Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Greta Thunberg mischt Rom auf. Bild: EPA ANSA

Jetzt mischt Greta Rom auf – Tausende demonstrieren in der ewigen Stadt für Klimaschutz



Tausende haben in Rom mit der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz protestiert. «Wir werden den Kampf für unsere Zukunft fortsetzen», versprach die 16-Jährige am Freitag auf der zentralen Piazza del Popolo, wo sie mit Jubel begrüsst wurde.

Wochen oder Monate reichten nicht aus; es brauche Jahre, um etwas zu verändern, machte Thunberg klar.

New York will Co2-Ausstoss reduzieren

Die Stadt New York will bis 2030 ihren Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase um 40 Prozent reduzieren und nimmt dafür vor allem Immobilienbesitzer in die Verantwortung. Der Stadtrat verabschiedete am Donnerstag neue Umweltschutzvorschriften, die den Energieverbrauch von Gebäuden massiv reduzieren sollen, beispielsweise durch besser isolierende Fenster. Auch Betreibern weltweit bekannter Gebäude wie dem Empire State Building oder dem Trump Tower drohen sonst hohe Strafen.

2017 hatte laut New York Times eine Studie ergeben, dass 67 Prozent der Treibhausemissionen in der Stadt auf Gebäude zurückzuführen seien. Die Stadt schätzt, dass Investitionen von rund vier Milliarden Dollar nötig sind, um die Ziele zu erreichen. Die neuen Regeln für die 8,6 Millionen New Yorker zählen zu den fortschrittlichsten weltweit. Sie liegen auf einer Linie mit dem, was linke US-Politiker wie die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez als «Green New Deal» fordern.

«Mit Greta retten wir den Planeten», skandierten die Teilnehmer. Eine Sprecherin der «Fridays for Future»-Bewegung in Italien sprach von rund 25'000 Teilnehmern. Strom für die Bühne wurde von auf Generatoren montierten Velos geliefert. Thunberg feuerte die Velofahrer in der prallen Sonne an: «Macht weiter!»

Swedish teenager and environmental activist Greta Thunberg waves as she holds a sign with writing reading in Swedish

Bild: AP/AP

Die «Fridays for Future»-Bewegung setzt sich für eine Politik gegen den Klimawandel ein und hat auch in Italien viele Anhänger. Die Kernforderungen: ein schnelles Aus für die klimaschädliche Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, keine Subventionen mehr für diese «dreckigen» Energieträger, mehr Investitionen in erneuerbare Energien aus Windkraft und Sonne.

Junge Leute, aber auch Erwachsene, forderten in Rom einen besseren Schutz des Planeten und prangerten auf ihren Plakaten die Erderwärmung an. Die neunjährige Aktivistin Alice sagte: «Wir müssen verstehen, dass wir jetzt handeln müssen.» (sda/dpa)

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

Wie Greta Thunberg zum Vorbild einer Generation wurde

Play Icon

Mehr zur Klimastreik-Bewegung

Kein Fleisch, kein Flugzeug und kein Auto – wie sich der Alltag der Klimajugend verändert

Link zum Artikel

Junge Klimaaktivisten: «Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will»

Link zum Artikel

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Link zum Artikel

«Das ist erst der Anfang»: So reagiert die Klimajugend auf die grüne Welle in Zürich

Link zum Artikel

Mit diesem Video will die Klimajugend ihre Eltern an die Demo bringen

Link zum Artikel

Diese Replik der Klimajugend war der «Weltwoche» zu heiss

Link zum Artikel

Luzern ruft Klima-Notstand nicht aus – rate mal, wer dagegen war 🤔

Link zum Artikel

Inside Klimastreik: So formiert sich die Schweizer Klimajugend – eine Reportage

Link zum Artikel

Klima retten sofort – aber weiterhin fliegen: Die Klima-Widersprüche der Jugend

Link zum Artikel

Wie die Klimajugend sich organisiert und wer die Fäden zieht

Link zum Artikel

Die Klimastreiker pfeifen auf SRF-Projer – sie machen ihre eigene «Arena»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr zur Klimastreik-Bewegung

Kein Fleisch, kein Flugzeug und kein Auto – wie sich der Alltag der Klimajugend verändert

323
Link zum Artikel

Junge Klimaaktivisten: «Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will»

111
Link zum Artikel

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

457
Link zum Artikel

«Das ist erst der Anfang»: So reagiert die Klimajugend auf die grüne Welle in Zürich

40
Link zum Artikel

Mit diesem Video will die Klimajugend ihre Eltern an die Demo bringen

7
Link zum Artikel

Diese Replik der Klimajugend war der «Weltwoche» zu heiss

218
Link zum Artikel

Luzern ruft Klima-Notstand nicht aus – rate mal, wer dagegen war 🤔

91
Link zum Artikel

Inside Klimastreik: So formiert sich die Schweizer Klimajugend – eine Reportage

78
Link zum Artikel

Klima retten sofort – aber weiterhin fliegen: Die Klima-Widersprüche der Jugend

72
Link zum Artikel

Wie die Klimajugend sich organisiert und wer die Fäden zieht

202
Link zum Artikel

Die Klimastreiker pfeifen auf SRF-Projer – sie machen ihre eigene «Arena»

41
Link zum Artikel

Mehr zur Klimastreik-Bewegung

Kein Fleisch, kein Flugzeug und kein Auto – wie sich der Alltag der Klimajugend verändert

323
Link zum Artikel

Junge Klimaaktivisten: «Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will»

111
Link zum Artikel

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

457
Link zum Artikel

«Das ist erst der Anfang»: So reagiert die Klimajugend auf die grüne Welle in Zürich

40
Link zum Artikel

Mit diesem Video will die Klimajugend ihre Eltern an die Demo bringen

7
Link zum Artikel

Diese Replik der Klimajugend war der «Weltwoche» zu heiss

218
Link zum Artikel

Luzern ruft Klima-Notstand nicht aus – rate mal, wer dagegen war 🤔

91
Link zum Artikel

Inside Klimastreik: So formiert sich die Schweizer Klimajugend – eine Reportage

78
Link zum Artikel

Klima retten sofort – aber weiterhin fliegen: Die Klima-Widersprüche der Jugend

72
Link zum Artikel

Wie die Klimajugend sich organisiert und wer die Fäden zieht

202
Link zum Artikel

Die Klimastreiker pfeifen auf SRF-Projer – sie machen ihre eigene «Arena»

41
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

29
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jacky Treehorn 20.04.2019 07:58
    Highlight Highlight Wird schon langsam
    sehr grotesk das ganze. Nimm langsam Züge eines „Führerkults“ an. Hatte man in anderem Zusammenhang schon mal. Einen Führer, eine ****-Jugend, die Dazugehörenden die sich als Elite sahen.
  • Der müde Joe 20.04.2019 01:02
    Highlight Highlight Waren heute eigentlich irgendwelche Schüler in Zürich demonstrieren?
    Ah nein, ist ja Karfreitag.😉
  • Gretzky 20.04.2019 00:26
    Highlight Highlight Idioten so weit das Auge reicht. Als ob das Klima gerettet werden müsste.
    Der einzige den man retten muss ist der Mensch. Retten von sich selbst.
  • G. Samsa 20.04.2019 00:18
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen dass jemand auf Greta acht gibt wenn sie mit Vertretern der Kirche zu tun hat. Oder sind nur die Knaben gefährdet?
  • FR90 19.04.2019 21:23
    Highlight Highlight Sie soll lieber zur Schule gehen. Sonst zahlt der Steuerzahler schlussendlich für diese Träumerin.
    • Siro97 20.04.2019 08:41
      Highlight Highlight @FR90 you are a dreamer du
  • sunshineZH 19.04.2019 18:56
    Highlight Highlight Das einzige was sie nicht aufmischt ist ihre Zukunft...früher oder später lebt sie auf Kosten des Steuerzahlers 😁
    • Gipfeligeist 19.04.2019 22:59
      Highlight Highlight jeder Schüler/Student lebt auf Kosten des Staates. Merci für den Kommentar...?
  • LuLaa 19.04.2019 18:55
    Highlight Highlight Wir sollten auf sie hören! Die Jugend ist die Zukunft. Sie machen sich zu Recht Sorgen um unsere Lebensgrundlage. Wir alle müssen unser Bestes geben, um die Natur und unsere Umwelt zu schützen und zu retten.
    • Gubbe 19.04.2019 19:21
      Highlight Highlight Hör einmal genau hin. Danke.
      Play Icon


      Wir müssen nicht Zeit verschwenden, um für das Vergangene zu streiken. Wir sollten besser Nachdenken, was wir in der Zukunft besser machen können. Nuhr.
    • sunshineZH 20.04.2019 02:23
      Highlight Highlight @Gubbe Gutes Video, noch immer wird das anders denken im Klimawandel belächelt und heruntergespielt...noch...
    • Thomas G. 20.04.2019 05:17
      Highlight Highlight Wir sollten auf die Babys hören. Die sind noch viel mehr Zukunft. Und sehr weise!!
  • Multitalent 19.04.2019 18:53
    Highlight Highlight Gut und Recht für die Demonstration, aber nicht an so einem hohem katholischen Trauertag. Das zeigt keinen Respekt gegenüber den Katholiken und deren Glauben, für was der heutige Tag steht. Für mich ist das eine reine politische Sache.
    • Luky22 19.04.2019 20:22
      Highlight Highlight Tschuldigung; aber wenn schon, dann höchster protestantischer Trauertag!
    • Safuhr 19.04.2019 20:23
      Highlight Highlight Ostern kommt aus dem Heidnischen Glauben. Ist sogar einer der Feiertage die ohne abänderung eins zu eins übernommen wurde, bis auf die Bedeutung. An Ostern wurde die Fruchtbarkeitsgöttin Ostara gefeiert.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 19.04.2019 20:25
      Highlight Highlight Oh entschuldige bitte, dass sie es wagt, eine weitere Ablenkung der Leute zu stören.
      Bevor man sich über die angebliche Störung christlicher Werte echauffiert, sollten die Kirche und auch die Katholiken sich zuerst wieder auf ihre Werte besinnen und und in den eigenen Reihen aufräumen.
      Dann kannst du dich beschweren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 19.04.2019 18:45
    Highlight Highlight Aha, jetzt wird über den Klimaschutz geredet. Wenn man Rom und die Umgebung von Neapel kennt, spricht man vom Klimaschutz und nicht vom Klimawandel! Wenn die Italiener und manch andere Staaten was tun können, dann all die Verbrennungssünden und Abfallberge aufzuhalten. Das ist dann Schutz und aufhaltbar. Das hat Greta wohl nicht gesehen.
  • Levi Vodica 19.04.2019 18:02
    Highlight Highlight Unerträglich diese Artikel. Ja der Klimawandel ist schlimm und menschengemacht, war und ist aber bei einem Wachstum von 7 Miliarden Einwohnern in 100 Jahren auch fast nicht zu verhindern. Erst recht nicht in den nächsten Jahrzehnten, wenn Länder wie Indien und China auf 4 Miliarden Einwohner kommen werden und natürlich auch den Wohlstand geniessen wollen, den wir Europäer haben bzw. hatten.
    • Hollda von Quorn 19.04.2019 20:25
      Highlight Highlight Natürlich ist das eine grössere Herausforderungen: Wie kann man in Wohlstand leben, ohne den Planeten zu zerstören. Vielleicht indem man Wohlstand nicht mit Konsum oder Reichtum verwechselt?
    • w'ever 19.04.2019 22:06
      Highlight Highlight one child policy for the win. worldwide!
    • Nordmann 19.04.2019 22:33
      Highlight Highlight @w'ever: sehe ich genau so, wobei bereits eine 2 Kind Politik reichen würde.
    Weitere Antworten anzeigen

1006 Mafiosi sitzen in Italien lebenslang hinter Gittern – jetzt dürfen sie hoffen

In Italien heisst lebenslänglich wirklich lebenslänglich – zumindest für Mafioso. Der Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg sagt nun, das Haftregime für Mafiabosse in Italien sei entwürdigend.

Wird ein italienischer Mafioso zu «fine pena mai» verurteilt, also zu einer lebenslänglichen Strafe, ist das wörtlich zu nehmen. Lebenslänglich ist in Italien wirklich lebenslänglich – zumindest für Mafiosi und andere Schwerverbrecher, die nicht mit der Justiz zusammenarbeiten. Der letzte prominente Mafioso, der dies am eigenen Leib erfuhr, war Toto Riina, genannt «die Bestie».

Riina soll für über 100 Morde verantwortlich gewesen sein. Der ehemalige Superpate der Cosa Nostra war Ende 2017 nach …

Artikel lesen
Link zum Artikel