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Liveticker

Rennen um die US-Präsidentschaft: Biden überholt Trump in Georgia



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US-Wahlen 2020

Aktueller Stand

Aktuell führt

Gewinner:in 2016

Trump

vs.

Biden

Wahlleute gewonnen Mehrheit mit 270 Daten aktualisieren sich automatisch.
Alle Staaten
Nur Swing States
RI DE MD DC AL AK AZ AR CA CO CT FL GA HI ID IL IN IA KS KY LA ME MI MN MS MO MT NE NV NH NJ NM NY NC ND OH OK OR PA SC SD TN TX UT VA WA WV WI WY MA VT
Trump gewinnt
Trump führt
Offen
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Biden gewinnt

Senat Wie wird der Senat gewählt?

Demokraten Republikaner Anzahl Sitze Mehrheit mit 51

House Wie wird das House gewählt?

Demokraten Republikaner Anzahl Sitze Mehrheit mit 218

Liveticker: US-Wahlen 2020 – ELECTION DAY 3

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PeterBlunschi
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11:30
Ruhani signalisiert Irans Bereitschaft für Zusammenarbeit mit Biden
Irans Präsident Hassan Ruhani hat die Bereitschaft seines Landes für eine Zusammenarbeit mit US-Wahlsieger Joe Biden signalisiert. Sobald Biden die Fehler seines Vorgängers korrigieren und zu internationalen Vorschriften und Abkommen zurückkehren sollte, werde laut Ruhani auch der Iran wieder zu seinen Verpflichtungen stehen. «Die (aussenpolitische) Strategie des Irans ist eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Welt», sagte Ruhani am Sonntag im Staatsfernsehen.

Ruhani geht es insbesondere um eine Rückkehr der USA zum Wiener Atomabkommen sowie die Aufhebung der geltenden Sanktionen. Er und sein Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif haben mehrmals betont, dass, sobald die USA zum Atomdeal zurückkehren sollten, Teheran auch umgehend die Verhandlungen mit Washington wieder aufnehmen würde.

US-Präsident Donald Trump war 2018 nicht nur aus dem Atomdeal ausgestiegen, der dafür sorgen sollte, dass der Iran sein Atomprogramm nur mit einem niedrigen Urananreicherungsgrad zu zivilen Zwecken nutzt und keine Atombombe bauen kann. Er hatte auch neue Sanktionen gegen den Iran verhängt. Diese stürzten das Land in die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte, die durch die Corona-Pandemie noch weiter verschärft wurde. Sollten die Sanktionen aufgehoben werden, könnte auch der Ölexport als wichtigste Einnahmequelle des Iran wieder anziehen. (sda/dpa)
11:17
Die USA kriegt auch zwei neue «First Dogs»
Wenn Joe Biden im Januar in das Weisse Haus einziehen wird, folgt ihm nicht nur seine Frau Jill Biden als First Lady, sondern auch Major und Champ, zwei deutsche Schäferhunde, als «First Dogs».

10:33
Selbst Trumps Schwiegersohn Jared Kushner pocht auf Einsicht
epa08796047 Jared Kushner (2-L), Senior Advisor to the President of the United States looks on as US President Donald J. Trump (C) visits campaign workers at the RNC Annex in Arlington, Virginia, USA, on 03 November 2020 on Election Day. Americans vote on Election Day to choose between re-electing Donald J. Trump or electing Joe Biden as the 46th President of the United States to serve from 2021 through 2024.  EPA/Chris Kleponis / POOL
Jared Kushner, der Schwiegersohn und Senior-Berater von Präsident Donald Trump, hat sich laut «CNN» an den Präsidenten gewandt, um ihn zur Einsicht zu bringen und seine Niederlage einzugestehen. Dies hätten zwei unabhängige Quellen «CNN» berichtet.

Trump hat sich, bis auf einige Falschaussagen über die Wahl auf Twitter, noch nicht zur verlorenen Wahl geäussert. Seine Kampagne hat sich, kurz nachdem verschiedene Medien Biden als Gewinner verkündeten, noch kämpferisch gezeigt: «Das Rennen ist noch lange nicht vorbei. Ich werde nicht ruhen, bis das amerikanische Volk die ehrliche Stimmenauszählung hat, die es verdient und die die Demokratie verlangt», sagte Trump in der Erklärung, in der ausserdem gedroht wird, dass der rechtliche Kampf am Montag beginnen wird.
09:40
So kommentieren die Schweizer Sonntagszeitungen
Kamala Harris am Samstag bei einem gemeinsamen Auftritt mit Joe Biden. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
Verschiedene Sonntagszeitungen haben die historische Wahl von Joe Biden kommentiert. Die «SonntagsZeitung» schreibt folgendes:

«Ex-Vizepräsident Joe Biden zieht zwar in 74 Tagen ins Weisse Haus ein. Er hat aber nur als Nicht-Trump gesiegt. Bidens politisches Glück war die Covid-19-Pandemie, in der Trumps Kommunikationskünste kläglich versagten. Zudem sehnten ausreichend viele Stimmenden ein Ende der Turbulenzen herbei. Sie wünschten sich einen gesitteten Präsidenten, jemanden im Einklang mit ihren Erwartungen an den höchsten Amtsträger im Land. Umgekehrt formuliert: Der 77-jährige Biden bewies bei seinem dritten Anlauf auf die Präsidentschaft weder das Talent noch die Vision, die Popularität und die Kraft, die es für einen Sieg im härtesten Politduell der Welt bisher brauchte. Es ist schwer vorstellbar, dass er im Amt plötzlich das Steuer fest in die Hände nehmen und die Nation entschlossen in eine klare Richtung lenken kann. Im Vergleich zu vor vier Jahren erhöhte Trump auch seinen Stimmenanteil unter den von ihm angeblich so gehassten Minderheiten. (...) Sie alle erteilten der von Trumps Gegnern voran getriebenen Identitätspolitik, die Menschen in Gruppen aufteilt, eine klare Absage. So hat Trump dem Land seinen Stempel aufgedrückt. (...) Trump hat gestern die Schlacht verloren. Sein Krieg geht weiter.»

Auch der «Sonntagsblick» kommentierte die US-Wahlen. Und zwar wie folgt:

«Noch tobt und wehrt sich Donald Trump. Aber die Zeichen stehen auf Wechsel: Der rote Hahn muss das Weisse Haus verlassen. Klar darf man da aufatmen! Nach vier Jahren Jähzorn und diesen besonders üblen vier Tagen seit den US-Präsidentschaftswahlen vom Mittwoch. (...) Für Euphorie besteht indes auch nach einer Vereidigung von Joe Biden keinerlei Anlass. Das liegt an der Person des neu gewählten US-Präsidenten. Vor allem aber sind die Umstände, die Trump einst ins Amt gebracht und ihm vier Jahre später über 70 Millionen Stimmen eingebracht haben, nicht aus der Welt. In seinem Bestseller »Die Abwicklung« beschreibt der Journalist George Packer den Niedergang der USA als Industrienation und den Einfluss des Geldes auf Washington. In diesem Buch aus dem Jahr 2013 hat Joe Biden einen prominenten Auftritt: Packer schildert ihn als uninspirierten, kalten, ja verlogenen Charakter, der sein ganzes Leben nur von einem Wunsch beseelt war - zum US-Präsidenten gekürt zu werden. Nun sieht Biden diesen Traum verwirklicht. Doch wie er sein Land voranbringen könnte, dazu fehlen dem bald 78-Jährigen die Ideen und die Energie.» (dfr/sda)
08:35
Palästinenserpräsident Abbas gratuliert Biden und Harris
epa05167340 Palestinian president Mahmud Abbas visits the National Cemetery in Seoul, South Korea, 18 February 2016. The Foreign Ministry of South Korea announced that Abbas's visit is expected to serve as an opportunity to enhance public awareness on Israel-Palestine issues and help South Korea play a more constructive role in Middle East peace.  EPA/Chung Sung-Jun / POOL
Nach Israels Ministerpräsident Netanjahu gratulieren auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas Joe Biden und seiner Stellvertreterin Kamala Harris zum Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl. Er freue sich auf eine Zusammenarbeit mit Biden und seiner Regierung, «um die palästinensisch-amerikanischen Beziehungen zu verbessern und Freiheit, Unabhängigkeit, Gerechtigkeit und Würde für unser Volk zu erzielen», sagte Abbas am Sonntag nach Angaben der offiziellen palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa. Er erhoffe sich von einer Zusammenarbeit mit Biden auch «Frieden, Stabilität und Sicherheit für alle in unserer Region und auf der Welt».

Aus Verärgerung über pro-israelische Schritte des Amtsinhabers Donald Trump hatten die Palästinenser die USA in den letzten Jahren boykottiert und nicht mehr als faire Vermittler im Konflikt mit Israel angesehen.

Als Konsequenz aus Annexionsplänen Israels im Westjordanland hatte Abbas Mitte Mai ausserdem die Aufhebung aller Vereinbarungen mit Israel und den USA erklärt. Israel hat die Pläne allerdings im Gegenzug für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten auf Eis gesetzt, baut aber seine Siedlungen im Westjordanland weiter aus. Beobachter gehen davon aus, dass die Beziehungen zu den Palästinensern sich nach Bidens Sieg wieder verbessern könnten. (sda/dpa)
6:59
Unser Reporter vor Ort meldet sich ab
6:40
Netanjahu gratuliert Biden und Harris - Dank an Trump
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Joe Biden und seiner Stellvertreterin Kamala Harris nach deren Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl gratuliert. «Joe, wir haben seit fast 40 Jahren eine lange und herzliche persönliche Beziehung», schrieb Netanjahu am Sonntag bei Twitter. Er kenne Biden auch als «grossen Freund Israels» und freue sich darauf, mit ihm und Harris zusammenzuarbeiten «um das besondere Bündnis zwischen den USA und Israel zu vertiefen».

Seinem engen Verbündeten, Amtsinhaber Donald Trump, dankte Netanjahu für die Freundschaft, die er Israel und Netanjahu persönlich gezeigt habe. Er dankte Trump «für die Anerkennung Jerusalems und der Golanhöhen, für die entschlossene Haltung gegenüber dem Iran, für die historischen Friedensabkommen» und dafür, dass er die Beziehungen zwischen Israel und den USA auf einen nie dagewesenen Höchststand gebracht habe. (sda/dpa)
5:12
Murdochs «New York Post» wendet sich im Wahl-Streit von Trump ab
FILE- In this Sunday, Sept. 10, 2017 file photo, Rupert Murdoch waits for the start of the men's singles final of the U.S. Open tennis tournament in New York. Rupert Murdoch's British newspaper company has agreed to pay damages to a former intelligence officer whose computer was hacked by detectives working for Murdoch's now-defunct News of the World tabloid, lawyers said Friday, Oct. 6, 2017.  (AP Photo/Julio Cortez, File)
Die konservative Zeitung «New York Post» wendet sich im Streit über das Wahlergebnis in den USA von Präsident Donald Trump ab. In einem Artikel vom Samstag schrieben die Kommentatoren der Zeitung zwar, dass Trump viel für das Land getan habe - doch mit der Verschwörungstheorie der «gestohlenen Wahl» aufhören müsse, wenn er seine eigene Stimme nicht «marginalisieren» wolle.

Zugleich veröffentlichte die Zeitung einen ungewohnt positiven Artikel über den neu gewählten Präsidenten Joe Biden mit dem Titel «It's Joe Time» («Es ist Zeit für Joe»). Noch vor wenigen Wochen hatte die «New York Post» einen der vernichtendsten Artikel über Joe Bidens Sohn Hunter veröffentlicht. Er basierte auf fragwürdigen Quellen und brachte dem Blatt landesweit Kritik ein.

Die «New York Post» gehört Medien-Mogul Rupert Murdoch, der auch das TV-Netzwerk Fox besitzt. Der einflussreiche Nachrichtensender Fox News gilt als «Haus und Hof»-Sender von Trump. Viele seiner Moderatoren bezeichnet der amtierende Präsident als «Freunde». Doch auch Fox-News liess eine entschiedenere Linie gegenüber Trump erkennen und titelte: «Präsident Trump hat sich dem gewählten Präsidenten nicht geschlagen gegeben.» (sda/dpa)
4:14
«Ihr habt einen neuen Tag für Amerika eingeläutet»
epaselect epa08806478 US Vice President-elect Kamala Harris takes the stage to deliver an address and introduce President-elect Joe Biden as he delivers his victory address after being declared the winner in the 2020 presidential election in Wilmington, Delaware, USA, 07 November 2020. Biden defeated incumbent US President Donald J. Trump.  EPA/JIM LO SCALZO
Die amerikanischen Wähler haben nach Ansicht der gewählten US-Vizepräsidentin Kamala Harris eine Wende in den Vereinigten Staaten eingeleitet. Dies sagte Harris am Samstagabend (Ortszeit) bei ihrer Siegesrede in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware.

«Als unsere Demokratie selbst auf dem Wahlzettel stand, die Seele Amerikas auf dem Spiel stand und die Welt zuschaute, habt ihr einen neuen Tag für Amerika eingeläutet», betonte sie. Die Amerikaner hätten sich mit ihrer Wahl für Joe Biden für Hoffnung, Einheit, Wissenschaft und Wahrheit entschieden, sagte Harris. Der gewählte Präsident sei ein «Heiler», jemand, der Amerika einen könne.

Die 56-jährige Harris würde die erste Frau und schwarze Amerikanerin im Vizepräsidentenamt. Harris sagte dazu: «Auch wenn ich die erste Frau in diesem Amt sein mag, werde ich nicht die letzte sein. Denn jedes kleine Mädchen, das heute Nacht zuschaut, sieht, dass dies ein Land der Möglichkeiten ist.» (sda/dpa)
4:12
«Gebt uns nicht auf!»
3:18
So wird Bidens Rede gefeiert
2:56
«Die Menschen dieser Nation haben gesprochen»
Der designierte Präsident Joe Biden eröffnete heute Abend seine Rede in Wilmington, Delaware, mit den Worten, dass das amerikanische Volk seine Wahl klar gemacht habe:

«Die Menschen dieser Nation haben gesprochen. Sie haben uns einen klaren Sieg beschert, einen überzeugenden Sieg, einen Sieg für uns, das Volk», sagte er.

«Wir haben mit den meisten Stimmen gewonnen, die jemals in der Geschichte der Nation auf einem Wahlzettel abgegeben wurden», fügte er hinzu: «74 Millionen.»
2:49
«Lasst uns allen eine Chance geben»
Joe Biden bedankt sich bei allen, die ihm zum Sieg verholfen haben. Insbesondere erwähnt er die afroamerikanische Community. Sie sei das Rückgrat seiner Kampagne gewesen. Biden wolle aber der Präsident aller sein, und das soll auch in seiner Regierung abgebildet werden. Ein Hinweis darauf, dass die USA bald das bunteste Kabinett ever erhalten?
2:23
Bidens Rede verspätet sich
Ursprünglich war Bidens Rede zur Lage der Nation auf 2:00 Uhr Schweizer Zeit angekündigt. Der gewählte Präsident scheint sich aber Zeit zu lassen, bisher hat man noch nichts von Biden in Wilmington gesehen. Die Menschen, die auf seinen Auftritt warten, lassen sich ihre Laune jedoch nicht verderben.
1:52
Bald spricht Biden
Biden hält bald seine erste Rede als gewählter Präsident.

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1:11 Uhr: Biden dürfte in Georgia auch siegen
von Petar Marjanović
Es wird übrigens immer noch gezählt. John Bidens Vorsprung im Bundesstaat Georgia (16 Wahlleute) stieg soeben nochmals um 1613 auf 9160 Stimmen. Er hat damit 0,2 Prozentpunkte mehr als sein Kontrahent Donald Trump. Die grossen US-Medien zögerten bislang damit, Georgia für Biden zu «callen».

Der Sieg in Georgia könnte durchaus eine Bedeutung haben. Donald Trump soll befürchtet haben, dass seine Chancen bei Gerichten mit seinen Klagen kleiner werden könnten, wenn Biden nur mit einer knappen Mehrheit gewinnen würde.
0:47
So ist die Stimmung vor dem Weissen Haus
watson-Reporter Petar Marjanovic wagt die Prognose: Es wird eine lange Nacht in D.C.


23:03
Trump meldet sich über Twitter
Nach stundenlangem Schweigen meldet sich der noch amtierende US-Präsident Donald Trump auf Twitter. Er äussert sich weder zum Wahlsieg von Joe Biden, noch gibt er Auskunft darüber, ob er in den nächsten Stunden einen öffentlichen Auftritt geplant hat. In zwei Tweets wiederholt er erneut Behauptungen, wonach es zu Wahlzettelfälschungen kam und Wahlbeobachter an ihrer Arbeit gehindert wurden. Diese Behauptungen wurden bislang mit keinerlei Beweisen unterlegt. Bereits zehn Minuten nach Veröffentlichung der Tweets, hat Twitter die schriftlichen Äusserungen Trumps bereits mit Sicherheitshinweisen versehen. Wie bei allen anderen Tweets zuvor auch schon.
22:18
Glückwunsche an Joe Biden aus Ägypten, dem Libanon und Libyen
Der ägyptische und der libanesische Präsident haben Joe Biden zu seinem Sieg bei der US-Präsidentschaftswahl gratuliert. Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi freue sich «auf die gemeinsame Zusammenarbeit und die Arbeit zur Verbesserung der strategischen Beziehungen» zwischen den beiden Ländern, meldete ein ägyptischer Fernsehsender unter Berufung auf einen Sprecher des Präsidenten. Die US-Regierung und Ägypten pflegten unter Donald Trump gute Kontakte.

In seiner Glückwunschnachricht an Biden äusserte der libanesische Präsident Michel Aoun die Hoffnung, dass mit dem neu gewählten US-Präsidenten «Gleichgewicht in den libanesisch-amerikanischen Beziehungen» zurückkehre, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Am Freitag gaben die USA bekannt, dass sie gegen den Schwiegersohn Aouns und libanesischen Ex-Aussenminister Dschibran Bassil, Sanktionen verhängen würden. Bassil hatte zuletzt zusammen mit der Hisbollah die libanesische Regierung gestützt. Die Hisbollah steht in den USA auf der Terrorliste und ist eng mit dem schiitischen Iran verbündet, gegen den die USA zahlreiche Sanktionen verhängt haben. Auch der Ministerpräsident der international anerkannten libyschen Regierung, Fajis al-Sarradsch, sendet ein Glückwunschtelegramm an Biden. Al-Sarradsch freut sich seinem Sprecher zufolge darauf, «mit ihm zusammenzuarbeiten, um einen zivildemokratischen Staat in Libyen zu erreichen». In Libyen herrscht seit Jahren ein Bürgerkrieg. Die international anerkannte Sarradsch-Regierung mit Sitz in der Hauptstadt Tripolis ringt dabei mit einem Gegenparlament im Osten Libyens unter der Führung des Generals Chalifa Haftar um die Macht. Haftar hat sowohl die libysche als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Die USA unterstützen allerdings die libysche Regierung in Tripolis, die in dem Bürgerkrieg Haftars Gegner ist. (sda/dpa)
22:00
Trumps Sprecherin sieht Freudenfeiern für Biden als Corona-Risiko
Kayleigh McEnany, die Sprecherin des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, hat eine dicht gedrängte Siegesfeier von Anhängern Bidens als Corona-Infektionsrisiko bezeichnet. Auf ihrem privaten Account verbreitete sie bei Twitter ein Video der jubelnden Menschenmenge vor dem Weissen Haus in Washington und schrieb: «Wo ist Joe Biden und ruft dazu auf, die massiven Super-Spreader-Events, die in seinem Namen abgehalten werden, zu beenden?»

Das Video, am Samstag ursprünglich von der CNN-Korrespondentin Caitlan Collins veröffentlicht, zeigte hunderte jubelnde Menschen an der Nordseite des Weissen Hauses. Die allermeisten Anwesenden dort trugen einem Reporter der Deutschen Presse-Agentur zufolge Masken, um das Corona-Infektionsrisiko zu reduzieren.

Der Demokrat Joe Biden hatte Trump häufig dafür kritisiert, trotz der Pandemie grosse Veranstaltungen abzuhalten, bei denen viele Anwesende keine Masken trugen. Selbst im Weissen Haus, also in geschlossenen Räumen, gab es mehrere Auftritte mit zahlreichen Gästen. Im Sommer hatte es in den USA Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt gegeben. Vielen Experten zufolge führten die Demonstrationen im Freien nicht zu einem signifikanten Anstieg der Infektionen.

Zuletzt meldeten die Behörden in den USA im Schnitt rund 100 000 Corona-Neuinfektionen pro Tag. Daten der Universität Johns Hopkins zufolge gab es seit Beginn der Pandemie 9,8 Millionen bestätigte Infektionen und mehr als 236 000 damit zusammenhängende Todesfälle. (sda/dpa)
epa08768511 White House Press Secretary Kayleigh McEnany (C) arrives to speak with reporters at the White House, in Washington, DC, USA, on 23 October 2020. McEnany answered questions regarding President Trump's debate performance the previous night in Nashville, TN.  EPA/LEIGH VOGEL / POOL
21:36
Harris Schwester twittert stolz
21:32
Trump wieder zurück im White House
Der noch amtierende US-Präsident Donald Trump ist wieder zurück im Weissen Haus. Dabei winkte er dem Pool von Reportern und Menschen vor dem Regierungsgebäude zu. Mehr sah oder hörte man von Trump nicht.
epa08806008 US President Donald J. Trump returns to the White House after golfing at Trump National Golf Club, in Washington, DC, USA, 07 November 2020. After four days of election contention, the 2020 Presidential Election results went to Joe Biden earlier in the day.  EPA/Chris Kleponis / POOL
21:30
US-Medien: Biden will schon am Montag Corona-Expertenrat vorstellen
Der frisch gewählte US-Präsident Joe Biden will US-Medienberichten zufolge schon am Montag einen Expertenrat zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie vorstellen. Die Einrichtung des Gremiums noch vor der Bekanntgabe der Personalwahl für erste Kabinettsposten unterstreiche, welche Bedeutung Biden dem Kampf gegen die Pandemie einzuräumen plane, berichtete am Samstag die Nachrichtenseite «Axios». Dem Sender CNN zufolge soll es sich um ein zwölfköpfiges beratendes Expertengremium handeln.

Der amtierende Präsident Donald Trump wird noch bis zur geplanten Amtseinführung Bidens am 20. Januar weiter regieren. Biden hatte jedoch schon vor der Wahl vom Dienstag erklärt, dass er sich im Falle eines Wahlsiegs umgehend mit Gouverneuren und Bürgermeistern kurzschliessen würde, um den Kampf gegen die Pandemie voranzutreiben.

Die Pandemie ist in den USA weiter völlig ausser Kontrolle. Zuletzt meldeten die Behörden dort im Schnitt rund 100 000 Neuinfektionen pro Tag. Daten der Universität Johns Hopkins zufolge gab es in den USA seit Beginn der Pandemie 9,8 Millionen bestätigte Infektionen und mehr als 236 000 damit zusammenhängende Todesfälle. (sda/dpa)
21:07
Ex-Rivale Sanders gratuliert Biden
Der linke Senator Bernie Sanders, der sich in diesem Jahr auch um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten beworben hatte, hat seinen früheren Rivalen Joe Biden und Kamala Harris zum Wahlsieg gratuliert. Er wünsche ihnen «in diesem unglaublich schwierigen Moment der amerikanischen Geschichte das Beste» bei ihren Bemühungen, das Land zu einen, schrieb Sanders am Samstag bei Twitter. Sie müssten dafür im Hinblick auf die Wirtschaft, das Soziale, den Umgang mit Minderheiten und die Umwelt ein Programm der «Gerechtigkeit» umsetzen, schrieb er. Nach seinem Ausscheiden um die Bewerbung für die Präsidentschaftskandidatur im Frühjahr unterstützte Sanders den gemässigteren Demokraten Biden. (sda/dpa)
Sen. Bernie Sanders speaks to the crowd at a car rally campaign event for Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden on Monday, Oct. 5, 2020, in Warren, Mich. (Nicole Hester/Ann Arbor News via AP)
21:02
Biden Rede für 2 Uhr (MEZ) angekündigt
Joe Biden, der gewählte US-Präsident, wird in der Nacht auf Sonntag, um 2 Uhr (MEZ) seine erste Rede an die Nation halten. In Wilmington, Delaware wird Biden erneut vor das Volk treten.
21:01
Ein Präsident für die Familien
Dr. Jill Biden, Bidens Ehefrau, schreibt auf Twitter zu einem Bild mit ihrem Mann: «Er wird ein Präsident für all unsere Familien sein.»
20:59
Nato-Chef Stoltenberg will eng mit Biden zusammenarbeiten
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hofft nach dem Sieg von Joe Biden bei der US-Präsidentenwahl, die Beziehungen zwischen Nordamerika und Europa weiter verbessern zu können. «Die Führung der USA ist in einer unberechenbaren Welt so wichtig wie eh und je, und ich freue mich auf eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem designierten Präsidenten Biden, der designierten Vizepräsidentin Kamala Harris und der neuen Regierung, um das Band zwischen Nordamerika und Europa weiter zu stärken», sagte Stoltenberg einer Mitteilung zufolge. Eine starke Nato sei dabei gut für Nordamerika und gut für Europa. (sda/dpa)
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20:50 Uhr: Trump auf dem Weg zurück ins Weisse Haus
von Helene Obrist
Wie die CNN-Korrespondentin Kaitlin Collins berichtet, sei Trump von seinem Golfclub in Virginia auf dem Weg zurück ins Weisse Haus. Gemäss CNN habe sich der noch amtierende US-Präsident noch nicht beim Wahlsieger Joe Biden gemeldet. Auch auf Twitter hält sich Trump erstaunlicherweise zurück. Seinen letzten Tweet setzte er vor rund vier Stunden ab.

20:47
Auch Nevada geht an Biden
Der nächste Staat ist entschieden: Nevada wählt zum vierten Mal in Serie demokratisch. Mit dem letzten Update der Stimmenzähler ist klar, dass die sechs Wahlmänner Nevadas an Biden gehen. Der Unterschied nach 94 Prozent der Stimmen beträgt 25’699. Damit stehen mit Alaska (das sicher republikanisch wählen wird), noch Georgia, Arizona (Biden führt) und North Carolina (Trump führt) aus.
20:34
Sie ist die Hoffnungsträgerin vieler Amerikanerinnen
Sie ist die erste Frau, die erste Schwarze und die erste Amerikanerin mit indischen Wurzeln, die für das Amt des US-Vizepräsidenten gewählt wird: Kamala Harris. Für viele Amerikanerinnen und Amerikaner ist Harris die eigentliche Hoffnungsträgerin dieser Wahl. Wie Bidens Vize-Präsidentin tickt und warum die 56-Jährige im Wahlkampf meist Turnschuhe trug, liest du hier.
epa08805423 (FILE) - US Senator Kamala Harris waves to the audience during a rally at Texas Southern University Recreational Center in Houston, Texas, USA, 23 March 2019 (reissued 07 November 2020). Kamala Harris could become the first woman of color to be US Vice President. Media report on 07 November 2020 that Democratic candidate Biden has won the Electoral College's majority following the 03 November presidential election.   *** Local Caption *** 55077013  EPA/LARRY W. SMITH *** Local Caption *** 55077013
20:29
Der Spiegel hat schon sein neustes Cover
20:19
Tausende Menschen feiern am Time Square
20:11
Biden hat noch nichts von Trump gehört
Mehr als zwei Stunden nach der Siegesverkündigung von Joe Biden, habe dieser noch nichts vom noch amtierenden US-Präsidenten Donald Tromp gehört. Das berichtet CNN mit Verweis auf eine Quelle aus dem engsten Biden-Kreis
19:52
Schumer lässt Brooklyn für Biden jubeln
Mit zitternden Händen rief der demokratische US-Senator Chuck Schumer Joe Biden an, um ihm zu gratulieren - und liess dabei ganz Brooklyn für Biden jubeln.

19:45
Obama ruft Amerikaner nach Bidens Wahlsieg zur Unterstützung auf
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat alle Amerikaner dazu aufgerufen, Joe Biden eine Chance zu geben und ihn als nächsten Präsidenten des Landes zu unterstützen. «Er wird wie kein anderer neuer Präsident zuvor mit einer Reihe ausserordentlicher Herausforderungen konfrontiert sein - einer tobenden Pandemie, einem ungleichen Wirtschafts- und Justizsystem, einer bedrohten Demokratie und einem gefährdeten Klima», erklärte Obama am Samstag in einer Mitteilung. Er wisse, dass Biden den Job im besten Interesse aller Amerikaner erledigen werde, ob er ihre Stimme hatte oder nicht.

«Die Wahlergebnisse zeigen auf jeder Ebene, dass das Land nach wie vor tief und bitter gespalten ist», erklärte Obama weiter. Es komme nun nicht nur auf Biden und seine Vize Kamala Harris an, sondern auf jeden, seinen Teil dazu beizutragen, dass die Menschen zueinander fänden. «Unsere Demokratie braucht alle von uns mehr als jemals zuvor.» Er werde Biden unterstützen, wo immer er könne.

Der gewählte Präsident Biden war während Obamas Amtszeiten US-Vizepräsident. Obama hatte den 77-Jährigen im Wahlkampf gegen den republikanischen Amtsinhaber Präsidenten Donald Trump unterstützt. (sda/dpa)

19:40
Kudos der Clintons
Die Präsidentschaftskandidatin 2016 Hillary Clinton und ihr Mann und früherer US-Präsident Bill Clinton gratulierten Joe Biden und Kamala Harris ebenfalls zur Wahl. Beide meldeten sich über Twitter zu Wort.

19:31
«Die US-Demokratie hat den Stresstest vorerst überstanden»
Unser Reporter Petar vor Ort mit einer ersten Lageeinschätzung:
19:23
Viele Amerikanerinnen und Amerikaner im Freudentaumel
Nur Sekunden, nachdem mehrere US-Medien den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden am Samstag zum Sieger der Wahl in den USA erklärt haben, ist in vielen Grossstädten grosser Jubel ausgebrochen. Nach Stunden des Wartens feiern viele Amerikanerinnen und Amerikaner ausgelassen auf den Strassen
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19:22 Uhr: Gratulationswünsche aus der Schweiz
von dickmo
Neben vielen anderen Staatschefinnen und Staatschefs, gratuliert auch Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga Biden/Harris.

Damit anerkennt auch die Schweiz den Wahlsieg von Joe Biden offiziell. Simonetta Sommaruga entbietet dem gewählten Präsidenten der USA und seiner Vize Kamala Harris ihre Glückwünsche und freut sich auf gute Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA.

19:12
Wo ist eigentlich Trump?
Medienberichten zufolge soll der noch amtierende US-Präsident beim Golfen gesichtet worden sein. Es sei ja auch wichtig, dass Trump «genügend frische Luft und Bewegung habe», kommentiert eine CNN-Moderatorin die Bilder.
President Donald Trump participates in a round of golf at the Trump National Golf Course on Saturday, Nov. 7, 2020, in Sterling, Va. (AP Photo/Patrick Semansky)
Donald Trump
19:04
Auch Boris Johnson gratuliert Biden und Harris
Englands Premierminister Boris Johnson, der sich bekannterweise blendend mit Donald Trump versteht, gratulierte Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris auf Twitter.

«Die USA sind unser wichtigster Verbündeter und ich freue mich auf eine enge Zusammenarbeit bei unseren gemeinsamen Prioritäten, vom Klimawandel bis hin zu Handel und Sicherheit», schreibt Johnson in einer Mitteilung auf Twitter.
19:02
Unterdessen auf Twitter
18:54
Biden wird auch Nevada gewinnen
Der neu gewählte Präsident Joe Biden hat Prognosen von Medien zufolge bei der US-Wahl auch im wichtigen Bundesstaat Nevada gesiegt. Das ging am Samstag aus übereinstimmenden Vorhersagen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders Fox hervor. Damit sicherte Biden sich die Stimmen sechs weiterer Wahlleute und verbessert nochmal seine Position im absehbaren juristischen Kampf gegen den bisherigen Amtsinhaber Donald Trump um das Wahlergebnis. (sda/dpa)
18:42
CNN-Moderator bricht in Tränen aus
Kurz nach der Bekanntgabe des Wahlsieges von Joe Biden, bricht der CNN-Moderator Van Jones in Tränen aus. Unter Schluchzen versucht er den Sieg von Biden zu kommentieren. Das ganze Video findest du hier.
18:37
Harris mit emotionaler Reaktion
Die ebenfalls gewählte US-Vizepräsidentin Kamala Harris postete ein emotionales Video auf Twitter. Darin scheint sie mit Biden zu telefonieren. In Trainingskleidung und Sonnenbrille sagt die ziemlich müde wirkende Harris erleichtert: «Wir haben es geschafft Joe! Du wirst der nächste Präsident der Vereinigten Staaten sein.»

18:26
Weltweite Gratulationen für Biden
Führende Politikerinnen und Politiker auf der ganzen Welt gratulieren Joe Biden zu seinem Wahlsieg.

Emmanuel Macron, Präsident Frankreich:


Simon Coveney, Aussenminister von Irland:


Heiko Maas, Deutscher Aussenminister:


Emmerson Mnangagwa, Präsident von Zimbabwe:


Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris:


Ursula von der Leyen, Präsidentin der EU-Kommission
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18:24 Uhr: Giulianis absurdes Theater
von PeterBlunschi
Praktisch zur gleichen Zeit, als die grossen US-Medien (darunter Fox News) Joe Biden zum Wahlsieger erklärten, veranstaltete Donald Trumps Anwalt Rudy Giuliani eine Medienkonferenz in Philadelphia. Giuliani (man erinnert sich, er war mal ein hoch respektierter Politiker) attackierte die seit Jahrzehnten demokratisch regierte Metropole von Pennsylvania als korrupt. «Sogar Joe Frazier hat an der Wahl teilgenommen», schimpfte Giuliani in Anspielung auf den verstorbenen früheren Boxweltmeister (ein Republikaner). Ausserdem liess er mehrere Wahlbeobachter aufmarschieren, die über angebliche Unregelmässigkeiten berichteten. Giuliani kündigte Klagen an nicht nur in Pennsylvania, sondern auch in Michigan, in Nevada, in North Carolina. Und demnächst vermutlich auf dem Mond.
18:22
Nancy Pelosi: «Tag der Hoffnung für Amerika»
Mit Joe Bidens Wahlsieg beginnt in den USA nach Ansicht der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, eine neue Zeit der Hoffnung. Biden habe einen «historischen Sieg» errungen, erklärte die Demokratin am Samstag: «Heute beginnt ein neuer Tag der Hoffnung für Amerika.»

Biden werde vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an bereit sein, den Herausforderungen des Landes zu begegnen. Er werde die Coronavirus-Pandemie eindämmen und sich für eine bessere Gesundheitsversorgung einsetzen, sagte Pelosi. Die Amerikaner hätten mit Biden jemanden gewählt, der ohne Unterlass arbeiten werde, um das Land zu einen und der die Werte «Glauben, Familie und Gemeinschaft» hochhalte, erklärte Pelosi. (sda/dpa)
18:18
Auch Fox News ruft Biden zum Präsidenten aus
Neben anderen US-Medien hat auch der Trump-freundliche TV-Sender Fox Joe Biden zum Sieger der US-Präsidentenwahl erklärt. «Joe Biden gewählter 46. Präsident», titelte der Sender am Samstag auf einem Banner. Fox gilt als «Haus und Hof»-Kanal von Präsident Donald Trump. Dieser nennt einige der Moderatoren seine «Freunde». (sda/dpa)
18:16
«Der Albtraum ist vorbei»
Unser Reporter Petar ist mitten in Washington DC und fängt die ersten Reaktionen ein. «Der Albtraum ist vorbei», so Aron im Interview.
18:10
Die Stimmung in Washington ist ausgelassen

18:07
Trump will Sieg Bidens nicht anerkennen
US-Präsident Donald Trump will einen Sieg seines demokratischen Herausforderers Joe Biden bei der Wahl in den USA nicht anerkennen. «Die einfache Tatsache ist, dass diese Wahl noch lange nicht vorbei ist», teilte Trump am Samstag mit. Zuvor hatten US-Medien Biden übereinstimmend als Sieger der Präsidentenwahl ausgerufen.

«Wir alle wissen, warum Joe Biden sich voreilig fälschlicherweise als Sieger ausgibt und warum seine Medienverbündeten so sehr versuchen, ihm zu helfen: Sie wollen nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt», erklärte Trump. «Joe Biden ist nicht als Sieger irgendeines Staates bestätigt, ganz zu schweigen von den stark umkämpften Staaten.»

Trumps Aussagen haben zunächst keinerlei rechtliche Auswirkungen, sie markieren aber eine Zuspitzung des politischen Streits um die Wahl. Trump hat in mehreren Bundesstaaten bereits juristische Schritte gegen die Ergebnisse oder die weitere Auszählung abgegebener Stimmen eingeleitet. Er stellt sich als Opfer systematischen Wahlbetrugs dar, ohne stichhaltige Beweise für seine Behauptungen vorzulegen. Er hat bereits angekündigt, sich mit einer ganzen Serie von Klagen bis hinauf zum Obersten Gericht gegen eine Niederlage zu wehren. (sda)
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17:59 Uhr: Grosse US-Medien rufen Biden gleichzeitig als Präsident aus
von Martin Lüscher
Fast zeitgleich hatten sämtliche grosse Medien in den USA Joe Biden als neuen Präsidenten ausgerufen - ausser Fox News (siehe Screenshot). Unterdessen hat Trumps Haussender nachgezogen. Ob die Moderatoren sich trotzdem an die Hausregel halten und Biden nicht als «gewählten Präsidenten» («president elect») bezeichnen? Wir werden sehen.
17:57
Biden meldet sich auf Twitter
Mit einer längeren Botschaft und einem Video meldet sich Joe Biden über Twitter:
«Amerika, ich fühle mich geehrt, dass Ihr mich an die Spitze unseres grossen Landes gewählt habt. Die Arbeit, die vor uns liegt, wird hart sein. Aber ich verspreche Euch Eines: Ich werde ein Präsident für alle Amerikaner sein - egal ob ihr für mich gestimmt habt oder nicht. Ich werde das Vertrauen bewahren, das Ihr in mich gesetzt habt.»

17:49
Auch Washington DC jubelt
17:45
New York jubelt nach Sieg von Biden
17:43
Bidens Rede an die Nation für den Abend angekündigt
Joe Biden verbrachte den Vormittag mit seiner Familie in seinem Haus in Delaware, als er die Nachricht erhielt, dass er zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten werden soll. Wie CNN berichtet, werde Biden heute Abend eine Ansprache an die Nation halten.
17:22
Joe Biden ist der neue US-Präsident
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat bei der US-Wahl nach übereinstimmenden Prognosen von Medien im Schlüsselstaat Pennsylvania gesiegt. Das ging am Samstag aus übereinstimmenden Vorhersagen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders CNN hervor. (sda/dpa)
USW Jumbo US-Wahlen Donald Trump Joe Biden
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Kurz erklärt: So funktionieren die US-Wahlen

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