Sport
Tennis

Roland Garros: Jannik Sinner scheitert am French Open überraschend

Jannik Sinner of Italy reacts as he cools himself with the water during a break at the second round men's singles tennis match against Juan Manuel Cerundolo of Argentina at the French Open tennis ...
Jannik Sinner kämpfte in der Hitze von Paris mit gesundheitlichen ProblemenBild: keystone

Sinner scheitert in der Pariser Hitze +++ Bandecchi verliert nach gutem Auftakt

28.05.2026, 18:0928.05.2026, 18:37

Sinner unterliegt Aussenseiter

Jannik Sinner scheidet bereits in der 2. Runde des French Open aus. Der Weltranglistenerste unterliegt dem Argentinier Juan Cerundolo sensationell in fünf Sätzen - wohl der Hitze geschuldet.

Sinner schien auf dem Weg zur Komplettierung seines Karriere-Grand-Slams völlig ungefährdet Richtung 3. Runde zu steuern. Dann ging plötzlich nichts mehr. Nach zwei gewonnen Sätzen und einer 5:1-Führung im dritten Durchgang scheiterte der Vorjahresfinalist und haushohe Favorit des diesjährigen Turniers nach etwas über dreieinhalb Stunden 6:3, 6:2, 5:7, 1:6 und 1:6 an Juan Manuel Cerundolo, der kaum bekannten Nummer 56 der Weltrangliste.

Bei knapp 40 Grad nahm Sinner auf Anraten des Schiedsrichters im dritten Satz ein Medical Timeout und verliess den Platz. In der Folge konnte sich der 24-jährige Südtiroler nur noch zwei Games sichern – jeweils eines im vierten und eines im fünften Satz. Für Sinner ist die überraschende Niederlage am zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres erst die dritte der gesamten Saison. Die vergangenen 30 Spiele gewann er allesamt.

Deswegen, und weil Alcaraz verletzungsbedingt nicht nach Paris reiste, galt Sinner als grosser Favorit auf den Titel. Im Vorjahr hatte er im Final nach eigenen Matchbällen noch gegen den Spanier Alcaraz verloren. (abu/sda)

Bandecchi scheitert an Kasatkina

Die Schweizer Tennisprofi Susan Bandecchi schafft am French Open keine weitere Überraschung. Die 27-jährige Qualifikantin aus dem Tessin unterliegt in der 2. Runde Daria Kasatkina 5:7, 6:7 (11:13).

Nach knapp zwei Stunden in der Gluthitze von Paris wacht Susan Bandecchi aus ihrem Traum auf – jedoch nicht ohne einen grossen Kampf. Gegen die seit eineinhalb Jahren für Australien spielende Daria Kasatkina führte sie im ersten Satz 5:1 und konnte einen Satzball nicht nutzen.

Am Ende eines Abnützungskampfes, der hin und her wogte, wehrte die 27-jährige Tessinerin im Tiebreak des zweiten Durchganges noch sechs Matchbälle ab – je drei bei eigenem und gegnerischem Aufschlag. Dann flog ein Passierball der gebürtigen Russin, die zu den Top Ten gehörte und in Paris vor vier Jahren im Halbfinal stand, unerreichbar an ihr vorbei.

Bandecchi, die Nummer 215 der Welt, stand in Paris erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers. Durch Hartnäckigkeit und mit viel Kampf hatte sie sich stetig verbessert und wurde nun endlich einmal belohnt, auch wenn es am Ende für einen zweiten Coup – und ein mögliches Duell mit der Weltranglistenersten Aryna Sabalenka – nicht reichte.

In der 1. Runde hatte die Tochter eines Tessiners und einer in Lugano aufgewachsenen Chilenin die als Nummer 31 gesetzte Cristina Bucsa ausgeschaltet - ihr bislang mit Abstand grösster Erfolg. In der Weltrangliste wird sie knapp 50 Positionen gutmachen. (abu/sda)

    DANKE FÜR DIE ♥
    Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
    (Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
    5 CHF
    15 CHF
    25 CHF
    Anderer
    Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
    Die besten Bilder der French Open 2026
    1 / 25
    Die besten Bilder der French Open 2026

    Ist es der beste Hut des Turniers?

    quelle: keystone / christophe ena
    Auf Facebook teilenAuf X teilen
    Bald kannst du (vielleicht) Tennis mit diesem Roboter spielen
    Video: watson
    Das könnte dich auch noch interessieren:
    Du hast uns was zu sagen?
    Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
    7 Kommentare
    Dein Kommentar
    YouTube Link
    0 / 600
    Hier gehts zu den Kommentarregeln.
    7
    Weil Belarus zurückkehrt – Schweizer U18-Nati wird der Aufstieg verwehrt
    Unruhe in der internationalen Eishockey-Welt vor dem Start der Viertelfinals an der WM in der Schweiz. Berichten zufolge sollen die Nationalteams von Belarus und womöglich auch Russland ab nächster Saison bei internationalen Turnieren wieder zugelassen werden.
    Zur Story