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Olympia-Kombination der Frauen

1. Michelle Gisin (SUI) 2:20.90

2. Mikaela Shiffrin (USA) +0.97

3. Wendy Holdener (SUI) +1.44

9. Denise Feierabend (SUI) +3.04

Out: Lindsey Vonn (USA)

epa06552541 (L-R) Silver medal winner Mikaela Shiffrin of the USA, Gold medal winner Michelle Gisin of Switzerland and Bronze medal winner Wendy Holdener of Switzerland celebrate during the Slalom portion of the Women's Alpine Combined race at the Jeongseon Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 22 February 2018.  EPA/JEON HEON-KYUN

Das Kombi-Podest: Gold für Gisin, Silber für Shiffrin und Bronze für Holdener. Bild: EPA/EPA

«Einfach nur wunderschön!» Gisin und Holdener gewinnen Gold und Bronze in der Kombi 



» Hier gibt' den Liveticker zum Nachlesen.

Michelle Gisin hat es gepackt. Die Engelbergerin erringt absolut souverän die Goldmedaille in der Kombination. Dank Wendy Holdener geht auch noch Bronze in die Schweiz.

Michelle Gisin:

«Ich glaube, ich brauche noch ein bisschen. Ich dachte bei der Fahrt, es reicht einmal mehr nicht ganz. Im Slalom war es immer so ein Murks diese Saison. Ich konnte nicht glauben, dass ich es heute zusammensetzen konnte. Mein Servicemann hat einfach alles richtig gemacht. Gestern fiel schon so viel Anspannung weg, ich konnte viel lockerer an den Slalom. Es ist einfach nur wunderschön.»

Gisin zeigte einen grossartigen Wettkampf. In der Abfahrt hatte sie nur 77 Hundertstel auf die Amerikanerin Lindsey Vonn verloren, die dann im Slalom mit einem Einfädler ausschied. Und auch im Slalom hielt sich Michelle Gisin bemerkenswert. In dieser Disziplin kämpfte die Innerschweizerin in diesem Winter nicht mehr so erfolgreich wie ehedem, doch im wichtigsten Moment fand sie zwischen den eng gesetzten Toren zu alten Qualitäten.

Die Goldfahrt von Michelle Gisin:

Der Ausfall von Lindsey Vonn:

Im Slalom verlor Gisin nur 53 Hundertstel auf die Bestzeit von Teamkollegin Wendy Holdener. In der Addition beider Läufe ergab dies einen Vorsprung von satten 0,97 Sekunden auf die Top-Favoritin Mikaela Shiffrin, die den Slalom nur gerade 24 Hundertstel schneller fuhr als Michelle Gisin.

Wendy Holdener:

«Im Ziel dachte ich nicht, dass es für eine Medaille reichen wird. Das Gefühl passte einfach nicht. Darum ist es jetzt umso schöner, jetzt mit Michelle feiern zu können. Und jetzt kommt ja noch der Team-Event ...»

epa06552616 Gold medal winner Michelle Gisin (L) of Switzerland and Bronze medal winner Wendy Holdener (R) of Switzerland celebrate during the venue ceremony for the Women's Alpine Combined race at the Jeongseon Alpine Centre during the PyeongChang 2018 Olympic Games, South Korea, 22 February 2018.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Fast wie bei der WM, nur umgekehrt: Gold für Gisin, Bronze für Holdener. Bild: EPA/KEYSTONE

Die Amerikanerin hätte sich gerne für den Slalom rehabilitiert, in dem sie nicht nur den Sieg, sondern als Vierte auch noch eine Medaille um acht Hundertstel verpasste. Doch gegen die entfesselte Michelle Gisin war sie an diesem Tag chancenlos.

Wendy Holdener über ihre gewonnene Bronzemedaille

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Video: srf

Mikaela Shiffrin:

«Ich bin mit Silber sehr glücklich. Es waren zweieinhalb lange Wochen bisher. Ich nahm mir vor, nochmals Spass zu haben. Leider war der Slalom etwas zu kurz für mich, denn ich hatte in der Abfahrt gleich zu Beginn einen kleinen Fehler drin.»

Vier Jahre nach ihrer Schwester Dominique, der Abfahrts-Olympiasiegerin von 2014, triumphierte also auch die jüngere Michelle. Aus Schweizer Sicht ist es zu bedauern, dass die Kombination aus dem Olympia-Programm verschwinden wird. In dieser Disziplin hatte das Duo Holdener/Gisin schon im letzten Winter an den Weltmeisterschaften in St. Moritz zugeschlagen. Dort hatte Gisin hinter Holdener Silber errungen. Diesmal handelte sich Holdener in der Abfahrt eine zu grosse Hypothek ein.

Der Bruder gratuliert:

Olymipagold-Schwestern:

An Olympischen Spielen sorgte Michelle Gisin für eine Premiere. Nie zuvor gewann eine Schweizerin in dieser Disziplin Gold. Brigitte Oertli (1988) und Vreni Schneider (1994) hatte es zu Silber gereicht, Maria Walliser (1988) zu Bronze.

Denise Feierabend hatte in der Abfahrt etwas zuviel Zeit eingebüsst. Ihr reichte es letztlich zum 9. Platz. Die leicht angeschlagene Lara Gut hatte schon tags zuvor ihren Verzicht bekanntgegeben. (pre/sda)

Team Schweiz reagiert auf die Siege von Gisin und Holdener

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Video: srf

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