Polizeirapport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Anklage wegen Mordes im Aargau: Eritreer soll 20 Jahre hinter Gitter

Ein 28-jähriger Eritreer ist im Kanton Aargau wegen Mordes angeklagt worden. Er ist geständig, im April 2018 in Gipf-Oberfrick einen 46-jährigen Landsmann getötet zu haben. Der Angeklagte soll zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt werden.

Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg wirft dem Beschuldigten vor, am frühen Abend des 11. April 2018 in der Gemeinschaftsküche der Liegenschaft in Gipf-Oberfrick zuerst mit einem Küchenmesser auf das Opfer eingestochen und danach mit einem Stein auf das Opfer eingeschlagen zu haben.

Gemäss der rechtsmedizinischen Untersuchung wies das 46-Jährige mehrere Verletzungen stumpfer Gewalt sowie 14 Stich- und mehrere Schnittverletzungen auf. Der Mann starb an den Folgen dieser Verletzungen, wie die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Opfer und Täter wohnten in der gleichen Liegenschaft. Ein weiterer Bewohner hatte im Treppenhaus Blut bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Polizei fand im Keller das leblose Opfer. Der Beschuldigte konnte kurze Zeit später im Spital Laufenburg, wo er sich ärztlich hatte behandeln lassen, verhaftet werden.

Eifersucht als Motiv

Als Motiv stehe die Eifersucht des Beschuldigten auf das Opfer im Vordergrund, hält die Oberstaatsanwaltschaft fest. Der 28-Jährige muss sich auch wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Drohung sowie Sachbeschädigung verantworten.

Der Beschuldigte befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren. Zusätzlich beantragt die Staatsanwaltschaft 15 Jahre Landesverweisung. Die Anklage ist am Bezirksgericht Laufenburg hängig. Wann der Mordprozess stattfindet, steht noch nicht fest. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Mehr Polizeirapport: