Wissen

Blick in die Volkswagen-Fabrik in Wolfsburg, wo VW-Käfer über die Fertigungsbänder laufen (16. Juni 1954). Bild: AP

Der andere VW-Skandal: Der Konzern behauptet, Ferdinand Porsche habe den Käfer erfunden ... da war aber noch ein Jude namens Josef Ganz

02.11.15, 09:17 11.08.16, 17:20

Grosse Erfindungen werden oft in einem Atemzug mit ihrem Erfinder genannt. Smartphone und Steve Jobs, Glühbirne und Thomas Edison, Buchdruck und Johannes Gutenberg. Für den Volkswagen-Konzern, der aktuell wegen der Abgasaffäre massiv in der Kritik steht, gehören auch sein ikonischer Verkaufsschlager VW Käfer und Ferdinand Porsche in diese Kategorie. Der berühmte Konstrukteur baute den Käfer tatsächlich – massgeblich erfunden hat ihn aber ein anderer: Der deutsche Ingenieur, Publizist und Konstrukteur Josef Ganz. Dass heute kaum jemand das zweitmeistverkaufte Auto der Welt mit ihm in Verbindung bringt, liegt an der rassistisch motivierten Geschichtsklitterung der damaligen Zeit. Er war jüdischer Herkunft.

Josef Ganz (1960er Jahre). bild via josef-ganz.com

Josef Ganz, Sohn des renommierten deutschen Publizisten Hugo Ganz, wurde 1898 in Budapest geboren und wuchs in Wien auf, wo er im Alter von 12 Jahren sein erstes Patent für ein Sicherheitssystem in Trams einreichte.

Als Chefredaktor der einflussreichen deutschen Fachzeitschrift «Motor-Kritik» warb er in den 1920er-Jahren unablässig für die Idee des «Volkswagens»: Ein sparsamer, leichter Kleinwagen mit sicherem Fahrverhalten zu einem erschwinglichen Preis. Ansporn war auch für ihn, was Hitler später «Volksmotorisierung» nannte. Autos sollten so alltäglich werden wie Motorräder. Weg vom Luxus- hin zum Massenprodukt.

Vom Maikäfer zum Standard Superior

Der Visionär Ganz hatte sehr klare Vorstellungen sowohl von der Technik als auch vom Preis des idealen Volkswagens: Heckmotor, leichtes Rohrrahmen-Fahrgestell, flexible Pendelachsen und eine stromlinienförmige Karosserie. Alles progressive Konzepte, die kaum ein deutscher Autobauer damals anwandte. Kosten sollte der Wagen höchstens 1000 Reichsmark – genau wie später von Hitler gefordert.

Er begnügte sich allerdings nicht mit Ermahnungen, sondern entwarf selbst Prototypen, darunter 1932 einen revolutionären Kleinstwagen, den er Maikäfer taufte, sowie den «Schweizer Volkswagen», aber dazu später mehr. Auf dem Maikäfer aufbauend entstand schliesslich der Standard Superior, dem der VW Käfer verdächtig ähnlich sieht (siehe Bild unten) und der mit einem Preis von 1590 Mark in seiner Klasse konkurrenzlos günstig war. Ein Volkswagen, genau wie ihn Hitler gefordert hatte.

Josef Ganz auf dem Dach seines Standard Superiors an der Ecke Bärengasse/Bahnhofstrasse in Zürich (1936).  bild via josef-ganz.com

Die deutsche Automobilindustrie konzentrierte sich zu jener Zeit genau auf das Gegenteil von Ganz' Vision: Grosse, schwere, altmodische und vor allem teure Fahrzeuge. Seine «Motor-Kritik» ging mit den etablierten Herstellern deshalb hart ins Gericht. So zum Beispiel, als die Firma Brennabor 1929 ein neues Modell mit veralteter Technik auf den Markt brachte:

«Brennabor hat seinem neuen Wagen den Namen ‹Juwel› gegeben. Das soll andeuten, dass dieser Wagen eine Kostbarkeit ist, eine Rarität. Hoffen wir, dass er eine Rarität bleibt. Konstruktiv ist der Wagen eine Antiquität.»

«Motor-Kritik» (1929)

Titelseite von «Motor-Kritik» (1933). bild via josef-ganz.com

Derlei harte Worte stiessen bei den Lesern auf Anklang, schufen aber auch Ressentiments in der Branche. Der Vorwurf von beleidigten Autobauern, Ganz würde mit seiner scharfen Kritik die deutsche Industrie sabotieren, wurde alsbald von den Nazis aufgenommen. Sie starteten eine regelrechte Verleumdungskampagne, indem sie dem «Galizier Ganz» vorwarfen, die heimische Autoindustrie mit der Androhung negativer Berichterstattung zu erpressen. Dabei bedienten sie sich einer Wortwahl, bei der die Diskriminierung und letztlich die Vernichtung des europäischen Judentums mitschwang.

«Wir werden uns daher fernerhin mit dieser skandalösen Affäre eingehend befassen und hoffen, im Verein mit der nationalen Presse diesen jüdischen Schädlingen bald das schmutzige Handwerk legen zu können.»

Aus «Die Nationale Front – Kampfblatt für Deutsche Politik und Deutsche Wirtschaft» (1931)

1933 wurde Ganz auf Druck der Nazis als Chefredaktor von «Motor-Sport» abgesetzt. Auch seine Beratermandate für Daimler-Benz und BMW musste er aufgeben und sein Name wurde aus sämtlichen fachlichen Publikationen getilgt. Nachdem ihn sein Ex-Mitarbeiter Paul Ehrhardt angeschwärzt hatte, steckte ihn die Gestapo sogar für einige Monate ins Gefängnis. Diese zwielichtige Gestalt sollte ihn noch Jahre später, bis ins Schweizer Exil, verfolgen. Das Ziel war klar: Das Prestigeprojekt des Dritten Reichs durfte nicht mit einem Juden in Verbindung gebracht werden. 

Wie viele andere assimilierte Juden ging Ganz offenbar davon aus, dass ihn der zunehmende Antisemitismus letztlich nichts anging. Für Hitler hegte er zunächst sogar Sympathien: Dieser hatte sich die Idee des Volkswagens zu eigen gemacht, die Anforderungen zum Führen eines Kleinwagens gesenkt (ein Motorrad-Führerschein reichte) und wollte den Ausbau der Reichsautobahnen forcieren. All dies forderte Ganz seit Jahren.

Er wäre geradezu prädestiniert gewesen, das Volkswagenprojekt zu leiten. Als Jude kam er dafür aber ebenso wenig in Frage wie sein renommierter Kollege Edmund Rumpler, der Schöpfer des berühmten Tropfenwagens von 1921. Der einzige verbleibende unabhängige Konstrukteur mit einen Namen in der Branche war Ferdinand Porsche. Alle anderen standen bei deutschen Autoherstellern unter Vertrag, die dem staatlichen Volkswagen-Projekt kritisch gegenüber standen.

Adolf Hitler bei der Grundsteinlegung für das Volkswagen-Werk in Fallersleben, dem späteren Wolfsburg. Im Hintergrund (Zweiter von rechts) Ferdinand Porsche (26. Mai 1938). Bild: AP

Auch Porsche selbst hatte Vorbehalte, zum einen wegen des ambitionierten Zeitplans, zum anderen hinsichtlich des vom Führer befohlenen Preises von 990 Reichsmark, den er für unrealistisch hielt. Als der Käfer nach Kriegsende endlich in die Serienproduktion ging (vorher wurde im neu gebauten Werk in Wolfsburg ausschliesslich eine Kriegsversion, der Kübelwagen, gebaut), kostete er denn auch nicht 1000, sondern 5000 Mark.

VW-Werbung 1971 bild via entmontage.de

Einen grossen Vorteil hatte Porsche: Um Patentstreite, die damals in der Automobilbranche so verbreitet waren wie heute bei Smartphones, brauchte er sich keine Sorgen zu machen. Auf Befehl Hitlers musste die deutsche Autoindustrie alle ihre Patente dem Volkswagen-Projekt zur Verfügung stellen. So konnte der Konstrukteur kostenlos die besten Ideen seiner Berufskollegen weiterverwenden.

Ausweisung aus der Schweiz

Der Beginn der Arbeiten Porsches fiel mit der endgültigen Machtergreifung Hitlers nach dem Röhm-Putsch und dem Ableben von Reichspräsident Hindenburg im Sommer 1934 zusammen. Ganz weilte in den Ferien in der Schweiz und beschloss, nicht mehr zurückzukehren. Nach einem Aufenthalt in Liechtenstein beantragte er Asyl in der Schweiz und liess sich in Zürich nieder. Mit Unterstützung der Landesregierung entwarf er den «Schweizer Volkswagen», von dem die Firma Rapid in Dietikon eine Probeserie von 36 Stück herstellte. Seine vielversprechenden Zukunftsaussichten wurden durch den Ausbruch des Kriegs 1939 zunichte gemacht. Eins von zwei überlebenden Exemplaren steht heute im Verkehrshaus Luzern.

Der Gestapo gelang es während des Kriegs, über besagten Paul Erhardt und antisemitsch-gesinnte Schweizer Polizeibeamte Ganz in der Schweiz zu tyrannisieren, was in der Presse scharf kritisiert wurde. 1950 wurde er urplötzlich und unter mysteriösen Umständen des Landes verwiesen und wanderte nach Australien aus, wo er 1967 verarmt und vereinsamt starb.

Obwohl nach dem Krieg angesichts des grossen Erfolgs des Käfers zahlreiche Experten, darunter der neue Generaldirektor von Volkswagen, Heinrich Nordhoff, Ganz' Verdienste würdigten, geriet er langsam in Vergessenheit – bis nach der Jahrtausendwende der niederländische Journalist Paul Schilperoord mittels aufwändiger Recherchen seine Geschichte neu aufrollte. In seinem 2009 erschienen Buch kommt Schilperoord zum Schluss, dass Ferdinand Porsche ohne die Vorarbeiten von Ganz den Käfer nicht hätte bauen können.

Momentan entsteht in den Niederlanden ein Dokumentarfilm über das vergessene Genie. Das wäre sehr im Sinne von Ganz, der sein bewegtes Leben einmal als «Krimi, wie ihn nicht einmal Hitchcock erfinden könnte», beschrieb.

Porsche (links) zeigt Hitler und Göhring ein Modell des Volkswagens. bild via amazon.com

Epilog: VW-Konzern gibt sich wortkarg

In der offiziellen Volkswagen-Chronik «Vom Käfer zum Weltkonzern» wird Ganz nur an einer einzigen Stelle beiläufig erwähnt: 

«Der ebenfalls aus Ungarn stammende Motorjournalist und Konstrukteur Josef Ganz setzte sich seit Mitte der 1920er Jahre publizistisch für die Volkswagen Idee ein und trat mit Prototypen von Kleinstwagen in Gemischtbauweise hervor.»

quelle: volkswagen-chronik

Randnotiz der Geschichte: «Der ebenfalls aus Ungarn stammende» Ganz war deutscher Staatsangehöriger, bis ihn die Nazis 1938 in Abwesenheit ausbürgerten.

Ferdinand Porsche hingegen besass die tschechoslowakische Staatsangehörigkeit, als er 1934 mit der Konstruktion des Volkswagens beauftragt wurde. Auf Drängen Hitlers legte er sie ab und nahm die deutsche an – eine Entscheidung mit Folgen: Porsches nach dem Krieg eingereichter Antrag auf den österreichischen Pass wurde aufgrund des Nationalsozialistengesetzes abgelehnt. Dieses verbot Einbürgerungen von Personen, die von 1933 bis 1938, also zwischen Hitlers Machtergreifung und dem «Anschluss» Österreichs, die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reichs angenommen hatten. Das Gesetz wurde 1956 aufgehoben, doch da war Porsche schon seit fünf Jahren verstorben.

Porsche gilt als Schöpfer des Käfers, dessen durchschlagenden Erfolg im Wirtschaftswunder erlebte er selbst aber nicht mehr. Für jeden verkauften Wagen kassierte sein Konstruktionsbüro eine Lizenzgebühr. Hinzu kamen 40'000 Mark monatlich für die Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung des Käfers sowie die Alleinvertretung von Volkswagen in Österreich. Damit wurde die finanzielle Grundlage für das Stuttgarter Autowerk Dr. Ing. h. c. F. Porsche KG gelegt, wo sein Sohn Ferry Porsche das heute weltbekannte Sportwagenunternehmen aufbaute. Die Familien Porsche und Piëch (von Porsches Tochter Louise Piëch) halten heute 52,2 Prozent der Stammaktien der Volkswagen AG.

Das neue Interesse an Josef Ganz und seiner Bedeutung für den VW Käfer, von dem über 21,5 Millionen Stück verkauft worden sind, fällt mit der wohl grössten Krise des deutschen Autobauers infolge der Abgas-Affäre zusammen. watson nimmt dies zum Anlass, in einer mehrteiligen Serie die unglaubliche Geschichte dieses Mannes zu beleuchten, darunter auch die unseelige Rolle der Schweiz. Zur Sprache kommen dabei in der Schweiz lebende Nachkommen der Familie Ganz, der holländische Journalist und Ganz-Experte Paul Schilperoord sowie der VW-Haushistoriker Manfred Grieger.

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
22Alle Kommentare anzeigen
22
Um mit zudiskutieren oder Bilder und Youtube-Videos zu posten, musst du eingeloggt sein.
Youtube-Videos und Links einfach ins Textfeld kopieren.
600
  • george54 03.11.2015 09:55
    Highlight Der Artikel ist flott geschrieben und interessant. Geärgert habe ich mich über den reisserischen Titel. Konsequent neutral formuliert müsste er lauten: "Der andere VW-Skandal: Der Konzern behauptet, Ferdinand Porsche habe den Käfer erfunden ... da war aber noch ein Deutscher namens Josef Ganz" - sie schreiben ja auch nicht : "Der andere VW-Skandal: Der Konzern behauptet, der tschechische Christ Ferdinand Porsche habe den Käfer erfunden ... da war aber noch ein Deutscher Jude namens Josef Ganz" - .....!
    6 2 Melden
    • Kian 03.11.2015 12:57
      Highlight Du hast recht. Da Ganz' Schicksal untrennbar mit seiner jüdischen Herkunft verbunden ist, fand ich den Titel so dennoch vertretbar.
      6 2 Melden
    600
  • Gelöschter Benutzer 02.11.2015 19:39
    Highlight Porsche hat vor allem auch bei Hans Ledwinka (Tatra) abgeschaut: https://de.wikipedia.org/wiki/Tatra_V_570
    Das hat er ja später sogar zugegeben und VW musste Jahre später blechen.
    4 1 Melden
    • Kian 02.11.2015 21:39
      Highlight Nicht nur bei Ledwinka/Tatra. Mehr dazu in Teil 2.
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.11.2015 22:42
      Highlight Quizfrage: Was ist das für ein Auto ;-)? Steht im Automuseum Mülhausen. Wurde allerdings auch von Porsche entworfen.
      3 0 Melden
    • Kian 03.11.2015 07:07
      Highlight 170 H? Der entstand, als Porsche längst nicht mehr bei Daimler-Benz arbeitete. Hingegen war Ganz als Berater da.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.11.2015 08:52
      Highlight Ja ist der 170 H.
      2 0 Melden
    600
  • Bebbi 02.11.2015 15:49
    Highlight Achtung: Innovation ist ein Schaumwort! Dieses Wort ist wie ein Sack, in den jeder hineinstopfen kann, was er will. Ohne sich selbst zu fragen, wozu es dient. Genau so wie Entwicklung: Worna wird Entwicklung gemessen? Am Geld, das man damit verdient, an der Umweltzerstörung, die man beim Entwicklen verursacht, am Kultur-Kolonialimus???? Vorsicht auch mit dem Wort modern und sowieso neu…
    2 14 Melden
    600
  • Stratosurfer 02.11.2015 14:18
    Highlight Aufschlussreicher und informativer Artikel 👍🏻
    11 1 Melden
    600
  • Monti_Gh 02.11.2015 13:37
    Highlight Danke watson, danke Kian!
    6 1 Melden
    600
  • dracului 02.11.2015 11:53
    Highlight Der Konzern unterhielt seit Frühjahr 1944 sogar ein eigenes Außenlager des KZ Neuengamme. Ca. 4000 Zwangsarbeiter wurden selektiert und vom Konzern später nie entschädigt für die Kriegsverbrechen.
    13 1 Melden
    600
  • 7immi 02.11.2015 11:10
    Highlight Gegründet wurde vw durch KdF unter Hitler. Vielleicht durfte darum kein jude das neue auto erfunden haben...
    9 0 Melden
    600
  • Der elegante Herr von nebenan 02.11.2015 10:34
    Highlight Spannende Geschichte! Gerne warte ich schon auf die Teile 2 bis 4...
    16 0 Melden
    600
  • kiawase 02.11.2015 09:57
    Highlight grosse erfindungen haben immer 2 väter, den echten und denjenigen der die idee klaut und publiziert
    25 4 Melden
    • dä dingsbums 02.11.2015 11:14
      Highlight Graham Bell / Antonio Meucci
      12 0 Melden
    600
  • zettie94 02.11.2015 09:37
    Highlight Genau so wie Porsche nicht den Käfer erfunden hat, hat auch Steve Jobs nicht das Smartphone und Gutenberg nicht den Buchdruck erfunden...
    31 3 Melden
    • Dsign 02.11.2015 10:56
      Highlight Nun gut, Steve Jobs oder Apple hat das auch nie die Erfindung für sich reklamiert. Aber wie Gutenberg hat Apple eine halbgare Erfindung weiterentwickelt und zur Serienreife gebracht, so dass wir heute Gutenbergs Bibel sogar auf unseren Streichelscheibchen bestaunen können – schön nicht?
      13 2 Melden
    • Lambda 02.11.2015 11:03
      Highlight ...gilt übrigens auch für die Glühbirne und Edison.
      17 0 Melden
    • weisse Giraffe 02.11.2015 12:46
      Highlight Die Verwirrung würde nicht entstehen, wenn man genauer zwischen Erfindung (hat als erstes ein funktionierendes Gerät entwickelt) und Innovation (hat als erstes eine Neuerung erfolgreich vermarket oder verbreitet) unterscheidet. Innovatoren und Erfinder sind selten identisch. Eine Innovation ist noch schwieriger zu schaffen als eine Erfindung. Steve Jobs ist der Innovator des Smartphones (als Geschäftsmodell), erfunden wurde es schon 20 Jahre früher.

      Aber das ändert nichts an der ursprünglichen VW-Kritik, dass man Josef Ganz' Leistung verschwiegen hat.
      11 2 Melden
    • Pokus 02.11.2015 15:48
      Highlight Aber Bill Gates hat das Internet erfunden! *trollolol*
      3 4 Melden
    • blueberry muffin 02.11.2015 17:22
      Highlight Steve Jobs war immer nur der Marketing guy. Die Ingenieure und Genies die tatsächlich etwas erfinden, werden selten gewürdigt.
      9 0 Melden
    • Mathis 03.11.2015 10:04
      Highlight Nicht zu vergessen, dass im Artikel auch erwähnt wird, dass die Patente für VW/Porsche gratis zur Verfügung gestellt wurden. Die Patentinhaber könnten ebenfalls als (Mit-)Erfinder des Volkswagens gelten.
      2 0 Melden
    600

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

Artikel lesen