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Das ist es also: Das P20 Pro von Huawei mit der neuen Dreifach-Kamera. Ich konnte es die letzten beiden Wochen ausgiebig testen. bild: watson

Warum Huaweis P20 Pro das nützlichste Smartphone ist, das ich je getestet habe

Der chinesische Smartphone-Riese Huawei hat gleich drei neue Eisen im Feuer. Wir haben das Top-Modell P20 Pro ausführlich getestet und mit den günstigeren Modellen P20 und P20 Lite verglichen.

16.04.18, 14:12 17.04.18, 10:19

Das Huawei P20 Pro ist das erste Smartphone mit einer Triple-Kamera. Doch setzt die 41-Megapixel-Kamera wirklich neue Massstäbe? Ist der Akku so ausdauernd, wie gemunkelt wird? Oder ganz allgemein gefragt: Machen die Chinesen inzwischen nicht nur preiswertere, sondern auch bessere Smartphones als Apple, Samsung, Nokia und Co.?

Das GIF zeigt das P20 Pro von allen Seiten. gif: watson / quelle: huawei

Ich habe das knapp 900 Franken teure P20 Pro in den letzten beiden Wochen ausgiebig getestet. Um besser beurteilen zu können, ob das Pro-Modell sein Geld wert ist, habe ich gleichzeitig das knapp 400 Franken teure P20 Lite genutzt. Das Lite-Modell hat uns Digitec für diesen Artikel zur Verfügung gestellt.

Kommen wir also ohne Umschweife zu den praktischen Befunden meines Erfahrungsberichts.

Liegt es gut in der Hand?

Huawei zieht das Display in die Länge, ohne das Smartphone breiter zu machen. Das Gerät liegt so besser in der Hand, als es die Displaygrösse von 6,1 Zoll vermuten lässt. bild: watson

Trotz seiner Grösse gibt es ein «Daumen hoch» – allerdings mit Vorbehalt: Das 6,1-Zoll-Display ist gross, aber nicht zu gross. Denn das P20 Pro gehört zur neuen Smartphone-Generation, bei der die Vorderseite fast vollständig aus dem Touchscreen besteht. In der Hand ist das Gerät mit seinem langgezogenen 19:9-Display somit nicht grösser als es herkömmliche Smartphones mit ca. 5,5 Zoll grossen Displays vor ein, zwei Jahren waren. Es ist beispielsweise kompakter als ein iPhone 8 Plus.

Der Vorbehalt bezieht sich auf die extrem rutschige Glasrückseite. Ohne Schutzhülle ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis einem das Handy aus der Hand flutscht. 

Wer generell kleinere Smartphones bevorzugt, sollte einen weiten Bogen um das P20 Pro machen. Das sehr ähnliche P20 und das günstige P20 Lite sind übrigens etwas handlicher.

Was unterscheidet das P20 Pro vom P20 und P20 Lite?

bild: watson (lea senn) / quelle: huawei

Sieht das Teil anständig aus?

Der erste Eindruck ist wichtig, aber der zweite enthüllt die Wahrheit. Das gilt insbesondere für das Huawei P20 Pro. 

Lassen wir die Bilder sprechen: 

Der Einschub auf der Seite nimmt zwei Nano-SIM-Karten auf. bild: watson

Der Rahmen ist aus Metall und leicht abgerundet. Nach zwei Wochen zeigen sich keinerlei Gebrauchsspuren wie Kratzer.

bild: watson

Beim Design und der Verarbeitung ist Huawei auf Augenhöhe mit der teils weit teureren Konkurrenz.

Packt man das Gerät aus, glänzt alles wunderbar ...

bild: watson

Der Fingerabdruck-Scanner im Home-Button arbeitet schnell und zuverlässig. Wer die noch flinkere Gesichtserkennung per Front-Kamera zum Entsperren nutzt, braucht den Fingerabdruck-Sensor in den meisten Fällen gar nicht mehr. Da der Home-Button im schmalen Rahmen extrem weit unten sitzt, passierte es mir in den ersten beiden Wochen immer mal wieder, dass ich aus Versehen auf den Button kam.

... doch rasch zeigt sich die Schattenseite der Hochglanz-Rückseite aus Glas

bild: watson

Je nach Licht ist jeder Fingerabdruck und jedes Staubkörnchen sofort gut zu sehen. Vor allem um die Triple-Kamera herum sammelt sich schnell Schmutz an. Nicht falsch verstehen: Die Rückseite ist wunderschön. Sie fühlt sich angenehm und hochwertig an und ist eigentlich viel hübscher, als es meine Fotos zu zeigen vermögen. Das Glas ändert je nach Lichteinfall seinen Farbton. Mal spiegelt es, mal tanzen Lichtreflexionen auf der Oberfläche. Ich bin noch immer hin und hergerissen, ob ich sie lieben oder hassen soll.

Die Rückseite ändert je nach Lichteinfall ihren Farbton und lässt sich perfekt als Spiegel nutzen

bild: watson

Ist die Kamera wirklich so gut?

Das P20 Pro in den Farben Twilight, Schwarz und Blau ist das erste Smartphone mit einer Triple-Kamera.  bild: alphr

Oh ja. Mit der neuen Huawei-Kamera kannst du Dinge tun, für die du bislang eine kompakte Digitalkamera mitnehmen musstest: Zum Beispiele Tiere im Zoo ohne Qualitätsverlust heranzoomen oder in der Nacht überzeugende Fotos knipsen. Was mir besonders gefällt: Die Kamera erkennt automatisch, ob ich eine Person, eine Landschaft oder ein Objekt aus nächster Nähe fotografieren möchte und wechselt entsprechend in den Porträt-, Landschafts- oder Makro-Modus. Schnappschützen können einfach draufhalten und bekommen gute Fotos, egal ob Tag oder Nacht, und ambitioniertere Fotografen können sich mit zig Zusatz-Optionen so richtig austoben (siehe Bildstrecke). Kurz gesagt: Ich hatte noch nie so viel Spass mit einer Handy-Kamera.

Die Kamera im gegen 900 Franken teuren P20 Pro ist klar die beste, die ich bislang in einem Handy gesehen habe. Sie ist beispielsweise in den meisten Situationen besser als die ebenfalls sehr gute Kamera im ungefähr gleich teuren Galaxy Note 8 von Samsung. Um die Fortschritte bei den Handy-Kameras zu verdeutlichen, habe ich zusätzlich Vergleichsaufnahmen mit dem weit günstigeren P20 Lite (unter 400 Franken), dem zwei Jahre alten HTC 10 und dem 3,5 Jahre alten iPhone 6 in der Diashow eingefügt.

Die Kamera im P20 Pro im Vergleich mit anderen Smartphones

Warum hat das P20 Pro drei Kameras auf der Rückseite?

Die RGB-Hauptkamera liefert mit einem grossen Bildsensor die Grundlage fürs Foto. Die Teleobjektiv-Kamera ermöglicht einen verlustfreien, dreifachen optischen Zoom. Die Schwarz-Weiss-Kamera hilft bei Nachtaufnahmen.
bild: huawei

Huawei und der Kamera-Partner Leica kombinieren drei sehr unterschiedliche Kameras, um die typischen Probleme von Handy-Kameras zu minimieren. Für die meisten Aufnahmen werden die Fotos aller drei Kameras kombiniert und auf 10-Megapixel-Fotos heruntergerechnet. Bei Farbbildern werden zum Beispiel zusätzlich die Daten der lichtempfindlicheren Schwarz-Weiss-Kamera genutzt, um die Tiefenschärfe oder Kontraste zu verbessern. Die so genannte «Light Fusion»-Technik soll durch die Kombination mehrerer kleiner Pixel zu grösseren Pixeln weniger Bildrauschen und einen besseren Kontrast ermöglichen. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen spielt das P20 Pro in einer ganz eigenen Liga.

Links: Normalerweise sieht ein Handy-Foto in einem fast dunklen Raum so aus (ISO 1250). Das P20 Pro (rechts) kann im Dunkeln viel länger belichten (ISO 51200). bild: huawei

Der Kamera-Sensor im Huawei P20 Pro ist deutlich grösser als im P20, viel grösser als in Samsungs Galaxy S9 Plus und sehr viel grösser als im iPhone X. bild: huawei

Das P20 Pro hat nicht nur mehr Megapixel, auch der Bildsensor ist grösser als bei anderen Smartphones. Der Sensor fängt das Licht ein und wandelt es in ein Bild um. Die Faustregel: Je grösser der Sensor, desto besser das Foto. Natürlich ist auch der 1/1,7"-Sensor im P20 Pro für 40 Megapixel viel zu klein. Das heisst, die einzelnen Bildpunkte werden sehr klein und darunter würde eigentlich die Bildqualität leiden. Huawei löst das Problem mit Mathematik. Die Software berechnet aus den kleinen Pixeln grössere Bildpunkte, wodurch weniger Bildrauschen sichtbar sein soll. Wie die Technologie im Detail funktioniert, erklärt dieser Hintergrundartikel.

Natürlich kann man auch bei der aktuell besten Smartphone-Kamera das Haar in der Suppe suchen: So gut die Kamera-App ist, sie hat noch kleine Macken bzw. es fehlen Funktionen. Bei mir ist sie in den ersten paar Tagen mehrmals abgestürzt, danach allerdings nie mehr. Was mich mehr stört: Selfies werden automatisch mit einem Beauty-Filter versehen und sehen selbst mit deaktiviertem Filter weichgezeichnet aus.

Bei diesen Kritikpunkten muss man relativierend sagen, dass ich ein Vorserienmodell, also kein fertiges Verkaufsgerät, getestet habe und Huawei ein Update für die Kamera angekündigt hat. So soll der Nachtmodus bzw. die Lichtempfindlichkeit (aktuell ISO 51200) weiter verbessert werden und bald gar ISO 102400 unterstützten. So wird die Nacht quasi zum Tag (siehe Bildstrecke bei Nummer 4).

Was taugt die Huawei-eigene Benutzeroberfläche?

Der Startbildschirm lässt sich im iOS- oder Android-Look darstellen. Die weissen On-Screen-Navi-Buttons lassen sich ausblenden. bild: watson

Huaweis modifizierte Android-Benutzeroberfläche namens EMUI ist für mich ein guter Kompromiss zwischen Android und iOS, der die Stärken beider Welten kombiniert. Der Startbildschirm und die Menüs erinnern in der Standardeinstellung an iOS. Auch das Herunterwischen auf dem Homescreen für eine schnelle Suche und App-Empfehlungen funktioniert genau wie auf dem iPhone. In den Einstellungen lässt sich der Homescreen auch im Android-Look darstellen. Android-typisch lässt sich zudem fast jedes Detail nach dem eigenen Gusto einrichten. Kurz gesagt: Ob Android- oder iOS-Nutzer, man findet sich rasch zurecht.

Statt mit den Navigations-Buttons lässt sich das Gerät auch mit Wischgesten steuern

In den Einstellungen stehen drei Steuerungsmethoden zur Auswahl. Zunächst die gewohnten Buttons für Zurück, Home und die zuletzt geöffneten Apps. Werden diese Navi-Buttons ausgeblendet, bleibt mehr Platz auf dem Display. Bei der alternativen Wischsteuerung simuliert ein kurzes Tippen auf den Home-Button den Zurück-Button. Tippt man den Home-Button länger, gelangt man zum Startbildschirm. Ein Wisch über den Home-Button zeigt die aktuell geöffneten Apps. Ob man die klassische oder die Wischsteuerung nutzt, ist Geschmacksache, funktionieren tut beides gut.

Der Einschnitt für die Front-Kamera am oberen Displayrand lässt sich ausblenden

Der Einschnitt verschwindet natürlich nicht, sondern wird einfach durch einen schwarzen Balken verborgen. Ob man sich für den klassischen schwarzen Balken oder den Einschnitt entscheidet, ist primär eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Ist es auch schnell?

bild: watson

Im P20 Pro (und übrigens auch im normalen P20) steckt Huaweis aktuell schnellster Prozessor. Bei einem Preis von gegen 900 Franken darf man erwarten, dass alles ohne Verzögerung oder Ruckler läuft und dies tut es auch. Selbst aufwändige 3D-Spiele zwingen das Gerät nicht in die Knie, da Huawei weder beim Prozessor noch beim Grafikchip oder dem 6 GB grossen Arbeitsspeicher gespart hat. Kurz gesagt: Ja, der Prozessor ist auf dem Papier langsamer als die neusten Top-Modelle von Sony oder Samsung, aber im Alltag gibt es keinerlei Probleme. Alles läuft schnell und flüssig.

Was taugt der Akku?

bild: watson

Nebst der Kamera ist der sehr grosse Akku mit 4000 Milliamperestunden (mAh) das meiner Meinung wichtigste Argument für das P20 Pro. Weder die Schwestermodelle P20 und P20 Lite noch die aktuellen Top-Modelle von Nokia, Samsung oder Apple kommen an die Akkulaufzeit des P20 Pro heran. An normalen Arbeitstagen stand die Akkuanzeige am Abend bei etwa 70 Prozent. Wenn ich das Gerät intensiver nutzte, war der Akku zur Hälfte entleert. Bei anderen Testgeräten stand die Akkuanzeige am Abend für gewöhnlich bei 20 bis 40 Prozent.

Der Akku hält bei mir zwei volle Tage durch. bild: watson

Fast wichtiger als die Akkulaufzeit ist mir persönlich inzwischen die Schnellladefunktion. Das P20 Pro lässt sich mit dem mitgelieferten Schnellladegerät in 30 Minuten zu etwa 50 Prozent aufladen. Bei einer Akku-Kapazität, die mehr als doppelt so gross ist wie beim iPhone 8, ist diese Ladezeit rekordverdächtig schnell. Ist der Akku doch mal fast leer, reichen wenige Minuten am Kabel, um genug Strom für ein paar Stunden zu tanken. Das ist ungemein praktisch.

Wie heute bei fast allen Premium-Smartphones üblich, ist der Akku fest verbaut, was den Austausch massiv erschwert, aber nicht verunmöglicht. Erstaunlicherweise lässt sich das Gerät auch nicht kabellos laden.

Wie gut ist das Display wirklich?

bild: huawei

Es wird vermutlich niemanden schockieren, dass Huawei seinem Top-Modell ein sehr gutes OLED-Display spendiert hat. Es ist gestochen scharf und hell – kommt allerdings weder bei der Auflösung noch bei der Helligkeit ganz an die Konkurrenz heran.

Im Alltag ist dies kein Problem, sondern eher ein Vorteil: Bereits im Automatik-Modus, der das Display je nach Umgebungslicht erhellt oder verdunkelt, ist der Bildschirm stets genug hell, um ihn selbst im direkten Sonnenlicht gut ablesen zu können. Smartphone-Displays, die heller strahlen und eine höhere Auflösung bieten, saugen auch den Akku schneller leer. Beim P20 Pro kann man die Standardauflösung daher in den Einstellungen manuell reduzieren oder die Option «Smarte Auflösung» wählen, welche die Auflösung bei tiefem Akkustand reduziert.

Der Farbmodus (normal vs. lebhaft) und die Farbtemperatur (standard, warm, kalt) lassen sich übrigens in den Einstellungen anpassen. Darüber hinaus kann man das Gerät so einstellen, dass blaues Licht herausgefiltert wird, um etwa beim Lesen am Abend die Augen zu schonen.

Wie sieht es mit den Anschlüssen aus?

Der USB-C-Anschluss unterstützt sehr schnelles Laden des Akkus sowie Bildausgabe. Das Smartphone kann also direkt an einen Monitor, Fernseher oder Beamer angeschlossen werden. bild: watson

Die nächsten Zeilen werden einige Leser schmerzen: Huawei hat den separaten Kopfhörer-Anschluss gestrichen. Wer seine alten, kabelgebundenen Kopfhörer weiter nutzen will, muss also den mitgelieferten Adapter anschliessen. Alternativ greift man zu den kabellosen Free Buds von Huawei oder einem beliebigen anderen Bluetooth-Kopfhörer. Einen Steckplatz für eine Speicherkarte gibt es ebenfalls nicht. Käufer des Pro-Modells dürften dies verschmerzen können, da der interne Speicher mit 128 GB grosszügig ist. Das weit günstigere Lite-Modell unterstützt übrigens weiter microSD-Karten und hat einen separaten Kopfhörer-Anschluss.

Positiv fallen die Einschübe für zwei Nano-SIM-Karten und der schnelle USB-C-3.1-Anschluss auf. Damit lässt sich das Handy nicht nur schnell laden, es kann auch mit einem PC-Monitor verbunden werden. So wird aus dem Handy ein kleiner, mobiler PC-Ersatz. Im PC-Modus, den ich selbst (noch) nicht ausprobiert habe, erscheint auf dem Monitor eine Oberfläche, die an den Desktop eines Windows-PCs erinnert. Apps wie Word, Excel oder Power Point können so auf einem grossen Bildschirm genutzt werden, etwa um schnell ein Dokument oder eine Präsentation zu bearbeiten, wenn man keinen Laptop zur Hand hat.

Das Huawei P20 lässt sich auch als PC nutzen. Hierfür empfiehlt es sich, das Smartphone per Bluetooth mit einer Maus und Tastatur zu verbinden. bild: via netzwelt

Wie lange erhalte ich Updates?

bild: watson

Huawei Schweiz sagt auf Anfrage: «Normalerweise gibt es mindestens ein Betriebssystemupdate und drei Jahre Sicherheitsupdates.»

Ist die Gesichtserkennung zum Entsperren praktisch?

bild: huawei

Ich nutze die Gesichtserkennung zum Entsperren von Smartphones seit einigen Monaten mit einem Galaxy Note 8, ein Leihgerät von Samsung. Auch beim P20 Pro finde ich die Gesichtserkennung bequemer als den Fingerabdruck-Sensor, der im Home-Button verbaut ist. Am Tag funktioniert die extrem schnelle Gesichtserkennung zu 99 Prozent. Bei absoluter Dunkelheit braucht der Scanner oft zwei Versuche und man muss das Gerät nahe ans Gesicht halten.  

Die Gesichtserkennung ist praktisch, allerdings warnt Huawei beim Einrichten davor, dass sie weniger sicher als ein Kennwort sei. Im Internet gibt es ein Video, das angeblich zeigt, wie der Scanner mit einem Selfie auf einem zweiten Smartphone überlistet wird. Bei mir hat das nicht geklappt, aber höchste Sicherheit bietet die Gesichtserkennung bestimmt nicht. 

Der Fingerabdruck-Sensor im Home-Button ist ebenfalls sehr schnell und zuverlässig, aber man merkt, dass Huawei den Home-Button nur noch mit Müh und Not im schmalen unteren Displayrand unterbringen konnte. Der Home-Button ist nun so nah an der Unterseite positioniert, dass ich mehrmals aus Versehen darauf gekommen bin.

Was steckt sonst noch in der Packung?

bild: watson

Nebst dem P20 Pro, das mit einer Display-Schutzfolie ausgeliefert wird, sind ein Schnelladegerät- und Datenkabel (USB-C 3.1) sowie erstaunlich gute Kopfhörer enthalten. Für ältere Kopfhörer liegt ein Adapter bei, da das Gerät keinen separaten Kopfhörer-Anschluss besitzt.

Wie viel kostet der Spass?

Das P20 Pro in der Farbkombination Twilight. bild: spiegel online

Der von Huawei empfohlene Verkaufspreis für das P20 Pro liegt bei 899 Franken. Die Speicherausstattung beträgt fix 128 GB. Im Online-Handel bekommt man es schon jetzt etwas günstiger. Das Schnellladegerät wird mitgeliefert.

Ein Schnäppchen ist das Gerät bestimmt nicht, dafür bekommt man ein sehr schnelles Smartphone, die aktuell beste Handy-Kamera und eine weit überdurchschnittliche Akkulaufzeit.

Für wen lohnt sich das P20 Pro?

P20 Pro, P20 und P20 Lite: Nur das günstige Lite-Modell hat noch einen separaten Kopfhörer-Anschluss. bild: huawei

Das fast 900 Franken teure Smartphone lohnt sich primär für Nutzer, die ein sehr schnelles Handy mit deutlich überdurchschnittlicher Akkulaufzeit möchten und oft und gerne Fotos knipsen. Wer oft aufwändige 3D-Games spielt, kann ebenfalls mit dem Pro-Modell liebäugeln.

Allen anderen würde ich eher zum etwas kleineren P20 raten, das immerhin rund 200 Franken günstiger ist. Das P20 ist im Alltag genau gleich schnell und die Fotoqualität ist auch beim P20 sehr gut, allerdings fehlt hier der optische Dreifach-Zoom. Auch der Akku ist etwas kleiner, aber immer noch überdurchschnittlich gross.

Die Kameras im P20 Pro und P20 im Vergleich. Video: YouTube/Smart Tech

Für mich persönlich und wohl für die meisten Otto Normalverbraucher ist das knapp 500 Franken günstigere P20 Lite eigentlich die vernünftige Wahl. Ich habe es parallel zum P20 Pro getestet und würde es jedem empfehlen, der ein schnelles, schönes Handy zu einem vernünftigen Preis sucht. Optisch ist das Lite- vom Pro-Modell kaum zu unterscheiden und im Alltag ist es fast genau gleich schnell. Den langsameren Prozessor spürt man eigentlich nur bei 3D-Games. Deutliche Abstriche muss man bei der Kamera und der Akkulaufzeit hinnehmen, die beide nur durchschnittlich sind. Umgekehrt hat nur das günstige P20 Lite einen separaten Anschluss für die Ohrhörer sowie einen Einschub für microSD-Speicherkarten (siehe Vergleichsgrafik bei Punkt 2).

Pro und Kontra Huawei P20 Pro

- Aktuell beste Handy-Kamera
- Sehr gute Akkulaufzeit
- Akku wird sehr schnell geladen
- Sehr gutes Display
- Sehr schnell
- Design und Verarbeitung top
- Gesichtserkennung schnell und zuverlässig
- Wasserfest und staubdicht
- Unterstützt zwei SIM-Karten
- Kann als PC-Ersatz genutzt werden
- Neuste Android Version 8.1 Oreo

- Sehr rutschige Rückseite
- Kein separater Kopfhöreranschluss
- Kein Slot für Speicherkarte
- Gesichtserkennung zu wenig sicher
- Kein kabelloses Laden
- Ziemlich schlecht reparierbar 
- Home-Button sehr tief positioniert
- Teuer

Ein Video sagt mehr als tausend Worte? Voilà!

Video: YouTube/Mobilegeeks.de

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Hinweis: Das Testgerät P20 Pro wurde uns von Huawei für gut zwei Wochen zur Verfügung gestellt. Das P20 Lite wurde uns von Digitec zur Verfügung gestellt.

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79
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79Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • trololo 16.04.2018 21:32
    Highlight Vlt noch zu erwähnen, dass Huawei mit Oreo auch project treble von google unterstützt und updates nun viel rascher umgesetzt werden. Ergo keine ausreden mehr für huawei für eine larifari gerätepolitik
    7 0 Melden
  • Namenloses Elend 16.04.2018 20:27
    Highlight Ich besitze nun seit einer Woche das P20 pro. Kann mich dem Bericht grösstenteils anschliessen. Ein Klasse Gerät, aber es ist nicht frei von Fehlern. Die Kamera ist zwar supertoll, jedoch hat die automatische Bildeintellung teilweise Fehler. Es wählt zuweilen den falschen Modus aus. Z.b bei dem Bild im Anhang gings ziemlich daneben. Ein pseudo hdr Bild mit viel Rauschen und die Farben sind fehlerhaft. Manuell lässt es sich jedoch perfekt ablichten. Ausserdem muss das Handy ziemlich still gehalten werden, sonst wird das Bild schnell unscharf. Das restlich negative sind Kleinigkeiten. 😊
    7 0 Melden
    • Adam Gretener (1) 16.04.2018 21:02
      Highlight Dass man das Handy bei wenig Licht möglichst ruhig halten soll, ist nichts Spezifisches dieses P20. Das ist allgemein so, auch bei richtigen Kameras. Darum auch Stative.
      7 0 Melden
    • Namenloses Elend 16.04.2018 23:37
      Highlight Nope auch bei gutem Licht verwackeln die Bilder schneller als z. B bei meinem alten S7. Mir scheint als wäre der Bildstabilisator etwas mau..
      1 0 Melden
  • Maxalit 16.04.2018 19:15
    Highlight Home Button ?🧐? pfuii
    7 13 Melden
    • Namenloses Elend 16.04.2018 21:45
      Highlight Ja Homebutton fehlt. Das ist nervig, wenn ich z. b Game und das Spiel verlassen will.
      Ausserdem fehlen SD slot und Klinkenanschluss. Ausserdem finde ich die Anordnung der Knöpfe auf der Seite etwas doof. Ich mache dauernd Screenshots weil ich mit meinen Tatzen auf beide Knöpfe komme 😂
      2 3 Melden
  • Mode!? 16.04.2018 19:03
    Highlight Sehr spannend ein Handy das getestet wurde. Man kann damit telefonieren. Finde ich toll. Spannnder finde ich aber die parungsrufe des südamerikanischen fünffingerstreifenberglaubfrosches zum alle Jahren wiederkehrenden festes der kernenlosen bergbananen
    10 27 Melden
  • Manuel Köng 16.04.2018 18:06
    Highlight Mir fehlt in diesem Bericht, dass Huawei weder bei der Nachhaltigkeit, noch bei der Sicherheit (langsame und wie man seit Kurzem weiss: unvollständige Updates) gute Noten hat. In diesen beiden Bereichen hat Apple die Nase deutlich vorn. Das hat allerdings seinen Preis...
    11 27 Melden
    • trololo 16.04.2018 21:24
      Highlight Mate 10 und p20 unterstützen projekt treble von google. Updates sollen kein problem mehr sein.
      15 2 Melden
  • Basmati-Reis 16.04.2018 17:46
    Highlight Das ein fehlender Klinkenstecker negativ in jegliche Tests einfliesst versteh ich nicht ganz. Eigentlich gehts ja darum möglichst nur noch ein Universalstecker benötigen zu müssen. Folglich wirds sicher auch immer mehr Kopfhörer mit UBS-C Stecker geben. Klar man kann das Smartphone nicht gleichzeitig Laden und Musikhören. Ausser bei Kabellosem laden (das ist nun wirklich ein Negativpunkt beim P20, extra eine Glasrückseite und dann kein Kabelloses laden, versteh ich nicht).
    10 18 Melden
    • Siebenstein 16.04.2018 21:42
      Highlight Durch den äusserst leistungsfähigen Akku hat man es allerdings sehr leicht seine Ladestrategie diesem Umstand anzupassen.
      8 0 Melden
    • sigma2 16.04.2018 21:54
      Highlight Das ist bei dem Riesen-Akku und der Ausdauer nicht nötig. Der Platz den die Induktionsspule einnimmt, wird besser für einen grösseren Akku genutzt.
      6 1 Melden
    • goldmandli 17.04.2018 19:50
      Highlight Für mich ist die fehlende Kopfhörerbuchse insofern ein Negativpunkt, dass ich nicht mehr die Wahl habe, ob ich den usb c oder Buchse benutze. Gebt mir doch einfach die Möglichkeit beides zu nutzen und so lange apple auf ihren proprietären Stecker setzen, kann von Universalstecker eh keine rede sein.
      2 0 Melden
  • Gsnosn. 16.04.2018 17:31
    Highlight Ob die Chinesen gute Handys machen - Wer ausser China macht noch selber Handys?
    44 2 Melden
    • Mario Conconi 16.04.2018 20:37
      Highlight Südkorea?
      4 0 Melden
    • Billagtrumpicdumpmyass 16.04.2018 21:13
      Highlight Hab ich auch gedacht am Anfang des Artikels. Von den grossen Playern auf dem Markt lassen alle in China produzieren.
      5 1 Melden
    • zeromg 17.04.2018 18:28
      Highlight Herstellen und entwickeln wird oft mit „machen“ gleichgestellt.
      2 0 Melden
  • Don Manolo 16.04.2018 17:25
    Highlight http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/amerikas-geheimdienste-warnen-vor-chinesischen-handys-15450542.html

    Nein Danke
    5 31 Melden
  • Emperor 16.04.2018 17:20
    Highlight Kein Kopfhöreranschluss, keine SD Karte, nur 128 gb Speicher, kein kabelloses Laden ... vor allem die ersten 3 Punkte machen dieses Smartphone leider für heavy user nicht wirklich brauchbar. Beim S9 kann man mittlerweile um 400 gb erweitern, zusätzlich zu 256 gb intern so lässt es sich wirklich wie ein kleiner Pc nutzen ich hoffe die anderen Hersteller ziehen bei Akku und Kamera bald nach.
    9 20 Melden
    • inux 16.04.2018 17:37
      Highlight Dual-Sim? D.h du kannst eine SD verwenden wenn du nich 2 Sim-Karten brauchst. Ausserdem 128GB reichen völlig
      13 10 Melden
    • Namenloses Elend 16.04.2018 20:29
      Highlight Wie kann man denn eine SD Karte im SIM Slot verwenden??
      6 0 Melden
    • Siebenstein 16.04.2018 20:33
      Highlight Nein, inux, eine SD geht nicht, auch wenn nur ein SIM-Platz belegt ist, für die meisten genügt der Speicherplatz eh...
      Übrigens geht bei beiden SIM-Karten LTE, wird auch oft vergessen, dazu lassen sich Apps klonen, man kann also beispielsweise zwei verschiedene WhatsApp-Accounts auf dem Gerät laufen lassen.
      5 0 Melden
  • TheMan 16.04.2018 16:48
    Highlight Hab mir das Nokia 8Sirocco gekauft. Edel diese Gerät. Und Schnell genug. Pures Android. Immer Updates. Wenig vorinstallierte Apps. Was will man mehr.
    15 8 Melden
  • Madison Pierce 16.04.2018 16:22
    Highlight Vielen Dank für den interessanten Testbericht.

    Gerne würde ich einen Erfahrungsbericht zum PC-Modus lesen. Dass Du mal ein, zwei Wochen nur mit dem Smartphone arbeitest und dann berichtest, ob das nur ein Marketing-Gag ist oder ob es gut funktioniert und wo die Einschränkungen liegen.

    Rein von der Rechenleistung moderner Smartphones her könnte ich mir gut vorstellen, dass Otto Privatanwender keinen PC mehr braucht.
    12 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 16.04.2018 16:42
      Highlight Danke für den Vorschlag. Das habe ich mir auch schon überlegt und sogar bereits die Docking Station organisiert. So einen Test würde ich dann wohl mit dem Galaxy Note 8 und der DexStation machen.
      12 0 Melden
    • Emperor 16.04.2018 17:20
      Highlight Das würde mich auch interessoeren, warte mittlerweile seit über einem Monat auf mein DexPad...
      1 0 Melden
  • T13 16.04.2018 16:18
    Highlight Unterstützt die lite version dualism?
    1 0 Melden
  • trololo 16.04.2018 16:08
    Highlight Hab mir vor 2 tagen das p20 pro gegönnt (790fr ungeöffnet auf tutti). Verglichen mit meinem alten galaxy s6 ist das ding ein krasser kontrast. Die kamera ist unglaublich gut und auch in der nacht sehr gut. 40mpix ist gestört.. Konnte vom flugzeug fotos schiessen und sah sogar busse und fussgängerstreifen!! Akku hält sehr lange (momentan 12 % bei 6h43min screen on time). EMUI ist ziemlich cool, man kann vieles einstellen und personalisieren. War wirklich sehr teuer, aber auf 3 Jahre zahlt sichs aus. Wollte eigtl dass Nokia 9 kaufen, aber leider gab mein s6 langsam den geist auf..
    26 3 Melden
    • trololo 16.04.2018 21:43
      Highlight Hier das foto. Leider wahrschl komprimiert
      3 0 Melden
  • Siebenstein 16.04.2018 15:35
    Highlight Beim Mate 11 (oder 20?) Pro wird's dann ganz spannend, das "haben will" stellt sich zwar jetzt schon ein aber das wäre ja nun total unvernünftig schon zu wechseln vom derzeitigen Mate 10 Pro.
    Schöner Bericht! Danke 🤗
    8 2 Melden
  • Alcedinidae 16.04.2018 15:20
    Highlight Ich habe das Teil ja nicht getestet, aber so super tönt es jetzt nicht. Kein Kabelloses laden und keine Kopfhöreranschluss? Und die Rückseite als Spiegel brauchen? Naja. Akku ist zumindest sehr positiv.

    Die Kamera mag ja gut sein, aber für 400.- findet man viel bessere Kompaktkameras. 1/1.7" ist zu klein um Hobbyfotograph zu werden und um im Alltag zu knipsen sind diese 40MP ein Overkill. Lieber ein billiges 8MP Handy.
    16 43 Melden
    • Siebenstein 16.04.2018 15:55
      Highlight Artikel nicht gelesen?
      28 8 Melden
    • Alnothur 16.04.2018 17:00
      Highlight Man findet für 250.- bessere Digitalkameras, Alcedinidae. Sogar mit optischem Zoom, nicht mit diesem Hybridmurks...

      Siebenstein, na dann schiess mal los. Das "rat mal" im Titel wird auch nicht beantwortet
      4 10 Melden
  • zettie94 16.04.2018 15:04
    Highlight "herkömmliche Smartphones mit ca. 5,5 Zoll grossen Displays "
    Finde den Fehler...
    Ich finde die 5.2" des Nokia 5 eigentlich bereits zu gross. Auch wenn das Handy nicht grösser wird - einhändig erreicht man einfach nicht mehr den ganzen Bildschirm.
    5" finde ich einen guten Kompromiss zwischen Bildschirmgrösse und Bedienbarkeit.
    15 13 Melden
    • Emperor 16.04.2018 17:23
      Highlight Muss ich zustimmen, die Riesendinger sind ein Unding. Gibt wenn man etwas Leistung will gar nix anderes mehr...
      5 3 Melden
  • Marcelllo48 16.04.2018 15:02
    Highlight Den Chinesen vertraue ich bez. Datenschutz und -sicherheit noch viel weniger als den Amerikanern! Interessanterweise ist aber in Tests davon nie die Rede... Auch wenn das Ding durchaus seine Qualitäten hat :-)

    Denn wer so mit seiner eigenen Bevölkerung umgeht, dem traue ich so ziemlich alles zu:

    https://blog.zeit.de/china/2015/10/09/china-plant-die-totale-uberwachung/
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    • Radiochopf 16.04.2018 16:29
      Highlight Du hast weniger vertrauen zu den Chinesen, darum soll dies nun bei jedem Smartphone-Test 100% Made in China drin stehen? 1. ich vermute in deinem Handy werden wohl auch 99% der Hardware in China hergestellt und zusammengebaut 2. ob die Chinesen oder USA mehr Datenschutz und Sicherheit haben, darüber lässt sich streiten.. ich bin da jedenfalls schon mal anderer Meinung als du..
      18 7 Melden
    • Hiker 16.04.2018 17:00
      Highlight Ich denke egal für welches Handy Du dich entscheidest, sicher ist keines. Daher für mich kein Kriterium. Wer was mit meinen Daten macht kann heutzutage niemand mehr mit Sicherheit sagen. Den Bericht als solchen finde ich sauber und aufschlussreich. Obwohl ich nach wie vor einen Fruchtkübel benutze. Ist halt einfach bisher das haltbarste Teil auf dem Markt.
      5 0 Melden
  • one0one 16.04.2018 14:57
    Highlight Schicker, ausfuehrlicher Bericht. Man soll ja auch mal loben. ;)
    Hinweis: Das Filtern des blauen Anteils beim Display schont nicht die Augen sondern hilft dem Koerper Melatonin auszuschuetten (respektive umgekehrt, der blauanteil im Licht hindert den Koerper Melatonin freizusetzen) Melatonin brauchen wir um den Koerper in den Schlafmodus zu versetzen (oder so aehnlich)
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    • Adam Gretener (1) 16.04.2018 21:01
      Highlight Alles richtig. Aber zumindest mir schont es auch die Augen.
      1 0 Melden
    • Butschina 17.04.2018 00:36
      Highlight Ach darum schlafe ich nachts beim E-book lesen schneller ein als früher. Ich finde das praktisch. Zudem ist es wirklich angenehmer im dunkeln.
      0 0 Melden
  • zettie94 16.04.2018 14:43
    Highlight Die Bildqualität ist tatsächlich beeindruckend - für ein Handy (kein Wunder, steckt ja Nokia-Technologie drin).
    Allerdings bekommt man mit einem günstigeren Smartphone und einer guten(!) Kompaktkamera (z. B. Sony RX100 III) immer noch die besseren Bilder zum kleineren Preis.
    7 19 Melden
    • JayGamer 16.04.2018 14:51
      Highlight Dann hat man aber ein schlechteres Smartphone.
      28 4 Melden
    • zettie94 16.04.2018 15:01
      Highlight Wozu braucht man denn so ein teures Smartphone wenn nicht für die Kamera?
      Wenn man auf Spielereien wie Gesichtserkennung verzichten kann, dann kann z. B. ein Nokia 5 genau das gleiche (hat sogar die gleiche aktuelle Android-Version drauf). Und es hat einen Kopfhörer-Anschluss und einen SD-Slot.
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    • 〰️ empty 16.04.2018 15:27
      Highlight Für spontane Fotos hab ich eine gute Handykamera, wer will schon eine Kamera überall mitschleppen, geschweige denn daran danken sie einzupacken.
      29 4 Melden
  • osaliven 16.04.2018 14:41
    Highlight Sollte wohl das 400 Franken günstigere Huawei P20 light heissen. Nicht das 400 Franken teurere. ;)
    12 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 16.04.2018 14:44
      Highlight Da hast du natürlich recht. Danke für den Hinweis, ich habs korrigiert.
      10 1 Melden
    • osaliven 16.04.2018 16:24
      Highlight in der Einleitung ist es immer noch falsch :D
      2 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 16.04.2018 16:32
      Highlight Echt jetzt? Wo genau??
      2 0 Melden
    • osaliven 16.04.2018 16:46
      Highlight Ich habe das knapp 900 Franken teure P20 Pro in den letzten beiden Wochen ausgiebig getestet. Um besser beurteilen zu können, ob das Pro-Modell sein Geld wert ist, habe ich gleichzeitig das knapp 400 Franken teure P20 Lite genutzt. Das Lite-Modell hat uns Digitec für diesen Artikel zur Verfügung gestellt.

      Unterhalb des GIF's vom P20 Pro
      2 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 16.04.2018 17:01
      Highlight "knapp 400 Franken teure" ist schon richtig, "teurere" wäre falsch :)

      Dafür ist mir jetzt gerade aufgefallen, dass das P20 Lite nicht rund 400, sondern etwa 500 Franken günstiger als das Pro-Modell ist. 🙈

      8 0 Melden
    • osaliven 16.04.2018 17:16
      Highlight Achso. Dann habe ich das falsch interpretiert, sorry mein Fehler
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    • Hambro 16.04.2018 17:28
      Highlight Im Absatz direkt unter dem Gif 😉
      1 0 Melden
  • rikens 16.04.2018 14:35
    Highlight Super Bericht, der mich an mein iPhone X zweifeln lässt.
    60 15 Melden
    • Oliver Wietlisbach 16.04.2018 14:40
      Highlight Danke dir! Das iPhone X ist sicher auch gut, aber halt viel zu teuer für das Gebotene.
      50 3 Melden
    • zettie94 16.04.2018 14:44
      Highlight @Oliver: Der Satz passt für jedes Apple-Produkt ;-)
      61 12 Melden
    • rikens 16.04.2018 14:44
      Highlight Es ist gut, aber definitiv nicht mehr das Beste.
      Apple hinkt hinterher.
      Und das sehe ich zum 1. mal nach diesem Bericht ein.

      Es fehlt an neues.
      27 5 Melden
    • Oliver Wietlisbach 16.04.2018 14:46
      Highlight @zettie94: Ja, ich hatte vor einigen Jahren mindestens sechs Apple-Produkte. Heute: null.
      33 4 Melden
    • bro heng mal :) 16.04.2018 15:48
      Highlight @rikens cool, dass du so ehrlich bist. Da draussen gibts leider immernoch viele Applefanboys, die Fakten einfach nicht ausstehen können :P
      24 6 Melden
    • rikens 16.04.2018 16:57
      Highlight @bro heng mal

      Das einzige was mich beim iPhone hält ist das ios (abgesehen von ios 11)
      aber wie im Bericht zu lesen ist, ist es auch für ios‘ler ansprechbar.
      5 1 Melden
    • Hiker 16.04.2018 17:09
      Highlight Geht mir zwar auch so, nur überzeugt mich halt der Support bei Apple immer noch um einiges mehr als derjenige von Androiden. An bro heng mal: Applebashing ist wohl dein Ding, ist ja auch sooo cool. Man läuft dabei nicht Gefahr sich zu outen und es ist ein so gutes Gefühl die „einzig richige Warheit“ gefunden zu haben. Ich gönne es Dir, hab Spass im Leben. Ich bleib noch ein wenig beim Apfel. 😁
      8 10 Melden
    • Barracuda 16.04.2018 17:23
      Highlight Was zeigt, wenn man sich ernsthaft mit der Konkurrenz befasst (oder berufsbedingt auch befassen muss) wie Oliver Wietlisbach, dann gibt es praktisch keine rationalen Argumente bzw. zwingenden Gründe, die für ein dermassen teures iPhone sprechen. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass Huaweil längst nicht mehr ein Geheimtipp ist und vom Preis her auch zugelegt hat beim Spitzenmodell. Aber natürlich ist man immer noch weit weg vom iPhone, das jenseits von Gut und Böse ist. Für die Meisten würde sowieso ein Phone zw. 300 und 500 Franken reichen (da zähle ich mich dazu).
      7 2 Melden
  • derEchteElch 16.04.2018 14:21
    Highlight Schon traurig, wie mittlerweile alle die Displayform bei der Frontkamera von Apples iPhone X kopieren.. aber ja.. Huawei, Samsung und generell Android sind immer so viel innovativer ;-) just saying ^^
    14 89 Melden
    • zettie94 16.04.2018 14:49
      Highlight Schon traurig, dass alle diesen Designfehler kopieren (Apple war vor vielen Jahren mal für gutes Design bekannt...).
      Immerhin lässt er sich bei Huawei "ausblenden". Allerdings muss man auch sagen, dass es kaum eine andere Möglichkeit gibt, wenn man das Display bis oben verlängern will.
      23 2 Melden
    • derEchteElch 16.04.2018 14:52
      Highlight Zettie, ja da stimme ich dir zu betr. Designfehler.

      Betreffend andere Möglichkeit:
      Doch, man könnte au diese Kamera ganz einfach verzichten. Alle motzen über die ganzen Selfiekinder, also kann man auch auf die Selfie-Kamera verzichten. Ich wäre bereit dazu..
      9 24 Melden
    • Hexentanz 16.04.2018 14:57
      Highlight Mach mal dein iPhone auf, da steckt mehr Samsung drin als die lieb ist :o
      35 2 Melden
    • one0one 16.04.2018 14:58
      Highlight Schon krass haben alle Handy ein Display.. Schon bei den Autos uebernehmen die Chinesen dreist das 4 Raeder Prinzip... So eine Sauerei ;)
      49 2 Melden
    • bro heng mal :) 16.04.2018 15:50
      Highlight @Elch, mann könnte doch die Selfiekamera am unteren Handyrand hinsetzen und oben den Bildschirm bist an den Rand führen. Für ein Selfie rasch das Handy zu drehen kostet doch nichts, oder? :D
      7 4 Melden
    • schnider93 16.04.2018 15:57
      Highlight Es gäbe da schon Möglichkeiten..
      Xiaomi macht es mit den Smartphones Mi Mix und Mi Mix 2 schon lange vor.
      Die "Selfie-Kamera" ist da unten platziert.
      Und ein Smartphone kann man ja auch problemlos drehen. ;-)
      5 3 Melden
    • Hemrock 16.04.2018 16:04
      Highlight Android = OS, Software
      Huawei, Samsung = Hardware

      Just Saying ^^
      8 0 Melden
    • Hiker 16.04.2018 17:15
      Highlight An bro heng mal. Das ist mal eine spitzen Idee! Damit solltest Du unbedingt zu den Handyherstellern gelangen. Im Ernst ich finde die Idee wirklich sensationell. Geh damit am liebsten zu Apple, dann haben die endlich mal eine tolle neue Sache zu präsentieren. 😂
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