dann von einem Abwehrspieler in dessen eigenen Kasten – offiziell ein Eigentor, aber auch von ihm eingeleitet.
Passend zu seiner Form fällt der Transfer, den Real Madrid bereits kurz vor dem Turnier offiziell machte: Cucurella wechselt zu den Königlichen und wird dort unter dem neuen Trainer José Mourinho spielen, der ihn ausdrücklich als Wunschspieler im Kader wollte. Nach diesen WM-Wochen dürfte sich Mourinho in seiner Wahl bestätigt fühlen.
Auf der rechten spanischen Seite überzeugt Pedro Porro mit Torgefahr: Bei fünf Einsätzen kommt er auf einen bemerkenswerten Wert von 1,33 Expected Goals und zwei Treffern – darunter ein enorm wichtiges Tor gegen Frankreich. Auffällig bei beiden Spaniern sind die hohen Ballverluste, was wahrscheinlich mit ihrer offensiven Rolle und dem hohen Ballaufkommen im spanischen Spiel zusammenhängt.
Argentiniens Aussenverteidiger spielen zurückhaltender und defensiver. Nahuel Molina auf rechts sucht ähnlich wie Porro den Zweikampf, bringt aber kaum offensive Inputs. Nicolas Tagliafico auf links kommt bei seinen Einsätzen im Schnitt nur auf 60 Minuten und hält sich offensiv fast völlig zurück. Beide fallen jedoch durch enorme Antrittsschnelligkeit auf: Tagliafico und Molina sind die schnellsten Spieler dieses Positionsvergleichs – zusätzlich sind sie auch schneller als beide spanischen Aussenläufer Lamine Yamal und Alex Baena, was defensiv für einen Vorteil sorgen könnte.
Spanien erhält von seinen Aussenverteidigern deutlich mehr offensive Hilfe, allen voran durch einen überragenden Cucurella und einen in entscheidenden Momenten treffsicheren Porro. Argentinien setzt auf Tempo und defensive Absicherung. In dieser Position gehen die Punkte klar an Spanien – vor allem dank Cucurellas Ausnahmeturnier.
Spanien erhöht auf 3:1
Zentrales Mittelfeld
Anders als in den bisherigen Positionsvergleichen lässt sich das zentrale Mittelfeld nicht direkt Spieler gegen Spieler gegenüberstellen – die beiden Teams spielen unterschiedliche Systeme. Spanien besetzt im 4-3-3 die Zentrale mit drei Mann, Argentinien im 4-4-2 nur mit zwei. Spanien hat im Zentrum also numerisch mehr Präsenz, Argentinien setzt dafür auf Kompaktheit und zwei robuste Spieler.
Der herausragende Mann des gesamten Vergleichs ist Rodri. Der Spanier ist das Herz der «Furia Roja»: 11,3 Kilometer pro Spiel, überragende 93,6 erfolgreiche Pässe bei 93 Prozent Genauigkeit, dazu enorm zweikampfstark und sogar in der Luft bei den Kopfballduellen dominant. Seine Sofascore-Durchschnittsnote von 7,67 ist der Bestwert unter allen hier verglichenen Mittelfeldspielern.
Doch Rodri ist nicht der einzige Spanier, der für Staunen sorgt. Dani Olmo ist Spaniens kreatives Hirn im letzten Drittel – und das, obwohl er im Schnitt nur rund 60 Minuten pro Partie auf dem Platz steht. Gegen Saudi-Arabien und gegen Frankreich gab er je eine Vorlage. Im Halbfinal gegen Frankreich zeigte der 28-Jährige, wie wertvoll er als Unterschiedsspieler ist: Er brachte in einem engen, umkämpften Spiel die entscheidende Kreativität und lieferte die Vorlage, die den Unterschied machte. Dass er diese Wirkung fast durchweg als Teilzeitkraft erzielt, macht seine Zahlen umso bemerkenswerter – er ist Spaniens Trumpf, den De La Fuente gezielt einsetzen kann. Ergänzt wird das Trio von Fabián Ruiz, der oft von der Bank kommt, aber im Viertelfinal gegen Belgien mit seinem Tor entscheidend war.
Alexis Mac Allister ist bei den Argentiniern der Box-to-Box-Motor: 2,7 Tackles pro Spiel, dazu der wichtige Siegtreffer im Viertelfinal gegen die Schweiz. Neben ihm ordnet Leandro Paredes das Spiel: Mit 82,5 Pässen bei 95 Prozent Genauigkeit ist er nach Rodri der sicherste Passgeber im Vergleich und erhält mit 7,4 die zweitbeste Durchschnittsnote – ein ruhiger, kluger Aufbauspieler, der in Argentiniens Spielsystem weniger Meter machen muss – an Rodris defensive Präsenz kommt er nicht ganz heran.
Mit Rodri als bestem Einzelspieler des Vergleichs, Olmo als kreativem Unterschiedsspieler und der numerischen Überzahl im Zentrum verschafft sich Spanien im Mittelfeld einen Vorteil bei Kontrolle und Torgefahr. Argentinien hält mit zwei enorm fleissigen, zweikampfstarken Zentrumsspielern und seiner kompakten Grundordnung dagegen. Die Tendenz geht an Spanien – Argentiniens Mittelfeld ist aber gerade in der Balleroberung und mit Mac Allisters Torgefahr alles andere als unterlegen.
Spanien erhöht erneut – 4:1 für die «Furia Roja»
Flügel / Offensives Mittelfeld
Spaniens offensives Mittelfeld lebt von der Unberechenbarkeit. Lamine Yamal ist hervorragend: Der 19-Jährige ist technisch begabt und erzielte gegen Saudi-Arabien sein bisher einziges Tor an dieser WM. Yamal zieht das Spiel auf sich, sucht permanent das Eins-gegen-eins und provoziert Fehler oder Fouls – ein Foul an ihm gegen Frankreich führte zu einem Elfmeter, den Oyarzabal verwandelte. Ergänzt wird er von Alex Baena, der mit einem Tor, einer Vorlage und einer soliden Bewertung von Sofascore (7,12) überzeugt.
Argentiniens Offensive ist ausgewogener und torgefährlicher aus der Tiefe. Der prägende Mann ist Enzo Fernandez: Er ist der Offensivmotor im Mittelfeld. Der Chelsea-Spieler, dessen Tor gegen England im Halbfinal für Schlagzeilen sorgte, traf im Turnier gleich zweimal (gegen Ägypten und England) und verbindet Torgefahr mit enormer Präsenz gegen den Ball: 4.5 zurückgewonnene Bälle pro Spiel und überragende Passwerte (74,3 erfolgreiche Pässe bei 94 Prozent Genauigkeit). Mit einer Sofascore-Bewertung von 7,18 ist er der bestbewertete Offensivspieler dieses Vergleichs. Auf der zweiten Position ist Argentiniens Aufstellung offen: Auflaufen dürfte entweder Giuliano Simeone, der zuletzt gegen England startete, aber offensiv blass blieb, oder der erfahrene Rodrigo de Paul, der bisher ein besseres Turnier spielte und vor allem als kluger, defensiv wertvoller Verbindungsspieler überzeugt.
Spanien hat mit Yamal den spektakuläreren Einzelspieler – einen echten Unterschiedsspieler, der ein Spiel im Alleingang drehen kann. Argentinien punktet dafür mit mehr Ausgewogenheit und mit einem Enzo Fernandez, der Tore und Defensivarbeit vereint. Es ist der Kontrast zwischen spanischer Kreativität und argentinischer Balance – welcher Ansatz sich im Final durchsetzt, dürfte zu den entscheidenden Fragen des Spiels gehören. Auch in diesem Duell gibt es ein Unentschieden.
Beide Teams punkten: 5:2 für Spanien
Sturm
In der Offensivspitze treffen zwei ganz unterschiedliche Ansätze aufeinander – und einer der beiden beinhaltet womöglich den besten Spieler dieses Turniers.
Im argentinischen Sturm sticht Lionel Messi heraus, wie es kaum deutlicher geht. Der Kapitän ist der Mann der WM: acht Tore, dazu vier Vorlagen, und eine Sofascore-Durchschnittsbewertung von 9,03 – ein Wert, der in dieser Höhe im Turnier einzigartig ist. Mit 39 Jahren führt Messi die Torschützenliste an und ist WM-Rekordtorschütze aller Zeiten. Bemerkenswert: Er erreicht das trotz zurückhaltender Laufleistung (nur 6.4 km pro Spiel) – Messi spart Kräfte und ist im entscheidenden Moment da. Die hohen Ballverluste (20 pro Spiel) sind Ausdruck seiner Rolle als ständig gesuchter Anspielpunkt und Kreativzentrum. An seiner Seite spielt Julian Alvarez als laufstarker Zweitstürmer – mit einem Tor gegen die Schweiz, aber klar im Schatten des Superstars.
Spaniens Sturm funktioniert anders: nicht über einen einzelnen Weltstar, sondern über kollektive Effizienz. Mikel Oyarzabal, sinnbildlich für Loyalität auch in seiner Treue zu Real Sociedad, ist der treffsicherste Vollstrecker der spanischen Nationalmannschaft: fünf Tore bei einem xG-Wert von 3,94 – er trifft also sogar über der Erwartung. Seine Tore verteilten sich über das ganze Turnier (zwei gegen Saudi-Arabien, zwei gegen Österreich, eines gegen Frankreich). Oyarzabal ist kein Spektakel-Stürmer, sondern ein zuverlässiger Abschlussspieler, der da ist, wenn es zählt. Wer sicherlich nicht vergessen gehen darf, ist Spaniens (nicht mehr so heimlicher) Trumpf von der Bank: «Superjoker» Mikel Merino, der im Turnierverlauf schon mehrfach als Einwechselspieler für Gefahr sorgte – eine Waffe, die de la Fuente auch im Final aus dem Ärmel ziehen kann.
In dieser Position hat Argentinien den grössten Vorteil des ganzen Vergleichs – schlicht, weil Messi in einer eigenen noch höheren Liga spielt. Spanien kann keinen Einzelspieler dieses Kalibers dagegenstellen, hat mit Oyarzabals Effizienz und Merinos Jokerqualität aber Mittel, um im Kollektiv zu treffen. Es ist das Duell zwischen einem überragenden Individuum und einem funktionierenden System – und womöglich die Position, die über den Titel entscheidet.
Klarer Punkt für Argentinien: 5:3 – Spanien lässt sich die Führung nicht mehr nehmen
Trainer
Im Final stehen sich zwei der erfolgreichsten Nationaltrainer der Gegenwart gegenüber – beide gewohnt zu gewinnen, beide mit einem klaren Plan, wie ihr Team den Titel holt.
Luis de la Fuente hat Spanien in kürzester Zeit zurück an die Weltspitze geführt. Seine Bilanz als Nationaltrainer ist herausragend: eine Siegquote von über 85 Prozent bei nur drei Niederlagen. De la Fuentes Weg zum Sieg führt über die Kontrolle: Spaniens Ballbesitzspiel erinnert an Guardiolas «Tiki-Taka», während eine Menge junger, furchtloser Talente wie Yamal sich um den Angriff kümmern. Sein Team dominiert die Spiele, lässt kaum Chancen zu und setzt die Offensivkräfte gezielt ein. Gelingt es Spanien, den Ball und damit das Spiel zu beherrschen, kommt der Gegner kaum zur Entfaltung.
Lionel Scaloni wiederum ist der Mann, der Argentinien zu einer Siegmaschine geformt hat. Seine Titelsammlung ist überwältigend – die grosse Krönung aller Titel ist der WM-Sieg 2022 in Katar. Scalonis Erfolgsrezept ist ein anderes als jenes de la Fuentes: klare Rollen, defensive Stabilität und die Kunst, enge Spiele zu gewinnen. Seine Mannschaft verliert selten den Kopf, verteidigt diszipliniert und findet in dichten Partien mit viel Geduld den entscheidenden Moment zum Angreifen – oft durch die Klasse von Kapitän Lionel Messi. Wo Spanien dominiert, lauert Argentinien: geduldig, kompakt, effizient – und im richtigen Augenblick eiskalt. Dass sie geduldig sind, haben sie an diesem Turnier schon längst bewiesen.
Beide Trainer wissen, wie man Titel holt – nur auf unterschiedliche Weise. De la Fuente will das Spiel kontrollieren und den Gegner mit Ballbesitz und Talent überrollen. Scaloni setzt auf Struktur, Nervenstärke und die Effizienz eines eingespielten Weltmeister-Teams rund um Messi.
Auch hier ein Unentschieden: Spanien bleibt mit 6:4 in Führung
Fazit
Die Einschätzung von Tor bis zu den Coaches zeichnet ein enges, aber lagerübergreifendes Bild. Spanien hat in der Mehrheit der Positionen die Nase vorn: einen überlegenen Torhüter, ein kontrollierendes Mittelfeld dank Rodri und der numerischen Überzahl, sowie mit Cucurella und Yamal herausragende Einzelspieler auf den Aussen- und Offensivbahnen. Argentiniens Trümpfe sind dafür gewichtig: eine zweikampfstarke, torgefährliche Innenverteidigung, ein kompletter Enzo Fernandez – und vor allem der überragende Mann des Turniers, Lionel Messi, der im Sturm eine eigene Liga bildet. An der Seitenlinie stehen sich zwei Spitzentrainer auf Augenhöhe gegenüber.
Spanische Kontrolle und Kollektiv gegen argentinische Effizienz und individuelle Weltklasse. Spanien ist über die Breite der Positionen tendenziell stärker aufgestellt – doch Argentinien hat mit Messi den einen Spieler, der einen Final im Alleingang entscheiden kann.
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