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Gottvater, wie ihn Michelangelo sah (Sixtinische Kapelle im Vatikan). 

Sektenblog

Gott hat seinen Sohn aus Liebe ans Kreuz schlagen lassen – macht das Sinn?

Die Geschichte von Jesus ist der Stoff, aus dem Märchen sind.



Die Weltreligionen werden vom Zeitgeist überrollt und stecken in der Krise. Während sich die Welt rasend schnell entwickelt – technisch, geistig, politisch und sozial – bleiben die massgebenden Heilslehren in ihrem engen Korsett stecken.

Das müssen sie, weil sie angeblich die letzte Wahrheit verkünden, die sich nicht modifizieren lässt. Wahrheit bleibt Wahrheit. Halbe Wahrheiten gibt es nicht. Und so surft der Zeitgeist unbeirrt an den traditionellen Glaubensgemeinschaften vorbei, was oft zu fundamentalistischen Reaktionen führt, wie wir aktuell beim Islam und im Vatikan beobachten können.

Als Kritik an den Kirchen lebensgefährlich war

Dank ihrer Machtposition konnten sich die grossen Kirchen jahrhundertelang gut behaupten. Nur wenige Menschen wagten es, sie und ihre Heilslehre öffentlich in Frage zu stellen. Wer es trotzdem tat, wurde stigmatisiert oder gar auf den Scheiterhaufen geworfen.

Vienna Fresco Jesus Under Corss God Father 19 Cent Altlerchenfelder Church. Copyright: Shutterstock

Jesus unter dem Kreuz, über ihm Gottvater: Fresko in der Altlerchenfelder Pfarrkirche, Wien.

Doch seit etwa 50 Jahren bröckelt die Deutungshoheit der massgebenden Glaubensgemeinschaften. Der Widerstand gegen das selbstherrliche Gebaren vieler Institutionen wuchs. Heute kämpfen die christlichen Kirchen in Europa gar um ihre Existenz. Ein Umstand, den sich vor 30 Jahren kaum jemand hätte vorstellen können.

Es gibt viele Gründe für diese Existenzkrise. Im Vordergrund stehen die geistige Emanzipation der Menschen und die neuen Erkenntnisse auf allen Ebenen. Viele Phänomene, die früher nicht erklärbar waren, interpretierten die Religionen mit übersinnlichen oder metaphysischen Argumenten.

Heute jedoch wirken diese Erklärungen der Kirchen nicht mehr plausibel. Oder sie lassen sich mit wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegen. Deshalb haben alle Religionen ein Glaubwürdigkeitsproblem.

Ein weiterer Grund ist das neue Selbstwertgefühl von uns Menschen. Wissenschaft und Technik lassen uns viele Probleme lösen, die früher für die Menschen tödlich waren. Ihre Ohnmacht zwang sie, auf ein Wunder oder die Hilfe Gottes zu hoffen.

Heute sind wir ziemlich unabhängig von Gott oder den Göttern. Wir wissen, dass wir sterblich bleiben. Um das Leben zu verlängern und den Tod hinauszuzögern, verlassen wir uns nicht mehr auf Gott, sondern auf die Götter in Weiss.

Wir Menschen neigen zur Selbstüberschätzung und  hieven uns an die Stelle Gottes.

Die Unabhängigkeit von göttlichen Instanzen führt aber oft zum Personenkult und zur Selbstüberhöhung. Wir Menschen neigen heute gern dazu, uns an die Stelle Gottes zu hieven.

Ein weiterer Aspekt für die Krise der meisten Glaubensgemeinschaften liegt im Kern ihrer Heilslehren. Was diese uns vermitteln, ist in der heutigen Zeit weder glaubwürdig noch nachvollziehbar.

Jämmerlicher Tod als Heldentat

Nehmen wir Jesus als Beispiel und hinterfragen seine biblische Biographie. Nüchtern betrachtet sieht dann seine Geschichte so aus:

Der Wanderprediger wurde von seinen Jüngern als Sohn Gottes verehrt. Als er ans Kreuz geschlagen wurde, kamen sie in Erklärungsnot. Es kann doch nicht sein, dass der Sohn Gottes von den verhassten Römern zum Tod verurteilt wird.

Also suchten sie nach einer religiösen Erklärung. Diese lautete: Aus Liebe zu uns Menschen opferte Gott seinen Sohn. So wurde der jämmerliche Tod von Jesus zur Heldentat uminterpretiert.

Diese Vorstellung wirft Fragen auf: Wieso soll Gott seinen Sohn opfern? Lässt ein Vater sein Kind derart quälen? Gibt es keinen humaneren Weg, die Liebe zu demonstrieren?

Und: Weshalb soll Gott uns Menschen seine Liebe beweisen? Wenn er dies auf sinnvolle Weise tun wollte, könnte er Gerechtigkeit auf die Erde bringen. Oder dafür sorgen, dass das Leiden besser verteilt wird. Und beispielsweise nicht Kleinkinder an Krebs sterben.

Wie kann ein göttliches Wesen sterben?

Doch zurück zu Jesus. Da dieser als göttliches Wesen nicht sang- und klanglos sterben konnte, liessen ihn seine Jünger und Autoren der Bibel wieder von den Toten auferstehen.

Doch damit schufen sie ein neues Problem: Was macht man mit einem auferstandenen Sohn Gottes, der hingerichtet wurde, weil er sich als göttliches Wesen ausgegeben hatte? Er und seine Jünger wären wohl weiterhin in Teufels Küche gekommen. Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er angeblich hergekommen war: in den Himmel.

Ich weiss nicht, ob meine Interpretation zutrifft. Ich weiss aber, dass sie mindestens so plausibel ist wie die Versionen, die uns die vier Evangelien auftischen.

Märchen erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt

Sicher ist aber, dass die Geschichte von Jesus der Stoff ist, aus dem Märchen sind. Märchen, die Kinder so sehr lieben, weil sie ein Türchen ins Paradies öffnen. Sie erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt, in der Schmerzen und Leid zum Alltag gehören.

Der Glaube an Wunder ist ein Ventil, um die Unwegsamkeiten des Lebens besser zu verkraften. Vielleicht müsste man die Geschichte von Jesus unter diesem Aspekt betrachten.

Die Flucht in den Glauben der Wunder gibt uns Menschen neue Hoffnung. Ähnlich war es bei den Urchristen, die von den Römern verfolgt und gequält worden waren und darauf warteten, dass Jesus oder Gott sie mit einem Wunder erlösen würde. Schliesslich glaubten sie, mit dem Wirken von Jesus habe die Endzeit begonnen, in der sie vom Jammertal befreit und ins Paradies geführt würden. Ein kapitaler Irrtum, wie wir 2000 Jahre später wissen.

Übrigens: Ein solcher Wunderglaube kennt auch der Islam, der Märtyrern 72 Jungfrauen im Paradies verspricht.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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  • Chesterton 14.04.2017 20:35
    Highlight Highlight 1. Korinther 1,20 Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortstreiter dieses Zeitalters? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn weil in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, hat es Gott wohlgefallen, durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu retten.
  • Gummibär 04.04.2017 11:58
    Highlight Highlight "Wir Menschen neigen zur Selbstüberschätzung und hieven uns an die Stelle Gottes."
    Ganz im Gegenteil. Nachdem Gott nach längerem Sitzen im Dunkeln das Licht einschaltete, haben bis vor kurzem die überheblichen Alleswisser und selbsternannten Abbilder Gottes unter seiner geglaubten Einwirkung und Eigenverantwortung den Unfang des Universums und menschliches Handeln bestimmt. Mittlerweile haben einige gemerkt, dass wir äusserst temporäre, minimale Körnchen in einem von möglicherweise vielen Universen sind, auf deren Fortgang wir absolut keinen Einfluss haben. Weder mit Glauben noch mit Beten
  • Nickname_499 20.02.2017 15:58
    Highlight Highlight Herr Stamm:

    Sie reden hier von Autoren, die Jesus als Sohn Gottes angesehen haben und dann aus Erklärungsnot diesen Mann auferstehen gelassen haben!

    Über die Herkunft und Existenz der Bibel müssen wir wohl nicht mehr streiten, die ist bewiesen.
    Kennen Sie auch die Stelle von Paulus im Korintherbrief (Ausschnitt unten als Bild): Welcher Autor nennt 500 Zeugen für eine erfundene Story? Das wäre doch ganz doof von Paulus.
    Zudem sind fast alle Jünger hingerichtet worden. Für eine falsche Unbedeutende Geschichte, scheint mir die Verfolgung ein wenig zu gross...

    Ich glaube daran!

    Benutzer Bild
    • Gummibär 04.04.2017 12:13
      Highlight Highlight Jeder Autor, der eine erfundene Geschichte für wahr verkaufen will findet hunderttausende von Zeugen und Beweisen. Das kann man täglich, stündlich erleben. Paulus war sicher nicht doof.
  • Pelegrino 26.01.2017 01:07
    Highlight Highlight ZU Christus kann sich jeder bekennen , sogar beim Exorzismus der Teufel. So aus den Büchern über Teufels-austreibung. Es ist nicht recht wenn man sagt; >ich kenne Gott,> und tut, als kenne man seine Interessen nicht. Es ist sehr einfach für alles eine Entschuldigung anzubringen, und sogar die Bibelabschnitte aus den Bibelversen, wie ein Wörterbuch als Ausrede für sich zu benützen. Was zum Begriff Religion betrifft, so ist es wenn man durch faule Ausreden zur kalten Materie übergeht, was auch oft bei den scheinst bravsten der Fall ist. Darum hört endlich auf, mit dem Spruch; ich kenne Gott,
    • Don Sziggy 28.01.2017 16:46
      Highlight Highlight Wie meinst Du das, glaubst Du denn Es zu kennen?
    • Pelegrino 29.01.2017 00:52
      Highlight Highlight Nun ja hier habe ich die Antwort, es hört niemals auf; Gott zu erkennen, als sich besser als Gott vor Menschen zu stellen!
      Benutzer Bild
  • taennu 22.01.2017 00:21
    Highlight Highlight Religion haben Sie gut beschrieben. Bin ich froh dass ich Gott persönlich kenne und nicht als eine Religion.
    • Don Sziggy 28.01.2017 16:47
      Highlight Highlight So ein quatsch, wann hattet Ihr denn letztes mal ne Pizza zusammen? In der Klappse?
    • Pelegrino 07.02.2017 02:04
      Highlight Highlight Nero der sich zu einem >Übergott gemacht, und hat ganz Rom niedergebrannt. Das ist Irre was Nero gemacht hat, statt dem Gegenüber zu respektieren. Russen und die Türken haben Frauen und Kinder und ihre Väter niedergemetzelt, um gegen die IS zu siegen, und Nero wollte den sozialen Missstand in Rom mit niederbrennen lösen. Was für ein Übergott!

      Die menschlichen Werte müssen erkennt und erforscht werden, damit man mit geschulten Gewissheit weiss, was richtig und falsch ist.
  • Alienus 20.01.2017 21:02
    Highlight Highlight Pasionaria 1.3

    Klar wie Kloßbrühe, die Teufelseintreibung in W.DC / USA!

    Jetzt kann man sich nur noch mit Küchensystemen am politischen Leben halten. Eine küchenphilosophische Diskussion erscheint nur noch ein Trost zu sein. Drum die Betrachtung über die Klarheit der Trübung.

    Eine extrem kurze Zusammenfassung. Klar lässt sich aus lat. clarus für berühmt u.a. ableiten. Ab dem Mittelalter taucht es mit dem relig. Sinninhalt von u.a. lat. clamare für ausrufen, verkünden auf. Die Klarheit meinte Helligkeit, Glanz, Deutlichkeit. Also konnte man deutlich bis zum Boden des Suppentopfes sehen.
    • Pasionaria 21.01.2017 19:17
      Highlight Highlight Danke fuer die Brueh..., sorry Muehe, die Du Dir erneut zur Erklaerung gegeben hast. Apreciado.

      Gelungen spannst Du den Bogen von der klaren Klossbruehe zum Hoellensohn, dem Spielball uebermaechtiger Milliardaere und einfach denkenden/ glaubenden Amis. 
      Vorerst resigniert bleibt uns nur die Hoffnung, dass eine ueber ihn einbrechende Mauer (!) an Widerstaenden, ihn selbst erdrueckt, zerstampft, zerbroeselt, um im Kochtopf zu landen, den er selbst angerichtet hat.....
  • Alienus 20.01.2017 20:59
    Highlight Highlight 2.3

    Bei den Klößen im kochendem Wasser trat ein Teil der Stärke aus, trübt es und man kann deshalb den Boden des Kochtopfes nicht sehen. Dadurch ergab sich eine Trübung, welche im eindeutigen Widerspruch zur klaren Fleischbrühe war.

    Als ein anderes exemplarisches Beispiel kann das Ei herangezogen werden. Denn beim Hühnerei ist das Eiklar durchsichtig und das Eigelb undurchsichtig. Eine eindeutige ovumologische Bivalenz.

    Auch ich neige der Überlegung zu, die deutsch. Studenten (dt. Burschenschaften) aus der Zeit der napolionischen Befreiungskriege (1810) dafür verantwortlich zu machen.
  • Alienus 20.01.2017 20:55
    Highlight Highlight 3.3

    Aus dem Umfeld sind absichtlich sinnverfälschte / zweideutige Sprüche entfleucht, wie man es an manchen studentischsprachlichen Klöpsen sehen kann. Das ein-, zwie- und gegendeutige Sprechen lässt die immerzu durstigen Studenten beim Suff auf solche Sprüche kommen.

    Wie die in Wiki auf eine sprachliche Verschiebung von Kloßbrühe auf die hypothetische Klosterbrühe gekommen sind? Denn eine sog. Klosterbrühe ist nicht nachweisbar, auch in meinen älteren Kochbüchern des 19. JH nicht.

    Drum ist die Klarheit der letztendlich trüben Quelle des tollen Sinnspruchs doch klar wie Kloßbrühe!
  • Nonbeliever 20.01.2017 13:58
    Highlight Highlight Grundsätzlich kann angefügt werden, dass das Christentum auch deshalb so eine Erfolgsstory ist, weil es voll von wirkmächtiger Symbolik ist. Diese Symbolik wurde bes. auch während des späteren Mittelalters zur Vollblüte gebracht mit den eindrücklichen bildlichen Darstellungen von Folter und Leid (der Gekreuzigte etc. ). Die ganze Story rund um den christlichen Glauben ist voller Absurditäten, Unlogischem und metaphysischem Firlefanz, nicht zuletzt noch aufgebau(sch)t und vertärkt durch den kath. Glauben. kurz: ein durchgeknalltes Faszinosum, das auch heute noch viele in den Bann zieht.
  • Raphfa 17.01.2017 23:57
    Highlight Highlight Gläubige erleben sich meist als demütig. Allerdings gleicht es mehr devotem Verhalten, dass den Herrn milde stimmen soll. Wenn es aber um Andersgläubige oder Religionsfreie geht, macht diese geistige Selbstkasteiung abrupt Überlegenheitsdünkel Platz. Nun tritt das übliche Ingroup-Outgroup-Denken an den Tag.

    Anzunehmen, die eigene Existenz sei für einen universellen Geist von Belang, zeugt von Mittelpunktswahn. Lässt man dann in einem hellen Moment einmal den Blick in die Unendlichkeit des Universums schweifen, wirkt das gesalbte Getue des selbsternannten Personals schlicht Gottes lächerlich.
    • Maracuja 19.01.2017 20:44
      Highlight Highlight <Gläubige erleben sich meist als demütig.>

      Sie haben die ausserordentliche Gabe sich in die Erlebenswelt anderer Menschen reinzuversetzen? Es gibt tatsächlich eine Sorte Gläubige, die sich demütig gibt, aber ob die sich wirklich selbst so erleben, entzieht sich meiner Wahrnehmung.
  • fabianhutter 17.01.2017 13:40
    Highlight Highlight Von früheren Beiträgen weiss ich, dass Hugo Stamm durchaus in der Lage ist durchdachte intelligente Texte zu verfassen, die gläubige Menschen, wie ich einer bin, dazu bringen die Teils wiedersprüchlichen Aspekte ihrer Religion zu hinterfragen.

    Aber dieser Text ist von der Logik her für einen jungen Teenager geschrieben, der gerade seinen ersten kritischen Gedanken gedacht hat.

    Ein Boulevardartikel, der ohne neuen, oder interessanten Inhalt nur zu provozieren versucht... oder seinen Anhängern eine schnell vergessene Gutenachtgeschichte liefert.
    • Oxymora 17.01.2017 17:48
      Highlight Highlight Hassen Sie Teenager?

      Dürfen Journalisten nicht auch für
      Teenager schreiben?

      Halten Sie Teenager für geistig unflexibel?
    • fabianhutter 17.01.2017 19:38
      Highlight Highlight Sind Sie ein Teenager?

      Ihre Fragen klingen ein wenig nach Teenager...

      Wenn Sie meinen Kommentar lesen, sehen Sie, dass ich präzisiert habe was für eine Art Teenager ich meine.

      Journalisten dürfen schreiben für wen sie wollen, aber in einer Zeitung wie Watson erwarte ich besser durchdachte und hochwertigere Texte.
    • Oxymora 18.01.2017 00:05
      Highlight Highlight Ob Sie es glauben oder nicht; ich bin kein Teenager.

      Sie haben ja ziemlich gefestigte Vorstellungen von Teenagern:
      Wie die Fragen von Teenagern klingen.
      Dass man in diesem alter seinen ersten kritischen Gedanken denkt.

      War das bei Ihnen so? Hatten Sie vor 13 noch nie einen kritischen Gedanken?

      Wenn Sie wiedersprüchliche Aspekte zu Ihrer Religion nur unter Anleitung von besser durchdachten und hochwertigen Texten hinterfragen können; liegt es dann wirklich nur an den Texten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 17.01.2017 12:04
    Highlight Highlight Pasionaria wg. Eintrag 16.01.2017 19:28

    Hatte nächtens Besuch vom H+V betreffs „Kollolove“.

    Kollo würde ich im span.roman. collo, kollo (sing.) / colli, kolli (plur.) für Pack-, Fracht-, Transport- und Verschiffungs-Kisten und Frachteinheit sehen. Bei „love“ neigt sich meine Phantasie dem dt. „glauben“ zu, da darin die Grundform „lieben“ ist und „ge_lauben = viel, mengenhaft lieben“ steckt.

    Also könnte Paradiesvogel Kollolove sich bewusst / unbewusst als ein Frachtsgut Gottes an uns Heiden sehen.

    Zuerst gab es die Hoffnung, es sei ein Mitglied des „Cargo-Kults“, aber es war wohl nix.
    • Maracuja 17.01.2017 19:16
      Highlight Highlight Wieso auf's Spanische zurückgreifen, wenn das Griechische so nahe liegt: κόλλα - Leim. Ein Leimliebhaber also. Dafür spricht, dass man einiges an Klebstoff inhaliert haben muss, einen so sperrigen, wirren, unmelodischen Nickname zu wählen.
    • Alienus 17.01.2017 21:32
      Highlight Highlight Maracuja

      Wieso aufs Griechische zugreifen, wenn der Haxen liegt so nah.

      Haxen ist die beste Zubereitung von Kollagen. Denn Haxen sind die lieblichste Formen der Verzehr der Kollagene. Braun. Knusprig. Saftig. Nicht nur zur Oktoberzeit.

      Möglich ist tatsächlich ein Leimliebhaber, zum Schnüffeln, aber ich tippe eher auf Hexenliebhaber, zum Mampfen.

      Oder doch die gottgefällige Kiste. Gefüllt mit göttlich guten Haxen. Ein göttliches Rätsel. Für immer und ewig. Amen.

      Ob Kollolove sich enttarnt???
    • Pasionaria 17.01.2017 23:41
      Highlight Highlight Alienus
      1/2
      Warum aber auch die doch ehrwuerdigen H+V fuer eine Kollo-Liebe (ev. O.Kolle...?) bemuehen - spare sie lieber fuer weltbewegendere, brennendere Fragen auf.
      Was hingegen recht spannend waere, hier im Blog eine Nickpsychoanalytische Betrachtung zu machen. Was meinst Du, kaeme da alles Interessantes heraus, denke ich nur schon mal an > Elendes Pack > Blaubar > A....777 > der (bes. helle)Rigel > F.0506 > TheMan > um nur einige, die mir soebene in den Sinn kommen, aufzuzaehlen. Sich dabei vorzustellen, was wohl dahinter stecke.
      ff...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ElendesPack 17.01.2017 08:45
    Highlight Highlight Ein Bisschen ärgerlich ist es schon, dass Stamm dauernd den Religionskritiker markiert, aber offensichtlich keinerlei theologischen Kenntnisse besitzt, was er mit seiner "Vater opfert Sohn"-Aussage bestens unter Beweis stellt.
    Man kann das Christentum ja ohne Weiteres lausig finden, aber sich dann wenigstens ein ganz klein wenig mit Dreifaltigkeit, Gott leidet für die Menschen und den Traditionen der Exegese beschäftigen, würde nichts schaden.
  • Raphfa 16.01.2017 19:15
    Highlight Highlight Es herrscht die Meinung, dass das Neue Testament weniger brutal sei als das Alte.

    Ein Trugschluss: Man wird zwar im AT sofort vertilgt oder ausgerottet, wenn den Herrn erzürnt, doch damit ist die Sache erledigt. Okay, es werden im gleichen Blutrausch meist auch gleich die Kinder, Frauen und Tiere umgebracht. Zudem wird die Strafe für vier Generationen vererbt. Klingt das schlimm?

    Aber erst im NT wird die inhumane, unangemessene Bestrafung durch EWIGE Höllenqualen angedroht. Den Rest gibt einem noch der "Unheilsplan" in der Offenbarung des Johannes mit einem Schlachtfest sondergleichen!

    • FN-2187 17.01.2017 15:56
      Highlight Highlight @Aron777
      http://zeltmacher.eu/sagt-die-bibel-ueber-die-hoelle/
      Ich habe die Bibelstellen nicht extra überprüft. Beachten Sie das Jesus selbst oft von der Hölle berichtet.
    • Michael Bamberger 17.01.2017 16:40
      Highlight Highlight Aron: "wo steht genau in der Bibel, dass es ewige Höllenqualen gibt?"

      Zum Beispiel hier:

      Mt 25,41
      Mt 5,21-22
      Mt 11,23-24
      Mt 13,40-42
      2. Thess 1,6-9
      Offb 20,7-15
      Offb 21,8

      ...und unzählige weitere Verse
    • Raphfa 17.01.2017 23:39
      Highlight Highlight @Michael Bamberger: Danke fürs raussuchen.

      @aron777: Ich denke, dass die Hölle dazu da war, um mit der Angst der Leute ein Geschäft zu machen. Ein erheblicher Teil des Landbesitzes der Kirchen wurden auf dem Sterbebett "angerichtet".

      Jeder musst das Gefühl haben, dass etwas in seinem Leben zur Verdammnis führen konnte, dann lief es erst richtig gut. So war natürlich der widernatürliche Umgang mit sexuellen Themen perfekt, denn da hat ja jeder etwas auf dem Kerbholz.
  • Alnothur 16.01.2017 16:52
    Highlight Highlight Schon nur der Titel ist Müll, da braucht man den Rest des Artikels gar nicht mehr zu lesen.

    Das weiss sogar ich als Agnostiker: Jesus hat sich als Mensch stellvertretend als "Opfer" vor Gott für die Sünden der Menschen ans Kreuz nageln lassen.
    • olive 17.01.2017 14:31
      Highlight Highlight Das weiss Herr Stamm auch. Aber macht das Sinn? Kann das wahr sein. Lesen und verstehen scheint schwer zu sein.
  • Floyd84 16.01.2017 14:00
    Highlight Highlight Bei dem ganzen Mist der wegen des Glaubens, auf der ganzen Welt abgezogen wird, sollte nicht eine Religionsfreiheit, sondern ein Religionsverbot herrschen.
    • rodolofo 16.01.2017 21:03
      Highlight Highlight Die Menschen wollen halt etwas anbeten.
      Indem sie etwas überhöhen und etwas anderes herabsetzen, erzeugen sie eine Spannung zwischen einem Plus-Pol und einem Minus-Pol.
      Die gedanklich kreierten Gegensätze zwischen "Gut" und "Böse", "Oben" und "Unten", "Lieber Gott" und "Teufel" ermöglichen interessante Rollenspiele!
      Eigentlich veranstalten wir dieses ganze Theater nur zu unserer Unterhaltung.
      Es ist ein Spiel!
      Aber gerade Spiele werden mit heiligem Ernst gespielt, wie wir vom Fussball wissen...
    • Wehrli 16.01.2017 21:13
      Highlight Highlight Nix begriffen, hä? Wer fackelt denn die Hexen auf dem Scheiterhaufen ab? Gott oder der Fackelträger ...?
  • Hypatia 16.01.2017 11:12
    Highlight Highlight Es ist ein Unterschied, ob man sagt, Gott hat (aus Liebe zu den Menschen) seinen Sohn ans Kreuz schlagen lassen, oder ob man sagt, Gott hat es (aus Liebe zu den Menschen) zugelassen, dass sein Sohn (sicher nicht aus Liebe zu den Menschen) ans Kreuz geschlagen wurde.



  • Franz0506 16.01.2017 09:14
    Highlight Highlight Es ist interessant, wie gewisse Blog-Teilnehmer versuchen sich in Hohn und Spott gegenüber religiösen oder spirituellen Dingen zu übertreffen.
    Diese sollten einmal ernsthaft überdenken, ob das für sie wirklich der richtige Weg ist. Was gewinnen Sie damit für sich? Zustimmung von anderen Spöttern? Ist das Stütze für Ihr Leben genug. Mit Hohn und Spott können sie ja nicht beweisen, dass es das Göttliche nicht gibt. Das Göttliche zeigt sich uns in seinen Werken - schaut in die Natur, jeder von uns ist ein Geschöpf Gottes. Seinen eigenen Schöpfer zu verhöhnen ist einfach...
    • Alienus 16.01.2017 10:40
      Highlight Highlight Guter Franz, dies hier ist kein religionsphylosophisches Proseminar und auch keine vatikanische Diskussionsebene.

      Es ist im besten Sinne ein „Stamm-Tisch“. Da wird nun auch laut gepoltert, es gibt heftige Fingerhackeleien und manch ein derbes Wort fällt. Es fliegen Worte, die nun bestimmte Menschen nicht hören können, wollen und auch nicht sollen.

      Es bleibt die Frage: Warum horcht man andauernd hinein?

      Sollten Sie eine äußerst zarte Seele haben, gilt nun mal der Hinweis: Meiden Sie solche düsteren Spelunken, zwielichtigen Kaschemmen und düsteren Lokale, denn da sind die Schuddelkinder!
    • Kollolove 16.01.2017 12:18
      Highlight Highlight
      Da wo es dunkel ist, da braucht es Licht! Licht in einer hellen Umgebung erfüllt seinen Sinn und Zweck nicht.
    • Pasionaria 16.01.2017 18:52
      Highlight Highlight Sie schreiben ".....gewisse Blog-Teilnehmer versuchen sich in Hohn und Spott gegenüber religiösen oder spirituellen Dingen zu übertreffen." einerseit "Das Göttliche zeigt sich uns in seinen Werken" anderseits!
      Merken Sie den Widerspruch, Sir Franz?
      Da nach Ihnen der Mensch das Werk Gottes ist, warum hat er nicht dafuer gesorgt, dass dieses 'goettliche' Wesen > Homo sapiens nicht dem Hohn uns Spott, und vielem mehr, verfallen kann?
      Wie kann man nicht erkennen, dass Glauben und Wissen vom Widerspruch bestimmt werden! Stimmt ja, Widerspruch ist ja notwendig, um ueberhaupt glauben zu koennen!
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  • Oxymora 16.01.2017 00:38
    Highlight Highlight “Also musste Jesus rasch verschwinden. Und zwar dorthin, wo er hergekommen war: in den Himmel.“

    Fehlende Teile wurden nachgeliefert und Saturn hat dadurch einem dünnen, flachen Ring, der ihn nirgends berührt erhalten.
    Der Himmelskörper war noch einmal ein göttlicher geworden.

    1610 hatte Galileo Galilei einen Blick durch ein Fernglas mit vierzigfacher Vergrößerung riskiert und dabei etwas gesehen, das seit den Ersten Tagen von Jesus niemand mehr gesehen hatte:

    die Sanctum Praeputium Domini.

    Die Nasa liefert tolle Bilder dazu.
    Märchenhaft schön verbinden sich Wissenschaft und Glauben.
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    • karl_e 17.01.2017 00:36
      Highlight Highlight Hä?
    • Oxymora 17.01.2017 17:30
      Highlight Highlight @ karl_e
      Gemäss einem Buch von Leo Allatius, Kurator der Vatikanischen Bibliothek ist die Heilige Vorhaut mit Jesus zum Himmel emporgestiegen und hat sich in Saturnringe verwandelt. (Buch: De Praeputio Domini Nostri Jesu Christi Diatriba) Der Glaube an die Saturnringe hat einige Probleme der Christenheit gelöst, bis die Wissenschaft wieder Alles kaputtet hat.
      Obwohl die Oberste Heilige Kongregation verboten hat über das Sanctum Praeputium zu sprechen und zu schreiben; im Internet findet sich einiges darüber.
      http://trift.org/diary/die-heilige-vorhaut-des-saturn
      http://www.watson.ch/!192971697
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  • Kollolove 15.01.2017 21:24
    Highlight Highlight Jesus ist auch für deine Sünden gestorben. Und auch, dass Gott dich liebt wird sich nicht ändern, ob du daran glaubst oder nicht.
    • Datsyuk * 15.01.2017 22:05
      Highlight Highlight Warum glaubst du daran?
    • teufelchen7 15.01.2017 22:32
      Highlight Highlight mist! wollte ein blitzer geben... für mein sünden sterbe nur ich!

      die kirchen haben ihre geldbeutel gefüllt mit der angstmache, dass wir wegen sünden ohne das fegefeuer nicht in den himmel kämen. und dann erzählen sie, dass jesus für unsere sünden gestorben seien?! soviel widersprüchlichliches kann nur noch verschwörungstheorien bieten...
    • Pasionaria 15.01.2017 22:58
      Highlight Highlight Endlich jemand, der mich liebt. Sie haben den Rest meines Lebens gerettet, danke.

      Bedeutet dies nun, dass auf Teufel komm raus weiter gesuendigt werden darf?
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  • Gummibär 15.01.2017 19:18
    Highlight Highlight Ist Theologie eine Wissenschaft müssen auch Erfahrungswerte in die Diskussion einfliessen:
    Hedji Wer, Ra, Amun, Zeus, Baldur, El, Bal, Amma, Lei Kung, Viracocha, Thor, Ahura Mazda, Inana, Yahwe, Eostre (hat sich als Ostern im Christentum eingenistet) et. etc. haben teilweise viel länger als Kreatoren am Schaltpult des Universums geamtet als die gegenwärtige Dreifaltigkeit. Und doch sind sie am Ende alle ausnahmslos verschwunden und vergessen. Ihr Dasein hing immer von territorialen und politischen Gegebenheiten ab. Wir diskutieren hier über eine Zeiterscheinung der es ebenso ergehen wird.
  • Oldshark 15.01.2017 16:42
    Highlight Highlight Leib und Blut von Jesus: Mich erinnert es an: "Ein Keks fiel die Treppe herunter und brach sich einen Krümel". Wenn eine Hostie herunterfällt, gibt es ein Ritual, wie damit umzugehen ist...In Polen, in Lignice verwandelte sich eine Hostie in einen menschlichen Herzmuskel, der von Todeskrämpfen gezeichnet ist: Ein Wunder, das vom Vatican anerkannt wurde und Glaubende nach Lignice pilgern läßt....
    • Don Sziggy 16.01.2017 23:53
      Highlight Highlight An Kollolove: wo ist denn der Clown, hab ihn noch nicht getroffen, vielleicht muss ich auch mal ne Weile in irgendeine Freikirche oder ne andere Klappse, vielleich treff ich ihn da.
  • dudluu 15.01.2017 16:32
    Highlight Highlight Kurzer Exkurs:
    Der 2.schlimmste Art von Missbrauch (besonders bei Kindern) ist der, jemandem zu sagen, dass es bei sündigem Leben und Nichtannahme von Jesus in die Hölle kommt.
    Das ist fast so schlimm, wie jemanden sexuell zu missbrauchen.
    • Intellektueller 16.01.2017 09:33
      Highlight Highlight Woher willst Du wissen, dass es die Hölle nicht gibt?
    • Wehrli 16.01.2017 21:16
      Highlight Highlight Die Hölle gibt es sehr wohl: Bis in alle Ewigkeit den Sektenblog lesen zu müssen. Jeden Tag einen neuen, selbstgefälligen Blurb. Repeat. Repeat.
    • Pasionaria 17.01.2017 00:33
      Highlight Highlight Wehrli
      'lesen zu muessen' - sind Sie Masochist? Wer zwingt Sie dazu?
      Aber er hat offensichtlich auch fuer Sie einen Reiz, geben Sie es zu. Wer weiss, ob er sogar der Schluessel zum Oeffnen der realen Welt fuer Sie, Wehrli, bedeutet......
  • Angelo C. 15.01.2017 13:56
    Highlight Highlight An Hugo Stamm :

    Ich finde es wenig dienlich, wenn Sie nach der ersten Aufschaltung von Leserkommentaren anschliessend 15-18 Stunden untätig bis zum nächsten update verstreichen lassen 🤓!

    Sowas hindert den Fluss der Diskussion unter den Usern, die dann nach sovielen ungenützten Stunden oft das Interesse verlieren oder ihre Beiträge off topic geworden sind. Warum tun Sie das?

    Schauen Sie sich nur mal anhand der Anzahl von Zustimmung oder Ablehnung weiter unten erkennbar, wie sich das auf den Diskussionsfluss auswirkt.
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 15:12
      Highlight Highlight nicht nur das. (kann ja mal passieren)
      Es fehlen aber auch Beiträge, namentlich von SourD.
      Auch wenn ich mit denen absolut nicht einverstanden war, so sehe ich doch nicht ein, warum die gelöscht wurden. Zudem gibt das eine merkwürdige Diskussion, wenn wesentliche Beiträge einfach fehlen.
    • Michael Mettler 15.01.2017 19:30
      Highlight Highlight @rabbi: word
    • Pasionaria 16.01.2017 01:48
      Highlight Highlight Vielleicht handelte es sich fuer einmal auch um eine IT-Panne, oder wird Watson gar gehackt?
      Willkommen in der Verschwoerungsabteilung.


      Rabbi
      Schwerlich kann ich mir vorstellen, dass HST etwas geloescht hat. So wie Du und ich ihn kennen.
      Siehe oben, quien sabe?!
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  • Rigel 15.01.2017 12:29
    Highlight Highlight Also, wie der Geist der Märchen die Menschen überfällt, habe ich auch schon einige Male erleben dürfen. Die brabbeln dann z.B. immer folgendes Glaubensbekenntnis vor sich hin:

    "Ich glaube an Hänsel und Gretel, die Hexe und an das Lebkuchenhaus" usw. usw.

    Mein 1. Beitrag hat bis jetzt nur 97 Blitze eingefahren. So geht das aber nicht! Ich liebe Blitze und deshalb brauche ich mehr Blitze. Mein Rekord liegt bei 157 Blitzen, und der muss irgendwann einmal gebrochen werden. Also, strengt Euch mal ein bisschen an, Ihr elenden Faulenzer!
    • rodolofo 15.01.2017 13:30
      Highlight Highlight So gefällt mir das!
      Selbstgeisselung und Selbstkasteiung ist die Eintrittskarte ins Christliche Paradies auf Erden!
      Und der Monsignore kommt schon Hände reibend auf Dich zu...
      Toooing! Dass Schreckckmümpfeliiii...
    • Wehrli 16.01.2017 21:17
      Highlight Highlight Weder von Religion noch von Tiefenpsychologie eine Ahnung. Vielleicht kann das Lästermaul wenigstens Tuten und Blasen ....
  • Rigel 15.01.2017 12:08
    Highlight Highlight Hugo Stamm

    Natürlich hat die Medizin enorme Fortschritte gemacht. Krankheiten können geheilt und Operationen durchgeführt werden, wo es noch vor 100 Jahren keine Rettung gab. Aber trotzdem kennen die Ärzte ihre Limite. Sie wissen, wann ihre Kunst endet und eine andere anfängt zu wirken.

    Denn sterben müssen wir alle. Sie natürlich nicht, ich weiss. Aber das hat weniger mit Gott zu tun, sondern mit seinem Widersacher mit dem Sie vor Hunderten von Jahren einen Pakt geschlossen haben, so dass Sie auf ewig auf dieser Erde Ihr gottloses Unwesen treiben können.
  • Sophia 15.01.2017 00:07
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, Herr Stamm. So viel schwerer Stoff fürs Hirn, das braucht schon 2000 Jahre, bis wieder draussen ist. Wir werden das schaffen!
    • Wehrli 16.01.2017 21:19
      Highlight Highlight Das, sei bitte jedem freigestellt, sonst haben wir den Terror der aufgeklärten, und der ist nicht minder Grausam ...
    • Pasionaria 17.01.2017 00:42
      Highlight Highlight Wehrli
      bitte sehr, trotz Ihrer Abneigung schreibt man > die Aufgeklaerten GROSS.
      Und à propos Terror - dachte bis anhin, dass er die Antwort einer gekraenkten, veralterten Generation auf das Moderne/Aufgeklaerte sei?
    • Wehrli 17.01.2017 09:53
      Highlight Highlight Danke für den Orthoschiss. Die Moderne Terrorisiert genausogern das alte. Zudem ist das göttliche keineswegs das alte, aber popelige Naseweise mit dem Stock der Ratio im A.... gab es schon bei den Griechen. Die ganz grossen, haben dann demütig die beiden Seiten in einklang zu bringen versucht.
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  • Elvenpath 14.01.2017 21:52
    Highlight Highlight Im Prinzip ist das nichts besonderes. Eben eine primitive, archaische Mythologie, wie es sie viele gab:
    Ein Menschenopfer um den Gott zu besänftigen.
  • Denverclan 14.01.2017 21:11
    Highlight Highlight Wenn es weder Gott noch Jesus gegeben hat, was für einen Sinn machen dann die 10 Gebote? Wenn alles ein Märchen ist, weshalb sollen wir noch nach christlichen Regeln leben? Dann sind doch alle Seelsorger und Gutmenschen völlig überflüssig, dann gibt es auch kein Gewissen, denn dieses ist durch "Gott" eingepflanzt! Also hibt es auch keinen Teufel und keine Wahrheit. Super, genau so stelle ich mir eine warmherzige, liebende, verzeihende, helfende Welt vor. Gott oder wie man es auch nennen will, lebt in Dir selbst, ist gütig und lässt sich auch auf die rechte Backe schlagen. Liebe allein ist Lebe
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 10:31
      Highlight Highlight Gewissen von Gott eingepflanzt? Das ist wohl eher menschengemacht und braucht keinen Gott.
    • Denverclan 15.01.2017 15:53
      Highlight Highlight Menschengemacht?.....Wir Menschen wurden gar nie gefragt ob wir leben wollen. Es ist richtig, der Mensch zeugt den Menschen, aber das ist schon alles. Die Seele und das Gewissen sind da um sich zu entscheiden, für das Gute oder das Böse. Im Innersten wissen wir was richtig, was falsch ist. Dazu haben wir so ungefähr 70-80 Jahre Zeit. Danach ist es entweder dunkel oder es geht irgendwie weiter. Sollte es dunkel bleiben, spielen unsere Taten im Leben keine Rolle, aber sonst.....??? Wir werden es erfahren oder nicht, bis dann ist es nicht verboten an das Gute zu glauben und dafür zu kämpfen. LOVE
    • dudluu 15.01.2017 16:33
      Highlight Highlight Was für einen Sinn machen die 10 Gebote? Vielleicht einfach Common Sense? Einfach die Idee, jemandem anderen nicht das anzutun, was man selber nicht erleben möchte? Ist doch einfach. Dazu brauche ich also wirklich keine Religion, um mich das zu lehren.
      Religion ist Missbrauch!
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  • Raphfa 14.01.2017 20:15
    Highlight Highlight Im AT hat Gott das Tieropfer Abels dem vegetarischen Angebot Kains vorgezogen. Warum auch immer? Böse Zungen behaupten, dass die Priester einfach lieber fettes Fleisch verzerrten als Hiltl.

    Der christliche Gott braucht also Opfer von uns, um ihn zu beruhigen und von Massenvernichtung allias Sintflut oder anderen wüsten Vertilgunsaktionen abzuhalten.

    Dann hat er seinen Sohn sich selbst geopfert. Ohne Blut geht es wohl einfach nicht. Er hätte die ganze Erlösungsgeschichte doch mir einem einfachen Fingerschnipsen auslösen können.

    Oder etwa nicht? Dann wäre er allerdings nicht allmächtig.
    • Rabbi Jussuf 15.01.2017 10:30
      Highlight Highlight Wo bleibt dann die Dramatik?
  • Skip Bo 14.01.2017 19:13
    Highlight Highlight Ich glaube nicht an "die" Religion, sondern ich glaube an den Placeboeffekt von Religionen. Ich schlucke auch Globuli wider besseren Wissens und bin erstaunt das die mir manchmal helfen.
    Solange Religionen gesellschaftliche Aspekte positiv beeinflussen (exkl. Kreuzzüge, missionieren, köpfen und handabhacken) finde ich Religionen z.T. sogar gut.
    • rodolofo 15.01.2017 13:39
      Highlight Highlight Ja, das ist ein wichtiger Aspekt von Religionen:
      Selbst-Überlistung!
      Als Busfahrer in den Südamerikanischen Anden hänge ich Kruzifixe und Heiligenbildchen an die Windschutzscheibe, fühle mich dadurch beschützt und manövriere meinen Bus locker und zentimetergenau am Abgrund vorbei.
      Nach überstandenem Abenteuer sage ich mir:
      "Diese Kruzifixe und Heiligenbildchen haben mich vom Absturz bewahrt!"
      Ein mitgereister, sehr vernünftiger Tourist aus Europa würde mir dann immerhin soweit beipflichten, als er sagen würde:
      "Nun ja, geschadet haben sie jedenfalls nicht."
  • Stefan Wagner 14.01.2017 18:44
    Highlight Highlight Absurd ist ja, dass der Glaube wider alle Evidenz, der heute gepredigt wird, mit einem Evidenzbeweis (Kreuzigung und Auferstehung) begründet worden sein soll. Wäre blinder Glaube ein Wert an sich, dann dürfte dieser Jesus gerade niemandem begegnet sein.

    Und die 100 Wunder zuvor, Wasser in Wein wandeln, Kranke heilen, Tote auferstehen lassen, übers Wasser laufen, Brotvermehrung - auch das sind ja alles behauptete Gottesbeweise, die in ihrer Vielzahl unterstreichen, wie wichtig es ist, handfeste Beweise zu sehen. Nur leider sehen wir sie nicht - wir wissen davon vom Hörensagen.
  • Majoras Maske 14.01.2017 18:13
    Highlight Highlight Wenn der Glaube nicht mehr glaubwürdig ist, hat es sich eben ausgeglaubt.
  • Share 14.01.2017 17:50
    Highlight Highlight Würde ich dem Ruf an den Lehrstuhl fuer systematische Theologie folgen, könnte ich die Forschung fuer eine sozio-kritische Theologie initiieren. Vielleicht auch nur, dass es die historisch-kritische Theologie ein bisschen einfacher hätte.
    Mir war aufgefallen, beim Gestalten des Kreuzweges, dass die römischen Naegel, auf jenen das Imperium gebaut sei, viel zu wertvoll gewesen sein könnten und auch das Eisen; viel zu teuer. Nun, ich beschloss den Jesus mit Seilen am Kreuz zu befestigen, mehrfach einsetzbar, damit laesst sich das Kreuz auch noch gut aufziehen und befestigen.
  • Share 14.01.2017 17:49
    Highlight Highlight So ist es mit der Religion. Seit ich gelesen hatte, dass Meditare von Messen bzw Massnehmen kommt, ist es mit allen grossen Religionen dasselbe. Will man sie kennenlernen, arbeitet man sich an ihr ab. Das ist immer wieder gelungen, leider kaum ohne Nebengeräusche. Ob es das Schisma um die erste Jahrtausendwende, vor fünfhundert Jahren die Reformatoren oder die erstarkten kleinen Freikirchen von heute sind. So geht es nicht darum diesen Stein immer neu zu meisseln, weil zum Schluss alles Windhauch ist. Auch alle Erkenntnis.
  • Sophia 14.01.2017 16:52
    Highlight Highlight Mein Gott, das hält ja kein Gott aus! Jesus, Sohn Gottes?
    Und Gott ist die Liebe? Da hat der "liebe" Gott sein Werk bestaunt, schon muss er die beiden ersten Menschen aus dem Paradies vertreiben. Die Nachkommen können ja nicht besser werden als die Eltern, erschlagen sich gegenseitig und werden von ihm in der Sinthflut ersäuft. Die Noahs haben nun auch keine guten Kinder und werden in Sodom und Gomarra verbrannt. Dann plötzlich besinnt sich der Herr und liebt die Menschen, aber seinen Sohn lässt er jämmerlich am Kreuz verrecken. Oh Gott, was machen die Menschen aus dir für einen Deppen!
  • Peldar 14.01.2017 16:35
    Highlight Highlight *ergibt das Sinn
  • Kevin Cummins 14.01.2017 15:51
    Highlight Highlight Jämmerlicher Tod (Kreuz) , gibt es keinen humaneren Weg?

    Ja, zum Beispiel Tod durch stolpern im Blumenfeld. Gott wusste schon damals was die Menschen, heute Watson Leser packt und was nicht, deshalb haben.wir noch heute viele Ferientage durch J zugute die uns Hugo wohl nicht bescheren wird. Seid nicht so spiessig und dankt J wenigstens für die Feiertage und dass er den.Rotwein zelebriert. Ich find J deshalb in Ordnung...

  • hulaleh 14.01.2017 14:42
    Highlight Highlight Am Ende des Tages ist sowieso jeder von seinem Denken überzeugt. Ich würde Herrn Stamm gerne mal persönlich kennen lernen. Ich frage mich was mit ihm in frühren Jahren passiert ist, dass er so eine Abneigung gegenüber Gläubige/ Religionen, Gruppierungen hat. An einem Gott zu glauben und ihn zu suchen war eine grosse Bereicherung für mein Leben. Finde es daneben, dass man mit solchen Artikeln immer das Negative sucht und gläubige Menschen naiv und "dumm" da stehen lässt. Denn Wissenschaftler wissen längst nicht alles!
    • dudluu 15.01.2017 16:36
      Highlight Highlight Ihre persönliche Erfahrung mit ihrer Hingabe an Gott in Ehren. Es freut mich, dass Sie dadurch glücklicher sind.
      Die Idee aber, dass diese Art der Glücksfindung für alle Menschen gelten soll, ist absurd. Hoffentlich treffen Sie Stamm mal persönlich, er kann es Ihnen bestimmt besser reklären, als ich.
    • Michael Mettler 15.01.2017 19:41
      Highlight Highlight @dudluu: wenn jemand schreibt er habe eine persönliche erfahrung gemacht und du ihm unterstellst er meine damit alle ist dies auch absurd.
    • dudluu 15.01.2017 23:18
      Highlight Highlight @MMettler: Ihre Argumentation ist im Kontext korrekt. Ich wollte damit einfach sagen: Ich würde es niemals wagen, jemandem seinen persönlichen Glauben abzusprechen, obwohl ich persönlich die Idee von "Gott" - und damit verbunden: die Institutionalisierung dieser Idee (Kirchen, Religionsgemeinschaften) absurd finde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rigel 14.01.2017 12:41
    Highlight Highlight H.Stamm

    Jesus = Märchenstoff! Märchen vermitteln jedoch keinen Geist. Die Jesus-Geschichte vermittelt aber einen Geist der die Menschen beseelt und Glauben lässt. Kein Märchen kann das.

    Wissenschaft für den Niedergang des Glaubens verantwortlich? Ausgerechnet die Wissenschaft, die seit mehr als 20 Jahren auf dem Schlauch steht und nicht weiterkommt. Wenn Sie diesbezüglich Hawking abbilden beweist das Ihre Naivität. Denn das einzige was Hawking gelungen ist, war der Beweis des Big Bang. Alles was er nachher brachte war falsch oder blanker Unsinn. Das bestätigt Ihnen jeder Astro-Physiker.
    • Regas 14.01.2017 14:13
      Highlight Highlight Ja ja dieser Geist der kommt und geht wie er will. Zu mir ist er auch für ein paar Jahre gekommen und jetzt wieder abgehauen. Vielleicht habe ich den zu wenig gepflegt. Und ja die Bibel ist der Wissenschaft weit überlegen und hat die Antworten auf alle von der Wissenschaft unbeantworteten Fragen. Zudem sind alle bewiesenen Erkenntnisse die der Bibel widersprachen falsch.
    • dracului 14.01.2017 14:18
      Highlight Highlight Da unterschätzen sie die Bedeutung der Märchen! Die Bibel und die Märchen weisen viele Paralleln auf. Märchen ist übrigens der Diminutiv vom Mittelhochdeutschen maere, was „Kunde, Bericht, Nachricht". Nennen nicht einige die Bibel sogar "die gute Nachricht"? Gerade Wunder prägen viele Märchen und die frühen Christen wären wohl vom Glauben abgefallen, hätte man nicht die Erzählungen "wunderbar" ausgeschmückt. Ein normaler Mensch, der gegen das Establishment wetterte und dafür hingerichtet wurde, genügte schon früh nicht. Soviel zum "Geist" des Christentums.
    • Majoras Maske 14.01.2017 18:16
      Highlight Highlight Er hat den Urknall bewiesen? Wirklich?

      Damit wäre doch auch gleich bewiesen, dass Gott nicht das Universum geschaffen hat und somit der einzige mögliche Beweis seiner Existenz - nämlich die Existenz des Universums selbst - nicht Gott zugeordnet werden darf.
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  • Angelo C. 14.01.2017 12:21
    Highlight Highlight Zitat: "Die Weltreligionen werden vom Zeitgeist überrollt und stecken in der Krise"

    Einspruch: Beim Islam scheint pervertierterweise das bare Gegenteil der Fall zu sein, jedenfalls legt er noch immer zu, so krud und mittelalterlich seine Vorstellungen auch immer sein mögen. Das Gleichgewicht verschiebt sich jedenfalls mit unüberhörbarem Getöse vom Christentum zum Islam hin.

    Aber mit dem grossen Rest des Artikels bin ich durchaus einverstanden, vor Allem mit der gewundenen Erklärung der Christen über die "liebevolle Opferung des eigenen Sohnes". Beim besten Interpretationswillen eher dürftig.
    • Tikvaw 14.01.2017 13:08
      Highlight Highlight Ist es nicht einfach das letzte grosse Aufbäumen des Islams (bzw. der Jünger der grossen islamischen Sekten), bevor sie in die relative Bedeutungslosigkeit abdriften, wie hier die diversen christlichen Kirchen?

      Und zwar weil die Regionen in denen der Islam vorherrscht mittlerweile auch in den abgelegen Orten in die "moderne" übergehen, der Wohlstand, Konsum und weltliches "Entertainment" zunimmt und der Informationsfluss explodiert?

      Manche kommen damit klar, auf diverse Weise, während es anderen schwerfällt und in Depressionen oder Jähzorn verfallen was zu Fundamentalismus führen kann.




    • Angelo C. 14.01.2017 14:16
      Highlight Highlight Eine durchaus berechtigte Frage, die du da aufwirfst, Tikvaw - jedenfalls bleibt das zu hoffen 🤔!

      Kommt die zunehmende Bildung hinzu, welche im Laufe der Zeit ausschlaggebend sein könnte, dies nicht zuletzt durch die ungebremste Migration an die Honigtöpfe und somit auch Schulen der Industriestaaten.

      Motto: steter Tropfen höhlt den Stein....

      Andererseits gehe ich davon aus, dass es gerade bei dieser Religion lange dauern wird, bis intelligentere Erkenntnisse zur mindergebildeten Masse der oft analphabetischen Landbevölkerungen der jeweiligen Staaten durchgedrungen sein werden.

    • You will not be able to use your remote control. 14.01.2017 14:36
      Highlight Highlight 'Das Gleichgewicht verschiebt sich jedenfalls mit unüberhörbarem Getöse vom Christentum zum Islam hin.'

      Das heisst, es gibt, bzw. es gab ein Gleichgewicht?

      Es scheint mir eher, dass die viele, viele Generationen dauernde Übermacht des Christentums erst vor wenigen Jahren gebrochen wurde.

      Nicht vom Islam, sondern von einem neuen Weltbild, das ohne Gott auskommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Bühlmann 14.01.2017 12:20
    Highlight Highlight Das Sühneopfer am Kreuz war doch nicht einfach eine Liebeserklärung! Es war der einzige Weg, den von uns selbstverschuldeten Kreislauf aus Sünde und Tod zu durchbrechen. Jesus, unschuldig und ohne Sünde, hat sich freiwillig ausgeliefert um uns einen Ausweg zu ermöglichen.

    Liebe ist nicht bloss ein Gefühl, Liebe ist etwas, was man tut. Jemanden zu lieben bedeutet, das Wohl des/der anderen um seiner/ihrer selbst willen über jeden Eigennutz zu stellen.

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    • You will not be able to use your remote control. 14.01.2017 14:38
      Highlight Highlight Interessant, der genannte Kreislauf scheint nicht durchbrochen, nicht vor 2000, nicht vor 1000 und nicht vor 10 Jahren.

      Die Abwälzung der Verantwortung auf Jesus und Gott helfen in dieser Sache bestimmt nicht.
    • Michael Mettler 14.01.2017 14:51
      Highlight Highlight @raphi: da atheisten sagen das es wahrscheinlich keinen gott gibt ist der kleine_schurke kein Atheist. Ergo kannst du seine gefühle somit nicht verletzen oder er weiss nicht was er ist. Quelle: truth and logic von dover 1952.
    • Mia_san_mia 14.01.2017 15:36
      Highlight Highlight @kleiner Schurke: Jeder darf schreiben was er will auch wenns Dir nicht passt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 14.01.2017 12:20
    Highlight Highlight Ich finde es nicht gut, dass dieser Herr Stamm hier Artikel schreiben darf... Solchen Menschen sollte man keine Plattform bieten.
    • rodolofo 14.01.2017 13:31
      Highlight Highlight Da siehst Du mal wieder, wie raffiniert sich der Teufel anschleicht und unbemerkt einnistet!
      Und der Teufel ist natürlich feuerrote Haut und trägt ein schwarzes Spitzbärtchen, wie meine Lieblings-Kasperlefigur damals...
    • Alienus 14.01.2017 13:32
      Highlight Highlight Mia_san_mia

      Ich finde es ebenfalls nicht gut, dass dieser Blogger Mia_san_mia hier solche Artikel schreiben darf...

      Solchen Menschen sollte man keine Plattform bieten.
    • Mia_san_mia 14.01.2017 15:21
      Highlight Highlight @rodolfo: Wenn Du meinst 😄 ich glaube jedenfalss nicht an den Teufel, geschweige denn Gott... @Alienus: Ich habe keinen Artikel geschrieben, sonder nur einen Kommentar ☝🏻 Und ich verstehe echt nicht, warum alle auf diesen Stamm hereinfallen wie auf einen Sektenführer. Schaut euch nur schon ein Bild von ihm an...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 14.01.2017 11:47
    Highlight Highlight Hugo Stamm: Der Mensch kann sich nicht an die Stelle von Gott hieven wenn es keinen Gott gibt.

    Die Menschen sind sich selbst nicht genug und wenn jemand nach Macht strebt, erfindet er (s)ein ÜberICH.
  • Michael Bamberger 14.01.2017 11:45
    Highlight Highlight Der biblische Jesus ist nicht irgendein Mensch, sondern gemäss christlicher Dogmatik (siehe Trinitätslehre, 11. Synode von Toledo im Jahr 675) ist er Gott selber.

    Demzufolge hat Gott sein eigenes Sühneopfer mit niemandem anders als mit sich selbst veranstaltet. In dieser blutigen Selbstversöhnung Gottes liegt die ganze Absurdität dieses christlich hochstilisierten Seemannsgarns.

    Man beachte dazu auch die alttestamentarischen Tieropferrituale zwecks Versöhnung mit Jahwe (daraus der Begriff Sündenbock), wie auch deckungsgleiches aus diversen Naturreligionen.
    • Michael Mettler 14.01.2017 14:54
      Highlight Highlight @bamberger: welche bibelstelle spricht davon das gott gott umgebracht hat? Versuche deiner logik zu folgen.
    • Sophia 14.01.2017 17:27
      Highlight Highlight Das Christentum ist reine griechische Theologie. Nur das Personal hat sich geändert. Perseus wurde von Zeus gezeugt und kam als goldener Regen über die Danae. Der "Heilige Geist" über Maria. Eine griechische Sekte, die Orphisten besoffen sich sinnlos, rannten in den Wald, zerissen wilde Tiere und asen sie roh! Damit glaubten sie, sich mit dem Blut und dem Fleisch ihres Gottes Dionysios vereint zu haben und göttliche Eigenschaften zu erlangen. So was ähnliches glauben die Katholiken ja heute noch bei der Kommunion. Usw. Das ist doch alles viel zu schön, um madig gemacht zu werden!
    • Share 15.01.2017 15:09
      Highlight Highlight Bambi, ohne das Konstrukt Sühneopfer waere das NT kaum die Erfüllung des AT und würden wir heute noch an die Erbsünde glauben. Seemannsgarn will auch verstanden werden.

      Sophia, studiere doch mal den Kreuzweg. Der Simon von Cyrene (beim heutigen Tripolis), der Jesus hilft das Kreuz zu tragen, war auf Pilgerreise nach Griechenland, was üblicherweise auf die Herkunft aus der Oberschicht deutet. Dann kam ihm die Feldarbeit und Jesus dazwischen.
  • biosignalinator 14.01.2017 11:43
    Highlight Highlight Das Christentum ist die meist verfolgte Glaubensrichtung. Herr Stamm Sie bestätigen das mit jedem Ihrer Berichte über Jesus. Jesus war unbequem für die Machthaber, wie heute noch. Er war nicht "nur" ein Wanderprediger. Aber was erzähl ich da, hier ist kein Platz dafür, Sie forcieren den Glaubenszerfall (was das auch immer sein mag). Eins ist sicher - wer suchet der findet. Antworten sind hier nicht gegeben.
    Aber danke dafür, denn jeder "Trend" erzeugt einen "Gegentrend"!
    • You will not be able to use your remote control. 14.01.2017 14:41
      Highlight Highlight Aber danke dafür, denn jeder "Trend" erzeugt einen "Gegentrend"!

      Das Christentum ist die meist verfolgte Glaubensrichtung.

      Wollen wir mal nicht an diesen Aussagen zweifeln, wie würdest du dir dies erklären?
    • hulaleh 14.01.2017 14:44
      Highlight Highlight Biosignal... du sprichst mir aus der Seele!
    • phreko 14.01.2017 15:58
      Highlight Highlight Hihi, gefressen vom Atheismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinSenf 14.01.2017 11:35
    Highlight Highlight Zentraler Aspekt der Kreuzigung ist das Symbol, dass Jesus als Unschuldiger sich freiwillig für die Schuld von allen anderen Menschen hinrichten liess. Er hat das höchste Gut, sein eigenes Leben, für jemanden anderen aufgeopfert. So etwas macht man wohl kaum aus Selbstgefälligkeit. Insofern ist die Formulierung "sich aus Liebe opfern" schon richtig...
    • smartash 14.01.2017 13:11
      Highlight Highlight Inwiefern hat er sein eigenes Leben geopfert, wenn er als Unsterblicher wieder aufersteht?
    • Sophia 14.01.2017 18:27
      Highlight Highlight Das mit der Hinrichtung Jesu als freiwilliger Akt steht aber so nicht in der Bibel, sondern Jesus machte, was sein sein Vater ihn hiess. Und dabei gingen einige Unschuldige drauf. Ohne den Judas, hätte man den Jesus nicht verhaften können, was ist aus dem geworden? Die armen römischen Soldaten, die ihn kreuzigten, alle in der Hölle! Gott ist die Liebe? Vielleicht ja schon, aber nicht dieser!
    • Elvenpath 14.01.2017 22:10
      Highlight Highlight Jesus ist ja selber auch Gott. Also hat er sich sich selbst geopfert, um sich selbst zu besänftigen um die Welt vor sich zu retten.
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  • Franz0506 14.01.2017 10:57
    Highlight Highlight Jesus wusste, dass er mit seinen Predigten die damaligen Religionsautoritäten herausforderte. Er entkam Anschlägen musste oft fliehen. Er verfolgte aber konsequent seinen Weg und ging zuletzt nach Jerusalem, obwohl er gewarnt war. (siehe Bibel) Fazit: Die Priesterschaft hätte seine Ermordung nicht betreiben müssen und auch er hätte sich dieser Sache entziehen können. Er sagte aber auch:„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“, also hatte er einen Auftrag und ein Ziel vor Augen. Wahrscheinlich ist , dass der Sinn von seinem Erlösungswerk bis heute einfach noch nicht richtig begriffen wurde.
    • rauchzeichen 14.01.2017 11:39
      Highlight Highlight erklärs mir! BITTE
    • Tikvaw 14.01.2017 12:13
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke: Das Bild ist für mich nicht lesbar, kannst du es in original Grösse verlinken?
    • Michael Mettler 14.01.2017 12:46
      Highlight Highlight Der kleine_Schurke ist den Historikern weit voraus in dem er schon heute mit Sicherheit sagen kann ob Jesus existiert hat oder nicht. Selbst die härtesten Kritiker der historischen Figur Jesus (welche durchaus überzeugende Gründe für ihre Thesen haben) sind nicht zu einem klaren und abschliessenden Urteil gekommen.
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  • Rabbi Jussuf 14.01.2017 10:55
    Highlight Highlight Hugo Stamm
    Eigentlich sollten Sie mittlerweile wissen, dass es erst ab Ende des 2.Jh und im 3. Jh. nennenswerte Christenverfolgungen durch die Römer gab und auch dann nur regional. Zu der Zeit aber hatte sich das Christentum schon einigermassen konstituiert. Der Märtyrerglaube muss also einen anderen Ursprung haben.
    Es wurden schlicht die Evangeliengeschichten überhöht und so die Römer zu den Bösen gemacht. Mit tatsächlicher Geschichte hat das wenig zu tun.
  • Intellektueller 14.01.2017 10:48
    Highlight Highlight Der Mensch will glauben und nicht wissen. Das ist viel weniger anstrengend.
    Um etwas zu wissen, muss man es selbst nachgewiesen haben. Jede Information aus zweiter Hand kann jeder entweder glauben, nicht glauben, oder überprüfen. Überprüfen kann ein Mensch das allermeiste nicht.
    Der Glaube an das Wahre ist identitätsstiftend. Wer nicht an das Wahre glaubt (z.B. die drohende Klimakatastrophe), der wird ausgegrenzt und erniedrigt. Das verleiht dem Glauben Macht. Weil Opportunismus weniger anstrengend ist, glauben die meisten, was sie glauben sollen, z. B. an die gottgleiche Wissenschaft.
    • rodolofo 14.01.2017 13:20
      Highlight Highlight Mit anderen Worten: Du bist eine Art Hybrid aus einem Wissenschaftler und einem Gläubigen.
    • _kokolorix 14.01.2017 16:53
      Highlight Highlight Die Möglichkeit etwas zu glauben ohne es 100% zu verstehen, hat die Menschheit zur beherrschenden Spezies auf der Erde gemacht. Genau dies unterscheidet uns z.B. von den Schimpansen, welche nichts einfach glauben oder nachäffen, sondern alles und jedes auf seine unmittelbare Nützlichkeit überprüfen. Ist es nicht nützlich verwerfen sie es sofort, was dem Fortschritt eher hinderlich ist. Die Negative Seite dieser evolutionären Entwicklung, das Entstehen von völlig sinnfreien Religionen scheint gegenüber den alltäglichen Vorteilen nicht sonderlich ins Gesicht zu fallen...
    • SemperFi 14.01.2017 17:44
      Highlight Highlight "Um etwas zu wissen, muss man es selbst nachgewiesen haben". Ich schmeiss mich weg! Lesen Sie eigentlich, was Sie schreiben, bevor Sie auf "Abschicken" drücken? Sie sollten sich dringend in Unwissender umbenennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Host 14.01.2017 10:37
    Highlight Highlight Persönliche Interpretation:
    Gott hat Jesus nicht aus Liebe zu den Menschen am Kreuz geopfert, sondern aus Liebe zu den den Menschen sich nicht dafür gerächt. Er vergab den Menschen Ihre Fehler aufgrund ihres Menschseins. Das heisst, er akzeptiert jeden mit all seinen guten wie schlechten Seiten.
    Das Wertesystem der Christen wurde erst durch die Kirche den Gläubigen auferlegt, um sie zu knechten.
    • You will not be able to use your remote control. 14.01.2017 14:48
      Highlight Highlight Die Menschen haben Jesus ja am Kreutz geopfert und nicht Gott, er hat es 'zugelassen'.

      Mit anderen Worten, seine Haltung hatte keinen Einfluss auf irgendwelche weltlichen Ereignisse.
  • bernhardmat 14.01.2017 10:15
    Highlight Highlight Mit all den lustigen und schrecklichen Märchen aller Religionen hatten die Leute vor dem Internet immer einen schönen Zeitvertreib und nebenbei noch etwa Sinngebung für diejenigen, die ihren Geist nicht allzusehr anstrengen wollten. Komisch ist, dass das heute noch funktioniert.
    Da kommt zum Beispiel ein junger Trottel nach seinem Attentat zu seinen 72 Jungfrauen. Nach 72 Tagen ist keine mehr Jungfrau. Was macht er dann den Rest der Ewigkeit? 😆😂
    • rodolofo 14.01.2017 13:18
      Highlight Highlight So lustig, was ihr da für Überlegungen austauscht!
      Es verjagt mich schon fast vor Lachen.
    • _kokolorix 14.01.2017 16:59
      Highlight Highlight @kleiner_Schurke
      Und das es für Schwule und Liebhaber von erfahrenen Frauen eher nicht erstrebenswert sein kann dorthin zu kommen, rein sexuell betrachtet.
      Intellektuell betrachtet, will wohl niemand der etwas auf sich hält dahin wo mann offenbar nichts anderes tut als Jungfrauen ficken
    • Majoras Maske 14.01.2017 18:45
      Highlight Highlight Und können sie denn auch nicht schwanger werden? Ansonsten hat der ja noch 5 Jahren schon zehntausende Kinder, um die er sich ja tagtäglich kümmern müsste. Ausserdem frage ich mich, ob er Kondome und Viagra zur Verfügung gestellt bekommt, um die Ewigkeit etwas zu erleichtern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 14.01.2017 10:00
    Highlight Highlight Ihre Interpretation ist plausibler (m.E. auch plausibler als die Vermutung, dass Jesus eine reine Erfindung der Autoren der Evangelien ist). Nur wählen Menschen ihren Glauben nicht aufgrund rationaler Überlegungen, sondern aufgrund sozialer Prägung/Erziehung und/oder weil sie sich von der (Teilen der) Botschaft/Lehre (emotional) angesprochen/berührt fühlen. Insofern scheint mir Ihr ständiges Verweisen auf die Irrationalität der Religionen ein Kampf gegen Windmühlen.
  • Stichelei 14.01.2017 09:35
    Highlight Highlight Gott belegt die ersten Menschen mit einem ewigen Fluch genannt Erbsünde, weil sie ihm einen
    Apfel geklaut haben. Jahrtausende später besinnt er sich und erstellt einen Klon seiner selbst, lässt ihn quälen und umbringen, damit er den Fluch, den er selbst ausgesprochen hatte, wieder zurück nehmen kann. Was soll daran nicht logisch sein?

    P.S. Was ist eigentlich mit den armen Leuten, die zwischen der Vertreibung aus dem Paradies und der Sühne der Erbsünde gestorben sind? Alle in der Hölle oder was?
    • Homes8 14.01.2017 10:06
      Highlight Highlight Ich denke Wiedergebohren und das kann jenachdem heute schon fast wie die Hölle sein ...
    • Gummibär 14.01.2017 19:55
      Highlight Highlight Schade waren Adam und Eva nicht Chinesen. Wir wören immer noch im Paradies weil sie die Schlange verspiesen und die Frucht der erkenntnis im Baum hätten hängen lassen.
  • Herbert Anneler 14.01.2017 09:33
    Highlight Highlight Herr Stamm: in Sachen Stellung von Jesus Christus im christlichen Glauben vereinfachen Sie auf unzulässige Weise. Schauen Sie dazu als Einstieg bei Wikipedia unter Konzil von Nicäa. Dort wurde genau darum gestritten, ob Jesus Gott oder Mensch ist. Es war ein dogmatischer Entscheid. Es wäre noch interessant zu wissen, ob Sie mit Buddha u.a. Menschen auch so ungnädig umgingen wie mit Jesus Christus. Messen Sie sie an ihren Taten. Der Glaube entsteht nicht aus dogmatischen Büchern, sondern aus den Herzen der Menschen - dazu zählen für mich auch Jesus Christus, Gandhi, Mandela u.a. Friedensstifter
    • Rabbi Jussuf 14.01.2017 10:57
      Highlight Highlight Falsch
      In Nicäa wurde lediglich darum gestritten, ob Jesus Christus "wesensgleich" oder "wesensähnlich" mit Gott dem Vater sei. Was immer das heissen mag - solche feinen Details und die Aufregung darüber entzieht sich wohl unserem heutigen Verständnis.
    • medinho 14.01.2017 13:56
      Highlight Highlight Mandela war ja wirklich sein ganzes Leben so ein friedlicher Mensch...
  • Homes8 14.01.2017 09:23
    Highlight Highlight Für mich hat der Gläubige den Vorteil dass für Ihn die Welt nicht rein Materiel existiert, sondern auch geistige Begriffe wie Liebe und Trost existieren.
    Kürzlich einen der besten Filme dazu gesehen "Amish Grace" (von 2010). Der Film erzählt die Geschichte eines realen Massakers 2006 in einer Schule. Die Amischen vergeben dem Täter.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_an_der_Amischen-Schule_von_Nickel_Mines
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    • You will not be able to use your remote control. 14.01.2017 14:53
      Highlight Highlight Aha, weil ohne Glauben an Gott diese Begriffe nicht existieren können?
    • Elvenpath 14.01.2017 22:36
      Highlight Highlight Liebe und Trost existieren auch ohne Religion und Götter.

      Die Amischen sind nicht die einzigen, die solche Gewalttaten vergeben. Auch und gerade viele Ungläubige Menschen.
      Auf der anderen Seite musste ich oft feststellen, dass gerade religiöse Menschen eher nach dem Prinzip "Auge um Auge" handeln.
    • Homes8 15.01.2017 16:50
      Highlight Highlight Sicher existiert Liebe und andere geistige Dinge auch für nicht religiöse Leute, aber gerade diese verneinen ja die existens nicht materieler Dinge.
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  • Michael Mettler 14.01.2017 09:13
    Highlight Highlight Ein Wunder ist nichts anderes als ein Ereigniss welches wir uns Menschen mit dem aktuellen Wissensstand noch nicht erklären können. Was das mit 72 Jungfrauen und einem Dschihadisten zu tun hat weiss wohl nur Hugo Stamm. Auch nicht nachvollziehbar ist woher Hugo Stamm weiss das es kein Paradies gibt. Hat Hugo Stamm Kontakt mit Toten oder das Konzept nicht verstanden?
    • zombie woof 14.01.2017 10:22
      Highlight Highlight Als Märtyrer gehts direkt ins Paradies zu den Jungfrauen. Was nicht bekannt ist, handelt es sich um junge Jungfrauen oder um alte?
    • rodolofo 14.01.2017 12:35
      Highlight Highlight Ganz einfach:
      Das Paradies wäre zum Sterben langweilig, würde aber EWIG dauern!
      Verstehst Du, was ich meine?
      Und wie wir seit dem Bayrischen Engel Gerhard Polt wissen, gibt es dort oben auf den flauschigen Wölklein auch kein Bier!
      Trotzdem wird von uns dort droben im Himmel erwartet, das wir ständig "Halleluja!" oder "Hosianna!" singen und dazu die Harfe zupfen!
      Wer es nicht macht, ist sehr schnell unten, in der kochend heissen Hölle und erleidet fürchterliche, ebenfalls nicht endende Qualen!
      Wie wir's auch drehen und wenden, unsere Christlichen Langzeit-Perspektiven wären sehr schlecht...
    • hulaleh 14.01.2017 14:52
      Highlight Highlight Wer sagt dir, dass das Paradies langweilig ist? Warst du schon mal da?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nausicaä 14.01.2017 09:10
    Highlight Highlight Mich würde es ehrlich interessieren, ob in der Geschichte der Menschheit jemals ein Gläubiger von seinem Glauben abkam, weil man ihm darlegte, dass dieser logisch nicht haltbar sei...
    Logik ist weder Essenz noch Teil von Glauben, deswegen ist es unsinnig, damit zu argumentieren.

    Aber ich verstehe schon, andere Ansätze sind schwer realisierbar: Man müsste den Gläubigen etwas anbieten können, dass ihnen ähnlichen Halt gewährt wie der Glaube (Gemeinschaft, neue Strukturen, Sinn). Schwierig, wenn man sowas nicht von selbst findet. Und intrusiv.
    • Lami23 14.01.2017 11:32
      Highlight Highlight Das würde ja bedeuten, das die Menschen nur gläubig sind, weil sie keinen Sinn, Gemeinschaft und Strukturen haben?
      Und das Menschen, die nicht gläubig sind, dass eben haben?
      Auf manche mag das zutreffen, generell nehme ich das aber nicht so wahr.
    • Nausicaä 14.01.2017 11:49
      Highlight Highlight Ich würde es so sagen: Alle Menschen brauchen Sinn, Gemeinschaft und Strukturen. Wo man diese findet, ist sehr unterschiedlich. Ich habe den Eindruck, dass der Glaube (einer Religionsgemeinschaft) all dies bietet und zwar als recht attraktiv wirkendes Gesamtkonzept.
      Was sind denn Ihrer Meinung nach die Gründe, warum Menschen gläubig sind?
    • Lami23 14.01.2017 11:56
      Highlight Highlight Ein Urvertrauen darauf, dass jemand einen Plan mit einem hat. Aber ich denke auch, dass mit dem Sinn, den Strukturen etc kommt hin. Ich finde nur nicht, dass man in jedem Fall einen Rückschluss auf das jeweils andere ziehen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 14.01.2017 09:07
    Highlight Highlight Märchen erlauben eine geistige Flucht aus der garstigen Welt. Das ist sehr gut auf den Punkt gebracht. Schlimmer wird es aber, wenn so Märchen von klein auf, Tag für Tag eingehämmert werden bis das Märchen für die Behämmerten oder etwas anständiger ausgedrückt für die Beeinflussten, zur Tatsache wird und exzessive Auswüchse annimmt, bar jeder Vernunft.
    • rodolofo 14.01.2017 09:23
      Highlight Highlight Wenn Glaube als Wissen behandelt wird, dann beginnt die problematische Schein-Wirklichkeit der "Fake News".
      Realität und Traumwelt verschwimmen und vermischen sich.
      Gleichzeitig verleiht die Traumwelt der nüchternen Wirklichkeit einen phantastischen Zauber.
      In ihrem nüchternen Abnützungskampf des Fressens und Gefressen Werdens werden "Gewöhnlich Sterbliche" zu auserwählten Gotteskriegern, zu Prinzessinnen, zu Robin Hoods und zu hinterhältig lauernden Bösewichten!
      Im Telenovela-Drama von "Gut" und "Böse" liegt Sucht-Potential!
      Aber im Grunde heisst unser Motto immer noch: "Friss, oder stirb!"
  • rodolofo 14.01.2017 08:59
    Highlight Highlight ...
    Ein muslimisch geprägter Jugendlicher, der irgendwo in einem trostlosen Banlieu ohne Perspektiven, aber mit einer ungeheuren Wut im Ranzen, aufwächst, gerät sehr schnell auf die "schiefe Bahn". Nach einigen Verbrechen als Kleinkrimineller sitzt er im Knast und wird von seinen "Brüdern" bearbeitet, bis er zum Islamisten heranreift, der eigentlich mit dem Leben abgeschlossen hat, aber noch mit einer möglichst langen und grässlichen Blutspur ins verheissene Paradies hinüberwechseln will.
    Und ich lasse mich ebenfalls auf eine ganz persönliche Weise von Religionen inspirieren...
  • rodolofo 14.01.2017 08:53
    Highlight Highlight Wenn ich in einer belebten Gasse still stehe, bewegen sich die Menschen an mir vorbei.
    Also kann ich das Geschehen auch nicht zum Stillstand bringen, indem ich selber still stehe.
    Genau so geht es den Kirchen.
    Sie können nicht verhindern, dass ihre Dogmas und "Heiligen Bücher" heute anders gelesen und interpretiert werden, als früher, auch wenn es immer noch die genau gleichen Dogmas und "Heiligen Bücher" sind.
    Ein Reformierter Pfarrer nimmt sie als Gleichnisse, so wie er seinen Konfirmanden sagt, dass Gott in der Wurzel aus Minus Eins stecken könnte.
    ...
  • CASSIO 14.01.2017 08:50
    Highlight Highlight Ich bin jetzt bös und sage mal, dass es sinnfrei ist, über Religion und Wahrheit zu diskutieren und zu schreiben, weil wir ALLE keinen Plan haben, was wirklich ist oder nicht ist. Weder Juden, Christen, Muslime, Buddhisten, Hinduisten, Atheisten usw. noch der werte Hugo Stamm.
    • m.e. 14.01.2017 09:09
      Highlight Highlight herr stamm schliesst die existenz (zumindest in diesem bericht) ja nicht aus. er erklärt, weshalb die kirche mit ihren geschichten unglaubwürdig wirkt, solange sie darauf pochen, dass es so war. man kann die kirche, bzw. die bibel absolut in frage stellen, dies heisst jedoch nicht, dass gott, allah, buddha, o.ä. nicht existieren. dies kann effektiv niemand beweisen - muss man aber nicht. denn es heisst ja: glauben.

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