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Diese Satellitenbilder vom 15. Juni 2018 (links) und 15. Juni 2019 zeigen, wie stark die Grösse des Puzhal-Lake-Reservoirs in Chennai abgenommen hat. bild: ap

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Chennai trocknet aus – ein düsterer Vorbote für die Zukunft

Die Migrations-Krise an der US-Grenze macht in diesen Tagen wieder Schlagzeilen. Währenddessen trocknet auf der anderen Seite der Welt eine Millionenmetropole aus und liefert eine düstere Prognose, was die USA und den Rest der Welt erwarten wird, falls der Klimawandel nicht ernsthaft angegangen wird.



Ein Foto geht um die Welt. Ein Vater liegt mit seiner Tochter am Ufer des Rio Grande in Mexiko. Die Gesichter sind nach unten gedreht. Sie haben die Flucht in die USA nicht überlebt.

Es ist einer dieser Momente, in denen Zahlen ein Gesicht bekommen. 144'000 Personen wurden im Mai dieses Jahres an der US-Grenze aufgefangen.

Doch erst das Foto und das Schicksal von Oscar Alberto Martinez Ramirez und seiner Tochter weckt die Öffentlichkeit auf. Der 25-Jährige war auf der Suche nach einem lebenswerten Leben für seine kleine Familie. In El Salvador sah er keine Zukunft. Das Land in Mittelamerika hat die höchste Mordrate der Welt.

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Ihre Geschichte bewegt die Welt: Oscar Alberto Martinez Ramirez und seine Tochter Valeria als sie noch lebten. screenshot: cnn

Die erschütternde Geschichte der Familie Ramirez ist kein Einzelfall. Im Gegenteil. Täglich erleiden zahlreiche Familien dasselbe Schicksal. Sei es im Mittelmeer, im bengalischen Meer oder vor Australien.

Chennai trocknet aus

Und die Katstrophe hat erst so richtig begonnen. Ein Vorgeschmack, auf was uns in Zukunft erwarten wird, ist in dieser Woche in Indien zu beobachten. In Chennai, der sechstgrössten Stadt des Landes, ist es zu einer noch nie dagewesenen Wasserknappheit gekommen.

Die vier grössten Wasser-Reservoirs der Stadt sind allesamt nahezu ausgetrocknet. Die Bewohner der Fünfmillionen-Metropole müssen stundenlang anstehen, um ihre Tanks mit Trinkwasser aufzufüllen.

«Chennai betet für Regen»: Leonardo DiCaprio macht auf die Wasserknappheit in Chennai aufmerksam.

Die Regierung lässt Laster voll mit Wasser in die ostindische Stadt karren. Doch die Trucks würden von Wegelagerern angegriffen und entführt, sagt Jyoti Sharma, Gründer einer indischen NGO für Wasserschutz gegenüber CNN. Zwischen den Nachbarschaften käme es zu Gewalt wegen Streitigkeiten um Wasser. «Wenn es nicht bald zu regnen beginnt, werden wir alle leiden», prophezeit Sharma.

Zurückzuführen ist die Wasserknappheit in Chennai zum einen auf ein ungenügendes Wassermanagement der Regierung. Der andere Grund ist der Klimawandel. Der Monsun kommt nicht mehr so regelmässig wie früher, längere Trockenperioden und Dürren werden immer häufiger.

People rest by a measuring tower in the dried-up puzhal reservoir on the outskirts of Chennai, capital of the southern Indian state of Tamil Nadu, Wednesday, June 19, 2019. Millions of people are turning to water tank trucks in the state as house and hotel taps run dry in an acute water shortage caused by drying lakes and depleted groundwater. Some private companies have asked employees to work from home and several restaurants are closing early and even considering stopping lunch meals if the water scarcity aggravates. (AP Photo/R. Parthibhan)

Hier gibt es kaum mehr was zu holen: Blick auf das ausgetrocknete Puzhal-Lake-Reservoir. Bild: AP/AP

600 Millionen Menschen in Indien sind von Wasserknappheit betroffen, hat Niti Aayog, ein indischer Think Thank der Regierung, ausgerechnet. Bengalore, Chennai, Mumbai und Delhi: «Allen geht das Wasser aus», warnt Sharma.

1.8 Milliarden in Gefahr

Die Folgen sind verheerend: Im Jahr 2050 wird es Schätzungen zufolge 150 bis 300 Millionen Klima-Flüchtlinge geben. 1.8 Milliarden Menschen werden unter Wasserknappheit leben, rechnet die Uno vor.

Die Klima-Migration ist bereits heute Tatsache. Etwa in Zentralamerika, der Heimat von Ramirez und seiner Familie. Die zunehmende Desertifikation zwingt alleine in Mexiko jährlich 700'000 Personen, ihren Wohnort zu wechseln.

Derweil fürchtet ganz Ägypten, dass Äthiopien mit seinem neuen Staudamm dem Nil den Hahn zudreht. Im Irak erreichte der Tigris vergangenes Jahr historische Tiefstände, zwischen China und Indien gibt es immer grössere Spannungen wegen der Wasserreserven im Himalaja.

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Der Tigris bei Bagdad: Im Sommer 2018 erreichte der Wasserpegel historische Tiefstände, nun hat die Türkei flussaufwärts auch noch einen gewaltigen Staudamm gebaut.

Die Liste könnte fast beliebig weiter geführt werden. Sogar in Australien spitzt sich der Kampf ums Wasser zu. Und was passiert, wenn die Gletscher in Europas Wasserschloss, der Schweiz, erst einmal weg geschmolzen sind?

Warnungen vor «Klima-Apartheid»

Noch werden wir hierzulande nicht verdursten. Zuerst trifft es diejenigen, die sowieso schon am wenigsten haben. Der Uno-Sonderberichterstatter für extreme Armut, Philip Alston, warnte diese Woche von einer «Klima-Apartheid». Die Reichen können sich vor den Folgen des Klimawandels schützen, während es die Armen mit voller Wucht trifft.

Die «Apartheid» nimmt bereits Formen an: Europa riegelt das Mittelmeer hermetisch ab und schickt die Flüchtenden zurück nach Libyen in die Hände von barbarischen Menschenhändlern, die sogar Sklavenmärkte abhalten. Derweil will Trump sein Land dichtmachen und lässt Migrantenkinder am Boden schlafen.

Die Migration wird sich dadurch nicht aufhalten lassen. Wenn Menschen nichts mehr zu trinken haben, werden sie ihre Heimat verlassen. Tragödien, wie jene, die sich diese Woche am Rio Grande ereignet hat, werden zunehmen. Dagegen hilft keine Mauer, sondern eine griffige Klimapolitik.

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

Dutzende Tote und Wasserknappheit

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147Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheRealSnakePlissken 28.06.2019 14:31
    Highlight Highlight Wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, dass es im Nahen Osten wieder knallt, und es definitiv nicht mehr um Öl, Religion oder Nation geht, sondern um Wasser. - Noch zu den energieintensiven Meerwasserentsalzungsanlagen: Man muss sich mal die Auslässe für die herausfiltrierte Salzlake anschauen - da schwimmt kein Fisch mehr... Ist keine nachhaltige Lösung und können sich die Armen sowieso nicht leisten.
  • Kampfsalami 28.06.2019 13:31
    Highlight Highlight Es käme wohl niemandem in den Sinn (ok, ausser vieleicht Néstlet und Co.)Wasser aus Spanien, Indien, Südafrika etc. in die Schweiz zu importieten und es somit der Bevölkerung dort wegzunehmen. Wenn es sich aber z.B. um Gemüse handelt, ist es aber fast schon Standart. Hmmm da war doch noch was:Wassergehalt Tomate=95%
    Märksch Öppis?
  • Liselote Meier 28.06.2019 13:03
    Highlight Highlight Beim Trinkwasser sehe ich langfristig kein Problem.
    Man kann schliesslich Meerwasser entsalzen und Trinkwasser herstellen. Dubai stellt ja grossmerheitlich sein Trinkwasser so her auch auf Flugzeugträger wird Meerwasser für Trinkwasser entsalzen.

    Ist im Moment einfach noch abartig Energieintensiv. Mit Graphen ist man aber schon an Lösungen dran.


    • Gipfeligeist 28.06.2019 13:22
      Highlight Highlight Ja, das mag langfristig so sein. Aber Beispiel Chennai: Wie willst du Wasser für über 1 Million Menschen aus dem Meer aufbereiten und dann hunderte km transportieren? Steht irgendein Plan schon? Natürlich ist es machbar und wird die Zukunft sein, aber es wäre so viel günstiger und einfacher Jetzt denn Klimawandel so gut es geht zu bremsen :/
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.06.2019 13:29
      Highlight Highlight Die haben genug Niederschlag - mehr als Bern oder Zürich. Nur bei der Infrastruktur haperts halt. Also müsste man da ansetzen.
    • Liselote Meier 28.06.2019 14:05
      Highlight Highlight Das gibt es ja schon. Alleine der Dschabal Ali Komplex in Dubai hat jeden Tag einen Output von ca. zwei Milliarden Liter Trinkwasser. Der pro Kopf Verbrauch in Dubai ist mit 500 Liter Trinkwasser am Tag gewaltig hoch, als Wüstenstaat.

      Transport wenn old school per Viadukt oder wie man es heute macht via Pipeline

      Auch wenn man den Klimawandel minimiert haben die ein Trinkwasserproblem

      Wenn Indien seine Armee halbieren würde, könnten sie mit dem eingesparten Emissionen ein paar duzend solche Kraftwerke bauen und die Menschen mit Trinkwasser versorgen

      Eber eben ist zur Zeit Energieintensiv
  • Mäx Pauers 28.06.2019 12:39
    Highlight Highlight nun zumindest mutti natur ist skrupellos genug aktiv gegen die überbevölkerung anzugehen... das problem ist hausgemacht hier wie dort
  • neutrino 28.06.2019 11:09
    Highlight Highlight Das Thema ist interessant, aber meiner Meinung wird wieder alles zusammengewurstet: Wasserknappheit ist nicht zwingend an den Klimawandel gekoppelt - es spielen viele politische und soziale Aspekte mit rein, vor allem in Indien. Dementsprechend einfach 1.8 Milliarden Flüchtlinge mit Klimawandel zu begründen, führt auch nicht weiter.
    • ConcernedCitizen 28.06.2019 11:26
      Highlight Highlight Genau. Und Chaos in Honduras hat nichts mit dem Klimawandel zu tun. Auch nicht mit Wassermangel.

      Verwursteln hat eben Tradition, links und rechts des Klimagrabens.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.06.2019 13:15
      Highlight Highlight Das werfe ich der Diskussion vor: Wetter, Klima, Erwärmung, Wandel, globale und lokale, (sozio-)ökonomische und ökologische Faktoren werden mit Panik überstreuselt, sodass man am Ende alles auf alles beziehen kann. Das ist dann wie Weltuntergangsporno und sehr kurzweilig, trägt aber nichts zur Besserung der Lage bei. Ja, wir haben Probleme, aber Panik wird uns nicht bei der Lösung selbiger helfen.
    • Gipfeligeist 28.06.2019 13:25
      Highlight Highlight Ja, die zwei Themen Wasser/Klimawandel hängen nicht 100% kausal zusammen. So ist der Haupt Grund für Unterernährung auch Krieg, und nicht schlechte Landwirtschaft (Bsp. Jemen).

      Aber Klimawandel wird zu Trockenheiten führen > führt zu Ernteausfällen > hoffnungslose Wirtschaft > Migration > Problemen in der ganzen Welt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 28.06.2019 10:42
    Highlight Highlight Ich hab schon Durchfall und Erbrechen, wenn ich das Brunnenbild sehe.
  • Ohniznachtisbett 28.06.2019 08:45
    Highlight Highlight Also Klimawandel hin oder her. Dies ist ein klassisches Beispiel, das eben nicht direkt ins Klimawandel-Thema reinspielt. Indiens Grossstädte wachsen sehr schnell, die Bevölkerung generell wächst sehr schnell. Infrastruktur ist veraltet. Investiert wird viel zu wenig in diese. Der Ursprung dieses Problems heisst also nicht Klimawandel, sondern Überbevölkerung, Misswirtschaft, Infrastrukturmangel etc. Ich finde schon, man sollte jetzt den Menschen nicht sagen: "Spart etwas CO2 ein und wir haben das Paradies auf Erden".
    • P.Rediger 28.06.2019 10:30
      Highlight Highlight Haben Sie den Artikel gelesen?

      "Der Monsun kommt nicht mehr so regelmässig wie früher, längere Trockenperioden und Dürren werden immer häufiger."

      Klar kommen noch Wachstum und Missmanagement dazu, aber wenn kein Wasser vom Himmel kommt, können Sie auch mit dem besten Wassermanagement nichts mehr anrichten.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.06.2019 11:58
      Highlight Highlight Am urbanen Mikroklima können wir schon was drehen: Fassaden- und Dachbegrünung, nicht mehr mit geschwungenen Glasfassaden (wegen Fokalpunkten und Fallwinden) und Stahlexoskeletten bauen, auf hitzeresistente Baumarten setzen, Flächenversiegelung aufbrechen usw.
      Dunkle Farben werden heisser - wer sagt eigentlich, dass Belag dunkelgrau sein muss? Vor zwei Tagen mal aus Spass gemessen - gleiche Höhe Bern Stadt vs. Bern Land am Waldrand nachts gegen 0.15 Uhr: Temperaturunterschied 4,2 °C. Ob man bei 29,3 °C oder bei fast angenehmen 25,1 °C einschläft, ist merk- und vor allem machbar.
  • WID 28.06.2019 07:50
    Highlight Highlight Die Wasserprobleme müssen JETZT gelöst werden. Das Verhindern eines zu starken Klimawandels ist ebenso wichtig entfaltet seine Wirkung aber sehr verzögert.
    • Dr no 28.06.2019 09:47
      Highlight Highlight @ WID: Es ist kein Wasser - Problem sondern ein Menschen - Problem. Komisch, dass das Wasser gerade da zum Problem wird, wo die Bevölkerungsexplosion am grössten ist ?
    • WID 28.06.2019 11:04
      Highlight Highlight @Dr no: ja, es ist AUCH ein Bevölkerungsproblem.
    • Mutzli 28.06.2019 14:31
      Highlight Highlight @Dr no

      Bevölkerungszuwachs ist, wie ja eigentlich auch im Artikel erwähnt wird, nicht Auslöser der Krise.

      Natürlich brauchen mehr Menschen mehr Ressourcen und/oder bessere Systeme. So lange aber der Staat einigermassen solide & vernünftig agiert, ist auch das bewältigbar.

      Bis anhin ging das auch in Chennai, aber da nun begünstigt durch Klimawandel Regen rarer wird, funktionieren die alten Systeme nicht mehr.
      Das gibts aber auch vielen anderen Orten.
      Oder gibts für Sie z.B. auch in den USA & Australien eine Bevölkerungsexplosion? AUS übrigens nach World Bank höhere Zuwachsrate als Indien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zauggovia 28.06.2019 07:13
    Highlight Highlight Als Vorschlag: bringt mal in diesem Zusammenhang ein Artikel zum Thema "Climate Apartheid", z.B. theguardian.com/environment/2019/jun/25/climate-apartheid-united-nations-expert-says-human-rights-may-not-survive-crisis

    Ein sehr spannender (und beunruhigender) Aspekt.
  • hauruck 28.06.2019 07:02
    Highlight Highlight Es gibt nicht zu wenig Wasser. Es gibt zu viele Menschen.
    Das Wetter spielt keine wesentliche Rolle.
    • P.Rediger 28.06.2019 10:31
      Highlight Highlight Genau, das wissen Sie ja besser als die ca. 34'000 Wissenschaftler / innen die uns etwas Anderes sagen.
    • hauruck 29.06.2019 14:36
      Highlight Highlight Egal welches Klima auf der Erde herrscht, gibt es immer Regionen, wo Menschen gut leben können. Die Zahl der Menschen ist durch die zur Verfügung stehenden Agrarflächen begrenzt.
      Je nach Klima gibt es mehr oder weniger Agrarflächen und mehr oder weniger Menschen, die sich von ihnen ernähren können. Aber Menschen wird es immer irgendwo und milliardenfach geben.
      Gut möglich, dass dank der Erderwärmung letztendlich sogar sehr viel mehr Agrarfläche nutzbar sein wird als heute, nämlich in den riesigen weiten Sibiriens, Nordkanadas und Grönlands, wo heute Permafrost statt Ackerland vorzufinden ist.
  • rodolofo 28.06.2019 06:57
    Highlight Highlight Hier hat es also zu wenig Wasser.
    Andernorts, an den Küsten und Flussufern von Bangladesh hat es zu viel Wasser.
    An den Küsten frisst das Meer mit seinem steigenden Wasserpegel Land weg und versalzt bis weit ins Landesinnere das Grundwasser. Und die Flussufer erodieren wegen dem vielen Schmelzwasser aus dem Himalaya. Wenn die Gletscher im Himalaya aber zurückgegangen und verschwunden sind, drohen auch hier Dürren und Wassermangel.
    Hunderte Millionen Bangladeshis werden sich also gezwungenermassen auf den Weg machen, so wie das die ersten unfreiwilligen PionierInnen bereits heute tun...
  • Scrj1945 28.06.2019 06:07
    Highlight Highlight Indien sollte erstmal schauen, dass ihre industrie nicht alles in den flüssen entsorgt. Aber dass scheint der regierung ja egal zu sein
  • qolume 28.06.2019 02:36
    Highlight Highlight Es sind so viele Faktoren die reinspielen, einfach ist es nicht. Für mich heisst es: "Ich habe geheiratet, wir werden aber keine Kinder haben" und "Ich schränke mich mit dem Fliegen ein" ... Auto hab ich seit 12 Jahren keines mehr. Ausserdem versuche ich im Freundeskreis dies proaktiv anzusprechen, manchmal gibt es eine interessante Diskussion, manchmal geh ich dann mal früher. Kapstadt hat übrigens wieder Wasser, also ein Bisschen. Der nächste (Süd-)Sommer kommt bestimmt, und wenn es jetzt nicht regnet, dürft ihr wieder auf die Dusche verzichten.
    • Leckerbissen 28.06.2019 10:49
      Highlight Highlight Hilfe, ein Klimamissionar.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 28.06.2019 12:01
      Highlight Highlight Ja, das Phänomen ist bereits seit atomarer Bedrohung in den 80ern und Waldsterben bekannt: Es gibt immer die 150-Prozentigen, die sich dann unterbinden oder sterilisieren lassen, weil man Kindern eine solche Welt nicht zumuten könne.
  • Luzifer Morgenstern 28.06.2019 00:35
    Highlight Highlight Grossartig geschrieben. Besten Dank.

    Als nächstes wünsche ich mir einen Artikel, der beschreibt, wie unsere Milch und das Fleisch in Europa den armen Regionen das Essen wegfrisst. Wäre das ein möglicher Beitrag?
    • Gubbe 28.06.2019 09:42
      Highlight Highlight Luzifer: Warst du schon mal in Indien? Nicht? Also Inder essen zum grösseren Teil vegetarisch. Sie trinken dabei auch keine Milch, sie trinken Tee oder Wasser.
      Da wäre doch deine Möglichkeit, dich zu informieren. Übrigens essen wir hier.
    • Luzifer Morgenstern 28.06.2019 10:01
      Highlight Highlight Gubbe, du hast offenbar nicht verstanden, dass sich unser europäisches Fleisch von Pflanzen ernährt, die im Ausland angepflanzt wurden. Darum ist es sehr wohl korrekt, dass unser Fleisch den armen Menschen auf dieser Welt das essen wegfrisst.

      Du hast Internetzugang. Informier dich mal über globale Zusammenhänge. Für ein Kilo Rindfleisch im Kühlschrank eines Schweizers fehlen anderswo 16 Kilo Pflanzen.

      Du glaubst doch nicht, dass diese Pflanzen in dder Schweiz wachsen, wenn wir schon das Fleisch oft importieren?
    • SemperFi 28.06.2019 10:33
      Highlight Highlight @Gubbe: Schwer von Begriff? Was wir hier in Form von Milch und Fleisch konsumieren, frisst Ressurcen, die anderenorts überlebensnotwendig wären.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 27.06.2019 23:08
    Highlight Highlight Um dieses Problem auch nur ein bisschen in den Griff zu bekommen, braucht es eine internationale Truppe, welche alle Ressourcen beschützt und gerecht verteilt. Religionslosl, grenzenlos und unabhängig.
    • reich&schön 28.06.2019 05:27
      Highlight Highlight Wie stellst Du Dir eine "gerechte Verteilung" vor?
    • hauruck 28.06.2019 07:03
      Highlight Highlight Dann haben alle zu wenig. Das heisst es verdursten alle, statt nur ein Teil.
    • rodolofo 28.06.2019 07:08
      Highlight Highlight Militärische "Lösungen" haben noch nie funktioniert, und sie werden auch nie funktionieren, weil sie sich nicht mit den URSACHEN auseinandersetzen!
      Die tiefere Ursache aller "Probleme" liegt darin, dass auch andere Lebewesen leben wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Henzo 27.06.2019 23:02
    Highlight Highlight So hart dies klingt: ich hane wenig mitleid mit den indern. Das land gibt miliarden aus fürs militär aber für umweltschutzbinteressiert sich niemand. Das wasser das allen zugänglich ist, ist zu verschmutzt um es zu teinken ...da wäre es. Jeder, der schon mal in Indien war, weiss dass das Land eine Katastrophe der Gleichgültigkeit ist...
    • Luzifer Morgenstern 28.06.2019 00:22
      Highlight Highlight Wie viele deiner Freunde sind Inder?
    • Grossmaul 28.06.2019 06:04
      Highlight Highlight Lieber Henzo, aber leider sind diejenigen, die verdursten ni h die gleichen Leute, wie diejenigen, die Geld für Militär und Rüstung ausgeben. Und wer nicht nur Indien bereist hat, sondern auch Kontakte hat, weiss, dass "die" Inder nicht gleichgültig sind.
    • rodolofo 28.06.2019 07:15
      Highlight Highlight Eigentlich gar nicht so verschieden von uns.
      Mehr Geld für die AHV gibt's nicht, da für Soziales nicht mehr Geld ausgegeben werden KANN.
      (Gemäss Bürgerlichem Dogma)
      Aber fürs Militär ist uns anscheinend nichts zu teuer!
      "Der Feind" lässt sich von Panzern, Kanonen und Düsenjägern mehr beeindrucken, als von glücklichen Alten, die FREIWILLIGENARBEIT leisten...
      Ja wo kämen wir denn hin, wenn die Menschen etwas freiwillig machen?
      Wenn schon die Jungen MÜSSEN, dann müssen sie im Alter nicht noch das Leben kennenlernen!
      (Internationale, menschliche Leid-Kultur)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duden 27.06.2019 22:40
    Highlight Highlight Meines Wissens ist der Klimawandel kein Grund um Asyl zu erhalten.

    Die kommende Diskussion über die Flüchtlings- und Asyldefinition wird spannend.
    • DemonCore 27.06.2019 23:56
      Highlight Highlight Diskussion ist gut :) Zur Zeit der Völkerwanderung gab es dann irgendwann auch keine Diskussionen mehr. Irgendwann waren die fremden Horden einfach zu gross, und das Recht des Stärkeren galt. Aber ja, wir können nichts tun. Klimawandel ist ein chinesischer Hoax. Oder?
    • reich&schön 28.06.2019 05:28
      Highlight Highlight Das Asylrecht ist heute schon viel zu grosszügig.
      Ausser in Deutschland sehe ich keinem Land eine Chance, dieses noch grosszügiger auszugestalten.
    • Stema 28.06.2019 06:41
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, ob es ein Grund für Asyl ist oder nicht. Die Menschen werden irgendwohin flüchten.

      Wenn Du mit deiner Familie in so einem Land leben würdest und euch das Wasser ausgeht, dann würdet ihr früher oder später auch weggehen. Wenn der Leidensdruck gross genug ist und NULL Hoffnung da ist, dass es jemals wieder besser wird, dann wird es ganze Völkerwanderungen geben. Denn es flüchten ganze Familien, nicht nur einzelne Familienmitglieder die „zum Geld verdienen“ wohin geschickt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HPOfficejet3650 27.06.2019 22:34
    Highlight Highlight Treffen sich zwei Planeten, sagt der eine: "Ich bin krank, ich habe Homosapiens." darauf der andere zu ihm: "keine angst, das geht vorbei"
  • Toerpe Zwerg 27.06.2019 22:20
    Highlight Highlight Auch in Zeiten eines wärmeren Klimas gäbe es genügend Wasser - die Niederschlagsmenge wird ja global eher zunehmen. Das Wassermanagement ist der Schlüssel - so oder so. Unabhängig aller Massnahmen gegen den Klimawandel muss man hier grosse Anstrengungen konzentrieren.
    • moep 27.06.2019 22:43
      Highlight Highlight Mit zunehmender Temperatur nimmt auch die Verdunstung zu, d. h. der Anteil an gasförmigen Zustand nimmt zu und derjenige im flüssigen nimmt ab. Auch wenn die Niederschlagsmenge zunimmt, so nützt das wenig, wenn das Wasser wieder schneller verdunstet. Zudem werden vor allem Starkniederschläge zunehmen, welche für die Wasseraufnahme der Böden eher ungünstig sind. Aber ein gutes Wassermanagement wäre nichtsdestotrotz sehr wichtig.
    • maylander 28.06.2019 06:38
      Highlight Highlight @moep
      In den tropischen Regenwälder herrscht ein Kreislauf aus Verdunsten und Niederschlag. Dort sind auch sehr starke Regenfälle kein Problem. Zudem sind über 2/3 der Erdoberfläche Ozeane es steht also genügend Wasser zum verdunsten bereit.
      Global gesehen wird also mehr Süsswasser zur Verfügung stehen, Lokal kann es aber durch Verschiebung der Wettersysteme zu Dürren kommen.
    • P.Rediger 28.06.2019 11:09
      Highlight Highlight Um Wasser managen zu können, muss es auch vom Himmel fallen. Leider verschieben sich nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Niederschlagsgebiete, weil sich Parameter wie der Jetstream, der Golfstrom usw. ändern. Kommt noch der Faktor der Verteilung der Niederschläge über die Zeit hinzu. Wenn es in zwei Tagen das schüttet was es sonst in einem Monat geregnet hat, dürfte es zimelich schwierig werden diese Mengen zu "managen".
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  • salamandre 27.06.2019 21:59
    Highlight Highlight Zappenduster!
  • Paraflüger 27.06.2019 21:49
    Highlight Highlight Ein weiteres Problem ist sicherlich auch die Infrastruktur der Wasserverteilung. Viel Wasser geht, gerade in ärmeren Gegenden der Welt, auf dem Weg vom Reservoir zum Endbenutzer "verloren" (es bleibt natürlich im Wasserkreislauf, dieser ist aber nicht auf den Ort des Verlustes begrenzt). Mit Investitionen in gerade diese Infrastrukturanlagen könnte die Wasserknappheit noch verzögert werden. Das der Klimawandel die Thematik mit der lokalen Dürren anheizen wird, ist unbestritten. (es wird auch Gebiete mit heftigen Niederschlägen geben, welche dann entsprechend gespeichert werden werden müssen)
  • Sherlock_Holmes 27.06.2019 21:40
    Highlight Highlight Zu diesem Thema kann ich den Film

    «Home – Geschichte einer Reise» von Yann Arthus Bertrand

    empfehlen.

    Mit seinen einmaligen, grossartigen Bildern dokumentiert Arthus-Bertrand neben der Schönheit auch die Verwundbarkeit des blauen Planeten und führt die sichtbaren Folgen von schädlichen Umwelteinflüssen eindringlich vor Augen.

    Der Film ist Arthus Bertrands sehr persönliches dokumentarisches Vermächtnis und knüpft an «Home» an (jener ist frei verfügbar).

    Er erzählt von dem, was ihn geprägt hat und ihn bewegt.

    Einfach in einem ruhigen Moment anschauen, sich öffnen und berühren lassen.
    Benutzer Bild
  • Dr no 27.06.2019 20:58
    Highlight Highlight Die natur schlägt irgendwann zurück. Es wird wohl zu spät sein wenn wir begreifen dass es keinen unendlichen wachstum gibt.
    • Toerpe Zwerg 27.06.2019 22:16
      Highlight Highlight Die Natur hat kein Gewissen
    • Wander Kern 27.06.2019 22:30
      Highlight Highlight @Toerpe
      Aber ein Gedächtnis.
    • Toerpe Zwerg 27.06.2019 22:55
      Highlight Highlight Die Natur gibt es nicht. Sie ist ein menschliches Konstrukt in Abgrenzung seiner selbst.
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  • murrayB 27.06.2019 20:32
    Highlight Highlight Das wirkliche Problem ist doch das Bevölkerungswachstum und die mittlerweile Überbevölkerung der Erde - hier sollte die UNO eingreifen...
    • stookie 27.06.2019 20:57
      Highlight Highlight Und was sollte die UNO denn genau für Massnahmen treffen gegen die Überbevölkerung?
    • maylander 27.06.2019 21:02
      Highlight Highlight Es gibt mehr Inder als Afrika Einwohner hat.
      Afrika ist dabei einiges grösser und fruchtbarer.
      Der Klimawandel könnte durchaus für mehr Niederschläge sorgen. Mit mehr Wohlstand und Aufklärung wird auch die Geburtenrate sinken.
    • azoui 27.06.2019 21:40
      Highlight Highlight Ausgerechnet die Statisten Truppe UNO...
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  • mueggy 27.06.2019 20:24
    Highlight Highlight In Indien, Chennai insbesondere ist es auch ein Problem mit der Landwirtschaft. Über Jahre haben sie den Boden ausgenutzt und dann, als die Erträge ausblieben, das Land brach liegengelassen. Dadurch ist der Grundwasserspiegel stark gesunken und nun leidet die Bevölkerung.
    • Garp 27.06.2019 21:14
      Highlight Highlight Und wenn man das Land nicht brach liegen lässt und weiter bewirtschaftet sinkt der Grundwasserspiegel.

      Landwirtschaft ist wirklich ein Problem. Spanien wird's auch nicht mehr lange machen mit der Landwirtschaft, weil man unsinniges wie z.B. wasserintensive Erdbeeren anbaut und die Grundwasserreservoirs übernutzt. Und viele hier: geil Erdbeeren am liebsten das ganze Jahr über.
    • corsin.manser 27.06.2019 21:25
      Highlight Highlight @mueggy: Ja, die Planung bei der Landwirtschaft ist miserabel. Letzten Endes ist ein Zusammenspiel zwischen Bevölkerungswachstum, Klimawandel und Missmanagement, das zu dieser Katastrophe geführt hat.
    • Röleböle 27.06.2019 22:06
      Highlight Highlight es ist nicht ein problem der landwirtschaft.
      eher ein problem von internationalen konzernen und der von ihnen unterstützten INDUSTRIELLEN landwirtschaft.
      nachhaltiger anbau und genug essen ist möglich --> bec hellouin
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  • michiOW 27.06.2019 20:07
    Highlight Highlight Ist es nicht auch vor allem ein Problem der Überbevölkerung?
    In Indien und Afrika ist die Kindersterblichkeit viel mehr gesunken als die Geburtenrate, ausserdem ist die Lebenserwartung gestiegen.
    • Finöggeli 27.06.2019 20:15
      Highlight Highlight Doch, es ist definitiv ein Problem der Überbevölkerung. Vor 8000 Jahren war alles besser und die Natur noch intakt. Da war die Kindersterblichkeit aber auch ein wenig höher
    • flausch 27.06.2019 20:17
      Highlight Highlight Stimmt. Und ebendiese Kinder sind an der Klimaerwärmung schuld. Während wir, die schon länger geborenen unschuldig und ängstlich der Zukunft entgegen treten müssen die uns von diesen verdammten Kindern genommen wird.
      Jaja auch so kann es betrachtet werden um sich vor der Verantwortung zu drücken.
    • michiOW 27.06.2019 20:32
      Highlight Highlight Weniger Menschen verbrauchen weniger Ressourcen.

      Ja, wir sollten weniger verschwenderisch sein mit den Ressourcen, aber dass immer mehr gebraucht wird liegt auch an der Überbevölkrung.
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