Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Sektenblog

Der sexistische Heilsbringer Trump wurde von den frommen Christen gewählt



Willkommen im Land des neuen Heilsbringers! Nach den Wahlen in den USA wird es duster, zappenduster. Nun gehört auch ein halber Kontinent zu jenem riesigen Teil der Weltkarte, der von Narzissten und Egomanen regiert wird. Deshalb wird die Welt nach dem 8. November nicht mehr so sein, wie sie vorher war.

Die Gilde der Putins, Xis, Erdogans, Orbans, Dutertes und vieler afrikanischer und einzelner südamerikanischer Präsidenten wird nun angeführt von Donald Trump. Sekundiert werden sie in Europa von den Nachwuchs-Heilsbringern Marine Le Pen, Geert Wilders, Nigel Farage, Frauke Petry usw. Schöne neue Welt.

Die Schweizer Heilsbringer

Am Rande darf man getrost auch unseren Volkstribun Christoph Blocher erwähnen. Was sagte Roger Köppel nach den Wahlen? «Ich bin vom Sieg Trumps euphorisiert.» Köppel, der neue Kandidat auf der Startrampe der Heilsbringer, hat allerdings das Pech, in der kleinen Schweiz geboren zu sein, wo der Präsident nur Mitglied eines Gremiums ist.

Der Bund der Narzissten und Xenophoben ist nun weltumspannend. Die Politbühne kippt nach rechts. Die Leute suchen wieder starke Führer. Populisten mit Guru-Allüren, die Ängste schüren und das Heil versprechen. Die den Patriotismus beschwören, letztlich aber nur an ihr eigenes Wohl denken.

Dieses Wohl hat einen Namen: Macht. Macht, um sich aufzuplustern und das meist kümmerliche Ego aufzupolieren. Der Machtdrang als therapeutisches Instrument.

Bei der Wahl von Trump zeigte auch der Bibelgürtel das wahre Gesicht. 81 Prozent der Evangelikalen und Freikirchler wählten Trump. Die Frommen verhalfen ihm zum Wahlsieg.

Die Evangelikalen legten bei der Wahl von Donald Trump ein bigottes Verhalten an den Tag.

Damit demonstrierten sie ihren bigotten Glauben. Sie traten mit ihrer reaktionären Gesinnung christliche Werte mit Füssen, um ihrem weltlichen Heilsbringer ohne Scham und schlechtes Gewissen ihre Stimme zu geben.

Demonstrators hold signs over a video projection of President-elect Donald Trump during a demonstration following the presidential election, in Oakland, California, U.S. November 10, 2016. REUTERS/Stephen Lam

Bild: STEPHEN LAM/REUTERS

So erniedrigte und verhöhnte Trump Frauen, Einwanderer und Homosexuelle. Jesus hingegen predigte Barmherzigkeit und Nächstenliebe, er kümmerte sich um Kranke, Arme und speiste die Hungrigen. So sieht es zumindest die Legende.

Bei den bigotten Frommen zählen diese Werte aber nur für strenggläubige Christen. Für sie gehört auch Trump zu ihnen. Schliesslich pries dieser seine Autobiographie «The Art of the Deal», die auch ein Ratgeber für Manager ist, mit den Worten: «Es ist mein zweitliebstes Buch. Nur die Bibel ist besser.»

Grapscher Trump von den Frommen gewählt

Sprichwörtlich und aus frommer Sicht verwerflich ist auch Trumps testosterongetriebenes Verhalten Frauen gegenüber. Bei den Miss-Wahlen, die er organisiert hat, soll er sich gern in den Garderoben herumgetrieben haben, wenn sich die jungen, schönen Frauen umzogen. Bei einem heimlich aufgezeichneten Gespräch brüstete er sich, als Promi kriege er alle Frauen herum, könne sie küssen und beliebig begrapschen. Auch zwischen den Beinen.

Viele seiner frommen Wähler hingegen nehmen ihren Töchtern schriftlich das Versprechen ab, dass sie auf Sex vor der Ehe verzichten. Trotzdem wählten sie den Mann zum Präsidenten, der Frauen herabmindert, beleidigt und ihnen gegenüber ein sexistisches Verhalten zeigt.

Wo der radikale Glaube beginnt, bleiben Vernunft und Verstand bei den Wahlen auf der Strecke. Selbst wenn die Zeichen auf Sturm stehen und die rassistischen, sexistischen und faschistischen Tendenzen mit Händen zu greifen sind.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

141
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 22.11.2016 09:24
    Highlight Highlight Schau Herr Hugo Stamm auf der Facebook von Donald Trump, die Menschen befinden sich in ein Rausch(Honeymoon) und er kündigt an, dass sie in 100 Tagen alles auf dem Kopf stellen muss.
    Ich habe Trump gefragt: Wer glaubst du eigentlich zu sein?

    Erinnert mich an die Köpfe von die Scientologen, die sein Kultfigur wahnsinnig liebt, sie jubeln auch, wenn sie zur Kasse gebetet wird.
  • Spooky 17.11.2016 19:53
    Highlight Highlight "Jesus hingegen predigte Barmherzigkeit und Nächstenliebe, er kümmerte sich um Kranke, Arme und speiste die Hungrigen."

    Okay, das stimmt.

    Aber Jesus hat auch gesagt:

    "Ich bin nicht gekommen, um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert." Matthäus 11/34

    Jesus war ein gefährlicher Rebell und eine Gefahr für das Establishment. Heute würde Jesus als Schwerkrimineller im Todestrakt eines Hochsicherheitsgefängnisses auf die Giftspritze warten.
    • Share 18.11.2016 08:48
      Highlight Highlight Ihr beiden, Spooky und Togo, Bruderzwist, na klingelt`s?
    • Share 18.11.2016 20:07
      Highlight Highlight Aufklärung ist ein nimmer endender Prozess. Bruderzwist nimmt Bezug auf das Schwert oder umgekehrt. Da kannte einer die Schrift, heute das alte Testament genannt. Und Religion, die den Weltfrieden kennt und Spiritualität zulässt ist nun mal kein Hut, der sich an- und abziehen lässt. Aber wie du sagst, du darfst dir die Wahrheit zuckersüß zurecht legen. Solange du bei den Tatsachen bleibst. Was ist denn kriminell an einem, der die im Geiste Armen, Kranken und Hungrigen satt macht? Ja, über die Übersetzung lässt sich streiten, aber die Geschichten, die sind geschrieben.
    • Spooky 19.11.2016 22:31
      Highlight Highlight @Togo @share
      Jesus wurde nicht in einem Schurkenstaat zum Tod verurteilt, sondern im Römischen Reich und gemäss dem geltendem Römischen Recht. Jesus wurde vom Gericht genau gleich behandelt wie die beiden Schwerkriminellen, die links und rechts von ihm an ihren Kreuzen verreckten. Also war Jesus nach dem geltenden Recht ein Schwerkrimineller.

      Aus dem Römischen Recht ist unser heutiges Recht hervorgegangen. Nach unserem heutigen Recht wäre Jesus ebenfalls ein Schwerkrimineller und würde zwar nicht am Kreuz, sondern per Giftspritze verrecken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 17.11.2016 11:25
    Highlight Highlight 4/4

    Deren Lieblingsaussage: Wissenschaft muss dauernd ihr Modell verändern, Gott gibt einen sicheren Halt. Denn Gottes Model ist einzig wahr. Und ohne Fehler. Und die einzige Lösung. Und. Und. …. Bis in alle Ewigkeit. Amen.

    Und ist doch einfach: Man braucht nicht zweifeln und denken, man kann und muss nur einfach „glauben“!

    Nun, wenn „glauben“ sinninhaltlich von „viel lieben“ abgeleitet werden kann, so ist erklärlich, dass gewisse Illusionen einfach „geliebt = geglaubt“ werden wollen und auch müssen.

    Fazit: Habe den Zusammenhang des CERN mit der Evolution nicht so richtig durchschaut.
    • Share 17.11.2016 21:31
      Highlight Highlight Also dürfen, dürfen wir schon noch, oder? Dann darf ich Ihnen, werter Alienus, gnädigst mitteilen, die rosa Brille abzunehmen. Hellblau passt sowieso viel besser zu Ihrem Teint.
  • Alienus 17.11.2016 11:23
    Highlight Highlight 3/4

    Die Generationsfolge der Großschnäbel war erfolgreicher.

    Im Gegensatz zur Religion ist ein wissenschaftl. Modell ein Hilfsentwurf, welches an neue Erkenntnisse angepasst werden kann. Das iterative Modellentwickeln soll und kann (sic!) an die sogenannte Wirklichkeit herangeführt werden. Das Modell ist auch eine schöne Krücke, wenn man vom unwissenden Standpunkt vorwärts kommen möchte.

    Aber die Glaubensfundamentalisten beharren in ihren einbetonierten Fundamenten und behaupten Sachen, deren Parameter sie nicht einmal „glaubhaft“ ausformulieren können. Denn Gott würde alles erklären.
  • Alienus 17.11.2016 11:22
    Highlight Highlight 2/4

    Wenn auf einer Insel Pflanzen harte Samen hatten, so erhielten dadurch Vögel mit kürzeren Schnäbeln wegen größerer „Schnabelkraft gegenüber anderen mit etwas längeren Schnabel mit kleinerer „Schnabelkraft“, eine Chance, besser zu überleben.

    In einer Streubreite hatten die Vögel kleine Unterschiede im Schnabelwuchs. Der stärkere Schnabel hatte durch „Zufall“ eine bessere Ressource. Das lag nicht an den „agierenden Genen“, sondern weil der Wind diese Vögel zufällig dorthin trieb, wo durch terrestrische, meteorologische und klimatische Gegebenheiten Pflanzen waren, die dies uslösten.
  • Alienus 17.11.2016 11:09
    Highlight Highlight Rigel 1/4

    Es geht bei dem Evolutionsmodell doch nicht um das „letzte“ Teilchen aus der 99. Ableitung!

    Dazu braucht es dieses Ding nicht. Die darwinschen Gedanken (vereinfacht) basieren auf Beobachtungen, Feststellungen, Registrierungen, Bewertungen, Sortierungen und Zuordnungen / uam.). Da braucht das Hirn nur noch die Schlussfolgerung, um ein glaubhaftes (!) Modell zu entwerfen.

    Man kann dies bei Darwins „Finken“ feststellen. Denn der Ursprung könnte eine einheitliche Population vom Festland gewesen sein, die auf den Inseln der Galapagos sich an das örtliche Habitat angepasst haben.
  • andersen 15.11.2016 08:28
    Highlight Highlight Rechtspopulisten spitzt die Stimmung zu, wartet auf den Effekt und dann Sagen sie: Wir haben es nicht gemeint, aber ich fürchte, dass der Trump das was er gesagt haben, es so gemeint haben: Er hat Frauen beleidigt, behinderte, Minderheiten ausgegrenzt, Vorbehalte und Ängste geschürt gegen nicht Amerikaner, er will Mauren, statt Brücken bauen, hat die Nato im Frage gestellt u.s.w. und er wundert sich auch noch, dass er kritisiert wird.

    Schwamm drüber, sagen die Amerikaner jetzt.
    Soll Europa die Rechtspopulisten die Macht überlassen?

    Bloss nicht.
  • Rigel 14.11.2016 13:48
    Highlight Highlight Alienus 1/3

    Nennen wir es Evolution, denn das Wort deckt das ganze gut ab. Und es ist auch so wie Sie schreiben, dass der Zufall in der Evolution eine unbedeutende Rolle spielt. Alles spielt nach einem raffinierten Plan. Die Physik bezeichnet das ganze als "Standardmodell". Aber dieses Modell ist unvollständig. Deshalb sucht man fieberhaft nach neuen Teilchen, um das Modell zu vervollständigen.

    Bei dem Cern-Versuch glaubte man, so ein neues Teilchen gefunden zu haben. Aber das war ein Flop, denn das gefundene Teilchen ist inzwischen wieder verschwunden.
  • Rigel 14.11.2016 13:47
    Highlight Highlight Alienus 2/3

    Für die Physiker ist das ein Albtraum-Szenario. Denn ohne neue Teilchen kann man das Standard-Modell nicht vervollständigen und ist möglicherweise falsch.

    Das würde “Ende der Fahnenstange” bedeuten und würde alles was wir über die Evolution wissen, komplett über den Haufen werfen. Sämtliche bisherigen Überlegungen diesbezüglich würden im Papierkorb landen. Neue Fragen würden sich stellen, für die es keine Antworten gibt.

    Die Verzweiflung bei den Physikern ist deshalb riesig, denn man weiss effektiv nicht, wie man jetzt noch neue Teilchen finden soll.
  • Rigel 14.11.2016 13:46
    Highlight Highlight Alienus 3/3

    Der Cern-Versuch war da die letzte Hoffnung.

    Was ich damit sagen will ist, dass sich die Entstehung des Universum als unendlich komplizierter präsentiert als wir uns das jemals vorgestellt haben.

    Es ist möglicherweise eben doch so, dass unsere wissenschaftlichen Fähigkeiten nicht ausreichen, um die Schöpfung erklären zu können. Dass da etwas ganz grosses seine Finger im Spiel hatte steht für mich jedenfalls fest. Und ich bin nicht der einzige der so denkt.
    • Share 14.11.2016 16:44
      Highlight Highlight Tatsächlich können keine abschliessenden Aussagen über den Beginn und das Ende des Universums gemacht werden. Was wir über unsere Nasenspitze hinweg sagen können, ist, dass sich Materie verdichtet und verflüchtigt - gleichzeitig, dass solltest du Rigel eigentlich wissen. Es entspricht in der katholischen Lehre dem Zugleich Mensch und Gott sein, was in Jesus Christus, ausgedrückt wird. Dieses Prinzip kennen verschiedenste Kulturen und philosophische Schriften nennen es das Weltenherz.
    • Share 14.11.2016 16:45
      Highlight Highlight Die Gleichzeitigkeit von Schwarzen Loechern und SuperNovae ist nur ein Beispiel fuer dieses Prinzip, dass sich auch ueber die Physik legen laesst. Natuerlich lohnt sich das Cern und die Versuche, wenn wir es schaffen -K zu erreichen. Und das Standardmodell wird auch ueberleben. Vielleicht muessen wir unsere Vorstellungen zur Definition von Feldern dynamisieren. Jene die den Rand des Weltraums erforschen denken jedenfalls bereits darueber nach.
  • marcog 13.11.2016 14:16
    Highlight Highlight Was Herr Stram vieleicht entgangen ist ist, dass Christen grundsätzlich schon einmal ziemlich Schizophren sind (wie auch die meisten anderen Religionen). Für Frauen ist es absolute Pflicht, bei der Hochzeit noch Jungfrau zu sein, während es bei Männern schon fast ein Menschenrecht ist, in der Welt rumvögeln dürfen. Zudem steht in der Bibel ziemlich viel Mist, was die Kirche mit ihren "modernen Interpretationen" auch indirekt bestätigt.
    • Michael Mettler 14.11.2016 17:52
      Highlight Highlight Marcog: welche bibelstelle sagt das eine frau als jungfrau in eine ehe muss? Welche bibelstelle ermöglicht es männer rumzuvögeln?
    • Pasionaria 15.11.2016 18:37
      Highlight Highlight M. Mettler
      Im Zusammenhang mit Sexualität kommt im Neuen Testament immer wieder der griechische Begriff porneia vor. Er wird in den meisten Bibelübersetzungen mit Unzucht oder Hurerei übersetzt. Porneia ist ein Oberbegriff, der jede Art von sexuellem Fehlverhalten meint.
      Mit Porneia ist somit u.a. der Geschlechtsverkehr vor der Ehe gemeint.

      Quell: http://zeltmacher.eu/verbietet-die-bibel-wirklich-sex-vor-der-ehe/

      ALIENUS
      Porneia ist doch nicht weit von Porn_ographie entfernt. Koennte es sein, dass diese vom bibl. Wort Porneia abstammt, resp. abgeleitet ist? Koennte fuer mich Sinn machen.
    • Michael Mettler 15.11.2016 19:56
      Highlight Highlight @pasionaria: auf meine konkrete frage hast du in demfall keine antwort. Deiner ausführung stimme ich hingegen zu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 13.11.2016 12:41
    Highlight Highlight Das Positive

    All die Wahlhilfe, verdeckte Zahlungen etc.(auch Korruption genannt) aus Nationen, aus Firmen und so weiter sind über Nacht an die Wand gefahren. Fundamentalisten auf der ganzen Welt müssen ihre Karten neu mischen, weil sich die Propheten für Volksmeinung getäuscht haben.

    Manchmal sieht man den Tintenfisch (Trump) vor lauter Tinte (Medien) nicht mehr; es ist unklar was er als nächstes tun wird, aber wir wissen er kann schlagartig die Farbe wechseln. Wechsel ist Gift für den Fundamentalismus.

    Grund genug das dieser

    Antidemokratie Blog

    wieder zum Sekten Blog mutiert.
    • Pasionaria 14.11.2016 00:44
      Highlight Highlight Entschultigung, was wollen denn Sie uns sagen, oder haben Sie hier im Blog einfach Ihre Zahnprothese gewechselt......?

    • Pasionaria 14.11.2016 06:11
      Highlight Highlight Korr. Entschuldigung (kommt ja von..... Schuld....

      Wenn Sie noch weiter so schreiben, brauchen wir keine/n Oxymora, eher Oxygeno!
    • Oxymora 15.11.2016 07:16
      Highlight Highlight @ Passionara inkl. ihren wir und uns (Vati vergessen?)

      Ihre Furcht vor Veränderung hat ja schon religiöse Dimension.
      Trump ist kein Gott, er kann nicht alles verändern.

      Der 8.Nov.16 ist vorbei und die Erde kreist immer noch um die Sonne.

      Einiges wird sich ändern:
      Clinton Freunden wie Saudi-Arabien (Bei denen Atheismus ein Offizialdelikt ist, das mit dem Tod bestraft wird) wird wohl der US-Support gestrichen.

      Trumps Handlungen und Zitate werden noch Jahre den Atheistisch-Religiösen Dialog bereichern.

      Vielleicht müssen Wähler aller Demokratien Passionara um Zulassung bitten.

      Etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 13.11.2016 12:33
    Highlight Highlight Alltägliches aus einer christlichen Ecke:

    "Siegesmarsch geplant: Ku-Klux-Klan feiert Trump - Der rassistische Ku-Klux-Klan freut sich über die Wahl von Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten. Zu seinen Ehren kündigt der Klan eine Parade an." (NZZ online, 12.11.16)

    "Wohl bekanntestes Symbol des KKK ist das brennende Kreuz. Es soll das Licht Jesu Christi symbolisieren, da sich der Klan als radikale protestantische Organisation sieht."(Wiki)
    • Michael Mettler 13.11.2016 14:30
      Highlight Highlight Gäääähn. Gleich dämlich wie die islamistischen Terroisten mit all den Moslems in den gleichen Topf zu werfen. Erwarte Schlaueres.
    • andersen 13.11.2016 21:39
      Highlight Highlight Genau das sein gefährliche Tendenzen, ein Klan ohne jegliche Selbstbeherrschung.
    • andersen 13.11.2016 22:13
      Highlight Highlight Korrektur: Sind.
  • andersen 13.11.2016 10:16
    Highlight Highlight Es ist okay traurig zu sein.
  • andersen 13.11.2016 08:35
    Highlight Highlight Ja und man kennt ja der amerikanische Verfassung, nach der Artikel 2, der Präsident der Vereinigten Staaten ist das Oberhaupt der Exekutive und er ist verpflichtet besonders liebevoll und nett zu sein.
  • andersen 13.11.2016 08:12
    Highlight Highlight Was tun jetzt? Ruhig bleiben und politisch aktiv werden.

    Ich bin Heute aufgestanden mit die Lieder und die Gedichte von L. Cohen und ohne der Mittelfinger zu zeigen.

    Hallelujah.

    Alle Rechtspopulisten möchte das Rad zurückdrehen, der Kluft zwischen Arm und Reich behalten, aber der Kampf für mehr Gleichheit will sich durchsetzen und mehr Brücken wird gebaut, statt Mauren.

    Daran glaube ich.
    • andersen 13.11.2016 21:43
      Highlight Highlight Der Lied: Hallelujah stammt von Cohen, übrigens ein sehr schöne Lied und Text.
      Apropos IS. Was will der IS? Rechtspopulisten ist genau das, was der IS will.
    • andersen 14.11.2016 14:39
      Highlight Highlight Mencken

      Hallelujah heisst der Lied. Nüt aber.
  • andersen 13.11.2016 08:02
    Highlight Highlight U.S.A war noch nicht Reif für eine Frau, es war die Wahlmänner, die der Trump als Präsident gewählt haben, der Sehnsucht nach einen Führer, die Aufräumt war und der Jagd auf Sündenböcken war so gross, dass sie jegliche Aussagen von Trump übersehen hat.
    4 Jahre hat U.S.A ein Designfamilie in das Weisse Haus, nach Denverclan, das Bild, wo der Freiheitstatue( total vergewaltigt und erledigt neben Trump ins Bett liegt)müsste eigentlich die Menschen zum Nachdenken bringen, EU ist hiermit konkret: Wir erwarten jetzt, dass Mister Donald Trump als ein Amtsträger auftritt.
  • Franz0506 13.11.2016 06:55
    Highlight Highlight Jeder sucht sich die Welt zu erklären, auch Herr Stamm. So nach dem Motto: "Denk ich an Sekten in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht". Und wer ist schuld, dass so eine lustige Person zum Präsident gewählt wurde? Es waren natürlich die Sekten! Sektenanhänger sind doch Leute, die einem Mann etwas glauben, dass nie bewiesen wurde. So gibt es auch die Darwin-Gläubige, die tatsächlich glauben, dass z.B. eine Rose so aus dem Nichts und völlig zufällig entsteht. Eigentlich krank, und doch halten sie sich dabei noch viel intelligenter als die anderen Gläubigen. Schlimm ist es mit Sekten!!
    • Pasionaria 13.11.2016 07:36
      Highlight Highlight Ach Franz.......
      Da kann ich nur sagen:
      denk ich an Sekten und Franz 08 Tag und Nacht,
      bin ich total um den Verstand gebracht!

      Guter Herr Kreationist, Sie fragen nach der Entstehung der Rose - voila:
      http://vielfaltoma.blogspot.mx/2014/04/schritt-fur-schritt-anleitung-der-rose.html

      Einzig damit bin ich mit Ihnen einverstanden: einfach krank, oder?
    • Alienus 13.11.2016 08:05
      Highlight Highlight Sekten-Franzl 0000

      Wenn man versucht Zusammenhänge zu beschreiben, so geht man davon aus, der Gegenüber hätte genügend graue Substanz, um ein Minimum zu erfassen.

      Anhänger der darwinschen Überlegungen erkennen, dass gewisse humane Entwicklungen in die Irre führen können.

      PS1: Man kann offensichtlich ohne diese belastende graue Masse leben.
      PS2: In der Wissenschaft „glaubt“ man nicht, sondern stellt z. B. Theorien auf, die „Glaubhaftigkeitsüberlegungen“ unterzogen werden.
      PS3: Versuchen Sie „Glaubhaftigkeitsüberlegungen“ in Glaubensgemeinschaften zu tätigen. Etliche sind gescheitert.
    • Franz0506 13.11.2016 08:29
      Highlight Highlight Herr Alenius, bleiben wir doch bei den Fakten: Sie glauben die Ausführungen von Darwin, sie glauben an den Zufall! Sie ist nicht bewiesen, auch wissenschaftlich nicht. Fühlen Sie sich damit wirklich intelligenter als andere?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christoph99 12.11.2016 19:05
    Highlight Highlight Der Bibelbelt ist eine konservative Region, mehr nicht.

    Wahlen sind nun mal da, dass man jemanden wählt von dem man den Eindruck hat er vertrete die eigenen Werte und könne am besten dafür sorgen, dass es besser wird.

    Das ist in Amerika nicht anders wie bei uns und hat viel mit Demokratie und wenig mit Religion zu tun.
    • Pasionaria 12.11.2016 22:09
      Highlight Highlight Absoluter Quatsch, offensichtlich kennen Sie das Wahlverhalten in den USA nicht.
      Siehe mein Statement @ Maracuja 2/3.
  • andersen 12.11.2016 17:44
    Highlight Highlight Korrektur: Prophylaxe
  • andersen 12.11.2016 17:41
    Highlight Highlight Eigentlich wäre der Bibel ein gute profilaxe gegen Rechtpopulisten.
  • pamayer 12.11.2016 16:07
    Highlight Highlight Bigotterie in Reinkultur.

    Insgeheim finden die Christen den Typ noch geil: er macht uns sagt, was sie nicht dürfen. Aber doch gerne es bitzeli möchten.


    Vor einiger Zeit sprach ich länger mit einem gläubigen Christen. Er fragte sich, warum alle Gläubigen nicht grundsätzlich nur Bio Produkte ässen.

    Die Frage scheint mir immer noch so simpel wie einleuchtend. Eine gläubige Haltung zieht folgerichtig Respekt mit.

    Wenn dann gläubige Christen einen Revolver Macho wie Trump, der explizit Gewalt predigt, dann ist was grundlegend falsch.
    Oder ich hab die ganze Glaubensfrage nicht verstanden.
    • Maracuja 12.11.2016 16:57
      Highlight Highlight <Insgeheim finden die Christen den Typ noch geil>

      Statt alle Christen in einen Topf zu werfen, wäre es besser genau zu analysieren, welche Christen ihn gewählt haben. Vor allem diejenigen, die unter christlichen Werten nicht wie Hugo Stamm Nächstenliebe und Barmherzigkeit verstehen, sondern Abtreibungsverbot, Festhalten an Todesstrafe, Exklusivität der Ehe für Heterosexuelle. Trump hätte die Stimmen dieser Gruppe trotz seines Lebenswandels sowieso bekommen, mit der Wahl des Vizepräsidenten und seiner Aussage, dass Abtreibung nicht straffrei sein sollte, ging er einfach noch auf Nummer sicher.
    • Pasionaria 12.11.2016 22:02
      Highlight Highlight 1/3
      Maracuja
      Du fuehrst einmal mehr die richtige Argumentation in's Feld!! Fuer diese Biblebelt- Evangelikalen zaehlte schlussendlich NUR Trump's heuchlerische Aussage, dass Abtreibung nicht straffrei sein duerfe. Die fuer sie unangenehmen Tatsachen seines ausschweifenden Lebens schaffen sie locker zu verdraengen.
      Der Glaube dieser Fundamentalisten fluechtet sich nur zu gerne in die Verdraengung und oeffnet damit der Doppelmoral Tuer und Tor. So praktisch, um sich eventueller Gewissensbisse zu entledigen.
      ff...


    • Pasionaria 12.11.2016 22:04
      Highlight Highlight 2/3
      Maracuja
      Ein US-Kenner sagte mir, dass (nur) 81% Trumpwaehler im Bible-belt eine extrem tiefe Quote sei. Normalerweise gaebe es eine - wer und wie auch immer der KandidatIn sein moege - ueber 95%-ige Wahl eines Republ. Kandidaten. Demokraten sind fuer Fundis unwaehlbar, ein rassistischer Luestling dagegen problemlos.
      Also H. Stamms Text ist voellig zutreffend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Piri 12.11.2016 16:00
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm es ging wesentlich auch um das Thema Abtreibung. HC unterstützte die Abtribung bis zur Niederkunft. Sprich während der Geburt wird dem Baby das Gehirn abgesaugt, danach stirbt es. Das war sogar für einige Latinos zuviel und gaben ihre Stimme Trump!
    • Rabbi Jussuf 14.11.2016 12:33
      Highlight Highlight Da wurde anscheinend schon anderen das Hirn abgesaugt...
    • Pasionaria 14.11.2016 19:27
      Highlight Highlight Piri
      Schuechterne Frage, haben Sie zuviel, zu scharfes Piripiri intus? Kann schwerwiegendere Folgen als zuviel Alkohol haben.


      Rabbi
      sin rodeos - tu virtud!


  • Share 12.11.2016 14:27
    Highlight Highlight heilsbringer. was fuer ein term.

    was auch immer. die katze hat ihren kommentar dazu schon montag abgegeben. einmal in braun, einmal in gelb; beides hat fuerchterlich gestunken.
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 12.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Herr Stamm, ihr antireligiöser Eifer mutet zunehmend sektiererisch an.
    • Nick Name 12.11.2016 13:37
      Highlight Highlight In diesem Fall hier verwechseln Sie «antireligiösen Eifer» mit Aufmerksam-Machen auf Widersprüche.
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 12.11.2016 15:37
      Highlight Highlight @Nick: Wer wohl verwechselt hier etwas?
    • Nick Name 12.11.2016 17:37
      Highlight Highlight Tut mir leid, aber ich habe immer noch nicht mitbekommen, was Sie inhaltlich genau mitteilen möchten. Aber ev. ist das gar nicht so wichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 12.11.2016 12:29
    Highlight Highlight 👍👏👏👏👏👏👏👏👍
  • Maracuja 12.11.2016 11:43
    Highlight Highlight Staun, unter den African Americans gibt es also keine fromme Christen mehr? schliesslich hat diese Wählergruppe kaum Trump gewählt. Wenn man die Christen schon als homogene Gruppe sieht (m. E. fälschlicherweise), die brav autoritäre Typen wie Trump unterstützt, dann müsste man sich ehrlicherweise fragen, wieso diese Art von populistischen Politikern auch im säkularen Europa problemlos Anhänger findet.
    • andersen 12.11.2016 17:11
      Highlight Highlight Sehr gut geschrieben.
  • Maria B. 12.11.2016 11:31
    Highlight Highlight Merkwürdige Betrachtungsweise, Herr Stamm :-)!

    Nicht dass ich die Christen verteidigen möchte, aber Sie blenden die politische Faktenlage genauso aus, wie das die meisten Linken nun geflissentlich tun.

    Viel eher scheint mir (und nicht nur mir), dass viele Menschen in den USA einfach von der Ineffizienz des politischen Establishements die Nase gestrichen voll haben, was auch die Verarmung weiter Kreise des Mittelstands mit einschliesst.

    Auch andere schwere Versäumnisse in den USA und andern von Ihnen erwähnten Ländern und deren aufstrebenden Parteien, haben mit Sektiererei sehr wenig am Hut.
    • Share 12.11.2016 21:52
      Highlight Highlight Welche Versäumnisse? Die Umverteilung von Militärausgaben ins Bildungs- und Sozialwesen? Das Schaffen und der Erhalt von Arbeitsplätzen anstelle dem Säbelrasseln im Ausland? Dem Abbau der Währungsvorteile durch Freihandelszonen?
  • Rabbi Jussuf 12.11.2016 11:06
    Highlight Highlight Für einmal sind die Christen nicht schuld an Trumps Sieg. Die hätten sowieso republikanisch gewählt, egal wer da zur Auswahl gestanden hätte. Wenn ich mich recht erinnere hatten die anfangs auch einen anderen Kandidaten.
    Die Doppelmoral ist ein permanentes Phänomen in den USA.
    Trump ist im Übrigen nicht zu vergleichen mit den Rechtspopulisten in Europa, die haben ein eindeutiges Programm. Da weiss der Wähler was er hat, auch wenn vieles davon erstunken und erlogen ist.
    In den USA ging es um die marode Wirtschaft und die Faulheit der jungen Nicht-Wähler.
    • Maracuja 12.11.2016 13:25
      Highlight Highlight <Trump ist im Übrigen nicht zu vergleichen mit den Rechtspopulisten in Europa, die haben ein eindeutiges Programm>

      Mit den von Hugo Stamm aufgezählten Rechtspopulisten nicht. Dafür mit Berlusconi, mit dem er vieles gemeinsam hat.
    • Rabbi Jussuf 14.11.2016 12:49
      Highlight Highlight Mencken
      Wollte erst nicht antworten - auf so viel evangelikalen Schwachfug. Dass dieser Text dann aber ein Herzchen bekommen hat, war dann doch zu viel.
      Richtig ist: Die hebräische Bibel (also der Tanach) wurde fast ganz in Hebräisch verfasst. Die Schriften des NT hingegen sind ausnahmslos in Griechisch geschrieben und wenn sie sich auf das AT beziehen, dann doch meist auf die griechische Übersetzung.
    • Rabbi Jussuf 14.11.2016 12:56
      Highlight Highlight galaxy
      Es bedürfte doch einiger schmerzhafter Verrenkungen um den den Juden die Schuld am Ausgang der US-Wahlen zu geben.

      Und noch einmal, die US-Christen waren sogar eher weniger am Erfolg von Trump beteiligt, da sie anscheinend sogar weniger republikanisch gewählt haben, als früher. Somit wäre Stamms Vermutung falsch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Therealmonti 12.11.2016 11:03
    Highlight Highlight Kommt selten vor, dass ich mit Hugo Stamm einig bin. Hier ist dies der Fall. Die US-Frömmler sind das bigotteste Pack, das ich aus eigener Erfahrung je kennen lernen durfte, äääh musste.
  • lilie 12.11.2016 10:22
    Highlight Highlight Tja, für einmal gebe ich Herrn Stamm recht. Man mag zwar argumentieren, dass Clinton für gläubige Christen vermutlich ebenso unwählbar war und dass Trumps Vize extra ausgewählt wurde, um fundamentalistische Christen anzusprechen, aber das schleckt keine Geiss weg: Trump sollte mit seinen Grabschermanieren für fundamentalistische Christen unwählbar sein. Für gläubige Muslime natürlich auch. Und eigentlich für jeden Menschen, der einen Funken Anstand in den Knochen hat.

    Aber Doppelmoral ist ja bekanntlich ein besonders von den Amerikanern liebevoll gehegtes und gepflegtes kulturelles Gut.
    • rodolofo 12.11.2016 15:55
      Highlight Highlight Aber an Trump können die ChristInnen ihre grenzenlose Liebe beweisen.
      Denn wie lautet die Anweisung von Gottes Sohn:
      "Liebe Deinen Feind!"
      ...
      Meinte Jesus wirklich "liebe" im Sinn von "lieben", oder wollte er damit sagen: "Tolerieret und duldet Euren Feind!"?
      Oder wollte Jesus damit empfehlen: "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie!"
      Oder sehen diese fundamentalistischen Christen im zum dritten Mal (Jesses Maria 10 Vater Unser!) verheirateten Trump, der Sodom und Gomorrha von so gut kennt wie seine Westentasche, einen Freund?
      Ein Wunder!
      Nichts ist unmöglich in Gottes Evangelikalem Reich!
    • Michael Mettler 12.11.2016 19:49
      Highlight Highlight @rodolfo: jeder bibeltext hat seinen hintergrund. Das lustige zusammenmixen von verschiedenen bibelstellen kennen nur verwirrte gläubige oder nichtwissende. Wenn sie nach dem erkennen des hintergrundes den bibeltext immer noch fragwürdig finden, ok. Ansonsten: billig
    • rodolofo 13.11.2016 07:16
      Highlight Highlight @ Michael Mettler
      Ich sehe die Bibel als Kunstwerk, welches davon lebt, was seine Betrachter aus ihm machen.
      Dieser Prozess der Inspiration ist es, der für mich "heilig" ist!
      Nicht die Bibel ist "heilig" und sakrosankt.
      Auch nicht diejenigen, die den Inhalt der Bibel "richtig" verstehen, oder diesen Inhalt "richtig" erklären können.
      Denn in Gottes Reich gibt es kein "richtig", oder "falsch". Vielmehr ist alles richtig, weil jeder Weg zum Ziel führt, das bei Gott ist.
      Und auf jedem Weg wird gelebt und gestorben und interpretiert und verworfen.
      Sie verwenden die Bibel fürihr Ding, ich für meins
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 12.11.2016 10:10
    Highlight Highlight Selbst der Papst hat der Trump kritisiert.
    • Fumo 12.11.2016 10:30
      Highlight Highlight In den USA sind die Katholiken auch stark in der Unterzahl, da interessiert es nur wenigen was der Papst sagt.
    • Raphael Bühlmann 12.11.2016 12:26
      Highlight Highlight 2014 bezeichneten sich 20,8 % als römisch-katholisch. Das sind nicht gerade wenige.
      Interessant ist auch, dass bei diesen Wahlen eine neue Partei (American Solidarity Party) mitgemacht hat, die nach der katholischen Soziallehre politisiert, welche weder von Demokraten noch Republikanern ausreichend vertreten wird:

      https://en.wikipedia.org/wiki/American_Solidarity_Party
    • Fumo 12.11.2016 19:30
      Highlight Highlight Man kann ja auch unnötigerweise jedes Wörtchen auf die Waage legen -.-
      Im Vergleich zu 46.5% Protestanten sind 20,8% Kath. nur wenige. Ist das nun besser formuliert oder hat man auch dazu was zu widersprechen?
      Obwohl ich ja gläubig bin, halte ich nichts von religionsgerichtete Parteien. Die meisten davon benutzen die Religion eh nur als Vorwand um Wähler zu erreichen, nicht weil sie sich an der Religion halten. Die CVP listet hier ja auch Moslems zur Wahl auf.
  • andersen 12.11.2016 10:02
    Highlight Highlight Hier bin ich zuviel Lutheranisch, ich hätte ihm nicht gewählt, mir genügt es auf zwei Beinen zu stehen.
  • juba 12.11.2016 09:58
    Highlight Highlight *Duterte
    • Luca Brasi 12.11.2016 12:16
      Highlight Highlight Herr Stamm scheint sich bei asiatischen Namen nicht wirklich Mühe zu geben oder sie scheinen ihm schlicht egal zu sein...
    • Maracuja 12.11.2016 12:45
      Highlight Highlight @Luca Brasi

      Früher konnten sich Journalisten auf ein Korrektorat verlassen. Heute überlässt man das Korrigieren den Lesern. Es gibt ja wahrlich genügend, die sich mit Begeisterung auf jeden Tippfehler stürzen.
    • Luca Brasi 12.11.2016 13:17
      Highlight Highlight @Maracuja: Es ist aber auch kein Ruhmesblatt für den Journalismus, wenn man jahrelang dabei ist und noch immer solch peinliche Fehler fabriziert, v.a. weil man diese Namen auch einfach locker googeln könnte. In diesem Fall war es aber augenfällig, dass gerade die Staatschefs von Ostasien resp. Südostasien falsch geschrieben wurden. Man fragt sich einfach, ob der Auror überhaupt irgendein Interesse an dieser Weltregion hat und falls nicht, warum er sie dann überhaupt erwähnt.
  • LeChef 12.11.2016 09:47
    Highlight Highlight Guter Text, danke!
  • Luca Brasi 12.11.2016 09:42
    Highlight Highlight Oh mein Gott! Wenn man im Titel nicht einmal mehr das Wort "Christen" richtig schreiben kann, sollte man bei watson echt einmal einen Deutschkurs für Mitarbeitende anbieten.
    Und wieso wird in der Aufzählung Xi Jinping erwähnt? (Dass europäische Schreiberlinge auch nach Hunderten von Jahren nicht kapieren, dass Xi der Familienname ist und Jinping der Vorname lässt übrigens auch tief blicken. Wenn man keine Ahnung hat, dann lieber nichts schreiben)
    • rodolofo 12.11.2016 15:46
      Highlight Highlight Aber Du weisst und merkst das alles!
      Ich bin tief beeindruckt!
      Du hast einen Orden verdient.
    • Luca Brasi 12.11.2016 16:25
      Highlight Highlight Ich finde es schlicht respektlos gegenüber den asiatischen Kulturen. Und nein, in meinem Umfeld ist praktisch jedem klar, dass Namen wie Kim, Park, Li, Wang, etc. Familiennamen sind. Wir leben im 21. Jahrhundert und sollen keine Ahnung vom grössten Kontinent mit den meisten Bewohnern haben? Come on!
  • Tschaesu 12.11.2016 09:36
    Highlight Highlight *christen
    • Eskimo 12.11.2016 09:50
      Highlight Highlight Schreibfehler im Titel... das schafft nicht mal der Blick😂
  • mein Lieber 12.11.2016 09:34
    Highlight Highlight Der mediale Frust sitzt wirklich tief. Seit Mittwoch versucht man die Trumpwähler zu denunzieren indem man ihnen ganz einfach negative Eigenschaften anlastet. Jetzt sind es Christen, interessant... Ich mach mir mal Popcorn und schau mir nochmal Ken FM an, einer der wenigen der begriffen hat dass es nötig war dass Trump gewählt wurde. Macht endlich die Augen auf und besiegt euer Ego. Ist ja nicht zum aushalten mir euch ignoranten Medienheinis...
    • Sapere Aude 12.11.2016 10:43
      Highlight Highlight Der Frust sitzt nicht nur bei den Medienleute tief sondern bei vielen progressiv denkenden Menschen. Weshalb Trumps Wahl nötig sein soll, ist mir schleierhaft und wird sich wohl wenn überhaupt erst später zeigen.
    • Jason84 12.11.2016 11:45
      Highlight Highlight Es ist nie, Niemals nötig einen Hetzer zu wählen!
      Man kann demonstrieren, protestieren und seine Meinung kund tun. Aber Rassisten und Hetzer wählt man nicht! Adolf Hitler ist auch einmal regulär gewählt worden, das vergessen fast alle. Er versprach auch das blaue vom Himmel und präsentierte Sündenböcke. Was er wirklich beabsichtigte sah man erst später. Was Herr Stamm hier schreibt ist ganz richtig. In Anbetracht von religiösen Werten ist dieser Mann unwählbar. Das er doch über 80% der Stimmen bekam ist grotesk und eine Doppelmoral!
    • mein Lieber 12.11.2016 12:54
      Highlight Highlight Ich bin auch progressiv, meist SP Wähler, sehr sozial in der Praxis und Handwerker an der "Basis" , und mag Menschen die Aussagen machen wie Trump auch nicht. ABER er wurde gewählt und mit ihm das Potential dass es knallt. Und es muss knallen, denn so wie es jetzt ist geht es nicht weiter. Dem Establishment, den oft realitätsfremden und pseudoelitären Studis und Globalisierungsfreunden wurde der Mittelfinger gezeigt. Es liegt jetzt an uns ALLEN das zu akzeptieren und das beste daraus zu machen. Leider wird weiterhin aus Ignoranz und Frust rumgeheult. Brauchen wir NOCH eine Ohrfeige?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruefe 12.11.2016 09:34
    Highlight Highlight Die Kirchen in den USA haben was gegen Homosexuelle, wollen den Frauen vorschreiben was sie zu tun haben und illegalen Einwanderer sind meist katholisch, also in ihren Augen vermutlich keine richtigen Christen.
    Also mich erstaunt es überhaupt nicht, dass diese Wählergruppe Trump Clinton vorzieht.
    Und sich darüber empören ändert rein gar nichts.
  • Michael Mettler 12.11.2016 09:25
    Highlight Highlight Ich bin auch schockiert das ein solcher Mensch von Christen gewählt wurde. Ein gläubiger Christ der in dieser Woche mit Hugo Stamm einig ist.
  • rodolofo 12.11.2016 09:18
    Highlight Highlight Ich drehe das Ganze mal um:
    Was wäre, wenn diese "Evangelikalen" dermassen von Vernunft gesteuert wären, dass sich in ihnen ein enormer Druck angestaut hat, endlich mal richtig über die Bresche zu schlagen?
    Trump selber ist ein Chamäleon, den niemand fassen kann. Und er lebt einfach drauflos, wie es ihm gerade in den Sinn kommt, mit einer gewissen Lockerheit.
    Aber seine fanatischen, wütenden, hysterischen und dumpfen Anhänger machen mir Angst.
    Die müssen in ihren Familien und Dörfern mit ständiger Sozialkontrolle immer artig und lieb seihend wollen jetzt mal so richtig "die Sau rauslassen"...
  • peterpan42 12.11.2016 09:08
    Highlight Highlight Einmal mehr hat Herr Stamm einen Grund gefunden, auf Christen einzuprügeln - und erneut nutzt er sie, ohne auch nur etwas genauer hinzusehen.
    Er übersieht, dass weder Hillary Clinton noch Donald Trump auch nur in den wichtigsten Positionen mit dem christlichen Glauben übereinstimmen, wodurch es auch für Christen um die Wahl des kleineren Übels ging.
    Ob dieses kleinere Übel nun Trump oder Clinton heisst, wird die Zukunft weisen.
    • Herbert Anneler 12.11.2016 09:24
      Highlight Highlight Hugo Stamms Flughöhe ist bedenklich. Ich bin nicht christlicher Parteigänger, aber Stamms Polemik wird der Vielfalt des christlichen Glaubens und vor allem seiner spirituellen Dimension in keiner Weise gerecht - ausser man vertrete einen kruden Materialismus à la Trump. Das ist sogar für viele Atheisten ein no go.
    • Walter Sahli 12.11.2016 09:51
      Highlight Highlight Nope! Die "Christen" waren nicht gezwungen, zu wählen (wenn man von zwei "Teufeln" einen wählt, ist das mMn nicht sehr christlich) und die Zukunft wird nicht zeigen, ob Clinton oder Trump das kleinere Übel ist, da nur Trump gewählt wurde.
    • Herbert Anneler 12.11.2016 12:33
      Highlight Highlight @ Pokus: Viele "Christen" haben ein Brett vor dem Kopf, aber ebenso Stamm als ihr Kritiker. Mich ärgert einfach das kaum unterbietbare Niveau von Stamms Einwürfen. Es ist ein nie enden wollender Schützengrabenkrieg Stamm-Fraktion gegeg Anti-Stamm-Fraktion ohne Lösungen. Das nützt niemand etwas! Ich sehe mich nicht in dieses Gefecht involviert, ich sehe nur, dass es bloss Tote und Verletzte produziert. Ich sehe auch die ethische Basis von Stamms Argumentation nicht. So bleibt eigentlich nur blinder Hass als Motiv (?).
    Weitere Antworten anzeigen

Sektenblog

Franziskus im Vatikan – oder der «letzte Aufschrei einer sterbenden Religionsdiktatur»

Der Vatikan bestimmt, dass in Zukunft ausschliesslich geweihte Geistliche Pfarrgemeinden leiten dürfen. Für viele Pfarreien ist dies ein Desaster.

Wie wurde er gefeiert, als er den katholischen Thron bestieg: Die Kirche jubelte, als Papst Franziskus das Pontifikat 2013 übernahm. Als Papst der Armen, wurde er gefeiert. Bescheiden, unkonventionell, volksnah. Einer, der den hedonistischen Vatikan aufmischen und einen neuen Stil in die Kirche bringen werde.

Und heute?

Die Bilanz ist alles andere als berauschend. Der argentinische Papst erweist sich als konservativ und in religiösen und theologischen Fragen mehr als traditionell. Von Aufbruch …

Artikel lesen
Link zum Artikel