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Farhadi nimmt aus Proteste nicht an Oscar-Verleihung teil



Der iranische Filmemacher Asghar Farhadi hat seine Teilnahme an der Oscar-Verleihung offiziell abgesagt. Er begründet den Schritt mit der Einreisesperre, die US-Präsident Donald Trump gegen Menschen aus sieben muslimischen Ländern verhängt hat.

«Engstirnige Individuen nutzen das Einflössen von Angst häufig dazu, Extremismus und fanatisches Verhalten zu rechtfertigen», schrieb Farhadi in einer Erklärung, die die «New York Times» am Sonntagabend veröffentlichte.

Farhadi hatte 2012 einen Oscar in der Sparte bester ausländischer Film für sein Gesellschaftsdrama «Nader und Simin - Eine Trennung» gewonnen. Sein Film «The Salesman» ist dieses Jahr in der gleichen Kategorie für den Oscar nominiert.

Die Oscar-Akademie hatte sich am Samstag «extrem besorgt» über Trumps Dekret gezeigt. Es sei besorgniserregend, dass Farhadi und sein Team «wegen ihrer Religion oder ihres Herkunftslandes» an der Einreise gehindert werden könnten, hiess es in einer Mitteilung. Die Akademie werde Filmemacher und Menschenrechte in aller Welt unterstützen. (sda/dpa)

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