Sport
Eishockey

Sean Simpson setzt auch gegen Deutschland auf Reto Berra

Bild
Bild: EPA/EPA
Silbergoalie darf wieder ran

Sean Simpson setzt auch gegen Deutschland auf Reto Berra

Keine Experimente im Spiel der letzten Chance gegen Deutschland. Reto Berra steht wieder im Tor.
13.05.2014, 18:3714.05.2014, 09:39

Nationaltrainer Sean Simpson setzt auch gegen die Deutschen auf Reto Berra. Der WM-Silbergoalie von 2013 stand bereits bei den Niederlagen gegen die USA (2:3) und Weissrussland (3:4) im Kasten.

Eine Statistik zeigt das Problem: Zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg von 1998 haben wir keinen Torhüter mit einer Fangquote von mehr als 90 Prozent. Leonardo Genoni hat gegen die Russen im Startspiel (0:5) 83,87 Prozent der Schüsse abgewehrt. Reto Berra kommt auf eine Fangquote von lediglich 88,52 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Silber-WM kam Reto Berra auf 96,72 Prozent und Martin Gerber auf 92,31 Prozent.

Die Schweizer Goalies haben in Minsk einen schweren Stand.
Die Schweizer Goalies haben in Minsk einen schweren Stand.Bild: KEYSTONE

Alle Analysen beginnen und enden mit den Goalies. Für die Schweiz gilt: Ein Spiel ist bei einer WM in der Regel nur mit einem Torhüter mit einer Abwehrquote von über 92 Prozent zu gewinnen. Gegen Deutschland versucht Berra die Marke wieder zu knacken.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Schiri Fähndrich: «Was machen wir nicht gut genug, dass der VAR nicht mehr Akzeptanz hat?»
Der VAR ist omnipräsent, obwohl er sich eigentlich nur im Notfall melden sollte. Was läuft da schief? Kriecht nach einem Fehlentscheid die Verunsicherung in den Schiri-Kopf? Kracht es auch mal zwischen Video- und Stadion-Schiedsrichter? Lukas Fähndrich stellt sich den kritischen Fragen zum Videobeweis.
Der VAR meldet sich, kurz darauf schreitet der Schiedsrichter zum Bildschirm: Über 120 Mal ist dieser Fall in der laufenden Super-League-Saison eingetroffen. Das ist ein neuer Rekordwert – und das schon nach 29 von 38 Spieltagen. Der Einfluss des Videoschiedsrichters in Volketswil auf das Geschehen im Stadion nimmt seit der Einführung im Jahr 2019 rasant zu. 0,7 Mal pro Spiel schreitet der VAR ein, bisher waren es noch nie mehr als 0,44 Mal.
Zur Story