Schweiz
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Greta statt Kreta – 6 Ferien-Destinationen im CO2-Check

Die Tourismusindustrie bangt: Noch ist unklar, was die langfristigen Folgen der Klimadebatte sind. Eine Studie zeigt nun, wie umweltschädlich Ferien in verschiedenen Destinationen sind. Die Reisebüros sind mit einer neuen Forderung konfrontiert.

Benjamin Weinmann / ch media



New York, Reykjavík oder doch lieber Bangkok? Dieser Tage herrscht an Flughäfen Hochbetrieb. Die Frühlingsferien stehen an, in manchen Kantonen haben sie bereits begonnen. Doch während die Passagiere am Check-in-Schalter Schlange stehen, gehen Tausende von Menschen nach wie vor auf die Strasse, inspiriert von der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg, um gegen den Reiseboom anzukämpfen.

Die bange Frage, die sich Reisebüros angesichts tiefer Buchungsstände derzeit stellen, lautet denn auch: Greta statt Kreta? Sinkt bei den Konsumenten wegen der hitzig geführten Klimadebatte die Lust, in ein kerosinverbrennendes Flugzeug zu steigen? Zeigt die sogenannte Flugscham – ein Begriff, der aus Schweden stammt und sich dort im Vokabular etabliert hat – tatsächlich Wirkung?

epa07470969 A cardboard with a picture of Swedish climate activist Greta Thunberg reading 'We love you' is placed next to a teddy bear on a 'Fridays for Future' demonstration against climate change in Berlin, Germany, 29 March 2019. Students across the world take part every Friday in a strike movement called #FridayForFuture which was sparked by Greta Thunberg of Sweden, a sixteen year old climate activist who has been protesting for climate action and the implementation of the Paris Agreement outside the Swedish parliament every Friday since August 2018.  EPA/FELIPE TRUEBA

Hat einiges in Bewegung gesetzt: Greta Thunberg auf einem Fan-Plakat. Bild: EPA/EPA

Um zu sehen, welche Umweltbelastungen zehntägige Ferien verursachen, hat diese Zeitung verschiedene Reiseszenarien vom Beratungsunternehmen ESU Services analysieren lassen. Die Firma berät Firmen wie Coop, Migros, Swisscom und Nestlé und staatliche Institutionen wie das Bundesamt für Energie in Nachhaltigkeitsfragen. Die verschiedenen Ferienpläne für zwei Erwachsene und zwei Kinder reichen von Wanderferien im Toggenburg, über Rucksackferien in Thailand bis hin zur Kreuzfahrt im Mittelmeer. Fokussiert wurde auf Treibhausgas-Emissionen, die Transportmittel, Unterkünfte und Verpflegung verursachen.

Das sind die 6 Ferien-Beispiele:

San Francisco

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Bild: Shutterstock/watson

«If you’re going to San Francisco.»: Von Bern fährt die Familie per Zug nach Kloten ZH und fliegt an Bord der Swiss oder United in die Silicon-Valley-Metropole. Distanz: 9300 Kilometer. In der Ex-Hippiestadt startet sie ihren Roadtrip mit einem Mietauto; über die Golden Gate Bridge zu den «Muir Woods», nach Sausalito, oder in Richtung Süden in die Hafenstadt Monterey. Täglich fährt sie im Schnitt 80 Kilometer.

Malediven

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Bild: shutterstock/watson

Zum 10-Jahre-Hochzeitsjubiläum beschliesst das Berner Ehepaar, mit seinen beiden Kindern auf die Malediven zu fliegen. Die Flugdistanz beträgt knapp 8000 Kilometer von Zürich auf die Inselgruppe. Vor Ort stehen in den Erholungsferien im Indischen Ozean diverse Aktivitäten an: Schnorcheln, Paddleboarding, aber auch ein zweistündiger Helikopterflug, um andere Inseln zu erkunden

Bangkok

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Bild: shutterstock/watson

Sawadeekha! Bern–Zürich Flughafen per Zug, und dann an Bord der Swiss oder Thai Airways nach Bangkok. In der thailändischen Megastadt mit 8,2 Millionen Einwohnern nächtigt die Familie, die nur mit Rucksäcken angereist ist, in einfachen Unterkünften. Sie erkundet in ihren Backpacker-Ferien Sehenswürdigkeiten wie die liegende Buddha-Statue im Wat-Pho-Tempel vor allem per Velo und zu Fuss.

Kreuzfahrt

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Bild: shutterstock/watson

Schiff ahoi! Die Familie bucht eine Kreuzfahrt im Mittelmeer. Um in die 450 Kilometer entfernte italienische Hafenstadt Genua zu gelangen, von wo aus das Ferienschiff startet, hat der Veranstalter ab Bern einen Reisecar gebucht. Während der Rundfahrt besteht in Form von Tagesausflügen die Möglichkeit, mediterrane Städte zu entdecken: Bari, Venedig, Neapel, Cannes, Barcelona, Valencia oder Ibiza.

Forte dei Marmi

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Bild: shutterstock/watson

Bella Italia! Die Familie fährt mit ihrem Auto rund 600 Kilometer Richtung Süden, um ihre gemütlichen Strandferien in Forte dei Marmi zu verbringen, einer italienischen Gemeinde mit rund 7500 Einwohnern in der Provinz Lucca am Ligurischen Meer. Vor Ort verbringt sie die meiste Zeit mit Sandburgenbauen und Schwimmen. Für kleinere Ausflüge fährt sie täglich im Schnitt 5 Kilometer.

Toggenburg

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Bild: Schweiz Tourismus/watson

Das Wandern ist des Müllers Lust! In diesem Fall kommt das Toggenburg zum Zug. Die Familie fährt mit den SBB nach Buchs SG. Von dort aus steigt sie aufs Postauto um und fährt nach Wildhaus auf der Passhöhe. Im St. Galler Feriendorf geniesst sie die frische Bergluft bei ihren Wanderungen auf die Churfirsten, wie Chäserrugg und Gamserrugg, oder zu den Thurfällen im Nachbardorf Unterwasser.

Reisefreudige Schweizer

Die Resultate bringen grosse Differenzen zu Tage. Den grössten Ausstoss verursacht der Roadtrip in Kalifornien mit über 19 Tonnen an Treibhausgasen. Gleich dahinter folgen die Luxusferien auf den Malediven und auf Platz drei die Backpacker-Reise in Thailand. Am klimafreundlichsten sind hingegen die Wanderferien im Toggenburg mit gerade mal 815 Kilogramm.

Die Umweltorganisation WWF Schweiz kämpft für weniger Verkehr über den Wolken. In erster Linie verfolge man das Ziel, dass die Schweiz eine Klimaabgabe auf Flugtickets einführt, sagt ein Sprecher. Das Parlament hat dies zwar mehrfach abgelehnt, dennoch bestehe Hoffnung, da der politische Wind zuletzt gedreht hat. Es brauche aber weitere Massnahmen: «Es würde helfen, wenn die Airlines und Reisebüros bei jeder Buchung den entsprechenden Treibhausgas-Ausstoss dem Kunden vor Augen führten.»

Eine solche Massnahme könne eine lenkende Wirkung haben und den einen oder anderen Kunden von einer Langstreckenreise abhalten, sagt der Sprecher. «Schliesslich kann ein Langstreckenflug dem Klima mehr schaden als ein ganzes Jahr heizen und Auto fahren.» Wie neuste Berechnungen des WWF zeigten, reisen Schweizer inzwischen mehr als doppelt so viel per Flugzeug im Vergleich zur Bevölkerung in den Nachbarländern.

Hotelplan offen für WWF-Idee

Niels Jungbluth, Studienautor und Chef von ESU Services, begrüsst die Forderung des WWF nach mehr Transparenz. «Es wäre gut, wenn die Kunden ihre Umweltbelastung sehen und dadurch zum Nachdenken angeregt würden.» Die entsprechenden Werte seien für die Reisebüros einfach zu berechnen, sagt Jungbluth. Solche Umweltetiketten, wie sie seit Jahren auch schon Wasch- oder Geschirrspülmaschinen aufweisen, könnten einen positiven Effekt haben, glaubt der ETH-Ingenieur. «Wenn ein Flug nach San Francisco im Schaufenster für 500 Franken angepriesen wird, wäre ein roter Balken mit der Angabe der Emissionen angebracht.»

Die Migros-Reisetochter Hotelplan zeigt sich gegenüber der Forderung nach mehr Transparenz offen und bezeichnet es als interessanten Ansatz, der sich insbesondere bei Städtereisen eignen würde. «Es wäre möglich, dass der eine oder andere Kunde dadurch für einmal den Zug anstelle des Flugzeugs wählt», sagt ein Hotelplan-Sprecher. Bei TUI Suisse heisst es hingegen, man wolle den Kunden kein schlechtes Gewissen machen, und Globetrotter teilt mit, der Vorschlag verfehle das Ziel, da wenn schon alle Konsumgüter ihre Emissionen ausweisen müssten.

Kuoni, Tui und Hotelplan sagen, dass sie die Kunden auf Kompensationsmöglichkeiten aufmerksam machen. Kuoni bezahlt im Rahmen einer Aktion die Hälfte davon. Reist ein Kunde etwa mit einem Direktflug auf die rund 9300 Kilometer entfernte thailändische Insel Koh Samui, kostet die Kompensation bei der Stiftung My Climate rund 100 Franken.

Umfrage

Hast du schon einmal eine CO2-Kompensation bezahlt?

  • Abstimmen

4,768

  • Ja, einmal.8%
  • Ja, schon mehrmals. 16%
  • Ja, das bezahle ich immer.8%
  • Nein, aber ich will das jetzt mal machen.17%
  • Nein, das werde ich nie.24%
  • Ich will nur das Resultat sehen.28%

Vorteile des Tourismus-Booms

Die Reisebüros betonen, dass es falsch wäre, weit entfernte Ferien grundsätzlich zu verteufeln. Nachhaltigkeit habe nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische und soziale Komponente, schreibt Hotelplan. Der Tourismus unterstütze die lokale Wirtschaft, sorge für den Erhalt von Sehenswürdigkeiten und das Reisen in fremde Länder helfe, andere Kulturen besser zu verstehen. Eine Sprecherin des Reiseanbieters Globetrotter sagt, es wäre durchaus wünschenswert, wenn gewisse Airline-Tickets teurer würden und die Zahl der Kurztrips zurückginge. Es wäre nachhaltiger, wenn weniger oft, dafür länger gereist würde. Verbieten lasse sich das Fliegen aber nicht, denn die Lust am Reisen und Entdecken stecke in den Menschen. «Aber wir können anders, bewusster reisen.» (aargauerzeitung.ch)

So wurde die Studie durchgeführt

Für die Analyse der unterschiedlichen Reiseszenarien fokussierte das Beratungsbüro ESU Services mit Sitz in Schaffhausen auf den Ausstoss von CO 2 , Methan-, Lach- und andere Gase. Die Resultate zeigen somit den Ausstoss von Treibhausgasen, die zur Klimaerwärmung beitragen.

Tätigkeiten vor Ort, sei es der Besuch eines Themenparks in San Francisco, Wüsten-Ralleys in Dubai oder eine Städterundfahrt in Bangkok mit einem Tuk-Tuk, wurden nicht miteinbezogen. Bei den sogenannten Umweltbelastungspunkten werden weiterreichende Faktoren berücksichtigt, wie zum Beispiel Pestizide sowie der Land- und Wasserverbrauch, die für die Herstellung von Nahrungsmittel nötig sind.

ESU Services stützte sich bei der Untersuchung auf internationale Statistiken und eigene Datenbanken. Verwendet wurden dabei Durchschnittswerte.

Für die fiktiven Pläne wurde angenommen, dass eine vierköpfige Familie aus Bern auf ihrer Reise in Viersterne-Hotels logiert. Einzig für das Backpacker-Szenario in Thailand wurde eine einfachere Unterkunft angenommen. Ausserdem beinhaltet die vollständige Studie noch zwei weitere Szenarien: Erlebnisferien in Dubai und Erholungsferien in Rügen. (bwe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mambojambo123 15.04.2019 10:24
    Highlight Highlight Ach wüsste man nur, wie man Unmengen Kohlenstoff gebunden und luftdicht in der Erde lagern könnte.... Ah Moment....
  • John Carter 14.04.2019 15:56
    Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass die Reisebüros auf dem Ast sagen auf dem sie Sitzen. Da pokert Hotelplan doch sehr hoch. Vor allem die weiteren + teuren Reisen bringen ja Marge. Ein Reisli ins Toggenburg wird die Reisebranche ruinieren.


    Man muss Global handeln Es kann nicht sein, dass in der Schweiz immer alles teurer wird + Milliarden von Weltbürgern machen nichts.

    Wir in der CH müssen nicht eine 200-Fach bessere Ökobilanz als das Ausland haben, wir gehören schon zu den Besten. Die grossen "Verschmutzer" Länder sollten hier mitmachen. Mit ihren Milliarden an Bürgern bringt das viel mehr.
  • DerTaran 14.04.2019 10:36
    Highlight Highlight Verzicht wird nicht klappen, die einzige realistische Chance bietet der technischer Fortschritt beim Verbrauch und eine sinnvolle Kompensation, mit den richtigen Massnahmen, wie grossflächige Aufforstung, damit viel mehr Bäume das CO2 wieder aus der Luft Filtern können. Wir erzeugen nämlich nicht nur mehr CO2, wir haben auch gleichzeitig die Wälder gerodet, die es mittels Photosynthese wieder zu Sauerstoff verarbeiten.
  • Mirko Timm 14.04.2019 10:12
    Highlight Highlight das mir sowas von egal ich flieg trozdem 2 mal nach Hawaii. und an modernen Ablasshandel beteilige ich mich schonmal gar nicht
  • Walter Sahli 14.04.2019 08:14
    Highlight Highlight 300.- CHF Zuschlag auf jedes Flugbillet wäre das einfachste und schnellst wirkende Mittel.
    • global123 15.04.2019 12:15
      Highlight Highlight Dann fliegen die Umsteigepassagiere nicht mehr die kürzeste Route über Zürich, sonder via eine günstigere Route (wie z.B. Dubai). Somit kommt es zu noch mehr CO2 ausstoss.
  • the_hoff 14.04.2019 07:50
    Highlight Highlight Definitiv lieber Kreta als Greta...
  • UHauser 14.04.2019 06:05
    Highlight Highlight Wäre interessant zu erfahren wieviel Schweizer Grosskonzerne jährlich aufgrund Buinesstrips an CO2 Emissionen so produzieren....oh halt, stimmt....da gehts ja ums Geschäft!
  • Kaspar Floigen 14.04.2019 02:15
    Highlight Highlight CO2 Zertifikate richtig bepreisen. Problem gelöst.
  • whatthepuck 14.04.2019 01:28
    Highlight Highlight Diese Treibhausgase gilt es natürlich zu vermeiden. Es ist schon gut, wenn man weiss, was man durch Ferien überhaupt verursacht.

    Bin allerdings nicht überzeugt, dass dieses mit-dem-Finger-aufeinander-zeigen hilfreich ist. Wenn man Ferien gegeneinander aufrechnet, kann man auch beginnen den ganzen Rest des Lebens aufzurechnen.

    Abgesehen davon finde ich es nicht gut, dass diese Flugscham dazu führt, dass Klimaschutz durch freiwillligen Ferienverzicht auf den Schultern der Durchschnittsbürger ausgetragen wird - während unsere Multis und Banken in x-fach grösserem Ausmass weiterwüten.

  • zeitgeist 14.04.2019 00:42
    Highlight Highlight Flugreisen sind für einen niedrigen einstelligen Anteil der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Ein Flugzeug verbraucht heute pro Person und Kilometer rund 4 Liter Kerosin. Der Treibstoffverbrauch ist also in dieser Hinsicht vergleichbar mit dem Verbrenner-Auto.

    Das Hauptproblem ist, dass bei Flugreisen sehr viele Kilometer zurückgelegt werden. Der Zug oder das Velo sind natürlich bessere Alternativen. Bleibt in der Nähe, lernt die Vorzüge der Schweiz kennen und unterstützt den heimischen Regionaltourismus.
    • Walter Sahli 14.04.2019 08:05
      Highlight Highlight 4l Kerosin pro Person und Kilometer ist NICHT vergleichbar mit einem Auto (~10l pro 100 Km)!
    • Leider Geil 14.04.2019 09:40
      Highlight Highlight Man kann es halt auch sehr vereinfacht darstellen. Wir fliegen nach Asien in deb Urlaub, da meine Frau von dort kommt und sie natürlich Ihre Familie sehen möchte. Ich würdegerne mit dem Zug über Russland und China fahren, leider ist sas sehr teuer, anstrengend mit Kindern und würde hin- und zurück praktisch alle meine Urlaubstage auffressen.
    • Mirko Timm 14.04.2019 10:14
      Highlight Highlight nicht pro km sondern pro 100 km und teilweise sind es knapp 3 liter pro passagier pro 100km schon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bennno 13.04.2019 23:52
    Highlight Highlight Warum eigentlich Greta STATT Kreta?

    Also Kreta MIT Greta über Ostern geht etwa so:

    Zürich ab: Dienstag, 19h10 (Zug)
    Milano an: 22h50 (Übernachtung in Hotel)
    Milano ab: Mittwoch, 7h35 (Zug)
    Ancona an: 11h30
    Ancona ab: 14h00 (Fähre)
    Patras an: Donnerstag, 14h00
    Patras ab: 14h30 (Bus)
    Piräus an: ca. 18h30
    Piräus ab: 21h00 (Fähre)
    Heraklion (Kreta) an: Karfreitag 06h00

    Reisezeit: ca. 58h
    • Bennno 14.04.2019 11:07
      Highlight Highlight Sorry, geht noch schneller und ohne Übernachtung in Milano, dafür etwas weniger Fähre:

      Zürich ab: Mittwoch 06h10 (Zug)
      Milano an: 9h35
      Milano ab: 10h20 (Zug)
      Bari an: 17h25
      Bari ab: 19h30 (Fähre)
      Patras an: Donnerstag, 13h00
      ...dann wie oben

      Reisezeit knapp 47h, 4x Umsteigen
    • John Carter 14.04.2019 15:59
      Highlight Highlight ….und kaum bis Du dort, sind die hälfte der Ferien vorbei und Du musst die Rückreise antreten.

      Abenteuer-Ferien: Ideal für kinderreiche Familien...
  • olizont 13.04.2019 23:41
    Highlight Highlight Kann mich jemand mal aufklären wie schädlich eine Tonne Treibhausgas ist? Mir fehlt da so das Gespür und ich denke, dass geht vielen so. Google sagt dir zwar, dass auf der Erde 5140 Billionen Tonnen Luft (also Gasgemisch) vorhanden ist. Diese Zahl könnte man nun durch unsere Erdbevölkerung teilen - aber das bringt ja nichts. Man hätte auch dann noch immer keine Relation / Vergleichswerte...
  • Simonj 13.04.2019 23:22
    Highlight Highlight Zum Thema passend platzierte Werbung. :-)
    Benutzer Bild
  • R. Peter 13.04.2019 20:35
    Highlight Highlight War vorletztes Jahr auf Hawaii zum Inselhoping. Mann war das schön!😎
    • Buttercup Bumbersplat 13.04.2019 21:25
      Highlight Highlight Kann ich verstehen. Hawaii ist ein Traum!
  • Muselbert Qrate 13.04.2019 20:28
    Highlight Highlight Claudia Roth verschwieg Mega-Reise: Deutsche Grüne jettet fürs Klima einmal um die Welt

    https://www.blick.ch/-id15270603.html?utm_source=copy&utm_medium=social_user&utm_campaign=blick_app_iOS

    So schauts aus Leute...
    • Walter Sahli 14.04.2019 08:06
      Highlight Highlight Und?
    • Fruchtzwerg 14.04.2019 10:41
      Highlight Highlight Purer Whataboutism...
  • Ärdbeerli 13.04.2019 19:32
    Highlight Highlight Die Allerschlimmsten: Von Der CH in die USA fliegen um dort auf Kreuzfahrt zu gehen...
    • Bijouxly 13.04.2019 20:21
      Highlight Highlight Wie willst du denn sonst dahinkommen? Schwimmen?
    • Bennno 13.04.2019 21:06
      Highlight Highlight @Bijouxly: Mit dem Schiff? --> www.globoship.ch
    • sunshineZH 14.04.2019 10:31
      Highlight Highlight Erklär das mal meinem Chef das ich einen Monat Ferien will.
  • Gummibär 13.04.2019 19:24
    Highlight Highlight Das gegenseitige Vorrechnen steht noch in den Anfängen:
    Der eine überheizt sein Haus, der andere schwimmt im geheizten Hallenbad,der Dritte isst viel Rindfleisch, der Vierte genießt Motorradfahrten,der Fünfte benutzt Sesselbahn und Skilift statt auf Fellen hochzukraxeln, der Sechste fährt alleine mit dem Auto statt drei Passagiere mitzunehmen, der Siebte fliegt auf die Malediven, vom Kinderkriegen, Plastikverbrauch und Kauf von Möbeln aus Tropenholz gar nicht zu reden ....
    Wenn nur jeder, für sich, beginnt Resourcen bewusster zu verbrauchen wo er kann, sind wir auf dem richtigen Weg
    • Fly Baby 14.04.2019 08:12
      Highlight Highlight Der mit dem Rindfleisch ist der schlimmste.
    • fant 14.04.2019 08:31
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn jede Person ein CO2 Kontingent hätte und dann selber entscheiden kann, ob sie lieber das ganze Jahr wie blöd heizt bzw kühlt oder sich dort 'vernünftig' verhält und dann halt nach Bangkok in die Ferien fliegt?

      Ist mehr ein Gedankenexperiment als ein seriöser Vorschlag - eine konkrete Umsetzung würde wohl schwierig.

      Aber ich wünsche mir manchmal etwas mehr Gerechtigkeit kombiniert mit persönlicher Freiheit. Ich z.B. habe mir meine Wohn-/Arbeitssituation ein Leben lang so ausgesucht, dass ich den Arbeitsweg mit dem Velo (und 1 oder 2 mal pro Jahr mit dem OeV) machen kann.
    • Mirko Timm 14.04.2019 10:16
      Highlight Highlight schön für dich- meine frau hat 50m zur arbeit. ich muss pendeln 40 km. weil der job nicht hier gibt. das mit den CO2 wird sowas von überbewertet
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 13.04.2019 18:05
    Highlight Highlight Die Malediven müssten noch etliches höher sein als New York. Für die Touristen muss alles Notwendige, von Wasser über Lebensmittel bis zum Schreibblock muss alles eingeflogen werden. Klar wurde viel in die Ökologie auf den Malediven investiert, von Wasseraufbereitung über Müllverbrennungsanlage etc. Aber der Ökologische Fussabdruck der Touristen müsste dennoch höher sein.
    • Bennno 13.04.2019 21:18
      Highlight Highlight Ja, aber apropos Made in China.... Von China ist's mit dem Containerschiff nur halb so weit zu den Malediven, wie nach Europa, und Bangladesh, Indien und Pakistan liegen sozusagen gleich um die Ecke. Für Deine Konsumgüter (Kleidung, Elektronik, etc.) in der Schweiz, wo Made in Bangladesh oder Made in China draufsteht, dürfte die Ökobilanz auf den Malediven sogar besser sein. Darfst sie dann einfach nicht mit dem Flugzeug in die Schweiz bringen, wenn Du sie dort kaufst...;-)...

      PS: Auch der Kaffee aus Äthiopien ist bis in die Malediven weniger weit gefahren als bis in die Schweiz...
  • Denverclan 13.04.2019 17:44
    Highlight Highlight Der Osterverkehr rollt schon in den Süden....
    • Eh Doch 15.04.2019 12:44
      Highlight Highlight Jep das macht Spass wenns mal wieder 20Km staut vor dem Gotthard
      Bei diesen Öv Verbindungen muss man schon ziemlich faul oder verrückt sein mit dem Auto ins Tessin zu wollen...
  • Dnipro 13.04.2019 17:31
    Highlight Highlight Es scheint eine Art kollektive Hysterie zu herrschen, welche noch jeden Tag zunimmt. Liebe Watson-Redaktion, wäre es möglich mal einen Tag lang eine Klimapause einzulegen? Vielleicht könnt ihr von der Hungersnot in Yemen berichten. Oder vom vergessenen Krieg in der Ostukraine. Ich kann euch gerne noch weitere Vorschläge liefern. Etwas Gutes hat diese Massenhysterie, bei der jegliches gesunde Mass verloren geht, allerdings: Wir haben mit 'Flugschämen', 'Greta-Effekt', 'Klimajugend' uvm. bereits eine recht gute Auswahl für das Unwort des Jahres!
    • Dreamtraveller 14.04.2019 09:15
      Highlight Highlight Ich finde es super, dass dieses Thema momentan so präsent ist. Es ist zwar unangenehm und löst bei vielen Menschen auch eine Art beschämendes Gefühl aus. Wenn man nun plötzlich weniger Fleisch essen oder aufs Fliegen verzichten sollte. Was soll das?! Da fangen viele Konsum-Menschen an zu täubelen, ja ja. Das grosse Problem ist aber, dass wenn wir JETZ nicht drastisch was an unserem Konsumverhalten UND in der Politik ändern, wird es in naher Zukunft noch viel mehr Kriege, Flüchtlinge unf Naturkatastrophen geben. Unsere Kinder werden darüber nicht glücklich sein. Und SIE spielen das herunter?
    • John Carter 14.04.2019 16:13
      Highlight Highlight Die Hysterie entwickelt sich so erst richtig.

      Gestern war zu lesen, dass jemand das Norwegische Wasser im Coop kritisiert hat, weil der Transport zuviel CO2 produziert.

      In Zukunft wird alles und jede Hinterfragt werden.

      Kein Grüner wird mehr in ein Flugzeug steigen können ohne sich hinterher erklären zu müssen.

      Diejenigen die Avocados und Blumen aus Kenia und Peru importieren werden geächtet und an den Pranger gestellt werden.

      Das lässt sich auf jeden Bereich ausweiten. Jeder gegen jeden. Das wird richtig gemütlich.
    • Dnipro 14.04.2019 19:16
      Highlight Highlight Dreamtraveller: Na ja, einfache Lösungen von einfachen Menschen. Vielleicht wirst auch du eines Tages lernen selbstständig zu denken und nicht einfach denen nachzulaufen die am lautesten schreien. Die Geschichte enthält genug abschreckende Beispiele wohin blinde Gefolgschaft führen kann.
  • Zekrov 13.04.2019 17:07
    Highlight Highlight Solange China und Australien mit Kohle strom produzieren und in Indien die mehrheit der Hütten /Häuser mit Diesel Strom produziert wird, sehe ich nicht ein das die Kleinere Anteil der Menschen (Europa) sich einschränken sollen.
    • Bennno 13.04.2019 21:24
      Highlight Highlight Genau, und solange die reichen Europäer nicht mehr bezahlen für CO2-freien Konsum, sehen auch die Inder und Chinesen nicht ein, warum sie auf fossile Brennstoffe verzichten sollen, wenn sie unsere Billigware produzieren zu einem Lohn, der knapp fürs Überleben reicht...
    • Pachyderm 13.04.2019 21:25
      Highlight Highlight Damit du in die Ferien fliegen kannst sollen sich also 10 Inder einschränken und nicht mal im Ansatz daran denken einen Lebensstandard wie wir hier zu erreichen?

      Der Pro-Kopf Verbrauch in Europa ist deutlich höher als in Indien oder China.
  • Michele80 13.04.2019 16:55
    Highlight Highlight nach dem gefühlt 100. Artikel zu "fliegen ist schlecht", hier eine Frage in die Runde: ich bin in einer Beziehung mit einer Engländerin. Beide jung, zusammenziehen ist aus div. Gründen aktuell (noch) keine Option. Wir sehen uns ca. 1x pro Monat, jeweils für ein langes Wochenende. Das bedarft, dass jeweils einer von uns fliegt (ZRH-LND). Ich bin eigentlich ziemlich pro Umwelt, aber hier gegen Herz und für Umweltschutz zu sein fällt mir dann schwer... Eure Ideen?
    • will.e.wonka 13.04.2019 20:21
      Highlight Highlight Evtl könnt ihr euch mit dem Zug in der Mitte treffen, ansonsten verstehe ich deine Situation gut, da ist wenig zu machen
    • Bijouxly 13.04.2019 20:22
      Highlight Highlight Laufen.
    • drjayvargas 13.04.2019 20:53
      Highlight Highlight Sofortige Trennung, das ist ja unerhört und anmassend sich über solche Distanzen hinweg zu verlieben. Denkt heute denn niemand mehr ans Klima? Was würde Greta dazu wohl sagen 🤨
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  • Triple A 13.04.2019 16:25
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es doch einfach: Je weiter man reist und je individueller man unterwegs ist, desto nachhaltiger sind die Umweltschäden. Leider ist dies die Art Reisen, die in der Schweiz „trendy“ sind. - Wir haben also noch potential, so lange nicht irgenwelche fadenscheinige Begründungen für dieses Handeln herbeigezogen werden!
    • gjonkastrioti 13.04.2019 16:39
      Highlight Highlight Erkläre mir bitte mal, wieso die Umweltschäden desto nachhaltiger sein sollen, je weiter man reist. Ausserdem: Wie können Umweltschäden nachhaltig sein?
    • El Vals del Obrero 13.04.2019 16:51
      Highlight Highlight Beim "weiter" stimmt es sicher, beim "individueller" aber nicht unbedingt: wenn man z.B. alleine mit dem Velo durch Europa fährt, ist das ja sehr individuell, erzeugt aber kaum CO2.
    • Globidobi 13.04.2019 21:53
      Highlight Highlight Wenn ich für 1 Jahr Induvidual Ferien in Asien mache und dabei 2 Flüge benutze, Von der Schweiz nach Asien und zurück, soll dies schlechter für die Umwelt sein, als ein Paar, welches jedes 3. Wochenende in einer Europäischen Stadt per Flieger ferien macht? Das Reisen in Asien wird bei Autostopp gemacht.
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  • wolge 13.04.2019 16:23
    Highlight Highlight Es war sehr schön auf den Malediven und auch in Thailand. Ginge es nach mir, könnte man die Kosten für die Ferien bei den Steuern als Spenden abziehen. Schlussendlich machen wir nichts anderes als Entwicklungshilfe in solchen Ländern...

    Für alle die, denen nun die Zornesröte ins Gesicht steigt: Kinder haben wir übrigens keine... Bekanntlich verursachen ja gerade diese (und deren Kindeskinder etc.) die grösste Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung...

    Kinder darf man übrigens an den Steuern abziehen. Wie lässt sich dies mit unserem Fussabdruck vereinbaren Frau Umweltministerin?
    • Garp 13.04.2019 16:30
      Highlight Highlight Du bist also dafür, dass die Menscheit ausstirbt. Reisen wie man lustig ist, keine Nachkommen. Ist durchaus eine Meinung. Entwicklungshelfer bist Du aber sicher keiner!
    • TheRealDonald 13.04.2019 16:36
      Highlight Highlight Wie einfach man sich doch die Welt nach dem eigenen Gutdünken schönreden kann. Und schon gibt es keinerlei Anlass mehr, das eigene Verhalten wenigstens etwas kritisch zu hinterfragen.
    • wolge 13.04.2019 16:39
      Highlight Highlight @Garp: Bis die Menschheit ausstirbt dauert es viel zu lange. Der Planet ist vorher zerstört...

      Und ja: Weniger Menschen = Weniger Probleme.

      Um den Planeten zu retten müssen wir verzichten. Nicht nur auf Konsum, AUCH auf Nachkommen. Weniger ist Mehr...
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  • DavyK 13.04.2019 15:47
    Highlight Highlight Bei nur 2 wochen Sommerferien will ich nicht 4 Tage nur mit Reisen verbringen, da will ich schnell am Zielort sein, deshalb fliege ich auch in Europa. Jedoch würde ich nie für nur 2 Wochen einen 10h Flug machen, wenn ich weit Fliege bleibe ich auch mindestens einen Monat.
    • Knut Knallmann 13.04.2019 17:09
      Highlight Highlight Reisen gehört für mich auch zum Ferienerlebnis und kann, gute Planung vorausgesetzt, eine Bereicherung sein. Für mich ist das Ziel von Ferien auch ein Einblick in andere Kulturen. Aus 10‘000 Metern Höhe wird das eher schwierig...
    • Triple A 13.04.2019 17:35
      Highlight Highlight Nachtzüge wären hier die Lösung!
    • Sherlock_Holmes 13.04.2019 20:47
      Highlight Highlight Es kommt sehr darauf an, wohin man reist und wie Hin- und Rückweg gestaltet werden.
      Wir entschieden uns bewusst für Badeferien in Follonica und die Bahn.
      Um den Hin- und Rückweg aufzuteilen, verbrachten wir jeweils drei bis vier Tage in Siena bzw. Florenz, um dann am Samstag die Weiter- bzw. Rückreise anzutreten.
      Dies fühlte sich an wie ein Horsd’oeuvre zu Beginn und ein feines Dessert als Abschluss.
      Dabei hat sich v.a. unsre Tochter unheilbar mit dem Piazza del Campo-Virus angesteckt. 😁
      Die 10-12 tägigen Ferien fühlten sich dadurch länger an und wir waren bei den Zug-Spartarifen flexibler.
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  • Questionary 13.04.2019 15:29
    Highlight Highlight Diese Kompensationszahlungen ist aus meiner Sicht der falscher Ansatz. Den Schaden welchen man mit einem Flug verursacht, ist nicht mit ein bisschen Geld bereinigt.
    • Dominik Treier 13.04.2019 15:47
      Highlight Highlight Das vielleicht nicht, nur ist puren Verzicht zu predigen die noch falschere Lösung, da ein gewisses Mass zwar gut ist, nur die Wenigsten jedoch jemals ganz verzichten werden und da hilft die endlose Moralkeule eben auch nicht, von der fie Menschen irgendwann abstumpfen und vielleichtsogar aus Trotz, das Gegenteil machen, sondern nur Massnahmen zur Reduktion und Kompensation und langfristig Technologien, die Fliegen klimaschonend ermöglichen.
    • wolge 13.04.2019 16:25
      Highlight Highlight Ich gebe euch beiden recht. Die Kompensation sollte dann aber gleich für alles gelten. Für jeglichen Konsum und jeden Lebensstiel. Also für Ferien, Autos, Kinder, Haustiere etc.
    • Triple A 13.04.2019 17:39
      Highlight Highlight Ideal sind Lenkungsabgaben! Diese müssen so wirken, dass nicht mehr geflogen wird, als das Klima erträgt. Dies wird zur Folge haben, dass nur noch Reiche reisen, aber dem Klima ist es egal wer reist. Will man dies nicht so regeln gibt es nur die Möglichkeit der Rationierung. Man teilt die zur Verfügung stehenden Flugmeilen zu.
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  • Sensei 13.04.2019 15:12
    Highlight Highlight Kreuzfahrten sind insgesamt die schlimmste Art Ferien: Klima, Verschmutzung, Überbeanspruchung der Infrastruktur ohne Mehrwert für die einheimische Bevölkerung, wenig kultureller Austausch, etc....
    • Peter R. 13.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Die sind die schlimmsten - die Kreuzfahrtschiffe. Zudem ist hier die Wachstumsrate sehr stark.
      Wenn man bedenkt was die vielen Kreuzfahrtschiffe an einem Ort wie Venedig für Schäden verursachen. Darüber spricht kein Mensch. Aber Flüge nach den USA/Malediven mit Wanderferien im Toggenburg vergleichen - völlig absurd.
    • sunshineZH 13.04.2019 16:18
      Highlight Highlight Na und? Es macht Spass :)
    • Wander Kern 13.04.2019 16:28
      Highlight Highlight "Na und? Es macht Spass :)"

      Zum Glück darfst Du nicht abstimmen...
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  • Rasti 13.04.2019 15:11
    Highlight Highlight Ich nehme an, bei den Ferien in die es mit dem Flugzeug gehen ist der CO2 Ausstoss für den gesamten Flug und nicht nur einen Menschen. Man kann sagen, dass PI mal Daumen pro Kg Kerosin 2 Kg CO2 ausgestossen wird. Das halte ich dann aber auch irgendwie ein bisschen wenig, was ihr da angegeben habt. Ich weiss nicht in wie fern die Zahlen hier stimmen...
    • el_chef 13.04.2019 15:44
      Highlight Highlight also ein voll ausgelasteter flieger verbraucht zwischen 4-6 liter kerosin pro passagier und 100km.
      nur sind die emissionen eines flugzeuges pro liter treibstoff schädlicher, als z.b. bei einem auto. denn in höheren luftschichten wirken sich die treibhausgase schädlicher aus, als in bodennähe. zusätzlich verursacht eine erhöhte verbrennungstemperatur auch mehr schadstoffausstoss, wobei der wirkungsgrad des motors/turbine an sich steigt.
    • Gummibär 13.04.2019 18:48
      Highlight Highlight @ el_chef Mittlerweile sind die Verbrauchszahlen etwas besser geworden, sie liegen bei etwa 2,75 - 3,00 l pro 100km/Sitzplatz

      Sehr grob gerechnet verbindet sich
      1l Kerosene (0,8kg) beim Verbrennen mit ca. 2,8kg Sauerstoff zu 2,4kg CO2 und 1,2kg Wasser ....

      Wer an einer Vergleichstabelle fast aller heute im Einsatz stehenden Flugzeuge interessiert ist, findet sie hier: https://ipfs.io/ipfs/QmXoypizjW3WknFiJnKLwHCnL72vedxjQkDDP1mXWo6uco/wiki/Fuel_economy_in_aircraft.html
  • sunshineZH 13.04.2019 15:09
    Highlight Highlight Soll ich also zu Fuss die Erde erkunden? Oder per Fahrgemeinschaft nach Kreta fahren? 😂
    • Wander Kern 13.04.2019 16:10
      Highlight Highlight Kennsch Wikipedia?
    • wolge 13.04.2019 16:28
      Highlight Highlight Künftig ziehst du dir deinen VR Anzug an und schwups di wups kannst du die Welt von Wohnzimmer aus erkunden.

      In ferner Zukunft hat dann jeder ein „Holodeck“ in der Wohnung...

      Mal abgesehen von Stromverbrauch sicher ziemlich ökologisch.
    • sunshineZH 13.04.2019 16:40
      Highlight Highlight Sorry das ich gerne Orte bereise und nicht nur Bilder davon anschaue. Ja zu Fuss, Velo oder dem Boot ist toll, aber da komme ich nicht sehr weit 😂
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  • Gubbe 13.04.2019 15:04
    Highlight Highlight Nach Lufthansa verbraucht der Flieger pro Person und 100 Km Flug, 4 Liter Kerosin. Vielleicht sollte man da den Vergleich mit anderen Verkehrsmitteln nicht scheuen. Auch ein Zug braucht Energie, die ist nicht einfach da.
    • rburri68 13.04.2019 16:02
      Highlight Highlight Ein modernes Flugzeug braucht pro Kilometer weniger Kerosin, also ein durchschnittliches Auto das mit nur 1 oder 2 Personen besetzt ist. Allerdings macht man mit einem Flugzeug halt oft gleich extrem viel mehr Kilometer als man mit einem Auto jemals würde. Dennoch, das Reisen wird man den wenigsten Abgewöhnen können. Die Lösung wird wohl eher darin liegen, den Verbrauch immer weiter zu senken sowie alternative Antriebe.
    • Knut Knallmann 13.04.2019 16:57
      Highlight Highlight Ein elektrisch betriebener Zug kann mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Ein Flugzeug verbrennt zwangläufig fossile Brennstoffe. Ihre 4l/100km ergeben zudem bei 10‘000 Kilometer hin und zurück 800 Liter Sprit. Das „Problem“ ist vielmehr dass mit dem Flugzeug sehr einfach sehr grosse Distanzen zurückgelegt werden. Mit Zügen ist man auf kürzere Distanzen limitiert und stösst so automatisch weniger Treibhausgase aus. Ein Flugzeug pustet als Nebenprodukt auch ganz viel Wasserdampf, also Kondensstreifen in die hohen Luftschichte. Diese Wolken haben auch negative Auswirkungen aufs Klima.
    • Saftladen 13.04.2019 17:03
      Highlight Highlight Das Problem beim Fliegen ist unter anderem auch, dass der CO2-Ausstoss in den höheren Atmosphärenschichten einen ungleich höheren Schaden anrichtet, als am Boden. Zudem fahren Züge elektrisch (deutlich höherer Wirkungsgrad) und transportieren eine ungleich grössere Anzahl Menschen. Der Strom -kann- zudem mit erneuerbaren Energien erzeugt werden (so weit sind wir leider noch nicht ganz), Kerosin ist eine erschöpfbare Quelle.
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  • I_am_Bruno 13.04.2019 14:59
    Highlight Highlight Wir nehmen dieses Jahr den Nachtzug in die Ferien.
    • sunshineZH 13.04.2019 16:19
      Highlight Highlight Selber Schuld 😊
    • Saftladen 13.04.2019 17:11
      Highlight Highlight Ich finde es toll, dass es Menschen wie I_am_Bruno gibt. Die arroganten Klimazerstörer können noch so laut schreien in den Kommentarspalten - damit sind sie trotzdem nicht im Recht. Ich will ein Leben auf einem Planeten führen können, der auch wenn ich 80 Jahre alt bin noch intakt ist. Für euren kurzfristigen, egoistischen Spass geht meine Zukunft drauf!
    • farbarch1 13.04.2019 19:03
      Highlight Highlight Ich gehe dieses Jahr gar nicht in die Ferien. Gibt da auch einen Preis?
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  • murrayB 13.04.2019 14:57
    Highlight Highlight Nein, ich schäme mich nicht in die Ferien zu fliegen - die Mehrheit der Menschen wäre überglücklich mal fliegen zu können,weil es für sie ein Traum wäre! Genießt das leben anstatt sich in Selbstgeisselung,resp. noch schlimmer im fremdbestimmen übt...
    • Wander Kern 13.04.2019 16:09
      Highlight Highlight Du hast keine Kinder, oder?
    • murrayB 13.04.2019 16:23
      Highlight Highlight Wir in den industrialisierten Staaten müssen auch kein schlechtes Gewissen haben - die Demografie spricht gegen uns - ganz im Gegensatz zu Afrika oder Asien...
    • TheRealDonald 13.04.2019 16:32
      Highlight Highlight Genau, mein Lebensgenuss steht über dem Allgemeinwohl. Schliesslich muss es in erster Linie mir gut gehen. Pech, wenn die von mir kürzlich mit dem Flugzeug besuchte Südseeinsel dereinst im Wasser versinkt. Ich lasse doch nicht mein schönes Leben durch diesen erfundenen Klimawandel fremdbestimmen. Wo kämen wir den da hin?
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  • Volande 13.04.2019 14:48
    Highlight Highlight Oder warum eigentlich nicht einfach mal die Bahnpreise halbieren. Dann wär sie nämlich schon um etwa 50% naheliegender.
    • sottosopra 13.04.2019 16:05
      Highlight Highlight Ach komm, immer über die angeblich hohen Bahnpreise jammern ist doch einfach ein Mittel, um sich das schlechte Gewissen rein zu reden. Aber so ganz konkret: mit dem (Nacht-)Zug kommst du für unter 200 Euro nach Kalabrien, Apulien oder Sizilien (70 Fr für ZH-Milano hin und zurück, sowie 70-130 Euro, je nach Konfort, für den Nachtzug in den Süden und zuruück). Für die Reise ein 6-Pack-Bier, Wasser, Sandwiches und viele Spiele bereitstellen und die Zeit vergeht (speziell mit Kindern) im Flug
    • sunshineZH 13.04.2019 16:21
      Highlight Highlight @sottosopra Für 70 Fr. komme ich gerade nach St. Gallen von Zürich ohne Halbtax 😂
    • Volande 13.04.2019 16:34
      Highlight Highlight Ich hasse fliegen und tu es auch nie. Die Bahn ist trotzdem viel zu teuer, ausser du verdienst irgendwas über 5k oder so (das tut ausserhalb der ch fast niemand). Mit 6pack & sandwich hast aber natürlich recht.
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  • Garp 13.04.2019 14:20
    Highlight Highlight In der Abstimmung fehlt: Ich verzichte aufs Fliegen.
    • grumit 13.04.2019 16:30
      Highlight Highlight Was gibt es da zu blitzen?
    • Bennno 13.04.2019 21:47
      Highlight Highlight Man kann für allerhand CO2-Kompensationen kaufen, nicht nur fürs Fliegen...

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