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Veganer sind Fanatiker? Liebe Fleischesser, kehrt doch bitte erst mal vor der eigenen Tür

Unser Beitrag über Veganismus als Ersatzreligon löste eine hitzige Debatte aus. Dabei wurde ein Stereotyp besonders oft bedient: Veganer seien ein Volk von Eiferern. Höchste Zeit, das Vorurteil zu begraben.



«Ein Vegi-Menü, bitte.»
«Aha, du isst kein Fleisch», erkundigt sich die neue Bekannte.
«Jep», antworte ich.
«Warum? Wegen den armen Tierli?»
«So ist es.»
«Du isst meinem Essen das Essen weg.»
«Hohoho.»
«Und sowieso, dein ganzes Soja anzubauen ist auch nicht gerade umweltfreundlich.»
«Hast du dir schon einmal überlegt, dass der grösste Teil des Sojas als Tierfutter gebraucht wird?»
«Echt jetzt! Ihr Vegis seid unerträglich. Ihr könnt es einfach nicht lassen, allen eure fanatische Religion aufzuzwingen.»

Diese Unterhaltung, in Varianten, kennt jeder Veganer und Vegetarier. In ermüdender Regelmässigkeit wird von uns verlangt, dass wir uns für unsere Ernährung rechtfertigen. Dennoch klebt das Vorurteil an uns wie Kaugummi im Haar, wir würden herumrennen und jedem vorschreiben, wie er zu essen hat. Gut zu sehen bei den Leserkommentaren zum Meinungsstück von Maurice Thiriet.

Die Fanatiker sind in der Minderheit

Natürlich gibt es sie, die Veganer, die ihr Weltbild mit dem Rammbock in ihre Mitmenschen hämmern. Und es tut mir Leid für jeden, der sich mit so einem Zeitgenossen auseinandersetzen muss. Aber wie in aller Welt kommt man auf die Idee, dass die Mehrheit der Fleischverzichter in diese Kategorie fällt?

Wie ich das erlebe, sehen neun von zehn Veganern und Vegetariern – wenn man von Hipster-Enklaven wie Prenzlauer Berg in Berlin absieht –  ihren Fleischverzicht als persönliche Entscheidung an. Leute zu bekehren oder anzufeinden steht nicht auf dem Programm.

Keinen Deut besser ist die Fraktion der Fleischesser, die uns genau das vorwirft. Die reine Anwesenheit eines Veganers weckt das Tier in ihnen. Dann wird gewettert, vorzugsweise mit Totschlagargumenten: Veganismus sei ein «Wohlstandsphänomen», eine «Ersatzreligion» und völlig abwegig, «solange es Kinder gibt, die verhungern». 

Wir wollen euch nichts wegnehmen

Es sieht ganz so aus, als ob die Fleisch-Eiferer den Veganismus zur Sau machen wollen, ohne sich die Mühe zu machen, ihn wenigstens zu verstehen. Und zwar so verbissen, als ob sie fürchten, man wolle ihnen ihr geliebtes Fleisch wegnehmen.

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: giphy.com

Kaum eine Gruppierung mit einer selbstgewählten Lebensart muss sich mit so vielen Anfeindungen von der breiten Masse herumschlagen wie die Veganer – weder Raucher noch Versicherungsvertreter noch Vokuhila-Träger.

Keine Angst, liebe Fleischesser, wir wollen euch gar nichts wegnehmen. Wir haben uns einfach für einen anderen Lebensstil entschieden als ihr. Und wir haben unsere Gründe dafür, die wir euch gerne erläutern, wenn ihr ernsthaftes Interesse zeigt und auf einer rationalen Ebene diskutieren wollt (Nein, «Dürfen Veganer Oralsex haben?», lasse ich nicht als ernsthafte Frage gelten).

Wir verlangen nicht viel: Nur, dass man uns respektiert, statt uns alle in die Ecke der Spinner und Fanatiker zu stellen. Und dass wir unser Zmittag essen können, ohne doofe Fragen beantworten zu müssen.

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gif: giphy.com 

The Dirty Dozen: Dieses Obst und Gemüse kauft man besser immer BIO!

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NatValCas 15.02.2016 12:42
    Highlight Highlight quod erat demonstrandum: Spot von la table Suisse.

    Wenn das mal kein ausufernder Fanatismus ist, was dann?! Dieses Gefühl der Überlegenheit, der Missionierungseifer, um andere von ihrer Ernährung als Einzig Richtige zu überzeugen, kenne ich von keinem Einzigen Omnivoren!
  • Charles-Louis Joris 09.06.2015 19:26
    Highlight Highlight Und wenn ich dann so was lese, nimmt unschuldige Blödheit langsam gefährliche Dimensionen an
    http://taz.de/Hinweise-des-Vegetarierbundes/!5018347/
  • Charles-Louis Joris 09.06.2015 19:24
    Highlight Highlight Erstes Zitat:
    "Diese Unterhaltung, in Varianten, kennt jeder Veganer und Vegetarier."
    Kommentar:
    Meiner langjährigen Ex, einer Hardcore-Vegetarierin, gehen mittlerweile die Veganer - die ganz grosse Mehrheit davon - weit mehr auf den Sack. Sie nennt Vaganer mittlerweile Veget-Arier.

    Zweites Zitat:
    "Wie ich das erlebe, sehen neun von zehn Veganern und Vegetariern – [...] – ihren Fleischverzicht als persönliche Entscheidung an. Leute zu bekehren oder anzufeinden steht nicht auf dem Programm."
    Der Autor versucht sich hier bloss draus zu reden. Ich und viele andere, erleben das umgekehrt

    • TJ Müller 09.06.2015 22:05
      Highlight Highlight Sie feinden doch hier anders Denkende an, oder nicht?
    • Charles-Louis Joris 09.06.2015 22:09
      Highlight Highlight Ja. Warum?
      Sollte ich nicht?
  • Mi(d)as 08.06.2015 13:45
    Highlight Highlight Aber seien wir ehrlich, Veganismus hat nichts mehr mit Gesundheit zu tun. Vegetarier kann ich ehrlich verstehen, wenn jemand kein Fleisch isst, isst er halt kein Fleisch. Aber ich bitte jeden Veganer, eine Woche im Stall zu verbringen und zu schauen, was passiert wenn man eine Kuh nicht melkt. Sie leidet, und zwar mehr, als sie auf einem Schlachthof leidet. Wenn mich jemand damit in Ruhe lässt, sage ich nix. Aber es gibt viel zu viele Leute, die Veganismus als Lifestyle betreiben, ohne einen wirklichen, persönlichen Grund dafür zu haben.
    • TJ Müller 08.06.2015 14:22
      Highlight Highlight Mi(d)as, dies ist aber nur der Fall, weil die Kühe so extrem gezüchtet wurden und sie zudem permanent schwanger sein müssen und alle 12-14Monate ein Kalb gebären, dass ihnen dann weggenommen wird. Ansonsten würden sie ja keine Milch produzieren. Also ein bisschen Ahnung von Biologie und Milchproduktion wäre schon angebracht, bevor du anderen unterstellst sie hätten keine Ahnung und sollen mal in den Stall.
    • Mi(d)as 08.06.2015 15:15
      Highlight Highlight TJ Müller, keine Sorge, ich habe reichlich Bio- und Milchproduktionskentnisse. Aber wenn von heute auf morgen alle Menschen vegan würden, wären ca. 930 Millionen Kühe ziemlich arm dran...
    • Supermagic 08.06.2015 15:36
      Highlight Highlight oh! was für ein guter grund weiter milch zu trinken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermagic 08.06.2015 11:29
    Highlight Highlight bei meinen grosseltern war das fleisch noch die beilage. heute gibts fleisch und als beilage nudeln oder reis. es hat sich einiges geändert, leider auch einiges ins schlechte.
  • Rostic 08.06.2015 10:11
    Highlight Highlight Der grösste Teil der Schweizer Agrarfläche ist Grasland und hier wird Milch und Fleisch produziert. Diese Betriebe produzieren auch den Dünger für den Pflanzenbau (Gemüse, Getreide). Also Milch/Fleisch und Gemüse/Getreide arbeiten zusammen und bedingen einander. Wir alle müssen essen und sind selber Teil der Nahrungskette. Das Eine gegen das Andere auszuspielen bringt nichts und zeigt bloss auf, wie weit wir uns von der Natur entfernt haben und wie wenig wir über die Nahrungsproduktion wissen. Warum soll man Pflanzen töten dürfen, Tiere aber nicht? Das sind dumme Ideologiekämpfe.
    • TJ Müller 08.06.2015 10:46
      Highlight Highlight Weil Pflanzen keine fühlenden Wesen sind, da ihnen das zentrale Nervensystem fehlt. Was für eine Frage... Und nebenbei, um genügend Futter für all die Schweizer Tiere zu erzeugen, reicht leider die Fläche der Schweiz nicht aus, weshalb über 80% der Futtermittel importiert werden müssen. Also mehr als 1 Million Tonnen Futtermittel, welches Fläche und Wasser in anderen Ländern beansprucht, oft aus billigeren südlicheren Ländern. Futtermittelimport; Nummer eins ist Sojaschrot(t). Aber auf Kosten anderer Leben schein ja völlig in Ordnung zu sein, wenns um Fleisch geht.
    • Rostic 08.06.2015 11:42
      Highlight Highlight @TJ Müller
      wenn du tatsächlich glaubst das ein zentrales Nervensystem Bedingung ist für ein fühlendes Wesen, rate ich deinem technokratischen Geist dringend dir einen Gemüsegarten anzulegen, damit du in Kontakt mit Pflanzen kommst. Grössere Mengen Futtermittel kaufen nur bodenunabhängige Massentierhaltungsbetriebe, von denen man sowieso keine Produkte kaufen sollte. Bio-Betriebe in der Schweiz dürfen nur einen ganz kleinen Prozentsatz des Futters dazu kaufen (siehe bio suisse Richtlinien). Wer also gegen Futtermittelimporte ist, kauft nur Bio Produkte und ist bereit mehr dafür zu bezahlen.
    • Propellerli 08.06.2015 13:19
      Highlight Highlight Lieber TJ Müller
      http://www.stern.de/wissen/natur/pflanzenneurobiologe-pflanzen-koennen-sehen-hoeren-fuehlen-602051.html

      Auch gibt es Studien von der Eidgenössischen forschungsanstalt Birmensdorf wo diese Thesen belegen...und ich war vor über 20 Jahren schon mit dabei bei einigen Feldversuchen. Als gelernter Forstwart und studierter Botaniker weiss ich sehr wohl, wovon ich spreche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Propellerli 07.06.2015 12:06
    Highlight Highlight Ich jage, ich fische und ich kaufe das Fleisch beim Bio Bauer. Genauso ernte ich mein Gemüse, meine Früchte in unserem sehr grossen Garten.
    Wir haben einknappes Budget, sind eine Familie mit 3 Kinder. Meine Frau muss wegen einer Krankheit hochwertiges, Rotes Fleisch essen, 200 g pro Tag.
    Sie kann die fehlenden Substanzen nicht mit Pillen/ Tablette oder Gemüse kompensieren. Jeder hat seinen Lebensstil, ob gewollt oder muss.
    Es gibt für den Rest der Familie nicht jeden tag Fleisch.
    Also, respektiert euch.
    • TJ Müller 08.06.2015 10:47
      Highlight Highlight Auch das Fleisch beim Biobauer wird mit importierten Futtermittel erzeugt, welches im Süden auf Flächen angebaut wird, wo ansonsten Lebensmittel für die lokale Bevölkerung angebaut werden könnte. Sorry about that.
    • Propellerli 08.06.2015 13:15
      Highlight Highlight TJ Müller, da muss ich sie enttäuschen, der besagte Bio Bauer produziert sein eigenes Futtermittel und die Tiere sind auf der Weide, ist mein Nachbar und ich sehe die Tiere praktisch jeden Tag, wenn nicht auf der Weide, dann im sehr grossen Freilaufstall. Klar wird viel Schindluderei betrieben, aber Glauben sie ernsthaft, dass ihr Biogemüse ohne jegliche Chemie, Pestizide und vor allem ohne Dünger auskommt.Dünger wird auch mit tierischen Produkten hergestellt, und sie wollen gar nicht Wissen womit.
      Es ist von allen Menschen scheinheilig zu Glauben, dass Sein Lebenstil der Einzig Richtige ist.
    • TJ Müller 08.06.2015 13:22
      Highlight Highlight Ich habe mit keiner Silbe behauptet ein Heiliger zu sein. Es wollte nur darauf hinweisen, dass auch Biofleisch nicht über alle Zweifel erhaben ist und wenn alle Menschen nur noch Biofleisch essen würden, aber mit dem gleich hohen Verbrauch, das Anbauproblem bestehen bleibt. Nebenbei, ich schaffe es selber nicht einmal, ganz auf Fleisch zu verzichten, bin mir aber der Problematik sehr bewusst. Nur darum ging es mir. Und ehrlich gesagt, hab ich das mit der Krankheit falsch verstanden. Ich wusste bis jetzt auch nicht, dass es sowas gibt, wird aber wohl stimmen, bin da zuwenig sattelfest. Sorry.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 07.06.2015 10:23
    Highlight Highlight Haha man könnte meinen der Artikel wurde nur geschrieben das Rhabarber ein Tagesprogramm hat :D Herrlich wie Leute aktiv eine Meinung vertreten wollen im Internet und dabei noch gleich selbst das Paradebeispiel sein möchte.

    Egal ob man Vegetarier ist, Veganer, allesesser, frescatarier oder flexitarier ist. Solange bei der Herstellung vom einzelnen Weizenkorn/Sojakorn usw. bis zum fertigen Produkt 1/3 der Ware verloren geht ist man in Summe nicht gut egal was man wie man isst. Solange es zu viel Ware in der Migros & Co. hat sind wir alle nicht gut. Generelles umdenken egal was ihr isst!
    • William 07.06.2015 11:23
      Highlight Highlight Der zweite Absatz ist nicht schlecht, aber vor allem beim ersten Absatz frag ich mich, in was für einer Realität manche Menschen leben, bzw. durch welchen Bewusstseinsfilter die wohl läuft und interpretiert wird...;)

      Denn ich persönlich finde das Vertreten und aufzeigen von belegbaren und inzwischen weitgehend anerkannten Fakten absolut nicht als ein Paradebeispiel für Fanatismus oder Militarismus. Persönlich erachte ich das zeitgeistige und so populäre Verdrängen gewisser Dinge - vermutlich aus Angst vor Veränderungen der eigenen Gewohnheiten - eher als Paradebeispiel *ggg*...
    • Scaros_2 07.06.2015 12:08
      Highlight Highlight Ich lebe in einer gesunden Realität. Aber wenn man Teils die Antworten eben durchliest hat man das Gefühl bei gewissen Themen versuchen einige sich andern äussert penetrant aufzudrängen und so was fällt einfach auf. Für mich gilt leben und leben lassen, egal was du isst, du trägst Verantwortung da viele Produkte so vielfälltig eingesetzt werden das allein der verzehr von "nur" gewissen Dingen den Planeten nicht rettet.

      Anbei noch von der gesprochenen 1/3 Verluste. Die Firma die das verfasst hat, die Baut diese Maschinen und kennt daher die Problematik.
      Benutzer Bild
  • G.Oreb 06.06.2015 20:37
    Highlight Highlight Mir ist egal was andere Essen. Wenn ich eingeladen bin und es gibt Vegan, bitte. solange es schmeckt hab ich kein Problem. Ich koche selbst oft ohne Fleisch (vegan hab ich eventuell zufällig auch schon hingekriegt). Wenn ich aber einlade, und jemand meint er müsse mir mitteilen ich solll bitte extra für ihn eine vegetarische Bolognese kochen, dann mach ich das. Gibt dann Nudeln mit Ketchup. En guete :)
  • AnGa 06.06.2015 18:08
    Highlight Highlight Vegsnismus ist meiner Meinung nach eine Lebensart, nicht nur Ernährungsweise. Ich werde nie verstehen, dass solche Leute in Sachen Ernährung oft sehr extrem argumentieren, jedoch beim schönen Lederportemonnaie oder der kuscheligen Daunendecke beide Augen zudrücken.
  • Mcd27 06.06.2015 17:54
    Highlight Highlight Ich denke da man heutzutage zu wenig Zeit hat um was zu Essen greift man zu etwas dass schnell zubereitet ist und das ist meistens Fleisch. Viele Menschen haben sich halt daran gewöhnt Fleisch zu essen.
  • sevenmills 06.06.2015 17:41
    Highlight Highlight Ich bin selber kein Vegetarier, habe mich aber auf max. einmal Fleisch pro Woche festgelegt. Das reicht: Ich muss nicht ganz auf Fleisch verzichten, habe trotzdem ökologisch und moralisch ein einigermassen gutes Gewissen und vor allem, wenn alle schon nur halb so wenig Fleisch essen würden, würden halb so viele Tiere sterben.

    Wieso reagieren die meisten Fleischesser so gereizt und wollen nicht diskutieren? Weil es keine überzeugenden Argumente für den ausufernden Fleischkonsum gibt. Früher gab es einmal pro Woche Fleisch, höchstens. Heute ist einmal täglich Durchschnitt. Wieso ist das nötig?
    • William 07.06.2015 09:36
      Highlight Highlight Danke Jonas, ich bin Veganer (aber kein "fanatischer") und kann mich mit Deinem Kommentar wunderbar identifizieren.
  • hugo hug 06.06.2015 16:34
    Highlight Highlight Wenn ein Produkt erfolgreich ist wird leider zwangsläufig früher oder später jemand Ausgebeutet. Das Problem liegt auch imho an der Weltwirtschaft und unserem Verlangen nach immer günstigeren Produkten. Ich kaufe Fleisch auch lieber bei einem regionalen Metzger als das abgepackte Zeug im Migros oder Coop. Aber das muss man sich auch erstmal leisten können. Durch eine vegetarische oder vegane Ernährung kann man die Ausbeutung von Tieren verringern, letztlich ist es für die Lebensmittelindustrie aber auch nur ein wachsender Markt mit dem sich viel Geld verdienen lässt.
  • Hackphresse 06.06.2015 16:30
    Highlight Highlight Ich hab nur die Schlagzeile gelesen und mir den Artikel gespart, da ich mir in etwa vorstellen kann was drin steht.
    Wenn jeder mal vor der eigenen Haustüre kehren würde wäre die Welt schon um einiges sauberer.
  • The fine Laird 06.06.2015 16:30
    Highlight Highlight "Kaum eine Gruppierung mit einer selbstgewählten Lebensart muss sich mit so vielen Anfeindungen von der breiten Masse herumschlagen wie die Veganer"

    Doch gibt es und zwar schon seit über 10 Jahre. Es ist der Staatsfeind Nr. 1, nämlich der Fussballfan!
    • Alnothur 06.06.2015 18:57
      Highlight Highlight Und wenn jemand "Schwuchtel" als Schimpfwort benutzt ist er homophob? Süsch geits no?
    • Charlie Brown 06.06.2015 19:26
      Highlight Highlight @dziltener: ja, so sehe ich das definitiv. Eine andere plausible Erklärung wäre noch Bildungsferne.
    • G.Oreb 06.06.2015 20:21
      Highlight Highlight weder noch. Schwuchtel ist für mich ein Schimpfwort, keine Frage. schwul allerdings nicht.
      Schwul ist ein Adjektiv, und von uns jungen (Menschen) wird das auch als solches gebraucht. Es ist nicht beleidigend. Es bediehnt sich einem Klischee, dass alle Schwulen extrovertiert, überschmeichelnd und "tuntig" sind. Verhält dich jemand so, wird als Adjektiv "schwul" verwendet. Genauso verhält es sich mit "du bish en Buur", wenn jemand schlecht oder traditonell gekleidet ist. Ist halt nun mal so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Piti 06.06.2015 16:23
    Highlight Highlight Es gibt tatsächlich noch Vokuhilaträger??
  • 's all good, man! 06.06.2015 16:21
    Highlight Highlight Ihr seid mir ja lustig. Kaum kommt das «Gegenmeinungsstück» werden alle aufgeschreckt und die Diskussion geht von vorne los. Da hat der Autor eben schon recht und ich wiederhole mich gerne auch noch einmal, aber scheinbar haben wirklich viele Angst, man nehme ihnen das Fleisch weg. Aber ja, man kennt das, getroffene Hunde jaulen am lautesten... Oder so. 😜
  • Hessmex 06.06.2015 16:09
    Highlight Highlight Ich ernähre mich "ausgewogen"
    Einmal am Tag ein Stück Fleisch und dazu eine vegetarische Beilage!
    • sevenmills 06.06.2015 17:32
      Highlight Highlight Ich ernähre mich auch ausgewogen. Einmal pro Woche ein Stück Fleisch, dazwischen vegetarisch mit Quorn als Fleischersatz :)
    • MarGo 10.06.2015 15:42
      Highlight Highlight und ich ernähre mich auch ausgewogen... kein Fleisch und keine tierischen Produkte ;)
  • Androider 06.06.2015 15:54
    Highlight Highlight ^^
    Benutzer Bild
  • Ameyra 06.06.2015 15:32
    Highlight Highlight Ganz ehrlich: feiern wir doch bei einem gemeinsamen Abendessen, dass wir das Schubladendenken gerade als Grillzunder verbrannt haben und nun alle den schönen Sommer geniessen können. Egal was es zum Z'Nacht gibt.
  • Mia_san_mia 06.06.2015 15:15
    Highlight Highlight @statler: Klar schaue ich darauf! @NatValCas: Danke! So ist es genau, zum Glück sehen das Andere auch noch!
    • Statler 06.06.2015 15:20
      Highlight Highlight Das freut mich, Thomas!
  • Sigmund Freud 06.06.2015 15:06
    Highlight Highlight Und wer von euch kennt einen Veganer persönlich? Ich jedenfalls nicht und deshalb will ich über diese Leute auch nicht urteilen.
  • Alnothur 06.06.2015 15:02
    Highlight Highlight Also wenn ich meine Facebook-Timeline anschaue, muss ich fast zum Schluss kommen, dass die allermeisten Veganer so sind. "Verbrecher" gehört da gegenüber den Omnivoren noch zum eher harmlosen Vokabular.
    • Alnothur 06.06.2015 18:58
      Highlight Highlight Du scheinst den Unterschied zwischen "die allermeisten" und "ein paar/einige" nicht zu kennen.
  • katrinkaputt 06.06.2015 14:37
    Highlight Highlight Findi guet!
    Merci joman!
  • Dysto 06.06.2015 14:08
    Highlight Highlight Ich hätte bei diesem Threadtitel noch etwas mehr Tiefe erwartet. Zum Beispiel psychologisches, warum manche Fleischesser/Allesesser in Anwesenheit eines Veganers/Vegetariers sich so assi verhalten.
    • Mia_san_mia 06.06.2015 16:30
      Highlight Highlight Danke Rhabarber aber Poulet hatte ich heute Mittag. War super :-)
  • WC-Entchen 06.06.2015 14:06
    Highlight Highlight Mmmh Fleisch 🍗
    Benutzer Bild
    • WC-Entchen 06.06.2015 14:19
      Highlight Highlight wieso laufed mini gifs nöd 😓
    • G.Oreb 06.06.2015 20:30
      Highlight Highlight @Rhabarber
      so kann man die doch noch nicht essen! Weil wir ja in der Schweiz sind, müssen die tiere erstmal sterben (leider nicht überall so...). Am einfachsten geht das mit Gas. Sie schlafen einfach ein. Dann müssen erstmal die Federn weg, die will niemand zwischen den Zähnen. Die Füsse will auch niemand, hier zumindest nicht (hab ich probiert, beim Chinesen, schmeckt sch***se). Auch weniger Appetitlich sind Kopf und Innereien (obwohl man aus Herzen gute Suppe machen kann!). Und das was dann übrig bleibt, kann man essen! Aber Achtung, Knochen nicht verspeisen, "verschluckbare Kleinteile" wäre irgendwo auf der Verpackung angebracht!
  • Hierundjetzt 06.06.2015 14:05
    Highlight Highlight Wie erkennt man einen Veganer? Er erzählt es Dir.
  • VanessaH 06.06.2015 14:02
    Highlight Highlight Danke!
  • Raff 06.06.2015 13:26
    Highlight Highlight Danke!
  • Paris 06.06.2015 13:13
    Highlight Highlight Danke Danke Danke!!!!
  • Baba 06.06.2015 13:00
    Highlight Highlight Einen grossen- "Thumbs Up" für den Verfasser dieses Artikels! Danke :-)
  • SVARTGARD 06.06.2015 12:56
    Highlight Highlight Fleisch ist mein Gemüse!
  • Tscheggsch? 06.06.2015 12:37
    Highlight Highlight Meine Fresse... Ich esse kein Fleisch weil ich es nicht mag... Zugegeben, mit der Zeit begannen mich andere Aspekte des Fleischkonsums zunehmend auch zu beschäftigen. Ich käme NIE auf die Idee jemandem wegen seiner Essensgewohnheiten zu tadeln, und ich kann mit meinen 2-Kilo-Steak verdrückenden Kumpels vom gleichen Grillrost essen. Wurde ich schon jemals komisch beäugt, wenn ich bekanntgab, keinen Fenchel oder Rosenkohl zu mögen? Wohl eher nicht... Ernährung ist jedem selbst überlassen, und niemand einem da reinreden oder sich reinreden lassen. So, mein Quornsteak ist gar, so long
    • Mia_san_mia 06.06.2015 13:15
      Highlight Highlight Weil Du Fleisch nicht magst? Es gibt nur DAS Fleisch oder was? 😊
    • Tscheggsch? 08.06.2015 08:43
      Highlight Highlight Hoi -Thomas-

      Nein, natürlich nicht. Allerdings haben mir Speck, Schinken, Steaks und alles mit Knochen noch nie geschmeckt. Und die Würste und der Aufschnitt sind mir dann auch noch verleidet. So kam es dazu, dass ich gar kein Fleisch esse. Allerdings würde mir kein Zacken aus der Krone fallen, wenn ich wieder damit anfangen würde. Für mich ist ohne Fleisch zu leben kein Verzicht, sondern viel angenehmer und im Moment genau das Richtige... :-)
  • Menel 06.06.2015 12:28
    Highlight Highlight Ich habe nach 8 Jahren fleischloser Ernährung, aus persönlichen Gründen, wieder angefangen Fleisch zu essen. Heute bin ich eine moderate Fleischesserin und koche und esse sehr oft fleischlos und auch vegan. Das ich auch für meine Freunde, die vegan oder vegetarisch leben, die Menüs anpasse, ist für mich eine Selbstverständlichkeit.








  • Pater Noster 06.06.2015 12:17
    Highlight Highlight Super Artikel :-). Aber die Diskussion in den Kommentaren geht schon wieder los. OMG! Ich geh jetzt raus und geniesse die Sonne.

    Ein schönes Wochenende!
  • sunlook 06.06.2015 12:11
    Highlight Highlight Ich: poulet curry bitte.
    Er: du isst fleisch?
    Ich: ja.
    Er: weisst du eigentlich bla bla bla..
    Ich: ich schau auf die herkunft.
    Er: bauern benutzen und machen bla bla bla...
    Ich: ok.
    Er: (noch mehr bla bla mörder bla bla bla)

    Same same but different...
    • olga 06.06.2015 13:41
      Highlight Highlight wenn du ein poulet curry bestellst, dann achtest du ja eben nicht auf die herkunft, sonst würdest du kein poulet curry bestellen....
    • Bowell 06.06.2015 15:04
      Highlight Highlight Ja genau, weil das Poulet vom Poulet Curry kann gar nicht aus der Region kommen, die Pizza kommt ja auch immer aus Italien...
    • olga 06.06.2015 15:09
      Highlight Highlight nein, sondern weil du keinen überblick hast, wo das fleisch herkommt! es ist nur sehr selten deklariert und für den gast offen einsehbar. das müsste man ja eigentlich wissen, wenn man so sehr auf die herkunft achtet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • LubiM 06.06.2015 11:48
    Highlight Highlight Zur guter Schluss ist das einzig richtige, die Balance zwischen den Extremen.
    Jeden Tag Fleisch zu essen, am besten noch ohne einen Blick auf die Herkunft/Haltung etc. zu werfen, ist falsch.
    Gar nie Fleisch essen ist jedoch genau so falsch.
    Man sollte ein Bewusstsein erlangen wie die Tiere gehalten werden, woher sie kommen usw. Wenn man diese Punkte vertreten kann, spricht nichts gegen Fleischkonsum. Genau so schaue ich aber auch beim Gemüse auf diese Punkte, denn ich esse lieber ein CH-Poulet als Pilze aus China.
    • Angelo C. 06.06.2015 13:11
      Highlight Highlight LubiMassy: Stimme dir weitgehend zu. Aber auch Rhabarber : ein(e) Jede(r) soll nach seiner Façon selig werden...

      Persönlich esse ich mässig Fleisch und Fisch, aber doch mit einer gewissen Tendenz zum sog. Lacto-Vegetarier. Das heisst, dass ich eigentlich das Weglassen von Fleisch verstehen kann, aber dass man sich dann die entgangenen Proteine zumindest kompensatorisch in Form von Milchprodukten (vorab Käse, Quark, Joghurt etc) zuführen sollte, könnte, müsste :-)! Auch Eier gehören gewiss dazu. Die industrielle Produktion von Fleisch und die oft miserable Tierhaltung sind zugegebenermassen nicht selten skandalös. Und so habe ich nichts gegen Vegetarier, wobei ich etwas Mühe mit der Philosophie der reinen Veganern bekunde (dies sowohl ernährungsphysiologisch, wie auch im Hinblick auf angebliche moralische Bedenken beim Verzehr von Milchprodukten) dass sogar Käse oder Milch abgelehnt werden. Aber wie gesagt, diskriminieren mag - hüben wie drüben - eigentlich niemanden.
    • Sherlock H. 06.06.2015 14:38
      Highlight Highlight @Rhabarber
      Mit anderen Worten: Fleischesser sind nicht gut informiert?
    • Sherlock H. 06.06.2015 16:56
      Highlight Highlight Dann magst du mir sicher gerne deinen letzten Satz aus erstem Kommentar genauer erläutern. Bin eben kein Holmes, sondern nur ein Häfeli ;-)
  • EvilBetty 06.06.2015 11:32
    Highlight Highlight Offensichtlich sucht «Ihr» ja die Konfrontation. Sonst wäre dieser «Artikel» ja gar nicht nötig. Es interessiert mich einen Scheiss ob jemand Veganer, Vegatarier, schwul, lesbisch... ist. Jeder soll sich oder anderen was und wo er will reinstecken.
    • Mia_san_mia 06.06.2015 12:19
      Highlight Highlight Ja so ist es, aber die müssen halt immer auffallen...
    • Mia_san_mia 06.06.2015 13:17
      Highlight Highlight Ja Die!
    • Roman Rey 06.06.2015 13:41
      Highlight Highlight Rhabarber: Don't feed the Troll :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrisfabj 06.06.2015 11:32
    Highlight Highlight sehr schöner Beitrag
    stimmt mit meinen Erfahrungen als Veganerin total überein
    • phreko 06.06.2015 12:26
      Highlight Highlight Naja, Tierhaltung ist ein richtiges Problem. Aber findest du Urwaldabholzung um Weidefläche zu gewinnen "völlig okay"?
    • Roman Rey 06.06.2015 13:04
      Highlight Highlight Ich kann dieses "es gibt wichtigere Probleme" nicht mehr hören. Wenn du immer so argumentierst, dann dürftest du nicht mal dein iOS updaten, bevor du den Welthunger besiegt hast.
    • Statler 06.06.2015 13:37
      Highlight Highlight @AL:BM - stimme zu, wir haben wichtigere Probleme. Die Klimaerwärmung z.B. - ooops, die Kühe dieser Welt stossen zusammen mehr Treibhausgase aus, als alle Autos dieser Welt. Ok, dann das Wasser... hmmm... Überdüngung? Antibiotika-Resistenzen?
      Tatsache ist, dass die industrielle(!) Fleischerzeugung eine Menge Probleme verursacht. Und die löst man halt nur, wenn man den übermässigen Fleischkonsum einschränkt. Dass dabei einige Leute fanatisch werden, liegt halt in der Natur der Sache...
      Hier noch was zum Anschauen, und nachdenken, vielleicht...
      http://mishkahenner.com/filter/works/Feedlots
    Weitere Antworten anzeigen
  • olizont 06.06.2015 11:26
    Highlight Highlight Ich bin Fleischesser, habe Symphatien zu Vegies und - ich gebe es zu - Veganer sind mir zu fanatisch. Jedoch dulde ich sie in meinem Umfeld. Trotzdem muss sich ein Veganer auch bewusst sein, dass wenn er auf einer solch extremen Schiene fährt, sich vor den Normalsterblichen rechtfertigen muss. Ihr seit halt nunmal speziell - ohne hier jetzt eine Wertung abgeben zu wollen – lebt damit!
    • achimono 06.06.2015 12:51
      Highlight Highlight ich finde nicht dass man sich rechtfertigen muss.
    • Statler 06.06.2015 13:45
      Highlight Highlight @AL:BM - wann waren Sie das letzte Mal in einem Schlachthaus? So ein richtig grosses, wo täglich tausende von Tieren geschlachtet werden? (und ja, die gibt's auch bei uns)
      Dass einem bei so einem Anblick der Begriff «Serienmörder» in den Sinn kommt, ist nicht soo weit hergeholt. Das romantische Bild, das viele von der Fleischerzeugung haben, dürfte ruhig mal ein paar Risse bekommen. Ich wär' dafür, dass man in Schlachthäusern Webcams aufstellt und deren Bild dann an der Fleischtheke zeigt. Ich mach jede Wette, dass dabei vielen der Appetit vergehen würde.
    • Roman Rey 06.06.2015 13:48
      Highlight Highlight @Olizont: Ja, ich verstehe, dass Veganer und Vegetarier aus der Reihe tanzen und nehme auch gerne Stellung, wenns jemanden wirklich interessiert. Sehr oft habe ich aber den Eindruck, bei solchen Gesprächen geht es einfach ums Trollen, nicht um einen Gedankenaustausch.

      Zum Beispiel: "Ah, du isst kein Fleisch aber trägst Leder, ist das nicht ein bisschen heuchlerisch?"

      Und wenn schon? Das ist doch meine Entscheidung. Ich verstehe nicht, warum ich mich wegen solcher Sachen immer wieder rechtfertigen muss.
  • Oj Manbrook 06.06.2015 11:22
    Highlight Highlight Warum wird diesem völlig uninteressanten Thema in letzter Zeit so viele Artikel gewürdigt?
    • chrisfabj 06.06.2015 11:36
      Highlight Highlight weil es die Leute extrem zu beschäftigen scheint, den vielen Komentaren nach
    • Newalley 06.06.2015 14:21
      Highlight Highlight @Rhabarber: Lesen Sie eigentlich, was Sie selbst schreiben? Ohne jetzt persönlich werden zu wollen, aber ein bisschen mehr Qualität und weniger Quantität würde Sie glaubhafter machen. Falls das überhaupt gewünscht ist
    • Brummbaer76 06.06.2015 16:12
      Highlight Highlight @rahbarber Schuhe, Taschen etc. aus Leder Tötet auch ;-) Hoffe sie tragen keine Lederschuhe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sagitarius 06.06.2015 11:13
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag!
  • olga 06.06.2015 11:13
    Highlight Highlight Danke Roman! Ich hab irgenwie gehofft, dass noch so was kommt...
  • Mia_san_mia 06.06.2015 11:12
    Highlight Highlight Veganer und Vegetarier haben keine Ahnung. Die Viecher sind da, damit wir sie essen. Das ist die Natur, so war es immer schon. Die bestrafen sich selber wenn sie auf so leckeres Essen verzichten.
    • Dude 06.06.2015 11:54
      Highlight Highlight Klingt für mich nach einer sehr abgedroschenen Phrase...
      Schon mal ernsthaft über die Aussage der Phrase nachgedacht? bzw. der Ignoranz welche dahinter steckt?
    • kettcar #lina4weindoch 06.06.2015 12:06
      Highlight Highlight Die "Viecher" werden auf oft fürchterliche Weise gezüchtet, dass wir sie essen. Das hat mit Natur soviel zu tun, wie der Aare-Verlauf durch Olten. Ich bin selber Fleischesser, einfach weil ich mich noch nicht durchringen konnte, darauf zu verzichten. Aber ich denke, würden alle Menschen nur so viel Fleisch essen, wie man mit gesunder, fairer oder einfach nicht ganz so verachtender Tierhaltung produzieren kann und wie noch einigermassen gesund ist, die Welt wäre eine bessere.
    • Mia_san_mia 06.06.2015 13:04
      Highlight Highlight Die Tiere die so gehalten werden, tun mir auch leid. Aber Fleisch essen ist trotzdem geil und wenn sie auf meinem Teller sind ists wenigstens noch etwas Gutes.
    Weitere Antworten anzeigen

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