Puma nahe Münchner Flughafen gesichtet – Helikopter und Drohnen im Einsatz
In Deutschland ist in der Nähe des Münchner Flughafens möglicherweise eine freilaufende Raubkatze unterwegs. «Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln», sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding.
Laut der Kreisbehörde ist die mutmassliche Raubkatze im Notzinger Moos in der Gemeinde Oberding gesichtet worden. Dies liegt nur wenige Kilometer vom Flughafen München entfernt. Woher das Tier stammen könnte, ist nach Angaben der Pressesprecherin völlig unklar. Derzeit gebe es auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region.
Bevölkerung soll sehr vorsichtig sein
Die Polizei bereitet derzeit eine grössere Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen vor. Das Gebiet solle so von oben abgesucht werden; zudem seien Streifenwagen unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin. «Die Suchmassnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen», sagte sie.
Zuvor soll im Notzinger Moos in der oberbayerischen Gemeinde Oberding eine Person eine mögliche Raubkatze gesehen und eine Videoaufnahme erstellt haben. Diese werde verläufig aber nicht veröffentlicht.
Das Landratsamt rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Wer das Tier sehe oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe, soll sich sofort bei der Polizei in Erding melden. Die Menschen in der Region wurden aufgerufen, Hunde nicht frei laufen zu lassen.
«Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen», informierte das Landratsamt auf Facebook. (pre/sda)
