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Swiss Rapper Gian-Marco Schmid alias Gimma performs on stage, at the Music Openair Frauenfeld, Saturday, July 11, 2009. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Für Gian-Marco Schmid alias Gimma ist der iTunes-Store ab sofort ein rotes Tuch. Bild: KEYSTONE

Rapper Gimma über Apple Music: «Nehmt euch die Musik doch gratis, ihr armen armen Leute. Danke, fickt euch, merci!»

Gian-Marco Schmid aka Gimma macht heute nur noch nebenberuflich Musik. Wie Apple für seinen neuen Streamingdienst mit den Künstlern umgeht, stösst dem Schweizer Rapper trotzdem mehr als übel auf.



Gian-Marco, du bist über den neuen Streaming-Dienst von Apple gar nicht glücklich. Wieso nicht? 
Gian Marco Schmid: Ich habe gestern über Facebook meinen Frust zu dem Thema abgeladen und bin dabei in eine Diskussion geraten, die ich so gar nicht auslösen wollte. Denn grundsätzlich finde ich Streaming voll okay. Ich habe auch Verträge mit solchen Diensten und mich damit abgefunden, dass es diese Angebote gibt, bei denen die Künstler kaum etwas verdienen.

Was ist dann das Problem bei Apple Music? 
Naja, als dieses neue Angebot gross angekündigt wurde, war die Rede von 30 Millionen Songs, die zur Verfügung stehen – also quasi die gesamte Musik aus dem iTunes-Store. Und da dachte ich nur: «Moment mal, habe ich irgendwann zugestimmt, dass meine Musik jetzt auch gestreamt werden kann?»

Hast du also nicht. 
Nein, ich wurde weder gefragt, noch habe ich irgendwo unterschrieben. Also habe ich gestern den ganzen Tag damit verbracht, herauszufinden, wie und ob man sich überhaupt dagegen wehren kann. Ich habe unter anderem mit einem Musikanwalt darüber gesprochen.

«Die kleineren Künstler können sich fast nicht wehren.»

Gian-Marco Schmid

Und was hat der dir gesagt?
Es liegt in der Hand eines jeden Künstlers, das Streamen zu verbieten. Es ist also so, dass zunächst einmal der gesamte Katalog von iTunes jetzt auch auf Apple Music gestreamt werden kann und wer das nicht will, der muss sich aktiv dagegen wehren. Für die grösseren Stars ist das kein Problem, die haben ja ihre Firmen, die das für sie regeln. Aber für die Kleineren ist das fast unmöglich.

Das musst du bitte genauer erklären. 
Meine Alben sind zum Beispiel auf ganz verschiedenen Wegen im iTunes-Store gelandet. Ich habe ja nicht nur ein einziges Plattenlabel, das alles für mich regelt. Einige Sachen habe ich auch selbst über einen Digital-Vertrieb bei Apple platzieren lassen. Ich weiss überhaupt nicht, wie und wo ich mich jetzt jeweils melden müsste, um die Inhalte entfernen zu lassen. Ich fühle mich einfach machtlos.

Kein Statement von Apple

Auf unsere Bitte um eine Stellungnahme zu diesem Vorgehen hat Apple bisher nicht reagiert.

Willst du deine Musik denn jetzt aus dem iTunes-Store löschen lassen?
Mein erster Gedanke war: «Ich lasse alles, überall löschen. Auf Spotify, auf iTunes – einfach überall.» Aber diese Reaktion war übereilt. Ich will hier jetzt auch nicht einen auf Rebellion machen. Aber der iTunes-Store ist für mich ab sofort einfach ein rotes Tuch. Meine neue Musik werde ich dort nicht platzieren. Wobei ich natürlich den Vorteil habe, dass die Musik nicht mehr mein Hauptberuf ist. Ich bin von solchen grossen Anbietern nicht abhängig.

Bei Spotify kann man deine Lieder auch hören: Wie viel verdienst du daran? 
Gar nichts. Bei meinen letzten drei Alben steht im Vertrag mit der jeweiligen Plattenfirma, dass die Musik zu Promo-Zwecken auch auf Spotify zu hören sein wird. Geld bekomme ich dafür keines. Aber das ist okay so, das war ja vorher abgemacht.

Und wie viel hast du bisher für einen iTunes-Download bekommen?
Irgendwas zwischen ein paar Rappen und einem Franken. Insgesamt habe ich über den iTunes-Store sicher einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich verdient. Das war zwar nie gewinnbringend, aber immerhin konnte ich damit in etwa die Produktionskosten decken.

Swiss Rapper Gian-Marco Schmid alias Gimma performs on stage, at the Music Openair Frauenfeld, Saturday, July 11, 2009. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Heute ist Gimma hauptberuflich als Werbetexter und Kolumnist tätig. Bild: KEYSTONE

Was glaubst du, wie viel bei dem Apple-Streaming-Dienst für dich noch herausspringen wird? 
Naja, ich schätze mal pro angehörten Song etwa 0,000000(…)1 Franken? Nein, jetzt mal im Ernst: Für eine Million Klicks auf einen Song bekommt man vielleicht ein Sandwich. Das ist einfach so. Schweizer Künstler können bei Streaming-Diensten nichts verdienen. Dafür sind wir zu klein und die Konkurrenz aus Amerika zu gross. Da kannst du froh sein, wenn du dir am Ende vom Jahr von dem Geld einmal einen schönen Ausgang leisten kannst.

Bei Google Play kann man deine Musik auch hören. 
Ja, genau. Je nach Album und je nach Plattenfirma habe ich ganz unterschiedliche Verträge gemacht und ich finde grundsätzlich auf allen Kanälen statt. Aber ich kann dir sicher sagen: Ich habe bis jetzt noch mit keinem einzigen Streaming-Dienst irgendetwas verdient. Auch auf YouTube habe ich inzwischen bestimmt 4 Millionen Klicks generiert – und auch dafür habe ich keinen Rappen bekommen. Das ist heutzutage einfach Part of the Game. Bei Apple Music habe ich mich aber vor allem über eine Sache gewundert.

Nämlich? 
Durch das Offline-Angebot können die Nutzer die gesamte Musik jederzeit hören. Dann bist du ja der allerdümmste Mensch der Welt, wenn du dir noch irgend ein Album im iTunes-Store kaufst, wenn du es auch so haben kannst.

Wenn es für Schweizer Künstler kaum möglich sein sollte, mit Streaming Geld zu verdienen, dann wärst du doch sicher nicht der einzige, der sich ärgert. 
Bisher habe ich vor allem mit Leuten geredet, die wie ich nur nebenbei Musik machen – die auf das Geld also nicht angewiesen sind. Insgesamt habe ich in der Debatte aber gemerkt, dass die Menschen unheimlich blauäugig bei dem Thema sind. Da heisst es dann «Stellt euch nicht so an, ihr werdet auch so noch gut verdienen.» Aber auch in den Medien hiess es «Die Schweizer Musikbranche freut sich über die Ankunft des neuen Dienstes von Apple.» Ich für meinen Teil freue mich nicht.

Wirst du daraus weitere Konsequenzen ziehen, ausser dass du den iTunes-Store ab sofort meidest? 
Ich will sicher keine Anti-Streaming-Bewegung auslösen. Aber für mein neues Album habe ich mir tatsächlich etwas überlegt: Ich werde es keinem einzigen Streaming-Dienst zur Verfügung stellen. Stattdessen wird es aber einen Gratis-Download geben. Das ist mein ganz persönlicher kleiner Mittelfinger für all diejenigen, die immer von den «raffgierigen Musikern» reden. Also denke ich mir: «Okay, wenn wir so raffgierig sind, dann nehmt euch die Musik doch gratis, ihr armen armen Leute. Danke, fickt euch, merci!» Und wer für mein Album dennoch etwas bezahlen möchte, der kann es auch ganz einfach kaufen.

Die grosse Apple-Sause WWDC 2015: Alles Wichtige auf einen Blick

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34
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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 25.06.2015 13:49
    Highlight Highlight Das ist eben das neue Geschäftsmodell: Streaming und Musik ist nur noch Werbeplattform für die teuren Konzerte.
  • flyingdutch18 11.06.2015 08:31
    Highlight Highlight Ich verstehe Gimmas Frust nicht. Er sollte einen Teil seiner Musik über Streaming und Soundcloud anbieten, um sich bekannt zu machen, und den anderen Teil exklusiv über iTunes anbieten. Rechtlich sollte eine einfache Mitteilung an Apple genügen, um seine bei iTunes gespeicherte Musik vom Streaming auszuschliessen. Wenn er dann auch noch live auftritt, kann er sicher fair verdienen. So würde ich als Musiker vorgehen.
  • EvilBetty 11.06.2015 07:13
    Highlight Highlight «Ich weiss überhaupt nicht, wie und wo ich mich jetzt jeweils melden müsste, um die Inhalte entfernen zu lassen.» Er weiss also nicht mit wem er Verträge abschliesst?
  • Dubliner 10.06.2015 23:25
    Highlight Highlight Was für ein Jammeri. Ja, er ist der einzige Mensch, der für wenig (ist es das wirklich?) Geld, viel (ist es das wirklich?) arbeiten muss. Armer Gimma... *ironie*
  • lmic 10.06.2015 19:42
    Highlight Highlight Fluch der heutigen Medien und so.
    Das Ganze ist noch nicht mal veröffentlicht und schon passt es niemanden.
    Wartet doch zuerst ab was da genau auf uns zukommnt bevor man jammert. Bis jetzt konnte noch niemand von diesem Gimma die Songs auf Apple Music hören, ohne dass er zugestimmt hat.
    Lieber Gimma. Ich habe gerade zwei drei "richtige" Probleme. Hättest du gerne eins davon?





    • phreko 10.06.2015 21:48
      Highlight Highlight Meinst du ein Musiker ohne (geregeltes) Einkommen, obwohl für seine Musik bezahlt wird, hat keine Probleme?
  • JoSchtz 10.06.2015 19:37
    Highlight Highlight Was mich hier nervt ist, das Gimma nicht richtig informiert ist. Um offline hören zu können kostet das Abo bis zu 10 Franken im Monat. Also Geld fliesst an die Labels. Ich sehe das Problem eher bei den Labels, welche Streaming erlauben und nicht bei den Streaminganbietern.
    • Commi 10.06.2015 21:10
      Highlight Highlight Ja das Abo koste ungefähr so viel jedoch kostet ein einziges Album ziemlich wahrscheinlich mehr als 10 Franken was bedeutet das sobald ich pro Monat zwei neue Alben zum Offline hören heruntergeladen habe komme ich schon billiger weg als wenn ich sie gekauft hätte.
    • JoSchtz 10.06.2015 22:03
      Highlight Highlight @Riedl das ist genau so! Ich bin ein grosser Befürworter des Streamings. So erhält der Künstler jedes Mal Geld wenn ich schon nur 20 Sek seines Liedes streame. Wenn ich das Album kaufe erhält er nur einmal einen Betrag.
    • Adrian Aulbach 10.06.2015 22:16
      Highlight Highlight @Niklas Riedl: auf der anderen Seite kaufen viele leute nicht 1-2 Alben im Monat und geben folglich mit Streaming mehr Geld für Musik aus als bisher. Wenn die Musiker dann weniger Geld erhalten, liegts wohl nicht an den geizigen Konsumenten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoSchtz 10.06.2015 19:31
    Highlight Highlight Well, er muss sich halt mit seinem Manager hinsetzen und sich gegen seine Plattenfirma wehren. Apple hat mit den Plattenfirmen das so geregelt. Und, dass man nichts am Streaming verdient stimmt sowieso nicht. Aber jetzt ist halt wieder mal Apple schuld.
    Und seine Lieder stehen ja immer noch zum verkauf.
  • alex DL 10.06.2015 19:27
    Highlight Highlight Gerade erst geleaket, dass Sony 80% der Spotify-Einnahmen für die entsprechenden Musiker selbst abzügelt. Die Künstler sollten evtl. mal bei ihrem Label anklopfen, bevor sie ihre "Kunden" zum Auto-Beischlaf aufrufen.
  • Matthias Studer 10.06.2015 18:30
    Highlight Highlight Richtig Kasse machen Bands wie Rolling Stones oder U2 auch mit Konzerten. Nur haben die ein größerer Fan Kreis und somit die Einnahmen gesichert. Neben natürlich Markennamen...
  • Migu Schweiz 10.06.2015 18:18
    Highlight Highlight Bei google kann man mit einem Mausclick wählen ob seine Musik im shop gestreamt (über all access) werden soll oder nicht, kostet nichts.
  • Chribaelyc 10.06.2015 17:40
    Highlight Highlight Gimma hat kein Problem mit Spotify & Google Music aber mit Apple, weil die ihre "Innovation" ohne ihn zu fragen vorgestellt haben?
    Verstehe ich das richtig?!
    • Viktoria 10.06.2015 18:07
      Highlight Highlight Nein, sondern weil sie seine Musik, die vorher im iTunes-Store VERKAUFT wurde, jetzt einfach zum Streamen bereitstellen. Daran verdient er nichts mehr. Für ihn wie gesagt nicht so schlimm, weil er hauptberuflich was anderes macht, für andere Schweizer Künstler aber wahrscheinlich ein grösseres Problem.
  • JJ17 10.06.2015 17:28
    Highlight Highlight Ich finde das gut von Gimma!
  • Der Tom 10.06.2015 17:12
    Highlight Highlight Er hat es wohl nicht kapiert.
  • Kopfsalat 10.06.2015 17:06
    Highlight Highlight Jeder weiss, dass Streaming-Dienste wie Spotify, Google und jetzt auch Apple zu wenig bezahlen. Zudem sind sie – insbesondere YouTube – sowieso mehr eine Marketing-Plattform- jedenfalls für nicht sehr bekannte Künstler bzw. lokale Künstler. Bei allem Respekt Gimma, aber als Teilzeitmusiker in der Schweiz nur über die Plattformen zu lästern, ist der falsche Weg – und ein wenig lächerlich. Es gibt viele andere, vergleichbare Künstler, die ihren Finger aus dem Hintern nehmen, nicht alle Songs auf Spotify & Co, veröffentlichen, das ganze Album auf anderen Websites als Kauf anbieten – quasi Selbstverlag/label – , zudem, und in meinen Augen als Musikfan wichtigster Punkt: Konzerte organisieren! Ein kreativer, motivierter Künstler erreicht so definitiv Einnahmen – denn dann hat er auch treue Fans, die nicht nur seine Musik streamen. Aber ja… vielleicht hat der Gimma ja die Kreativität verloren, oder die Fans… oder beides.
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 10.06.2015 17:06
    Highlight Highlight Danke für das ehrliche Interview. Eigentlich ist ja nicht Apple Music oder Spotify ein Problem. Geld für eine Leistung zu verlangen ist legitim, wie aber wieviel soll es kosten, wenn eine Person ein Lied hört? Und was, wenn sie gar nicht richtig zugehört hat. Oder es scheisse findet und die 3min bereut? Streaming ist eine Riesenchance, damit Künstler in erster Linie Hörer gewinnen. Ob es daraus Geld gibt, hängt davon ab, ob die Masse daran gefallen findet, oder dadurch Live-Gigs besser besucht werden.
  • The Writer Formerly Known as Peter 10.06.2015 16:49
    Highlight Highlight Also bei Google lässt sich die Musik auch offline hören. Diesen Modus haben viele andere auch. Nichts ist neu... ob das Geld für die Künstlet ausreichend ist kann ich nicht sagen. Mir sind aber bis zu CHF 32.- für ein Album definitiv zu teuer.
    • freeman 10.06.2015 17:30
      Highlight Highlight Warum muss man denn immer alles gratis bekommen? Wenn ich ein Album will, höre ich es mir orher an und entscheide dann über einen möglichen Kauf...
    • The Writer Formerly Known as Peter 10.06.2015 19:57
      Highlight Highlight Du bist ein Schwätzer! Ich bezahle für streaming!
    • The Writer Formerly Known as Peter 11.06.2015 11:17
      Highlight Highlight Es sinkt langsam auf 20Min. Niveau hier. Da wird man pauschal verurteilt, als jemand der alles gratis haben will. Wehrt man sich dagegen, wird man "gehatet"! Gahts eigentli no! kauft doch selber eure Alben! Ich will das nicht mehr haben und liebe mein Streaming. Ich würde auch das doppelte dafür bezahlen. Für den Preis kann ich nichts.
  • 8004 Zürich 10.06.2015 16:44
    Highlight Highlight Eine Diskussion entfacht, die er gar nicht wollte? Dass ich nicht lache! Gimma versucht immer wieder mit allen Mitteln an die Oberfläche zu kommen und bekommt komischerweise immer wieder eine Plattform. Und wie er immer tut, als ob er sich freiwillig für sein Teilzeitmusiker-Dasein entschieden habe, pff!Dann möchte ich doch gerne Marcus Aurelius ein Forum geben, einem richtigen Bündner Rapper. Im verlinkten Track geht es um Gimma und sein Gebaren(wo übrigens auch der excoole Carlos Leal seine Finger drin hatte). Von Marcus Aurelius vom Text her ebenfalls hörenswert: "Ein Versuach". Viel Spass!
    Play Icon
    • crowds 10.06.2015 17:49
      Highlight Highlight Als Hintergrundinfo: Marcus Aurelius bezeichnet Gimma als seinen erklärten Todfeind. Der Grund, der dem zugrunde liegt ist ausserdem ziemlich amüsant. Marcus Aurelius hat vor Jahren, als alles noch gut war zwischen den Beiden, Tracks von Gimma geklaut und als seine eigenen ausgegeben, worauf Gimma verständlicherweise nicht mehr weiter mit arbeiten wollte.

      Persönliche Bemerkung: Wen man Gimma schon derart für Promo und Aufmerksamkeit anprangert, ist ein Anschlusskommentar, dem die Suche nach Aufmerksamkeit inne ist, ziemlich infantil und vor allem auf ganzer Linie lächerlich.
    • 8004 Zürich 10.06.2015 18:41
      Highlight Highlight Stimmt, das kommt so rüber. Da ging ich sehr unbedarft vor. Das liegt aber daran, dass mir eben dieses Stück schlichtweg sehr gut gefällt (nochmalige Betonung: Der Text; das Arrangement z.B. gefällt mir nicht, der Clip ist Müll). Ich habe Marcus Aurelius noch nie getroffen und mich auch noch nie persönlich mit ihm ausgetauscht; das Album habe ich vor einigen Jahren von Blaubär am HB erstanden. Und zu Gimma muss ich sagen, dass da wo Gimma drauf steht, eben auch Gimma dran ist (auch wenn kein Gimma drin ist), was mir stinkt. Und dazu passt eben auch Carlos Leal und wie der sich verscherbelt.
    • 8004 Zürich 10.06.2015 18:48
      Highlight Highlight Und zum Thema, wer wem zuerst was und warum geklaut hat und was dem jeweils voranging, lässt sich hier nicht klären. Meine Meinung dazu ist gemacht. Und das liegt vor allem an Gimma selbst.
  • swissda 10.06.2015 16:09
    Highlight Highlight Lustig, dass sich gerade er als Teilzeitkünstler (wie dem Artikel zu entnehmen ist ohne durchgehendes Plattenlabel davor) so darüber beschwert. Die Plattenlabel selbst haben es dann nämlich in der Hand, ob sie mit den Streaming-Diensten kooperieren will. Bei Apple Music hat sich so beispielsweise auch Universal quer gestellt, sodass diese Titel weiterhin nur gekauft konsumiert werden können.
  • Mäf 10.06.2015 15:53
    Highlight Highlight Unsere smarten Telefone haben immer mehr Speicher, nun wird alles temporär gestream. Zudem belastet es das Handynetz enorm, wenn jeder seine paar Gigabyts pro Monat streamt... Eigentlich unnötig, zudem leiden wieder die Urheber. Aber wen intressiert das schon? Hauptsache die Mucke ist geil und billig.
  • So en Ueli 10.06.2015 15:50
    Highlight Highlight well said
  • djangobits 10.06.2015 15:40
    Highlight Highlight Gimma soll doch sein Album bei Bandcamp reinstellen. Den Preis bestimmt er dann selber...

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