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Startpage.com – bessere Websuche als Google, laut Stiftung Warentest

Web-Suche mit dem Smartphone
Für die Web-Suche muss man sich nicht «ausspionieren» lassen ...Bild: Shutterstock

Diese Suchmaschine schlägt sogar Google 😉 (und so einfach nutzt man sie)

Stiftung Warentest hat zehn Suchmaschinen getestet und einen kaum bekannten europäischen Herausforderer zum Sieger gekürt.
07.04.2019, 19:1308.04.2019, 08:44

Mit der Qualität von Googles Suchergebnissen könne zwar kein Konkurrent im Suchmaschinen-Test der Stiftung Warentest mithalten, heisst es in einer Medienmitteilung. Dennoch habe die Suchmaschine Startpage insgesamt den Testsieg geholt. Begründung:

«Das Portal punktet nicht nur mit guten Suchergebnissen und gutem Komfort, sondern auch mit einer datenschutzfreundlichen Arbeitsweise.»
Bild
screenshot: startpage.com

1998 als Ixquick gegründet, wird Startpage heute vom fast gleichnamigen niederländischen Unternehmen betrieben und ist gemäss eigenen Angaben seit 2004 profitabel. 99 Prozent der Einnahmen stammten von den Werbeanzeigen in der Suchergebnisliste, teilt das Unternehmen mit.

«Fremdgoogeln lohnt sich»

Dazu muss man wissen, dass es streng genommen nur noch zwei grosse Suchmaschinen gibt: Google und Bing. (Wobei dies natürlich nur für unseren Sprachraum gilt.)

Viele kleine Anbieter binden die Suchtechnologien der beiden Tech-Giganten in ihre Portale ein: Duckduckgo, Ecosia, Qwant und Yahoo verwenden die Suchtechnologie der Microsoft-Suchmaschine. Da Bing insgesamt nur befriedigende Suchergebnisse liefere, gelte das auch für die Ableger, schreiben die Fachleute der Stiftung Warentest.

Startpage nutze die gute Suchtechnologie von Google, habe jedoch keine Mängel in der Datenschutzerklärung, wird betont. Denn in den Datenschutzbestimmungen von Google hätten die Tester sehr deutliche Mängel gefunden.

Ausserdem hätten die Such-Apps von Google ein kritisches Datensendeverhalten. «Fremdgoogeln lohnt sich», laute daher das Fazit der Testleiterin.

Google sammle aus vielen Quellen Nutzer­daten, um sie für personalisierte Werbung einzusetzen – «sei es über die Such­maschine oder andere Google-Dienste wie Android, Chrome, Youtube, die Google-Cloud oder die Navi-App Maps».

Trick für iPhone-User

Es sei daran erinnert: Die Standard-Suchmaschine im Browser können Nutzer mit wenigen Klicks ändern. Wobei dies ausgerechnet für einen der populärsten mobilen Web-Browser, Safari von Apple, nicht gilt: Hier müssen User zu einem Trick greifen, um mit Startpage.com im Web zu suchen: Nämlich indem sie ein Lesezeichen (Icon) auf dem Homescreen ablegen oder gleich die App von Startpage.com verwenden.

«Du kannst Google nicht schlagen, wenn es um die Websuche geht. Also bezahlen wir dafür, dass wir die tollen Suchergebnisse verwenden dürfen. Und von allen Trackern und Logs befreien. Das Ergebnis: Die beste und diskreteste Suchmaschine der Welt.»
Werbeversprechen von Startpage.com

Über die System-Einstellungen (iOS-Geräte) lassen sich nur Google, Yahoo, Bing und Duckduckgo festlegen.

Und Android-User?

Auch für die Besitzer eines Android-Geräts hat Startpage.com verschiedene Support-Anleitungen parat, wie man vom voreingestellten Chrome-Browser wegkommt:

Den vollständigen Suchmaschinen-Test finden Interessierte unter www.test.de/suchmaschinen (kostenpflichtig).

(dsc, via test.de)

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