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Acht Tote durch Explosionen in Chemiewerk in China



Bei einer Gasexplosion in einem Chemiewerk in Ostchina sind acht Arbeiter ums Leben gekommen. Neun weitere wurden verletzt, wie die örtlichen Behörden berichteten.

Das Unglück passierte in der Nacht auf Montag im petrochemischen Werk Linyi Jinyu in der Lingang Wirtschaftszone der Stadt Linyi (Provinz Shandong). Sieben Vermisste konnten im Laufe des Tages nur noch tot gefunden werden, wie die Verwaltung der Wirtschaftszone mitteilte.

Ein Flüssiggastankwagen sei explodiert und habe die Ladezone in Brand gesetzt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Mehrere andere Tanks mit Gas und auch Isooktan hätten dadurch Feuer gefangen.

Die Feuerwehr bemühte sich, umliegende Tanks mit Wasser zu kühlen, um weitere Explosionen zu verhindern. Wie auf einem Video im Internet aus der Ferne zu sehen war, brannte das Chemiewerk an drei Stellen. Flammen und dichter Rauch stiegen hoch in den Himmel.

Mehr als 900 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, berichtete Xinhua. Umliegende Dörfer und Betriebe hätten evakuiert werden müssen. Bis zum Nachmittag sei das Feuer unter Kontrolle gebracht worden.

Der Eigentümer des Chemiewerks sei in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Ursache des Unglücks war vorerst nicht bekannt. Ermittlungen laufen. (sda/dpa)

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