Frankreich
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Protesters march during a mass stirke in the Old Port of Marseille, southern France, Wednesday, Dec. 5, 2019. Workers across the public sector fear President Emmanuel Macron's reform will force them to work longer and shrink their pensions. AP Photo/Daniel Cole)
Mass strike over pensions tangles transport across France

Bild: AP

Streiks in Frankreich legen weiterhin Verkehr lahm



Reisende müssen sich auch am heutigen Freitag in Frankreich wieder auf Behinderungen im Verkehr sowie auf Flughäfen einstellen. Grund sind Streiks gegen die geplante Rentenreform. Diese hatten bereits am Donnerstag den öffentlichen Verkehr im Land lahmgelegt.

Die französische Staatsbahn SNCF rechnet erneut mit eine starken Störung des Verkehrs. Von zehn TGV-Hochgeschwindigkeitszügen werde lediglich einer fahren, der Verkehr mit TER-Regionalzügen sei auf 30 Prozent des normalen Aufkommens reduziert, teilte die Bahngesellschaft in der Nacht auf Freitag mit. Auch Verbindungen in die Nachbarländer wie beispielsweise in die Schweiz seien weiterhin eingeschränkt. Bei den internationalen Verbindungen mit dem Thalys und dem Eurostar werde es ebenfalls wieder Störungen geben, hiess es.

Viele Arbeitsniederlegungen

Die Rentenreform ist das Vorzeigevorhaben von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Seine grösste Kontrahentin, die Rechtspopulistin Marine Le Pen, forderte bereits ein Referendum zu dieser umstrittenen Reform. Am Donnerstag waren hunderttausende Menschen im ganzen Land auf die Strasse gegangen. Etliche Lehrer traten in den Ausstand. Auch in Teilen des öffentlichen Dienstes, in Spitälern und Justizstellen wurde die Arbeit niedergelegt. Bei einer Demonstration in Paris kam es am Rande zu Krawallen.

Die französische Zivilluftfahrtbehörde Direction Générale de l'Aviation Civile (DGAC) rief die Airlines auf, ihr Flugaufkommen am Freitag um ein Fünftel zu vermindern. Betroffen sind die internationalen Hauptstadt-Flughäfen Charles de Gaulle und Orly, der ausserhalb von Paris gelegene Flughafen Beauvais sowie Lyon, Marseille, Toulouse und Bordeaux.

Wegen des Generalstreiks in Frankreich fallen auch am heutigen Freitag im öffentlichen Nahverkehr und im Fernverkehr des Landes zahlreiche Verbindungen aus. (Symbolbild)

Bild: AP

Auch Nahverkehr stark betroffen

In der französischen Hauptstadt wird der öffentliche Nahverkehr weiter bestreikt. Der Betreiber RATP kündigte an, dass zehn Metro-Linien komplett geschlossen bleiben. Vier Linien sollten nur in den Stosszeiten eingeschränkt fahren. Die automatisch betriebenen Linien 1 und 14 sollten demnach in normaler Taktung fahren. Auch für die RER-Regionalzüge im Grossraum Paris wurden starke Einschränkungen angekündigt. Rund 70 Prozent der Regionalzüge sollen ausfallen.

Die Mitte-Regierung von Premier Édouard Philippe will mit der Rentenreform die Zersplitterung in 42 Einzelsysteme für bestimmte Berufsgruppen beenden. Sonderregeln, die von anderen oft als Privilegien gewertet werden, gibt es zum Beispiel für Eisenbahner oder Mitarbeiter der Energiewirtschaft. So können Lokführer theoretisch mit Anfang bis Mitte 50 in Rente gehen. Das normale Renteneintrittsalter liegt bei 62 Jahren. Künftig soll ein Punktesystem die Höhe der Rente mitbestimmen. Ausserdem will die Regierung Anreize geben, länger zu arbeiten. (sda/dpa/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • soulcalibur 06.12.2019 13:14
    Highlight Highlight Die Vernunft sagt, es braucht eine Rentenreform. Das Herz sagt: "Non!" Gestern noch wurde der Artikel "Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran" bejubelt, wenn die Franzosen streiken, dann schütteln viele den Kopf und sagen "nicht schon wieder!"
    • Kaspar Floigen 06.12.2019 15:46
      Highlight Highlight Weil auch Glück nachhaltig geplant sein will.
  • Kaspar Floigen 06.12.2019 09:47
    Highlight Highlight Sollten mal gegen Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen demonstrieren. Die sind es nämlich schuld, dass wir so verdammt lange leben und somit der Grund für den ganzen Schlamassel.
  • Nik G. 06.12.2019 09:15
    Highlight Highlight Le Pen möchte nun als Retterin dastehen und könnte es sogar schaffen das die Franzosen sie wählen werden. Die Rentenreform ist in Farnkreich dringend nötig. Man kann nicht nur bis 50 arbeiten und dan bis 80 vom Staat Rente erhalten. Ein Sozialsystem funktioniert nicht wenn alle es ausschröpfen. Oder was denken sie woher das Geld kommt?

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