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WM 2026: Kurzer Empfang für Argentinier in Buenos Aires – ohne Messi

epa13123936 Fans welcome Argentina players following their return from the FIFA World Cup 2026 in Ezeiza, Buenos Aires province, Argentina, 20 July 2026. Argentina lost 1-0 to Spain in the final on 19 ...
Messi fehlte in Buenos Aires. Bild: keystone

Darum war Messi nicht am Empfang für Argentinien in Buenos Aires

Ohne ihren Superstar Lionel Messi ist die argentinische Fussball-Nationalmannschaft in Buenos Aires angekommen.
21.07.2026, 02:3821.07.2026, 02:38

Die Regierung bereitete dem Team von Trainer Lionel Scaloni einen «protokollarischen Empfang» am Flughafen mit rotem Teppich und Ehrenformation.

Die Staatsführung schickte aber bewusst keine hochrangigen Vertreter. Präsident Javier Milei hatte im Vorfeld gesagt, dass sich die Politik das Fussballfest nicht aneignen dürfe.

Wie lokale Medien übereinstimmend berichteten, soll Messi nach dem WM-Endspiel, das die Argentinier am Sonntag in New Jersey gegen Spanien verloren hatten (0:1), zunächst nach Miami geflogen sein. Anschliessend plant Messi demnach, für einige Tage in seine argentinische Heimatstadt Rosario zu reisen.

Roter Teppich und Militärkapelle

Als die Mannschaft das Flugzeug verliess, stimmte die Kapelle eines Regiments das Lied «Muchachos, Ahora Nos Volvimos a Ilusionar» («Leute, jetzt haben wir wieder Hoffnung») an. Der Ohrwurm hatte sich im Laufe der WM 2022 in Katar zur inoffiziellen Hymne der Albiceleste entwickelt. Anschliessend ging es im Teambus weiter zum nahegelegenen Trainingsgelände des Fussballverbands AFA in Ezeiza. Am Strassenrand warteten zahlreiche Fans trotz Regens.

Kein Feiertag

Weitere offizielle Ehrungen gab es nicht. Der Feiertag, den Präsident Milei kurz nach dem verlorenen Endspiel noch angekündigt hatte, stand nicht mehr auf der Tagesordnung. Der Staatschef hatte die Durchführung von einem entsprechenden Wunsch der Spieler und des Trainerstabs abhängig gemacht. Bei diesen war jedoch keine Feierlaune vorhanden gewesen, wie lokale Medien berichteten.

Der Fussballverband hatte bekanntgegeben, dass einige Spieler des Kaders direkt aus den USA zu verschiedenen Zielen aufbrechen würden, um sich wieder ihren Vereinen anzuschliessen oder eine Pause einzulegen, darunter Leistungsträger wie Enzo Fernández, Lautaro Martínez, Julián Álvarez und Rodrigo De Paul. (sda/dpa)

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