Schweiz
International

Nestlé nutzte verbotene Aufbereitungsmethoden bei Mineralwasser

Nestlé nutzte verbotene Aufbereitungsmethoden bei Mineralwasser

29.01.2024, 13:4929.01.2024, 13:49

Der weltgrösste Mineralwasserhersteller Nestlé Waters hat bei einigen seiner Mineralwässer auf verbotene Behandlungen mit Ultraviolett und Aktivkohlefiltern zurückgegriffen. Der Konzern bestätigte am Montag auf Anfrage der französischen Nachrichtenagentur AFP eine entsprechende Meldung der französischen Tageszeitung «Les Echos».

A scientist works in the animal science lab during the inauguration of Nestle Institute of Agricultural Sciences, in Vers-chez-les-Blanc, near Lausanne, Switzerland, Wednesday, May 3, 2023. (KEYSTONE/ ...
Archivbild: Ein Wissenschaftler arbeitet im tierwissenschaftlichen Labor im Nestle Instituts für Agrarwissenschaften in Vers-chez-les-Blanc, 3. Mai 2023.Bild: keystone

Nestlé habe die französischen Behörden jedoch bereits 2021 darüber informiert, die verbotenen Praktiken genutzt zu haben. Diese seien angewendet worden, um die Lebensmittelsicherheit aufrechtzuerhalten, so das Unternehmen.

Obwohl diese Behandlungsverfahren «immer das Ziel hatten, die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, haben sie dazu geführt, dass das Unternehmen die Herausforderung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften aus den Augen verloren hat», erklärte Nestlé Waters gegenüber AFP.

Die betroffenen Marken Perrier, Vittel, Hépar und Contrex, die sich alle im Besitz von Nestlé befinden, entsprächen nun «vollständig dem in Frankreich geltenden Rechtsrahmen». Das Unternehmen rechtfertigte den Einsatz der Techniken mit den «Veränderungen der Umwelt um die Quellen». Diese machten es manchmal schwierig, die Stabilität der «wesentlichen Merkmale des Wassers» aufrechtzuerhalten. (cst/sda/awp/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Tamedia-Angestellte protestieren in Zürich gegen Entlassungen
In Zürich haben sich am Dienstagmittag über 100 Tamedia-Angestellte zu einer Kundgebung gegen geplante Entlassungen versammelt. Auch der Zürcher Stadtpräsident zeigte sich besorgt.
Zur Story