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Wetter Schweiz: Auf Gewitter könnte neue Hitzeperiode folgen

Menschen sitzen im Schatten, im Hintergrund bilden sich Quellwolken vor einem moeglichen Gewitter, bei warmen Temperaturen, am Mittwoch, 27. Mai 2026, am Bodensee in Rorschach. Derzeit herrschen hohe  ...
Am Morgen sonnig, am Nachmittag bewölkt mit vereinzelten Gewittern, dies sei das dominante Muster in dieser Woche, sagt der Meteorologe Michael Eichmann. Bild: keystone

Nach Gewittern unter der Woche: Vorzeichen deuten auf erneute Hitzeperiode hin

03.08.2026, 12:3303.08.2026, 12:33

Die Schweiz schwitzt weiter. Während lokale Gewitter und Quellwolken über das 1.-August-Wochenende hinweg vor allem entlang der Alpen für eine minimale Abkühlung sorgten, startet die Woche so, wie beinahe der ganze letzte Monat vonstattenging – heiss.

«Zum Wochenbeginn hin erwarten uns die höchsten Temperaturen in dieser Woche», sagt Michael Eichmann von Meteonews. Im Norden und im Osten der Schweiz sei am Montag wie auch am Dienstag mit 35 bis 36 Grad zu rechnen, während in der Westschweiz die Temperaturen am Dienstag bereits leicht zurückgehen würden.

Dabei würden die kommenden Tage oft nach dem gleichen Muster ablaufen, wie der Meteorologe gegenüber watson sagt: «Während der Vormittag meist noch ziemlich sonnig ist, ziehen im Verlauf des Nachmittags immer mehr Quellwolken auf, welche lokal zu Schauern und Gewittern führen können.»

Auch stärkere Unwetter möglich

Vereinzelte Gewitter seien bereits am Montagabend im Westschweizer Mittelland zu erwarten, in der Deutschschweiz dürfte es jedoch grösstenteils noch trocken bleiben, erklärt Michael Eichmann. Am Dienstag würden sich dann erneut Gewitterwolken entlang der Alpen bilden und Richtung Nordosten über das Mittelland ziehen.

Am Dienstag kann es verbreitet zu Gewittern mit Sturmböen kommen.
Am Dienstag kann es verbreitet zu Gewittern mit Sturmböen kommen.Bild: screenshot meteonews

Wo die Gewitter zuschlagen, sei auch mit starken Sturmböen von über 70 Kilometern pro Stunde zu rechnen, wie Michael Eichmann warnt: «Die Wetterlage zeigt sich ähnlich wie bei den starken Unwettern in Zürich Mitte Juni. Vermutlich werden die Gewitter nicht gleich stark ausfallen, mit der aktuellen Lage ist dies jedoch auch nicht auszuschliessen.» Wie bei Gewittern üblich, sei es kaum möglich, dies präzise vorauszusagen, sagt Michael Eichmann und ergänzt mit einem Schmunzeln: «Eine angekündigte Katastrophe findet meist nicht statt.»

Dennoch spricht der Meteorologe von einem erhöhten Risiko für vereinzelt auch stärkere Unwetter mit Sturmböen in der West- und Nordostschweiz. Gegen Mitte der Woche würden die Temperaturen dann mit verbreiteten Höchstwerten von 30 bis 31 Grad leicht zurückgehen. Während es im Mittelland am Mittwoch mehrheitlich trocken bleiben soll, steigt am Donnerstag erneut das Gewitterrisiko auch im Mittelland.

Nächste Hitzeperiode bereits in Sicht

Am Freitag könne es vorwiegend entlang der Alpen auch mal kräftiger regnen, ansonsten sei jedoch nicht mit grösseren und verbreiteten Regenschauern zu rechnen, so Michael Eichmann: «In Bezug auf die extreme Trockenheit sind das keine allzu rosigen Aussichten.» Während erste Prognosen eine Abkühlung auf 25 Grad gegen Ende Woche vorhersagten, wurde dies bereits wieder nach oben korrigiert. So sei nun auch am Freitag mit Höchstwerten um 28 Grad zu rechnen.

Die Temperaturen bleiben mit um die 30 Grad hochsommerlich warm bis heiss.
Die Temperaturen bleiben mit um die 30 Grad hochsommerlich warm bis heiss. Bild: screenshot meteonews

Hinsichtlich des kommenden Wochenendes prognostizieren die Wettermodelle ein sonniges und heisses Wochenende mit Temperaturen von 30 Grad oder leicht darüber. In diesem Stil könnte es dann auch in der kommenden Woche weitergehen, wie Michael Eichmann sagt: «Die Vorzeichen deuten ab nächster Woche tendenziell auf einen sich anbahnenden Hochrücken hin, was auf eine weitere mögliche Hitzeperiode schliessen lässt.»

Wie lange diese erneute Hitzeperiode anhalten könnte und wie heiss es effektiv werden könne, sei aktuell jedoch noch nicht seriös vorherzusagen, so der Wetterexperte von Meteonews. Während die angebrochene Woche also geprägt ist von Gewittern, Quellwolken und einem leichten Temperaturrückgang auf knapp unter 30 Grad, ist eine wirkliche Entspannung hinsichtlich der anhaltenden Hitze und Trockenheit im Land noch immer nicht in Sicht. (jul)

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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ast1
03.08.2026 12:50registriert März 2014
„Nächste“ Hitzeperiode? Dieser Sommer ist die Hitzeperiode. Seit Mai gibt es kaum Abkühlung. Ausser in der Aare vielleicht.
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MarciOnMars
03.08.2026 12:48registriert Mai 2026
Ich hab echt kein Bock mehr auf den Sommer!!! Bin ich froh wenn des vorbei ist.
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Fight4urRight2beHighasaKite (420)
03.08.2026 13:01registriert April 2026
Dettling und Ritters Bauernverband freuts, während der Grossteil der Bauern zwar die miserable Situation in der Landwirtschaft notiert, aber trotzdem brav Richtung Herrliberg blökt. Immerhin wachsen die Gurken toll und die Subventionen werdens ja eh richten.
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