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Epstein-Blockade? New Mexico verklagt US-Justizministerium

In der Wüstenlandschaft rund um die Zorro-Ranch war Jeffrey Epstein oft – hier könnten noch Leichen seiner Opfer vergraben sein.
In der Wüstenlandschaft rund um die Zorro-Ranch war Jeffrey Epstein oft.Bild: DOJ

Epstein-Blockade? New Mexico verklagt US-Justizministerium

05.08.2026, 22:2605.08.2026, 22:26

Die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaats New Mexico hat das US-Justizministerium wegen angeblicher Behinderungen bei ihren Ermittlungen zu Aktivitäten des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein verklagt. Sie wirft dem Ressort vor, die Herausgabe ungeschwärzter Akten zu behindern und damit die Ermittlungen zu Missbrauch, Menschenhandel und anderen Sexualdelikten in dem Bundesstaat zu erschweren, wie aus einer entsprechenden Mitteilung hervorgeht.

Der oberste Staatsanwalt von New Mexico, Raúl Torrez, will mit der Klage die Herausgabe der unbearbeiteten Dokumente erzwingen. «Diese Akten und Dokumente sind von entscheidender Bedeutung für die laufenden Ermittlungen New Mexicos zu mutmasslichen Straftaten auf Jeffrey Epsteins Zorro Ranch im Santa Fe County», hiess es weiter. Das US-Justizministerium äusserte sich zunächst nicht.

Bereits zuvor hatte Torrez dem Ministerium vorgeworfen, die Zusammenarbeit zu verweigern. Ein Sprecher des Justizministeriums bezeichnete den Vorwurf gegenüber dem Nachrichtenportal «Axios» damals als «falsch». Diese Akten ungeschwärzt weiterzugeben würde gegen Gesetze verstossen.

Ermittlungen lagen eigentlich Jahre zurück

Die Ermittlungen gegen Epstein in New Mexico waren ursprünglich 2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Southern Districts in New York eingestellt worden. Im Zentrum der Ermittlungen steht die «Zorro-Ranch», die den Angaben nach Epstein gehört haben soll. Medienberichten zufolge soll es dort zu sexuellem Missbrauch und Menschenhandel gekommen sein. Nachdem das Justizministerium vor einigen Monaten Millionen von Epstein-Akten – allerdings teilweise geschwärzt – veröffentlicht hatte, hatte die Staatsanwaltschaft in New Mexico angekündigt, die Ermittlungen wieder aufnehmen zu wollen.

Der Multimillionär Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem zahlreiche junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Unter seinen Klienten sollen viele einflussreiche Menschen gewesen sein.

Vor fast 20 Jahren kamen erste Vorwürfe vor Gericht, und Epstein bekannte sich in bestimmten Punkten schuldig. Jahre später wurde der Fall neu aufgerollt und der Multimillionär wieder festgenommen. Noch bevor ein mögliches weiteres Urteil gefällt werden konnte, starb der Finanzier am 10. August 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle. Im Obduktionsbericht wurde Suizid als Todesursache genannt. (sda/dpa)

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mMn
05.08.2026 22:44registriert September 2020
Danke für diesen Bericht. Sollte viel mehr Epstein Artikel geben. Bis Trump fällt. Selbstverständlich verweigert das dieser Mafiastaat. Denn der Chef ist wohl in den Akten drin.
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