Deswegen solltest du Stinkwanzen nicht einsaugen
Der Sommer 2026 war heiss und trocken. Neben braunen Wiesen und dürftigen Ernten hatte das Ganze aber noch einen anderen unschönen Nebeneffekt: Stinkwanzen. Diese konnten sich bei dem diesjährigen Wetter besonders gut vermehren. Jetzt im Herbst dürften die kleinen Stinker nun somit häufiger an Hausfassaden, Fenstern und in Wohnungen anzutreffen sein.
Bei den sinkenden Temperaturen sind sie auf der Suche nach einem Versteck für den Winter. Oftmals befinden sie sich deswegen zwischen Baumrinden oder im Laub, in trockenen Fensterrahmen, Rollladenkästen oder Mauerritzen.
Wanzen schädigen Pflanzen
In der Schweiz zahlreich vertreten ist die Marmorierte Baumwanze. Sie kommt ursprünglich aus Ostasien und ist vor allem für Pflanzen ein Problem, denn sie verursacht mit dem Saugen an Obst und Gemüse Flecken und Deformationen.
In der Schweiz gibt es hunderte Wanzenarten. Häufig sind neben der Marmorierten Baumwanze ebenfalls die Grüne Reiswanze, Grüne Stinkwanze und Graue Feldwanze.
So wirst du sie los
Für Menschen sind die Tiere in der Regel harmlos. Unangenehm ist aber ihr übler Geruch, wenn sie sich bedroht fühlen: Dann setzen sie ein stark riechendes Sekret frei, das sich lange in Räumen und der Kleidung festsetzen kann. Die kleinen Tiere sollten deswegen nicht zerdrückt oder eingesaugt werden, denn so kann sich der ganze Geruch durch den Staubsauger in der Wohnung verteilen.
Die Wanzen wird man mit folgenden Tipps los:
- Wanzen mit Papier und Glas einfangen und draussen aussetzen.
- Auf Fliegenklatschen, Zerdrücken oder den Staubsauger verzichten.
- Fenster, Türen und Lüftungsöffnungen mit Insektenschutzgittern verschliessen.
- Beim Lüften am Abend kein Licht direkt am offenen Fenster einschalten.
- Ritzen, Fugen und andere mögliche Eintrittsstellen abdichten.
- Obst und andere Lebensmittel nicht offen stehen lassen, denn diese locken die Tiere an.
- Kaminholz, Pflanzen oder andere Materialien vor dem Hereinholen kontrollieren.
