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US-Wahlen 2020: Diese Wähler stimmten für Trump - und diese für Biden

USW Jumbo US-Wahlen Donald Trump Joe Biden epa08260884 US President Donald J. Trump embraces the US flag after speaking to the 47th annual Conservative Political Action Conference (CPAC) at the Gaylor ...
Bild: EPA

Weiss, männlich, ländlich: Bei wem Trump punktete – und wer für Biden stimmte

Joe Biden holte sich die Stimmen von Frauen, People of Color und Universitätsabgängerinnen. Ob es ihm zum Sieg reicht, ist noch offen.
05.11.2020, 14:3006.11.2020, 06:11

Gemäss den ersten Nachwahlbefragungen konnte Joe Biden bei der Arbeiterschaft in den Vorstädten weniger punkten, als er sich erhofft hatte. Hingegen holte er sich viele Stimmen bei People of Color und Frauen.

>>> Alles zu den US-Wahlen im Live-Ticker

Donald Trump hingegen sicherte sich die Stimmen jener, die ihn auch schon 2016 unterstützt hatten: Weisse, ungebildete Männer. Einige Umfrageergebnisse in der Übersicht:

Woher sind die Daten?
Das Umfrageinstitut Edison Research führt für mehrere US-Medien Nachwahlbefragungen durch. Dazu werden Wählerinnen und Wähler zufällig ausgewählt und zu ihrem Stimmverhalten befragt. Gemäss Edison Research sind für die derzeitigen Ergebnisse die Angaben von über 15'000 Personen eingeflossen.
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Reportage aus Washington vom 4. November 2020
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Reportage aus Washington vom 4. November 2020
quelle: watson / petar marjanovic
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Unruhen in den USA: Die Lage spitzt sich zu
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60 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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i schwörs
05.11.2020 14:53registriert April 2016
Weiss, männlich, ungebildet.. laut den Angaben müsste man noch ergänzen: aus ländlichen Gegenden, mit Einkommen zwischen 100k-200kUS$/y (was doch schon gehörig viel ist für US-Verhältnisse. Kann man daraus schliessen, dass ungebildete dort einigermassen gut verdienen?
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Perseus
05.11.2020 14:40registriert Januar 2016
Glaubt man immer noch irgendwelchen Umfragen und Hochrechnungen? Ist etwas ironisch so etwas zu publizieren nachdem sich scheinbar alle Umfragen und Hochrechnungen geirrt haben...
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Boaty McBoatface
05.11.2020 16:27registriert November 2016
Gratulation zum dümmsten Titel der Woche.
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«Trump befindet sich in einer Zwickmühle: Welchen Zug er auch macht, er verliert»
Auf dem Bürgenstock verhandeln die USA und Iran über ein neues Abkommen. Dabei habe das Mullah-Regime die besseren Karten, sagt der deutsche Politologe Herfried Münkler. Der amerikanische Präsident könne nur noch auf sinkende Benzinpreise hoffen.
Herr Münkler, Donald Trumps Rahmenabkommen mit Iran wird praktisch von allen Kommentatoren als grosses Desaster betrachtet. Ist der amerikanische Präsident der grosse Verlierer, als der er nun überall beschrieben wird?
Herfried Münkler: Als klar war, dass die USA nicht in der Lage sind, die Strasse von Hormus mit militärischen Mitteln wiederzueröffnen, war auch klar, dass die Methode Trump in diesem Fall gescheitert ist. Die Methode Trump, das heisst drohen, gegebenenfalls auch das Militär einsetzen, aber darauf hoffen, dass die Gegenseite angesichts der Übermacht der USA relativ schnell nachgibt. In Venezuela hat das funktioniert, und das hat Trump wohl übermütig gemacht. Was Iran betrifft, hat er sich in zwei Punkten geirrt: Erstens hatte er offenbar nicht auf der Rechnung, dass die Iraner mit der Strasse von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nehmen können, zweitens hat er die Stabilität des Regimes unterschätzt.
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