Digital
Apps

OpenAI startet Plattform für spezialisierte ChatGPT-Varianten

OpenAI lanciert App-Store für ChatGPT – User können eigene Bots veröffentlichen

11.01.2024, 07:4011.01.2024, 10:32

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat mit wochenlanger Verzögerung eine Plattform für von Nutzern angepasste Versionen des KI-Chatbots gestartet. Die sogenannten GPTs basieren auf der allgemeinen Chatbot-Technologie von OpenAI, sind aber auf bestimmte Aufgaben spezialisiert.

Das können zum Beispiel Programme sein, die Wanderrouten empfehlen, Cocktail-Rezepte vorschlagen oder bei Mathematik-Fragen helfen. Der GPT Store ist für zahlende Nutzerinnen und Nutzer von OpenAI verfügbar. Voraussetzung ist ein ChatGPT-Plus-Abo, das 20 US-Dollar pro Monat kostet.

Screenshot zum App-Store von OpenAI (ChatGT) für GPTs.
Der App-Store für KI-Chatbots lässt sich nach Stichworten durchsuchen und zeigt zuoberst auf der entsprechenden Webseite an, welche GPTs beliebt sind.Screenshot: chat.openai.com

Machtkampf verzögerte Lancierung

Noch im ersten Vierteljahr will OpenAI erläutern, wie Entwickler der GPTs in Zukunft Geld mit ihnen verdienen können sollen. OpenAI hatte die Plattform im November angekündigt und wollte sie zügig starten – doch dann brachte die Führungskrise bei der KI-Firma den Zeitplan durcheinander. Mitgründer und Chef Sam Altman war vom Verwaltungsrat gefeuert worden, bekam seinen Job aber nach Protesten von Mitarbeitern und Investoren zurück.

Seit der Ankündigung vor zwei Monaten hätten die User bereits mehr als drei Millionen spezialisierte GPTs entwickelt, teilte OpenAI mit. Wie viele davon auf der Plattform verfügbar sind, blieb unklar.

Quellen

(dsc/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So reagiert ChatGPT auf KI-Witze
1 / 7
So reagiert ChatGPT auf KI-Witze
quelle: screenshot: watson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Dumme Fragen!» - ChatGPT beklagt sich über uns
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Kamerabrillen kommen – und Spanner sind nicht das grösste Problem
Weil in der Schweiz immer mehr «Smartglasses» gekauft werden, nehmen die Diskussionen über gesetzliche Einschränkungen oder gar ein Verbot zu. Das grösste Missbrauchspotenzial liegt jedoch nicht bei den Usern.
Die Kamerabrillen von Meta und Ray-Ban verkaufen sich laut Digitec Galaxus blendend hierzulande. Solche Gadgets werden als praktisch und modisch vermarktet.
Zur Story