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An Wahlkampf-Show von Trump: Audi kündigt SUV-Werk in den USA an

President Donald Trump listens as. Gernot Döllner, CEO of Audi AG, speaks at a campaign rally at Guardian Centers of Georgia, Saturday, Oct. 24, 2026, in Perry, Ga. (A5P Photo/Mike Stewart)
Donald Tru ...
Präsident Donald Trump hört zu, während Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender der Audi AG, bei einer Wahlkampfveranstaltung im Guardian Centers of Georgia spricht.Bild: keystone

An Wahlkampf-Show von Trump: Audi kündigt SUV-Werk in den USA an

25.10.2026, 06:1225.10.2026, 06:12

Der deutsche Autobauer Audi hat mitten auf einer Wahlkampfveranstaltung von US-Präsident Donald Trump den Bau eines neuen SUV-Werks in den USA bekanntgemacht. Ein Manager aus Deutschland betrat die Bühne.

Trump kündigte im Bundesstaat Georgia an der Ostküste in seiner Rede vor Anhängern an, dass Audi im nächsten Monat mit dem Bau eines riesigen Werks in dem Bundesstaat beginnen werde. Dort sollen jährlich 200'000 Autos produziert werden. Er rief dann Audi-Chef Gernot Döllner auf die Bühne, der Trump vor den US-Parlamentswahlen wiederum für dessen Unterstützung dankte.

Bis zu den wichtigen Midterms sind es weniger als zehn Tage. Am 3. November stimmen die Amerikanerinnen und Amerikaner über die Sitze im Repräsentantenhaus und einen Teil der Sitze im Senat ab. Die Republikanische Partei Trumps will ihre hauchdünnen Mehrheiten in den beiden Kammern des US-Kongresses verteidigen.

Trump droht mit Zöllen und will Firmen in die USA locken

Trump fordert seit Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar 2025 von ausländischen Unternehmen mit der Drohung von hohen Zöllen, Produktion in die USA zu verlagern. Er stellte solchen Firmen den Erlass von Zöllen, die auf den Import in die USA anfallen, in Aussicht. Trump will so die heimische Wirtschaft ankurbeln und Industriejobs schaffen.

In einer Audi-Mitteilung hiess es, dass der Baubeginn des Werks für 2027 vorgesehen sei. Erstmals plane die Marke ein eigenes Werk in den USA. Rund 4'500 Jobs sollen geschaffen und rund vier Milliarden US-Dollar investiert werden. Die Produktion soll Anfang der 2030er Jahre starten. In dem Werk sollen Premium-SUVs gebaut werden, die gezielt auf die Anforderungen von nordamerikanischen Kundinnen und Kunden ausgerichtet werden. (sda/dpa)

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