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Wenn Olympia läuft, schalten Herr und Frau Schweizer den TV an. Auch wir von der watson-Redaktion.
Wenn Olympia läuft, schalten Herr und Frau Schweizer den TV an. Auch wir von der watson-Redaktion.Bild: keystone
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Diese Olympia-Disziplinen schauen wir am liebsten im TV – und welche sind es bei dir?

Die Olympischen Winterspiele von Peking sind neben der Fussball-WM vor Weihnachten das TV-Sport-Highlight des Jahres. Fast 300 Sendestunden plantdas SRF und bringt so die 109 Wettkämpfe aus 15 olympischen Disziplinen in unsere Stuben. Da ist für jeden was dabei – und bestimmt hast auch du eine ganz bestimmte Lieblingsdisziplin.
06.02.2022, 14:0606.02.2022, 15:13
Team watson
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Noch bevor die ersten Medaillen vergeben waren, wurde auf der watson-Redaktion hitzig diskutiert. Das Thema: Welches ist eigentlich die beste, interessanteste, beeindruckendste, spannendste Disziplin der Olympischen Winterspiele? Minutenlang erklärten alle teils sehr vehement, warum ihr Favorit die einzig richtige Antwort ist. Einig wurden wir uns natürlich nicht ...

Ski alpin

Sandro Zappella:

«Ski alpin ist die wichtigste Sportart der Olympischen Winterspiele. Besonders interessant sind die Wettbewerbe aus Schweizer Sicht, in sämtlichen 11 Wettkämpfen hat die Schweiz nämlich (gute) Medaillenchancen. Mein persönliches Highlight wird der Männer-Slalom, weil gegen die 30 Fahrer um die Medaillen fahren werden – Spannung wird garantiert sein.»

Dario Bulleri:

«Ich weiss, vom Prestige her ist der Slalom nicht so speziell wie die Abfahrt. Doch dieses Jahr ist er ein absolutes Highlight – denn er wird wohl der spannendste Event in Peking. In dieser Slalom-Saison standen in 18 Rennen schon 14 Fahrer auf dem Podest, auf der Liste der möglichen Podestanwärter kann man gut und gern 30 Namen haben. Das wird ein Spektakel!»

Philipp Reich:

«Die Alpin-Abfahrt ist für mich seit jeher der Höhepunkte der Spiele – bei den Frauen und den Männern. Wer in der Königsdisziplin triumphiert, wird für immer unsterblich! Oder wisst ihr etwa noch, wer vor vier Jahren Slalom-Olympiasieger wurde?!»

Eisschnelllauf (Shortrack)

Emily Engkent:

«Shorttrack ist bei weitem die beste Wintersportart. Schnell, spannend, unberechenbar. Alles kann sich schnell ändern, wenn jemand ins Straucheln gerät. Dann boom! Die Favoriten sind plötzlich aus dem Rennen. Wer kennt nicht die unglaubliche Goldgeschichte von Steven Bradbury! Ich bin nur enttäuscht, dass keine Schweizer dabei sind. Im TV wird es deshalb auch so wenig gezeigt. P.S. Ihr müsst die Kanadier anfeuern!»

Patrick Toggweiler:

«Weil für mich total unverständlich, liebe ich die Shorttrack-Rennen. Sie scheinen nach 10 Metern entschieden, danach kann man aber in jeder Kurve darauf hoffen, dass die grosse Kegelorgie beginnt. Ein kurzweiliger Spass mit grossem Drama-Potenzial, den man sich alle vier Jahre gönnen darf.»

Eiskunstlauf

Yasmin Müller:

«Eiskunstlauf scheint die Gesetzte der Physik auszuhebeln! Und Eiskunstlauf ist unglaublich sexy: Ein Feuerwerk aus Pirouetten und Sprüngen, Augenblicken zarter Bewegungen und explosiver Kraft wechseln sich ab. Eiskunstlauf ist eine Demonstration fast unmenschlicher Körperbeherrschung und hat gleichzeitig einen künstlerischen Anspruch. Ja, Eiskunstlauf bringt mich ins Schwärmen – und Staunen.»
Kraft, Anmut und Eleganz in einem Bild.
Kraft, Anmut und Eleganz in einem Bild.Bild: keystone

Ski-Freestyle

Sergio Minnig:

«Ich bin grosser Slopestyle-Fan. Die Kombination aus ‹Kicker› und ‹Jibs› gibt den Athletinnen und Athleten endlose Möglichkeiten, den Parcours hinunterzufahren. Anders als zum Beispiel beim Alpin-Slalom oder bei Abfahrten sehe ich nicht 50-mal das nahezu genau gleiche. Ich feiere die Disziplin eigentlich beim Skifahren wie beim Snowboarden. Auf Druck der Sportredaktion musste ich mich aber entscheiden und es sogar noch begründen ... Darum: Ski-Slopestyle, weil es auf den Rails dann doch etwas stylischer aussieht.»

Snowboard-Freestyle

Leo Helfenberger:

«Slopestyle mann! Das ist der Shit! Brauchst du noch einen Text dazu?»
Wer will, darf auch übers Dach springen.
Wer will, darf auch übers Dach springen.Bild: keystone

Skispringen

Madeleine Sigrist:

«Also, Skispringen ist ja wohl das Krasseste überhaupt. Wer ist so wahnsinnig und flitzt eine Riesen-Schanze hinunter, nur um nachher beim Runterfliegen zu hoffen, dass man den Scheiss auch überlebt? Ausserdem hat mir der Film über ‹Eddie The Eagle› gefallen.»
«Eddie the Eagle» – der Trailer zum Film.Video: YouTube/KinoCheck

Biathlon

Ralf Meile:

«Es heisst, dass sich Gegensätze anziehen. Beim Biathlon, dieser faszinierenden Kombination aus Langlauf und Schiessen, trifft dies zu. Vollgas in der Loipe, danach höchste Konzentration mit dem Gewehr. Hinzu kommt eine psychologische Komponente: Wie oft schon hat sich die Führende nach drei Schiessen beim vierten und letzten Schiessen aus der Entscheidung verabschiedet, weil die Nerven versagten? Die Spannung ist oft maximal und dank vieler Wettkampf-Formate kommen Biathlon-Fans wie ich bei Olympia voll auf ihre Kosten.»

Viktoria Weber:

«Biathlon ist einfach der spannendste Wintersport, weil das Klassement immer wieder komplett durcheinander gewirbelt wird. Bei jedem Schiessen können die Karten komplett neu gemischt werden und wenn es dann ein knappes Rennen ist, kann ich die Spannung teilweise kaum ertragen – so aufregend ist das. Zudem ist es konditionell so ein krass harter Sport, dass ich immensen Respekt vor den Athleten und Athletinnen hab und es einfach nur faszinierend finde.»
Biathlon – die perfekt Kombination aus Ausdauer und Konzentration.
Biathlon – die perfekt Kombination aus Ausdauer und Konzentration.Bild: keystone

Eishockey

Adrian Bürgler:

«Das unberechenbare Spiel auf rutschiger Unterlage. Kein Turnier hat im Eishockey einen höheren Stellenwert als Olympia. Auch wenn die NHL-Spieler leider fehlen, ist das Niveau fantastisch. Und es ist die Chance, auch die besten Spielerinnen der Welt auf der ganz grossen Bühne zu sehen.»
Bild: keystone

Bob

Adrian Eng:

«Vor einigen Jahren – es war ein kalter und langer Winter – war ich in einer hügeligen Gegend in der Ostschweiz unterwegs. Ich bin am späten Nachmittag in einem Spunten irgendwo beim Säntis abgestiegen und vergass bei Speis und Trank komplett die Zeit. In der Zwischenzeit hatte heftiger Schneefall eingesetzt und begrub meinen alten Ford und sämtliche Strassen unter einer dicken weissen Decke. Ich sass fest, musste aber dringend noch am Abend zurück im Tal sein.

Mein grosses Glück war es, dass auch Bob-Legende Gusti Weder in dem Restaurant gestrandet war und zufällig seinen Olympia-Sieger Bob aus dem Jahr 1992 dabei hatte. Wir machten das türkis-farbene Geschoss also bereit und ich schob ihn mit voller Kraft – Donat Acklin wäre stolz gewesen – Richtung Tal. Dank Weders Lenk-Genie und seinem riesigen Erfahrungsschatz kamen wir schnell und sicher an.

Und auch wenn diese Geschichte frei erfunden ist, wenn jemand das geschafft hätte, dann Gusti Weder, der Bob-GOAT».
Gustav Weder und <strike>Donat Acklin</strike> Adrian Eng – sicher im Tal angekommen.
Gustav Weder und Donat Acklin Adrian Eng – sicher im Tal angekommen.Bild: KEYSTONE

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38 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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why?
06.02.2022 14:57registriert Februar 2017
Curling! So faszinierend und spannend! Ich liebe es 🤩 🥌
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N. Y. P.
06.02.2022 14:59registriert August 2018
Was?

Unglaublich!

Es gibt noch andere Menschen in der Schweiz, die Biathlon mögen.

Und bei den watsons gleich zwei Stück.

Gibt summa summarum wenigstens öppe drü Lüüt, die bei Biathlon - Wettbewerben mitfiebern.

So schön.

🇨🇭
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Tidulidus
06.02.2022 14:58registriert Juni 2021
Ich mag Ski Alpin, komischerweise bleibe ich aber beim zappen oft auf Curling hängen keine Ahnung wiso hab nichts mit diesem Sport am hut, aber irgendwie muss ichs dann doch immer schauen wenn ich drauf zappe 😅
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