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Gesundheit

WHO: Hantavirus-Ausbruch neigt sich Ende zu

The MV Hondius cruise ship arrives at the Port of Rotterdam, Netherlands, Monday, May 18, 2026. (AP Photo/Patrick Post)
Netherlands Hantavirus Ship
Auf einer in Argentinien begonnenen Kreuzfahrt des Schiffes «Hondius» der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions hatten sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus.Bild: keystone

WHO: Hantavirus-Ausbruch neigt sich Ende zu

29.06.2026, 03:2229.06.2026, 03:22

Der Hantavirus-Ausbruch neigt sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem Ende zu. Das schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X. Die Lage bleibe stabil. Alle Kontaktpersonen der beiden Fälle, die in Südafrika identifiziert worden seien, hätten ihre Nachbeobachtungszeit abgeschlossen, ohne dass weitere Fälle gemeldet worden seien. Auch in Spanien und den Niederlanden seien die Quarantäne- und Nachbeobachtungszeiten abgeschlossen.

30 Kontaktpersonen würden noch nachbeobachtet, hiess es weiter. Die Gesamtzahl der Fälle liege weiter bei 13, darunter drei Todesfälle.

Auf einer in Argentinien begonnenen Kreuzfahrt des Schiffes «Hondius» der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions hatten sich mehrere Menschen mit dem Hantavirus – konkret mit dem südamerikanischen Andes-Typ des Virus – angesteckt. Das Andesvirus gilt als einziges Hantavirus, bei dem es vereinzelt auch Mensch-zu-Mensch-Übertragungen geben kann. Üblicherweise werden Hantaviren von Nagetieren übertragen, etwa durch Kotpartikel in aufgewirbeltem Staub.

Rund 150 Menschen aus 23 Ländern waren demnach auf der «Hondius». Wegen des Ausbruchs legte das Schiff im Mai an der Insel Teneriffa an, von wo aus die Menschen an Bord unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen in ihre Heimatländer kamen. Schon vor Wochen hatte die WHO das Risiko für die breite Bevölkerung als gering bewertet und bekräftigt, dass keine Gefahr einer grossen Ansteckungswelle oder Pandemie bestand. (sda/dpa)

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