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Stiftet Gott den Sinn unseres Lebens? Zweifel sind angebracht.

Sektenblog

Der Sinn des Lebens liegt in uns – und eher nicht im Jenseits



Die zentrale Frage unseres Daseins ist die nach dem Sinn des Lebens. Obwohl sich alle grossen Denker mit dem Phänomen auseinandergesetzt und Bibliotheken zum Thema gefüllt haben, gibt es nach wie vor keine schlüssige Antwort.

So schmerzlich es ist: Der Sinn des Lebens bleibt uns verborgen. Diese bohrende Ungewissheit brachte den Menschen auf Gott. Da auch die Philosophie keine endgültige «irdische Lösung» bieten kann, suchen viele Menschen die Antwort in den übersinnlichen Sphären.

Für diese Disziplin ist bekanntlich die Religion zuständig. Somit übernehmen die Theologen und Geistlichen die Deutungshoheit, und die Frage nach dem Sinn des Lebens wird von der Wissens- auf die Glaubensebene verschoben.

Damit wird die Suche nach dem Sinn der Existenz eingeschränkt. Wer glaubt, dass der Sinn im Übersinnlichen liegt, verpasst die Chance, ihn dort zu suchen, wo er am ehesten angelegt ist: in uns und in der Existenz an sich.

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Denis Diderot suchte den Sinn des Lebens im Hier und Jetzt – und wurde dafür ins Gefängnis geworfen. Video: YouTube/honeysup1234

Da wir Menschen nach Höherem streben und uns die Religionen die Vision von einem ewigen Leben schmackhaft machen, werten wir die Idee ab, dass auch im profanen irdischen und begrenzten Leben Sinnhaftigkeit zu finden ist. Wir delegieren die Frage nach dem Sinn des Lebens an einen Gott oder Schöpfer, den wir nicht kennen und an den wir glauben müssen. Damit weichen wir der wohl spannendsten philosophischen Frage aus.

Braucht es überhaupt einen Lebenssinn?

Wer sich unvoreingenommen mit dem Phänomen auseinandersetzt, muss sich zuerst die Frage stellen: Braucht das Leben überhaupt einen Sinn? Ist unser Dasein nicht Sinn genug? Unsere Existenz ist nicht zwingend an Sinnhaftigkeit gebunden.

Das führt uns weiter zur Frage: Wenn es einen höheren Sinn gäbe, müsste dann nicht vieles im Leben vorbestimmt sein? Da unser Leben von Zufällen geprägt ist, kommen Zweifel an den religiösen Antworten auf. Schliesslich verdanken wir unsere Existenz einer Reihe von Zufällen.

Zum Beispiel: Wenn eine junge Frau nach dem Streit mit ihrem Mann nicht in eine Bar geflüchtet wäre und sich nicht von einem Alkoholiker abfüllen und sich schliesslich zu einem Seitensprung überreden lassen hätte, hätte sie nicht Reto geboren, sondern mit ihrem Mann Peter gezeugt. Oder: Es hat viel mit Zufall zu tun, welches der Tausenden von Spermien als erstes in das Ei eindringen kann.

Der Philosoph Denis Diderot sagte vor 300 Jahren sinngemäss: Es gibt keinen höheren Zweck. Das Überleben an sich ist der Sinn.

Der Glaube, das Leben beinhalte oder folge einem höheren Sinn, ist nicht plausibel. Es richtet sich nicht nach übersinnlichen Kriterien, es verfolgt keinen bestimmten Zweck. Wir interpretieren in unserer Sehnsucht nach einem Leben nach dem Tod viel in unsere Existenz, in unser Dasein hinein. Wir erwarten das Heil, die Erlösung.

Doch davon ist im irdischen Leben wenig zu spüren. Ist es nicht eher so, dass das Leben an sich der Sinn ist? Ich lebe, also bin ich. Punkt.

Das ist ja schon sehr viel. Vor allem wir Schweizer sind in der aktuellen Zeit wahre Glückskinder. Mit uns meint es das Leben sehr gut, denn wir sind in jeder Beziehung privilegiert.

Wenn wir schon einen Sinn brauchen: Dieser liegt primär in der Arterhaltung. Mehr braucht das Leben nicht. Leben weiterzugeben, kann sinnstiftend sein. Und zur Arterhaltung gehört, dass wir ein soziales Gewissen entwickeln, unser Bewusstsein schärfen, verantwortungsbewusste Individuen werden und versuchen, aus der Erde einen besseren Ort machen, indem wir das Leiden verringern.

Also ein ethisch-moralisches Empfinden entwickeln, das uns nicht von Gott oder seinem Bodenpersonal übergestülpt wird. Und dies aus der Einsicht heraus, den irdischen Lebenssinn zu kultivieren. So holen wir alles auf die Erde, was wir gern im Himmel ansiedeln, den es womöglich gar nicht gibt.

Nur weil wir die Idee schlecht ertragen, dass unser Leben nach dem Tod definitiv endet, suchen wir nach einem höheren Sinn und einem rettenden Gott. Dabei vergessen wir gern, dass das Leben an sich einen Wert hat. Wir können ihm einen Sinn geben, der in unserer Reichweite liegt. Wir können unser Leben sinnvoll gestalten.

Die Lebensfreude ist ein wichtiger Aspekt des Lebenssinns

Es gibt aber noch einen viel einfacheren Inhalt: Entwickeln wir Lebensfreude und konzentrieren wir auf das Dasein, dessen wir uns sicher sind: unsere Existenz im Hier und Jetzt. Schliesslich ist unser Leben ein Wunder, egal, ob wir an einen höheren oder tieferen Sinn glauben – oder eben nicht.

Wie sagte doch schon der französische Philosoph Denis Diderot vor 300 Jahren sinngemäss: Es gibt keinen höheren Zweck. Das Überleben an sich ist der Sinn.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 19.09.2017 18:56
    Highlight Highlight "Die zentrale Frage unseres Daseins ist die nach dem Sinn des Lebens."
    "Der Sinn des Lebens bleibt uns verborgen."

    Also besteht der Sinn des Lebens darin, den Sinn des Lebens zu entdecken.

    Aber dazu muss erst mal gefragt werden, und zwar in einer Weise, die unsere Existenz als ganzes in die Fragwürdigkeit bringt.

    Die Frage aber ist, ob wir bereit sind, uns auf diese Fragwürdigkeit einzulassen.

    Wohl kaum. Meistens weichen wir ihr aus und beruhigen uns mit irgend einem wieder und wieder gekäuten leer und formlos gewordenen Geschwätz.

    Die Frage stellen aber heisst, sich ihr aussetzen.


  • Share 18.09.2017 21:11
    Highlight Highlight Kultivieren. Was für ein Unwort im Kontext zum Menschen. Zum Tier. Zur Natur. Was für ein Widerspruch. Und Nichts, das Nichts ist, ist Nichts oder ein Frankfurterli. Heute morgen notierte ich mir den Gedanken, der mich bei der Lektüre ihres Blog geradezu ansprang: Respekt vor dem Wesen. Kultur, das ist immer nachher.
    • Pelegrino 29.09.2017 16:05
      Highlight Highlight Kultivieren ist sein Logo wieder zu entdecken.
    • Pasionaria 29.09.2017 23:48
      Highlight Highlight paeblos
      wieso dazu nicht Buddha's Lehren des vierfachen Kultivierens der Achtsamkeit, auch bekannt als die vier „Grundlagen“
      der Achtsamkeit als Basis aller Meditationspraktiken im Satipatthana Sutra....., studieren!
    • Share 30.09.2017 15:01
      Highlight Highlight Pas, hast du den Blog heute schon gelesen? Da gibt es ein Beispiel darüber, was der Kultus der Beachtung anrichten kann.

      pae, sag mal, wieso weisst du so viel?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Goldberg 18.09.2017 09:19
    Highlight Highlight Mag Watson ja, wegen der LOLs und teils auch guten Reportagen. Was der Hugo aber jeweils brünzlet ist jedes Mal zum Heulen. Wenn's um Religion geht, fragt doch zur Abwechslung mal eine*n Religionswissenschaftler*in oder sonst wen, der/die sich mit der Thematik auskennt und mit den dogmatischen Aussagen etwas zurückhält oder seine Meinung zumindest ein wenig schlauer darstellen kann.
    • Pasionaria 18.09.2017 16:07
      Highlight Highlight Diese langweilende Leier haben wir auch schon gelesen.
      Wenn Sie etwas gegen kritisches Hinterfragen von Religion und/oder deren Protagonisten haben, dann befinden Sie sich einfach auf der falschen Plattform.
      Vorallem sollten Sie sich vorgängig z.B. per Duden informieren, was 'dogmatisch' überhaupt bedeutet.

      Folgenden Ratschlag gebe ich Ihnen gerne in praktisch Ihren Worten zurück: es wäre angebracht, sich mit unzutreffenden Aussagen zurückzuhalten oder Ihre Meinung zumindest ein wenig schlauer darzustellen......! Danke.
    • Oxymora 18.09.2017 21:47
      Highlight Highlight Was die Gesellschaft positiv beeinflusst ist

      EINSICHT nicht Religion.

      Deshalb gibt’s Menschen, die finden, dass man nicht lügen, stehlen oder morden soll und dass Gleichberechtigung der Geschlechter, vorehelicher Sex, Homosexualität, Verhütung usw. nicht verwerflich sind.

      Ich finde es super wie HS auch für Menschen, die nicht aus dem religiösen Elfenbeinturm einer Uni (die Religion für eine Wissenschaft hält) Türen zur Einsicht öffnet.

      Anderseits dürfte er zur Abwechslung einen Gewaltforscher oder Psychiater fragen wenn’s um Religion geht. Wäre sicher genauso interessant, wie bisher.
    • Pasionaria 18.09.2017 22:11
      Highlight Highlight ...mora
      Welche Frage @ den Gewaltforscher resp. Psychiater würde Dich denn besonders interessieren?
      Ich stelle mich Dir gerne zur Verfügung, letztere hier geistig, moralisch und ethisch zu vertreten!
      Was möchtest Du denn gerne wissen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 18.09.2017 03:29
    Highlight Highlight Über Götter und Jenseitswelten muss man nicht reden, weil es sie nicht gibt. Oder hat wer konkrete Hinweise?

    Der Sinn des Lebens?
    Es ist viel vernünftiger, sich mit dem zu beschäftigen, das für uns real und relevant ist. Mit dem Leben, unseren Mitmenschen und den Herausforderungen, Freuden und Sorgen, die dieses Leben für uns bereithält. Damit hat man alle Hände voll zu tun. Das Leben will gelebt sein; achtsam, vernünftig, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich.
  • Pelegrino 18.09.2017 00:58
    Highlight Highlight Der Sinn des Lebens ist, wenn man dem Leben einen Sinn gibt.
    Nicht du veränderst die Welt, sondern die Welt verändert dich, wenn du deinem Leben keinen Sinn gibst.
    Schärfe deine Sinne, und dann wirst du denn Sinn des Lebens sehen, dich selbst in unserer Welt zu leben.
  • Michael Bamberger 17.09.2017 18:27
    Highlight Highlight Wölfli beim Lamm: "...Das hat ihn (Paulus) offenbar gewurmt - ein Weib als Vertraute Jesu, erste Zeugin der Auferstehung Christi."

    "Im Thomasevangelium (Vers 114) wird überliefert, dass Simon Petrus „Mariham“ (Maria Magdalena) aus der Mitte der Jünger fortschicken wollte, denn „Frauen sind des Lebens nicht würdig“. Jesus soll daraufhin geantwortet haben: „Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen“, denn „jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen“." (Wikipedia)

    Die Misogynie geht also (welch Schande!!) direkt auf Jesus zurück.
    • karl_e 19.09.2017 10:16
      Highlight Highlight Als Atheist muss ich immerhin feststellen, dass das Thomas-Evangelium nicht zum kanonisierten NT gehört.
  • bcZcity 17.09.2017 13:38
    Highlight Highlight Alles in der Natur unterliegt dem Kreislauf von Kommen und Gehen, alles! Der "Circle of Life" ist weniger bedutungsschwanger als wir es uns immer wünschen. Komm, zeuge Nachwuchs, gehe weiter.

    Nur ist diese Erklärung zu simpel, das Universum zu mysteriös, als dass unser Affenhirn dies akzeptieren kann.
  • Bonnehome 17.09.2017 12:51
    Highlight Highlight Glückselig ist: wer ein richtiges Urteil hat, glückselig ist, wer mit dem Bestehenden, wie es auch immer sei, zufrieden und mit seinen Verhältnissen befreundet ist, glückselig ist der, dessen ganze Lage seine Vernunft gutheisst.
    "Seneca"
  • Alienus 17.09.2017 11:48
    Highlight Highlight … für die Dauer seiner weltlichen Existenz erschuf sich der Mensch seinen Gott nach eigenem Ebenbilde …

    Aus "Göttliche Tragödie"
    • Pasionaria 17.09.2017 16:06
      Highlight Highlight Kann ich daraus schliessen, dass Du Dich eher der 'gottlosen Komödie' verschreibst, d.h. Du existierst im Diesseits nicht nur, sondern Du lebst darin bis zum Ende der Vorstellung?
    • Alienus 17.09.2017 17:31
      Highlight Highlight Ja.

      Manch ein Beitrag von manch einem Blogger treibt mich manchmal auf manch eine Palme.

      Da kann man nur noch von göttlicher Tragödie schreiben und sich im Gottvertrauen fallen lassen!.

      Würde für den Beitrag einen angepassten Titel vorschlagen: „Der Sinn des Wahnsinns liegt in uns …..“
    • Pasionaria 20.09.2017 23:08
      Highlight Highlight Stichwort Palme - was macht die Dottora mit dem Palmöl? Dem Wahnsinn nahe?

      ----

      Titel akzeptiert.....
      Schlusswort: Das, was die Menschen unglücklich macht, ist das Suchen nach dem Sinn. Pasionarias kommen aus der Welt der Sinnlosigkeit, was ihnen Glück verleiht....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 17.09.2017 10:39
    Highlight Highlight http://www.bbc.com/news/av/world-asia-pacific-41282442/photographer-jonas-bendiksen-documented-men-who-believe-they-are-second-coming-of-christ

    Leute, die absolut keinen Zweifel am Sinn ihres Lebens haben
  • Alienus 17.09.2017 07:48
    Highlight Highlight Sinn des Lebens = „Der Weg ist das Ziel“
    • Rabbi Jussuf 17.09.2017 12:08
      Highlight Highlight Scharia > der "Weg zur Tränke"
    • Alienus 17.09.2017 13:17
      Highlight Highlight Da wäre für die Scharia eher die Benennung „Pfad der Verdammnis zur vergifteten Quelle“ angebracht!

      Was mich etwas irritiert: Warum kommen die IS-Deppen angeblich nur ins Paradies und nicht zu Gott in den Himmel. Gilt für diese Irren immer noch die himmlische Hierarchie?
    • Rabbi Jussuf 17.09.2017 14:38
      Highlight Highlight Alienus
      Nur Mohammed durfte ausnahmsweise Allah kurz schauen. Sonst niemand.
      Nur Dschihadisten kommen direkt in Paradies, alle anderen müssen sich erst einer Prüfung unterziehen.
      Die D. kürzen den "Weg" leicht ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 17.09.2017 02:45
    Highlight Highlight Der Sinn des Lebens ist das Leben leben und die Existenzsicherung des Lebens. Das trifft auf alle Lebewesen zu. Der Mensch macht da keine Ausnahme, kann sich jedoch selbst einen Sinn ausmalen und sinnvolles für sich und die Welt tun.
  • Spooky 16.09.2017 23:44
    Highlight Highlight Das Problem ist der Unsinn des Todes, nicht der Sinn des Lebens.
    • Hoodoo 17.09.2017 08:15
      Highlight Highlight So unsinnig ist der Tod gar nicht. Für jedes Lebewesen natürlich unumkehrbar und endgültig. Einschneidend und möglicherweise katastophal, vielleicht auch erlösend, je nachdem wie schmerzhaft und Leid behaftet das Leben vor war. Für die Angrhörigen leider oft traumatisch, belastend und traurig.

      Der Tod ist aber Grundlage für neues Leben, und Leben weiter zu geben zumindest biologisch gesehen Sinn des Daseins.
      Unvorstellbar, wie unser Leben und das Universum ohne die Immanenz des Todes und des Zerfalls aussehen und funktionieren würde.
    • Oxymora 17.09.2017 10:33
      Highlight Highlight @Spooky

      Ihre Behauptung strotzt vor Obszönität.

      Würde alles Verstorbene noch leben, wäre die Erde ein lebendiger Fleischkloss, der um die Sonne kreist.

      Je nach Region wären die Lebewesen beinahe eingefroren, gebraten, erdrückt oder erstickt, aber nur soweit, dass sie deswegen nicht sterben müssten, weil das wäre nach Ihnen völlig unsinnig.

      Zum Glück hat jedes Lebewesen seine Zeit zum leben; und da nach ist Schluss.

      Mit dem Ende der Menschheit, wird selbst der letzte angebliche Diktator aus dem Himmelsreich tot sein.
      Wahrscheinlich vorher, ein riesen Glück für zukünftige Generationen.
    • Spooky 17.09.2017 18:35
      Highlight Highlight @Hoodoo
      Auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gibt es 12'345 verschiedene Antworten. Die sind alle weder falsch noch richtig.

      Die Frage nach dem Sinn des Todes ist sinnlos, weil der Tod nicht existiert. Warum gibt es den Tod nicht? Weil der Tod nicht sein kann. Wenn der Tod existieren würde, dann wäre er nicht der Tod, sondern höchstens eine andere Form des Lebens. Der Tod ist also ein kompletter Unsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 16.09.2017 22:13
    Highlight Highlight Mit dem «wir» im Artikel habe ich tw Mühe; ich brauche kein Leben nach dem Tod, und wollte das auch nicht. Das Leben selbst ist Herausforderung und Wunder genug.

    Der Weg ist das Ziel.
  • moep 16.09.2017 21:34
    Highlight Highlight Ganz ehrlich Herr Stamm, teilweise lehnen Sie sich mMn weit aus dem Fenster.
    Und dazu mal ein Beispiel. Sie schreiben:
    'Diese bohrende Ungewissheit brachte den Menschen auf Gott.'
    Weiss man das? Haben Sie dafür Belege? Oder behaupten Sie das nur?
    Allerdings gebe ich Ihnen in ein paar Punkten recht: Das Leben sollte man sinnvoll gestalten, man sollte im Hier und Jetzt leben und das Leben an sich ist ein Wunder :)
    • Oxymora 17.09.2017 10:51
      Highlight Highlight Genau
      vielleicht ist eine findige Elite auch nur auf Gott gekommen um den Untertanen Ihre Machansprüche einfacher einzutrichtern.
    • moep 17.09.2017 12:04
      Highlight Highlight Im 20. Jahrhundert gab es genug Beispiele, dass Religion dafür nicht nötig ist (Spanien, Deutschland, UdSSR, China, Nord Korea, etc).
    • Oxymora 17.09.2017 17:16
      Highlight Highlight Vielleicht. Aber Ihre Beispiele?

      E: befand sich in der klerikalfaschistischen Epoche.

      D: Mit einer Verknüpfung von hygienischer, rassischer, moralischer Unreinheit wurde den Juden, alle Ursachen des Verderbens angelastet und in einem krankhaften Erlösungswahn wurden sie dahin gemordet.

      UdSSR: Der Kommunismus wollte das Böse aus dieser Welt zu verbannen und ein Paradies auf Erden schaffen vom neuen Sowjetmensch bewohnt.

      NK: Juche ist dominante Religion. Sie sieht einen gerechten und fürsorglichen Herrschers vor. Ein rücksichtsloser Führer würde das 'Mandat des Himmels' sofort verlieren.
  • Alienus 16.09.2017 21:07
    Highlight Highlight 1-2

    Bei Teutates, dieser Lebenssinn!

    Schleift man dem Lebenssinn den Schmonzes des orientalisch-jüdisch-christlichen verfälschten Gussüberzugs aus Katzengold ab, taucht sinnfällig für Sinn ein ganz anderer Sinninhalt auf.

    Dieser eigentlich ursprüngliche indoeurop.-indogerm. Begriff „sinn“ meint eigentlich (?) den Weg, Bahn, Linie, Reiseweg und den Bereich zwischen Start - Ziel, Alpha - Omega, Sein –Nichtsein und Geburt - Tod des menschlichen Lebens.

    Die Wurzel ist vom altgerm., altsächs. „sîð“, goti. „sinþs“ sowie altnord. „sinn / sinni“ für reisen, dorthin
    gehen, auf dem Weg sein.
    • Pasionaria 17.09.2017 00:53
      Highlight Highlight Das entspricht ziemlich genau, was Mark Twain so treffend aussagt:
      "Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen. Liebe, als hätte dich nie jemand verletzt. Tanze, als würde niemand zusehen. Singe, als würde niemand zuhören. Lebe, als wäre der Himmel auf Erden."
  • Alienus 16.09.2017 21:02
    Highlight Highlight 2-2

    Es wohl eine Ortsbewegung gemeint. Reste sind heuer im „senden“ erkennbar.

    Die Religionsheinis haben wieder (!) ihre Interpretationen drüber gestülpt und neu, aber verändert besetzt. Aus dem diesseits bezogenen Begriff machten die Religios einen jenseitsbezogenen Begriff mit der vereinfachten Diktion: Leid im Diesseits eröffnet die Tore zur jenseitigen Glückseligkeit und Gotteslohn.

    Schaut man sich z. B. die selbstvernichtenden Taten der IS-Deppen an, so hat es in ihrem Sinn scheinbar einen religi. Sinn, sich auf den sinnlosen Weg zum sinnentleerten Nichts als Ziel aufzumachen.
    • Spooky 17.09.2017 19:20
      Highlight Highlight @Alienus
      Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch. Du kannst nicht damit kommen, was ein Wort bei den Indogermanen bedeutet hat. Damals hat das gleiche Wort oder der ursprüngliche Wortstamm eben etwas Anderes bedeutet als heute.
    • Alienus 17.09.2017 21:42
      Highlight Highlight @Spooky auf Geisterstunde.

      Jedes Wort hat seinen heurigen Gebrauch und Sinn, aber auch noch viel mehr.

      Was die Indo- und Altgermanen gequatscht haben beeinflusst uns noch jetzt. Aber der ursprüngliche Sinn ist interessant, um die Sinninhalte und Veränderungen sinnfällig begreifen, ausdeuten und erfassen zu können. Denn da läuft recht viel an heutigem Gequatsche fehl.

      Nun, wenn Sie Herr Spooky es meinen, so sei es halt so wie es ist.

      Machmers einfach: Es ist halt Spooky to go.

      Der eine Blitz ist von mir.

      Mit liebsten Grüßen von Thor.

    • Spooky 17.09.2017 23:33
      Highlight Highlight @Alienus
      "Nun, wenn Sie Herr Spooky es meinen, so sei es halt so wie es ist."

      Falsch!

      In einem meiner früheren Leben war ich Sokrates, und damals habe ich gesagt: "Ich weiss, dass ich nichts weiss."
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChlyklassSFI 16.09.2017 20:59
    Highlight Highlight Das Wichtigste: Es kann keinen allgemeinen Sinn geben. Jeder Mensch findet seinen eigenen Sinn oder auch nicht. Wir sehen alle die Welt unterschiedlich, also können wir doch auch nur unserer eigenen Welt einen Sinn geben?
  • Hoodoo 16.09.2017 18:54
    Highlight Highlight Werter Hugo Stamm
    Vielen Dank für diesen wunderbaren und positiven Beitrag!

    Mein Sinn ist mein Leben zu leben, so gut ich es eben kann. Und dabei Talente und Fähigkeiten zur Entfaltung und Entwicklung zu bringen, die in mir angelegt sind. Und dabei das Wunder des Lebens und die Schönheit des Universums zu geniessen. Gelingt mir das, fühle ich mich glücklich und bin hoffentlich auch ein Gewinn für meine Mitmenschen.
    Sinn stiftend ist ebenfalls, für meine Mitmensch da zu sein als eine Bereicherung für ihr Leben.

    Das sage ich als Atheist mit einem Hang zu pantheistischer Mystik.
    • rodolofo 16.09.2017 21:01
      Highlight Highlight Aber dazu musst Du sehr viel ÜBEN!
      Und Üben ist erfahrungsgemäss mühsam...
      Bereits Können ist doch viel geiler!
      Sieh mal, wie Trump das macht!
      Er kann ausser doofe Grimassen schneiden und die rechte Hand mit dem zugespitzten Daumen und Zeigefinger dran regelmässig auf und ab bewegen rein gar nichts!
      Und trotzdem ist er Präsident der grössten Supermacht der Welt geworden!
      DAS ist doch der Sinn des Lebens:
      Das Nichts aufblasen zu einem riesigen Ballon und ihn dann zur Gaudi Aller platzen zu lassen.
    • Hoodoo 17.09.2017 08:32
      Highlight Highlight Tja, @Rodolfo... wenn das dein Sinn ist, musst du wohl damit leben. Wäre mir persönlich etwas zu tief gestapelt.

      Sicher arrogant: Herr Trump zeigt mir, dass man sogar als US-Präsident ziemlich sinnfrei unterwegs sein kann... oder warum Kohle scheffeln und eine Machtposition besetzen mir für mich nicht sinnstiftend wäre.
    • rodolofo 17.09.2017 09:30
      Highlight Highlight @ Hoodoo
      Für mich doch auch nicht!
      Darum übe ich ja auch ein wenig, so dass es gerade reicht für eine gute Lebens-Qualität.
      Wichtig ist ja vor allem, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt!
      Meine Frau behauptet zwar, das Preis/Leistungs-Verhältnis sei bei mir schlecht.
      Ich hoffe, sie macht Witze.
  • aglio e olio 16.09.2017 16:24
    Highlight Highlight Leben ist Selbstzweck. Wer Sinn möchte, kann sich einen suchen.
  • pamayer 16.09.2017 14:09
    Highlight Highlight Genau.
    Denn, wenn jenseits, nicht mehr da.
    So einfach.
  • ChiliForever 16.09.2017 11:57
    Highlight Highlight Augenscheinlich hat Herr Stamm nie die Bibel gelesen. Jesus hat ja doch etwas mehr über das Diesseits als das Jenseits gesagt, das läßt sich verkürzt wiedergeben mit "seid nett zueinander". Ein Aspekt, den ja in unsere Ich-Gesellschaft viele verdrängt haben.
    Ansonsten ist die Religion für Viele auch etwas sinnstiftendes. Denn ein Leben ohne Sinn - also als rein biologische Existenz - können wohl nur die wenigsten Menschen verarbeiten. Oder der moderne Egomane, der kommt auch ohne Sinn zurecht, der hat ja sich selbst.
    • _kokolorix 16.09.2017 16:28
      Highlight Highlight Muss noch ich mich wirklich durch die Bibel quälen um die grob geschätzt 50 Sätze zu lesen welche mir mein gesunder Verstand gratis und Franko schon längst vorgelesen hat? Was ist mit den vielen hundert Sätzen welche zu Gewalt, Unterdrückung und Bestrafung von Andersdenkenden aufrufen? Soll ich die einfach nicht lesen? Oder wieder vergessen?
      Was das permanente Lesen von sinnfreien Texten auslöst können wir ja in der islamischen Welt ausserordentlich gut beobachten. Dieser Zustand von galoppierender Intoleranz und Dummheit ist für mich alles Andere als erstrebenswert
    • TheMan 16.09.2017 17:49
      Highlight Highlight kleiner_Schurke, der Atheist bzw der Nichtgläubige ist bezüglich dem was du Aufzählst Brutaler als der Christ/Jude. Den der Atheist Missbraucht den Namen Jesus für Krieg usw. Das merken die meisten Atheisten gar nicht und denken, wie Friedlich ist das Atheistenlebeh doch.
    • Steely Dan 17.09.2017 01:02
      Highlight Highlight @TheMan: als gläubiger Mensch solltest Du weniger Fake News aka Lügen produzieren und das Gute im Menschen anzunehmen, stünde Dir besser zu Gesicht. Mir gelingt das sogar ohne die Angst vor einem strafenden Gott, denn ich weiss, dass diese Erde für alle genug zu bieten hätte, wenn wir es uns auch gegenseitig gönnen würden.
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  • lilie 16.09.2017 11:37
    Highlight Highlight Ach, Herr Stamm wieder mit seiner eingeschränkten Sicht. 🙈

    Es ist keineswegs allen Religionen gemein, dass sie ihren Anhängern Hoffnung auf "das ewige Leben" machen. Im Hinduismus und Buddhismus ist sogar die ständige Wiedergeburt (auch eine Art "ewiges Leben") die eigentliche Verdammnis, aus der es auszubrechen gilt.

    Genauso wenig projiziieren alle Religionen Macht auf einen Gott. Im Buddhismus z.B. ist jeder für sich selber verantwortlich, Götter sind höchstens zur Unterstützung da.

    Wenn man Aussagen darüber machen will, was Religionen tun, sollte man auch eine Ahnung davon haben. 🙄
    • dorfne 16.09.2017 12:22
      Highlight Highlight Ich frag mich, was es hier zu blitzen gibt. Sind wir in der Filterblase?
    • Thadic 16.09.2017 12:46
      Highlight Highlight Buddhistische Mönche lernen die eigenen Bedürfnisse nicht mehr zu spüren. Das empfinde ich als extrem gewalttätig, denn meiner Meinung nach geht es im Leben darum sich selber kennenlernen und dazu gehört sicher auch seine "wahren" Bedürfnisse zuzulassen. Nun ist mir aber bewusst, dass es trotzdem Menschen gibt, die auch von dieser Religion einen Lebenshilfe erfahren. Ich bin Agnostiker, bin aber sehr überzeugt dass man niemandem seine Religion wegreden darf oder kann. Man kann höchstens sich dafür einsetzen, dass die Praktizierung der Religion anderen nicht schadet.
    • TheMan 16.09.2017 14:01
      Highlight Highlight kleiner_Schurke und der Preis für den, dem Stamm-alles-glauben-und hinterher-zu-laufen geht an kleiner-Schurke
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ylene 16.09.2017 11:21
    Highlight Highlight What's the meaning of life? 42... 42 ist * in ASCII Code, Douglas Adams kannte sich mit IT aus und wusste das dementsprechend. Also, der Sinn laut ihm ist, was auch immer du willst - er ist auch nicht für jeden das selbe und er muss das auch gar nicht sein. Fröhliches Sinnsuchen allerseits - aber haltet euch auf der Suche bitte an Kant! Merci
    • Ylene 16.09.2017 12:26
      Highlight Highlight Quelle? ;-) Aber ja, gut möglich. Passt auch wieder, dass die ganze Suche zu einem zufälligen Resultat führt.
    • Ylene 16.09.2017 14:52
      Highlight Highlight Merci! ☺️
    • _kokolorix 16.09.2017 16:34
      Highlight Highlight Der * passt als Jokerzeichen auf so ziemlich alles, von Nichts bis zur ganzen Bibel...
      Von daher schon ziemlich passend, ob zufällig oder nicht
  • dorfne 16.09.2017 11:11
    Highlight Highlight Was Herr Stamm offenbar aus dem Ersten (Alten) Testament gelernt hat, ist dass die Frau nicht zählt. Sie tritt höchstens als Ehebrecherin auf und als Gebährerin von Söhnen.
    • Michael Bamberger 16.09.2017 11:43
      Highlight Highlight Wölfli: "...aus dem Ersten (Alten) Testament gelernt hat, ist dass die Frau nicht zählt."

      im Neuen Testament ist die Frau genauso wenig wert:

      "Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann." (1. Kor. 11,7-9)
    • dorfne 16.09.2017 12:18
      Highlight Highlight @Bamberger. Das macht es nicht besser! Ausserdem kennen wir den "Apostel" Paulus ja. Er ist Jesus nie wirklich begegnet, nur in seinen Visionen. Im Gegensatz zu Maria Magdalene der "Apostelin der Apostel". Das hat ihn offenbar gewurmt - ein Weib als Vertraute Jesu, erste Zeugin der Auferstehung
      Christi. Da muss Gegensteuer her. Auch die Kirchenväter waren richtige Frauenverächter und Hasser.
    • Regas 16.09.2017 12:36
      Highlight Highlight @Michael Bamberger: Sind Gleichwertig:
      Gal 3,28 Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Jesus Christus seid ihr alle eins.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 16.09.2017 10:41
    Highlight Highlight Lange hat die Kirche Glaubensinhalte missbraucht um dem Volk mit Verdammnis und Strafen eines zornigen Gottes Angst zu machen. Angst macht gefügig und so konnte die Kirche ihre Macht ausbauen. Heute sind wir frei. Drum: Abraham liess allen Reichtum hinter sich und suchte Gott. Der liess ihn zappeln, und als er sich endlich durch Boten bemerkbar machte, war die Botschaft simpel: Abraham, Du wirst der Stammvater eines grossen Volkes sein. Abraham war enttäuscht. Ist das Alles? Die Botschaft hinter der Botschaft: Wer Gott dient, dient dem Leben. Auch gut: nur dem Leben.
    • Regas 16.09.2017 12:18
      Highlight Highlight @Wölfli "Wer Gott dient, dient dem Leben. Auch gut: nur dem Leben" Mann kann Gott getrost weglassen und trotzdem dem Leben Dienen.
    • dorfne 16.09.2017 12:48
      Highlight Highlight @Regas. Sag ich ja.
  • rodolofo 16.09.2017 10:32
    Highlight Highlight Für mich selber habe ich den Sinn darin gefunden, meinen Gedanken und Gefühlen zu folgen und zu vertrauen.
    Aber das ist stark vereinfacht gesagt.
    Sehr viele, dieser Gedanken und Gefühle kommen ja gar nicht von mir, sondern sind in mich "eingewandert".
    Sie haben sich in meinem Kopf eingenistet, wie Zugvögel, die von weit her kommen, wenn die Jahreszeit günstig ist, und sich auch wieder auf die weite Reise in wärmere Gefilde aufmachen, wenn der kalte Winter vor der Tür steht.
    Wir können das alles staunend und forschend beobachten. Wirklich begreifen werden wir dieses "Grosse Wunder" (Gott) nie.
  • Sensenmaa 16.09.2017 10:19
    Highlight Highlight Endlich mal ein philosophisches Thema. 🖒
  • Sensenmaa 16.09.2017 10:15
    Highlight Highlight Den Sinn des Lebens kann sich nur jeder selbst geben. So wie Glück welches aus Zufriedenheit ensteht. Wer Zuefrieden ist ist auch Glücklich. Namaste ☸
  • Michael Bamberger 16.09.2017 09:47
    Highlight Highlight Himmlische Aussichten:

    Wer verspürt grössere Lust, gemeinsam mit einem jenseitigen Diktator (und nebenbei Schöpfer der Hölle) eine Ewigkeit lang in seinem Himmel zu verbringen?

    Abgesehen davon, wie stellt sich der oder die Himmelssehnsüchtige eine Ewigkeit in einem wie auch immer gearteten Himmel vor?

    Was unternimmt man im Himmel während dieser nimmer endenden Ewigkeit, ohne dass einen die Langeweile irgendwann in die himmlische Klapsmühle spediert, um nur diese himmlische Widersinnigkeit unter unzähligen hervorzuheben?
    • Hallo22 16.09.2017 11:41
      Highlight Highlight Nur so nebenbei die Hölle wurde laut Bibel nicht von Gott geschaffen sondern von dem gefallenen Engel Luzifer (Satan).
    • Rabbi Jussuf 16.09.2017 12:18
      Highlight Highlight Hallo, wo steht denn das?
      Quelle bitte.
    • dorfne 16.09.2017 12:26
      Highlight Highlight Die Hölle ist übrigens eine Vorstellung aus vorchristlicher, "heidnischer" Zeit und wurde vom Christentum und später vom Islam übernommen, weil sich damit gut einschüchtern lässt.
  • Stichelei 16.09.2017 09:42
    Highlight Highlight Mit den Dingen, die wir nicht verstehen können, versuchen wir Menschen umzugehen, indem wir ihnen einen (vielfach verborgenen) Sinn zuweisen. Und was wir eigentlich am wenigsten verstehen, ist unsere eigene Existenz. Wir sind die einzigen Lebewesen, die einer bewussten Selbstreflexion fähig sind (die Erlangung dieser Fähigkeit war das Ereignis, das die Bibel als Sündenfall darstellt; der Apfel wuchs ja am Baum der Erkenntnis). Deshalb versuchen wir auch, speziell dieser unserer Existenz einen Sinn zu geben und können es nicht ertragen, dass wir einfach sind, ohne Sinn und Zweck.
  • dracului 16.09.2017 09:16
    Highlight Highlight Das Leben wäre für alle lebenswerter, wenn wir im Diesseits und mehr im Augenblick leben würden. Der Glaube an das Jenseits hat Tradition und gerade die Katholische Kirche war Handlanger und Mitregent von Königen und Kaisern. Dank dem Glauben an das Jenseits kombiniert mit viel Angst werden die Völker bis heute ausgebeutet. Gebete sind dabei wie Beruhigungstabletten, die uns gleichgültig gegenüber Ungerechtigkeiten machen. Für mich ist auch das Folterinstrument, das Kreuz, eine allgegenwärtige Ermahnung der Kirche: Wehe ihr nehmt euer Leben selber in die Hand, dann ergeht es euch wie Jesus!
    • dorfne 16.09.2017 10:52
      Highlight Highlight Sie beschreiben, wie die Glaubensinhalte missbraucht wurden, um die Menschen zu unterdrücken. Die christlichen Kirchen haben keine Macht mehr und der Blick ist frei auf die Glaubensinhalte. Oder man muss gar nichts Religiöses glauben. Was kommt aber mit dem politischen Islam auf uns zu? Was macht der
      IS im Namen der Weltreligion Islam? Welchen Machtanspruch versucht der politische Islam mit brutaler Gewalt durchzusetzen? Warum schreiben wir hier eigentlich über das Christentum, während unsere Freiheit von aus einer andern Ecke heraus bedroht wird?
    • mein Lieber 16.09.2017 12:53
      Highlight Highlight Jesus hats nie gegeben, so what?
    • rodolofo 16.09.2017 15:50
      Highlight Highlight @ BigPun
      Der heutige, rigide und Lust-feindliche, Anti-Westliche Islamismus ist paradoxerweise eine Folge der Westlichen Einmischungen vor und nach dem "Kalten Krieg".
      Damals gab es in den Arabischen Ländern eine starke sozialistische, kommunistische und laizistische, Pan-Arabische Bewegung!
      Diese wurde aber sehr undifferenziert bekämpft, indem z.B. die Muslimbrüder, oder Saddam Hussein unterstützt wurden.
      Die UdSSR ihrerseits hat die Arabischen Revolutionäre im Stich gelassen, weil sie selbst längst Stalinistisch-Faschistisch geworden war.
      Auch Al Kaida wurde ja mit US-Unterstützung gross...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bschuele 16.09.2017 09:09
    Highlight Highlight Der Sinn des Lebens ist leben!
  • MarZ 16.09.2017 09:09
    Highlight Highlight Wieso soll eine zufällige Verkettung von Aminosäuren irgend einen Sinn verfolgen?
    • dorfne 16.09.2017 10:54
      Highlight Highlight Dann frag ich aber, woher dieser ausgeprägte Ueberlebenswillen in jedem Lebewesen kommt.
      Die Frage nach dem Sinn ist vielleicht falsch. Vielleicht ist das Leben einfach einzigartig, einmalig und deshalb kostbar. Da brauchts ev. gar keine Fragen mehr.
    • MarZ 16.09.2017 11:37
      Highlight Highlight Das lässt sich evolutionstechnisch sehr einfach erklären: die ohne Überlebenswillen sterben einfach aus.
    • _kokolorix 16.09.2017 12:17
      Highlight Highlight Deshalb sind auch die Verkettungen der Aminosäuren alles andere als zufällig. Es sind die, welche sich besser halten, sich besser reproduzieren, welche häufuger vorkommen. Der Zufall bestimmt nur was neues entsteht, nicht was sich bewährt und wss nicht
  • TheMan 16.09.2017 09:08
    Highlight Highlight Der Sinn des Lebens: 42
    • Kampfhamster 16.09.2017 10:04
      Highlight Highlight Und wie lautet die Frage? ;)
    • mein Lieber 16.09.2017 10:08
      Highlight Highlight Daumen nach oben ;-)
  • Franz0506 16.09.2017 09:07
    Highlight Highlight Wer nicht glaubt, dass die Seele unsterblich ist, braucht sich mit seinem einfachen Gemüt und Denken keine weiteren Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen. Das hat sich dann ja nach demTode sowieso erledigt. Denn, dass alles nur Zufall sein soll, das glauben ja nur die Einfältigen, weil sie zu viele Fakten verdrängen.

    Jesus sagte ja,:"Ich gehe hin um euch eine Stätte zu bereiten" und auch "Mein Reich ist nicht von dieser Welt".

    So ist es deutlich sinnvoller im Leben so zu wirken, dass alle anderen auch ein gutes Leben haben können, denn jeder wird einmal ernten, was er gesät hat
    • dorfne 16.09.2017 10:57
      Highlight Highlight Die Blitzer reagieren offenbar mit einem allergischen Schock, wenn sie das Wort Jesus nur schon lesen. Stimme Ihnen zu. Bevor wir uns aber fragen, was denn nach dem Tod sein wird, sollten wir uns bemühen gute Menschen zu sein. Dann kommts dann auch nach dem Tod richtig.
    • karl_e 16.09.2017 11:08
      Highlight Highlight Einfältig ist wohl derjenige, der an die "Unsterbliche Seele" glaubt. Beweisbar ist diese Seele nicht, es sei denn man verstehe darunter die elektrischen Abläufe in den Nervenzellen des Gehirns. Wenn der Strom abgestellt wird, so ist also definitiv Schluss mit der Seele.
      Schade. Es wäre wirklich tröstlich, wenn jeder erntet, was er gesät hat.
    • Regas 16.09.2017 11:49
      Highlight Highlight Lieber Franz ich möchte nicht aus lauter Angst in die Hölle zu kommen Gutes tun, sondern aus Freude dem anderen zu helfen, in der Hoffnung dadurch auch Gutes zu ernten. Dazu brauche ich keine unsterbliche Seele. Übrigens es gibt Religionen die unter "Gutes Tun" auch das blutige Bekämpfen von anders Gläubigen propagieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 16.09.2017 08:57
    Highlight Highlight Einer der grössten Widersprüche liegt ja darin, dass Gott allwissend ist, wir aber trotzdem einen freien Willen haben sollen.
    Funktioniert halt einfach mal überhaupt nicht.
    Wenn man sich überlegt, dass Gott bei jedem Menschen (bereits vom Mutterleib an) weiss, ob dieser in den Himmel (Paradies) oder Hölle (ewige Verdammnis) kommt ist dass doch total absurd, unfair, ein Irrsinn!
    Spätestens als ich dies erkannt hatte, war für mich klar, dass ich aus meiner damaligen Freikirche austrete.
    • Lord_Mort 16.09.2017 10:01
      Highlight Highlight Gratulation zu diesem Schritt! Ist sicher nicht so einfach aus einer Freikirche auszutreten, wie aus der reformierten Kirche. 😃
    • TheMan 16.09.2017 10:26
      Highlight Highlight Warum ein Widerspuch? Er weiss ja wo alles Endet. Er weiss was du alles tust, misch sich aber nicht ein. Du kannst die Sau rauslassen und er wusste bevor du Geboren wurdest, das du es Tust. Das ist kein Widerspruch. Widerspruch wäre es den, wen er in dein Leben pfuscht und du nichts dagege tun kannst.
    • rodolofo 16.09.2017 10:36
      Highlight Highlight Hat das "Phänomen Trump" einen Sinn?
      Das kann doch gar nicht sein!
      Aber Englischer Comedy-Nonsense hat auch keinen Sinn, ist aber dafür umso lustiger.
      It's the Unvernunft, stupid!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 16.09.2017 08:37
    Highlight Highlight Wer den Sinn des Lebens allein in sich selber zu finden glaubt, ist wie ein Schiff, das den Leuchtturm, an dem es sich orientiert, selber mit sich schleppt. Das Leben wird unter diesen Voraussetzungen etwa aussehen wie der wilde Flug einer aufgeregten, bekifften Fliege...purer Stress! Die Psychologin Barbara Erickson hat nachgewiesen, dass ein solcher egozentrischer, hedonistischer Lebensstil, wie ihn Hugo Stamm propagiert, die Lebenserwartungen signifikant reduziert. Barbara Erickson ist nicht irgendwer, sondern eine der führenden WissenschafterInnen auf dem Gebiet der Positive Psychology.
    • bschuele 16.09.2017 09:10
      Highlight Highlight Wieso soll es Stress sein ein glückliches Leben zu führen?
    • Hugo Stamm 16.09.2017 09:17
      Highlight Highlight Bitte erklären Sie mir, wo ich einen egozentrischen und hedonistischen Lebensstil propagiere. Ich schreibe vom Reduzieren des Leides auf der Welt - was ja eigentlich Gott mit einem Fingerschnippen bewerkstelligen könnte - von einem sozialen Gewissen und Verantwortungsbewusstsein. Sie konstruieren haltlose Anschuldigungen. Ist das christliche Ethik und Moral?
    • Migguel 16.09.2017 09:21
      Highlight Highlight Hä? Wieso sollte das leben deshalb aussehen wie eine bekiffte fliege? Finde ein anderes bild besser: Wer den sinn des lebens in sich zu finden glaubt, steuert sein schiff als selbstbewusste/n und kompetente/n capitain/in und wird nicht fremd gesteuert. Man merkt, dass man oft selber für die route verantwortlich ist und übernimmt verantwortung für sein leben. Wenns mal nicht läuft, wie man gerne hätte, probiert man eine lösung zu finden und sucht nicht nach einem leuchtturm, den es wahrscheindlich nicht gibt und der "alles so vorbestimmt hat". Den die wege gottes sind ja soooo unergründlich...
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  • TruthMatters 16.09.2017 08:31
    Highlight Highlight Danke Huge für deine Meinung, zum glück bist du allwissend.
    • Gummibär 16.09.2017 10:34
      Highlight Highlight Eine Meinung haben und zu behaupten man sei allwissend sind zwei grundverschiedene Dinge.
  • mein Lieber 16.09.2017 08:17
    Highlight Highlight "Der Sinn des Lebens" ist eine Aussage die im Grundsatz schon falsch ist. Richtig ist "Der Sinn meines Lebens"

Wir brauchen keinen Gott, um zu wissen, was Gut und Böse ist

Das moralische und ethische Empfinden ist genetisch bedingt und tief in uns verankert.

Religionsgemeinschaften können noch so unterschiedliche Heilslehren verkünden, eine universelle Gemeinsamkeit verbindet alle: Sie sind überzeugt, die Hüter von Moral und Ethik zu sein. Aus diesem Selbstverständnis heraus leiten sie ihre Relevanz und Daseinsberechtigung ab, die sie kräftig propagieren und als Rechtfertigung für ihre Missionsbestrebungen anführen.

Doch stimmt der Anspruch, dass die Welt ohne den Ethikkompass der Religionen ein barbarischer Ort wäre? Dass bei uns ohne den Glauben …

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