Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
drohen, abhören

CNN hat die Drohne in London getestet. Screenshot: CNNMoney

Bedrohung aus der Luft

Diese Drohne schnappt sich Ihre Handy-Daten im Vorbeiflug

Hacker haben eine Drohne entwickelt, um an Informationen auf Smartphones zu gelangen. Alles im Namen der Sicherheit.



Wer am Himmel von London eine schwirrende Drohne sieht, sollte sich in Acht nehmen. Unter der treffenden Bezeichnung Snoopy (schnüffelnd) macht die Drohne mobile Geräte mit aktivierter W-Lan-Verbindung ausfindig. Wenn sich Smartphones oder Tablets mit dem Internet verbinden wollen, halten sie nach Wi-Fis Ausschau, die sie bereits kennen. Das sind neben privaten meist auch öffentliche, wie Starbucks oder McDonalds.

Snoopy liest diese Namen aus und gibt sich anschliessend als eines dieser Netzwerke aus. Das Smartphone verbindet sich danach mit der Drohne, die dadurch den gesamten Datenverkehr des Geräts mitlesen kann – Kreditkarten, Usernamen und Passwörter seien dann völlig ungeschützt, schreibt CNN Money.

Schnüffeln für mehr Sicherheit

Zwar wurde die Spionagedrohne von Hackern entwickelt, allerdings für einen guten Zweck, wie die Macher gegenüber CNN Money versichern. Glenn Wilkinson und Daniel Cuthbert von Sensepost Security haben das Gerät entworfen und wollen mit dem Projekt auf die mangelnde Sicherheit in Smartphones und Tablets aufmerksam machen. Die Ergebnisse präsentieren sie an der Black-Hat-Asia-Cybersecurity-Konferenz in Singapur diese Woche.

Die einfachste Methode, um sich gegen solche Methoden zu schützen, ist die Wifi-Verbindung abzuschalten.

Weiterlesen zum Thema Drohnen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3

Trumps Geheim-Projekt «Abschreckung» enthüllt – 3,5 Millionen schwarze Wähler betroffen

Der Facebook-Skandal um Cambridge Analytica ist zurück. Britische Enthüllungsjournalisten reden von «einem der grössten Leaks der Geschichte».

Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 wurde durch das Wahlkampfteam von Donald Trump versucht, Wahlberechtigte in Schlüsselstaaten mit psychologischen Tricks zu entmutigen und von der Stimmabgabe abzuhalten.

Neue Enthüllungen vom Montag zeigen, dass über die Auswertung von Facebook-Nutzerdaten unter anderem 3,5 Millionen schwarze Wähler herausgefiltert und persönliche Informationen über sie in einer Datenbank gespeichert wurden. Mit dem Ziel, sie über bezahlte Facebook-Postings zu manipulieren.

Artikel lesen
Link zum Artikel