Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

DER Enthüller

Bild

Könnte selbst als Banker durchgehen: TV-Produzent Yves Sommerwalder. Er hat seine Frau auf die altmodische Art kennengelernt. «Ich habe ihr im Bus den letzten Platz angeboten, weil ich mich nicht auf einen Kaugummi setzen wollte.»    Bild: shutterstock

Der Enthüller

Sie wollen ins Fernsehen? Bewerben Sie sich für «Banker, ledig, sucht...»

buzz orlger

Zürich (den) – Das Format «Bauer ledig sucht...» sorgt beim Privatsender 3+ für Traumquoten. Dies ist auch der Zürcher Produktionsfirma Téléloco nicht entgangen. Sie möchte ein Stück vom Kuchen abhaben und plant ein Format namens «Banker, ledig, sucht...». Ab September sollen dafür Finanzschwergewichte sowie liebeshungrige Damen gecastet werden. 

«Für Banker ist es schwierig, die perfekte Frau zu finden. Lange Arbeitszeiten verhindern soziale Freizeitbeschäftigungen. Das Arbeitsumfeld ist geprägt von übergewichtigen Mittefünfzigern in zu engen Anzügen. Gibt es doch mal eine Frau in der Chefetage, entspricht sie optisch meist nicht den Ansprüchen eines Kadermanns und ist zu alt zum Kinderkriegen», sagt TV-Produzent Yves Sommerwalder. Seine Sendung will Abhilfe schaffen und zusammenführen, was zusammengehört. «Geld allein macht nicht glücklich. Man braucht auch eine Partnerin, die es ausgibt», so der Fernsehmann. 

Wie schafft man Geld von Deutschland in die Schweiz?

Bei «Banker, ledig, sucht...» sollen die Damen in verschiedenen Challenges ihr Finanzwissen an den Tag legen. So müssen Sie zum Beispiel erklären, was ein Hedgefonds ist oder wie man das Geld von deutschen Kunden am besten auf ein Schweizer Konto transferiert. Des Weiteren sollen die liebeshungrigen Ladies in realistischen Alltagsszenarien psychologisches Fingerspitzengefühl zeigen: «Wir lassen sie die Banker trösten, wenn der Bonus nur fünf – statt sechsstellig ausgefallen ist oder statt First- nur noch Businessclass-Flüge drin liegen», so Sommerwalder. 

«Die Frauen müssen sich ausserdem selbst zu beschäftigen wissen. Schliesslich kann es durchaus vorkommen, dass der Banker ihres Herzens kurzfristig auf eine zweiwöchige Dienstreise mit seiner 25-jährigen Sekretärin berufen wird.» Yves Sommerwalder legt Wert auf die Tatsache, dass bei seiner Show der Fokus auf den liebeswilligen Damen liegt. «Wir führen die Weiber vor, nicht die Banker! Uns ist es darum wichtig, dass die Frauen ‹volksnah› sind. Sprich, je dümmer, desto besser, schliesslich will sich der Zuschauer ja überlegen fühlen». Trotzdem wolle man nicht jeden Trash mit operierten Brüsten vor die Kamera lassen. «Die Bewerbungen von sogenannten Medienhuren leiten wir direkt ans Team vom Bachelor weiter.»

Daniela

Könnten so die zukünftigen Kandidatinnen aussehen? Wir wissen es nicht, wollten aber für die männlichen Leser zumindest eine heisse «Schnitte» im Artikel platzieren.  Bild: rtl

Dealer suchen Kandidaten

Yves Sommerwalder hofft auf zahlreiche Bewerbungen von Bankern. Man habe Vorkehrungen getroffen, die Zielgruppe möglichst direkt zu kontaktieren. «Kokaindealer legen ihren Tütchen eine Visitenkarte bei, in diversen Porsche-Garagen haben wir Flyer platziert». Sollten sich trotzdem zu wenige Kandidaten melden, weiche man auf Kaderleute von Regionalbanken aus oder hole sich Deutsche. 

Als exklusiver Medienpartner von «Banker, ledig, sucht...» nimmt der Enthüller bereits jetzt Bewerbungen von Finanzschwergewichten entgegen. Ihre letzte Beziehung hiess Cherry Amour, wollte Sie nie küssen und tauchte regelmässig auf Ihrer Kreditkartenrechnung auf? Dann sollten Sie sich Ihre Chance auf die grosse Liebe nicht entgehen lassen! Falls Ihr Jahresgehalt mindestens fünf Millionen Franken beträgt, senden Sie Ihren Lebenslauf sowie Kontoauszüge an redaktion(ät)der-enthueller.ch. Auf ein Foto können Sie getrost verzichten, ausser es handelt sich um ein Bild Ihres Portemonnaies.  

Der Enthüller

Hart recherchierte Fakten, fundierte Kritik und realistische Analysen? Die gibt es anderswo. Chefredaktor Buzz Orgler und sein Praktikant Pavel Kulicka decken auf, was keiner wissen will. Ob Berichte über einen Schwangerschaftstest fürs iPhone oder mit Zwiebeln verunreinigte Kebabs, die beiden gescheiterten Journalisten sind sich für keine satirische Schlagzeile zu schade. Und schneller als die Wahrheit sind sie noch dazu. 

www.der-enthüller.ch
Der Enthüller auf Facebook
Der Enthüller auf Twitter



Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Millionen Männer können aufatmen: Masturbation macht (vermutlich) doch nicht blind

Zürich (den). Generationen von (meist männlichen) Teenagern litten jeweils an Angstzuständen, sobald sie sich unter der Gürtellinie unsittlich berührten. Denn bisher ist die Forschung davon ausgegangen, dass Masturbation blind macht und im Extremfall auch einen krummen Rücken verursachen kann. «Diese Studien stammen aus dem Jahr 1745 vom österreichischen Arzt Johann Hölzel. Er kam anhand einer Untersuchung an vier blinden Knaben zum Schluss, dass nur ein ausgeprägtes …

Artikel lesen
Link zum Artikel