International
USA

US-Midterms: Bereits deutlich mehr Stimmabgaben in Swing States

US-Midterms: Bereits deutlich mehr Stimmabgaben in Swing States

Anderthalb Wochen vor den wichtigen US-Parlamentswahlen haben laut einer Übersicht der University of Florida bereits Millionen von Amerikanern gewählt.
23.10.2026, 18:4023.10.2026, 18:40

Am Vormittag (Ortszeit) zählte das Election Lab der Universität in Gainesville etwa 21,8 Millionen abgegebene Stimmen. Dem öffentlichen Radiosender NPR zufolge stimmten in wichtigen Swing States bislang deutlich mehr US-Wähler vorzeitig ab als noch vor vier Jahren bei den vorherigen Midterms. Sogenannte Swing States sind jene Bundesstaaten, die zwischen Republikanern und Demokraten besonders umkämpft sind.

FILE - Department of Elections workers sort mail-in ballots for the California primary election at City Hall on Tuesday, June 2, 2026, in San Francisco. (AP Photo/Jeff Chiu, File)
US Election 2026 Bal ...
Besonders in den Swing States wird auch bereits fleissig gewählt.Bild: keystone

Das Election Lab zählte bereits 12,4 Millionen Briefwahlstimmen. Zudem gaben knapp 9,4 Millionen Menschen persönlich vorzeitig ihre Stimme ab. Der republikanische US-Präsident Donald Trump versucht immer wieder, die Briefwahl zu erschweren. Die Wählerschaft der Demokratischen Partei entscheidet sich traditionell häufiger für die Briefwahl.

Bei den US-Kongresswahlen am 3. November werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und 35 der 100 Senatsposten neu gewählt. Nach Angaben des Forschungsinstituts Pew Research Center sind derzeit rund 250 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten zur Wahl berechtigt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Terrorermittlungen nach «Blutbad» bei Paris – Bürgermeister: «Islamophober Hintergrund»
Bei der tödlichen Schussattacke nahe Paris halten Ermittler und Politiker einen rassistischen Hintergrund für möglich.
Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete den Vorfall in den Gemeinden Trappes und La Verrière als «terroristische Tat». Ein Mann hatte aus einem Auto heraus auf offener Strasse mit einer automatischen Waffe geschossen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, mindestens vier weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Kind. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später festgenommen.
Zur Story