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Strafvollzug

Nach dem Fall «Carlos»: Neue Informationsplattform über Jugendstraftäter soll Transparenz schaffen



Bund und Kantone wollen den Informationsfluss über den Vollzug mit jugendlichen Straftätern in der Schweiz verbessern. Zu diesem Zweck wird eine nationale Informationsplattform geschaffen. Seit dem Fall «Carlos» im Kanton Zürich sind Politiker schweizweit sensibilisiert für das Thema: Der Vollzug mit jugendlichen Straftätern ist in aller Munde. Doch: «Es gibt keine gesamtschweizerische Übersicht», bemängelte Hans-Jürg Käser, Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und Polizeidirektoren (KKJPD) am Mittwoch in der Sendung «HeuteMorgen» von Radio SRF. Es sei sinnvoll, eine solche zu schaffen. 

Nun unterstützt der Bund die Kantone beim Aufbau der neuen Plattform. Diese soll in zweierlei Hinsicht Verbesserungen bringen, sagte Walter Troxler, Chef des Straf- und Massnahmenvollzugs beim Bundesamt für Justiz: Die Kantone geben einerseits ihre relevanten Daten in das Planungstool ein. Anderseits will man laut Troxler durch die Plattform die «Fachdiskussion» anregen. So soll etwa darüber diskutiert werden, welche Massnahmen wann sinnvoll sind und welche Einrichtungen und Institutionen es allenfalls noch bräuchte. (oku/sda)

Alle Berichte zum Fall «Carlos» >>

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