Islamischer Staat (IS)
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ARLINGTON, VA - JULY 06:  U.S. Secretary of Defense Ashton Carter (L) participates in an honor cordon to welcome France Minister of Defense Jean-Yves Le Drian (2nd L) to visit the Pentagon July 6, 2015 in Arlington, Virginia. The two counterparts will conduct a joint press conference later in the day.  (Photo by Alex Wong/Getty Images)

Juli 2016: Pentagon-Chef Ashton Carter bei einer Begrüssungszeremonie für seinen französischen Amtskollegen. Die USA und Frankreich pochen auf mehr Engagement in Syrien und im Irak.
Bild: Getty Images North America

Auf der Suche nach lokalen Verbündeten: Anti-«IS»-Koalition trifft sich am Mittwoch in Paris

Die USA und Frankreich drängen die übrigen Staaten der US-geführten Anti-«IS»-Koalition zu einem grösseren Engagement in Syrien und im Irak. Die Verteidigungsminister von sieben Ländern wollen sich am kommenden Mittwoch in Paris treffen.



«Viele Länder tragen schon viel zu den Bemühungen gegen die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») bei», sagte Pentagonchef Ashton Carter am Mittwoch vor US-Militärvertretern in Kentucky. «Und viele können mehr tun.»

Nach seinen Angaben kommen die Ressortchefs aus Frankreich, den USA und Deutschland sowie aus den Niederlanden, aus Grossbritannien, Italien und Australien nach Paris. «Wir müssen alle Fähigkeiten integrieren, die sie vor Ort leisten können», sagte Carter. Nähere Einzelheiten nannte er nicht.

Die USA haben im Herbst ihre Luftangriffe auf «IS»-Ziele im Irak und in Syrien verstärkt, auch Frankreich hat als Reaktion auf die Anschlagsserie mit 130 Toten in Paris seine Luftangriffe ausgeweitet. Deutschland beteiligt sich auf Bitten Frankreichs seit Anfang des Jahres mit Aufklärungsflügen, einem Airbus zur Luftbetankung von Kampfjets und mit einer Fregatte.

Auf der Suche nach lokalen Verbündeten

Das Pentagon schickte überdies einige Dutzend Spezialkräfte nach Syrien und etwa hundert Spezialkräfte in den Irak. Sie sollen Kontakte mit den örtlichen «IS»-Gegnern knüpfen und Dschihadisten-Anführer schnappen oder töten.

Insbesondere in Syrien habe der Einsatz Früchte getragen, sagte Carter am Mittwoch: Die US-Soldaten hätten Kontakte «mit neuen Gruppen» aufgebaut, «die unsere Ziele teilen», sagte er. So sei es gelungen, Ziele für Luftangriffe zu identifizieren.

Neben der US-geführten Allianz setzt auch Russland seine Luftwaffe in Syrien ein. Allerdings greift Moskau nicht nur den «IS» an, sondern auch andere Gegner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Der russische Verteidigungsminister wird am Treffen in Paris nicht teilnehmen. (dwi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel