wechselnd bewölkt
DE | FR
4
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Digital
Games

Notre-Dame wurde im PC-Spiel «Assassin's Creed Unity» fast perfekt nachgebaut

Bild
bild: ubisoft

Notre-Dame wurde im PC-Spiel «Assassin's Creed Unity» fast perfekt nachgebaut

Ein Grossbrand am Montagabend verursachte schwere Schäden an Notre-Dame. Ihr Wiederaufbau könnte Jahrzehnte dauern. Im Spiel «Assassin's Creed Unity» lässt sich die Kathedrale unbeschädigt erleben.
17.04.2019, 08:5414.05.2019, 15:21
Ein Artikel von
t-online

Am Montagabend erfasste ein Feuer die Kathedrale Notre-Dame in Paris. Den Einsatzkräften gelang es zwar den Brand zu löschen, doch Teile der Kathedrale sind zerstört, darunter das Dach, Teile der Innenräume und der ikonische Spitzturm.

Wann wieder Besucher in die Kathedrale gelassen werden, ist unklar. Vor dem Brand kamen rund 12 Millionen Besucher pro Jahr. Doch Notre-Dame kann auch im virtuellen Raum besucht werden. Beispielsweise im Spiel «Assassin's Creed Unity» vom Spielekonzern Ubisoft. Das Bauwerk wurde in dem Game von 2014 besonders detailgetreu virtuell nachgebaut.

Spieler übernehmen in «Assassin's Creed Unity» die Rolle eines Assassinen, einer geheimen Organisation von Meuchelmördern. Spieler können sich in der virtuellen Welt frei bewegen, die Notre-Dame dient dabei als zentraler Anlaufpunkt. Spieler können dabei auf das Wahrzeichen klettern oder auch in das Gebäude eintreten und es erkunden. Notre-Dame gleicht dabei in vielen Teilen dem Vorbild in der echten Welt. So ist beispielsweise auch die berühmte Rosette, das runde grosse Buntglasfenster, zu sehen.

Auch auf den jetzt zerstörten Spitzturm können Spieler klettern. «Assassin's Creed Unity» spielt während der Zeit der Französischen Revolution (1798), der Turm existierte in der Form damals noch nicht. Die heute bekannte Version entstand erst im 19. Jahrhundert. Um den Wiedererkennungswert für Spieler zu steigern, hat Ubisoft den digitalen Nachbau der Kathedrale aber für das Game angepasst.

Notre-Dame lässt sich im Spiel «Assassin's Creed Unity» erkunden

Die Digitalisierung dauerte zwei Jahre

Die Digitalisierung der kompletten Kathedrale hat  knapp zwei Jahre gedauert. Das erklärte Caroline Miousse, Senior Level Artist bei Ubisoft, in einem Blogbeitrag von 2014. Miousse habe knapp 80 Prozent ihrer Arbeitszeit damit verbracht, an dem digitalen Nachbau der Notre-Dame zu werkeln, sagt die Entwicklerin in einem Interview mit «The Verge».

Für den Nachbau hat Miousse sich vor allem auf Grundrisspläne, Informationen von Historikern und «Tonnen von Büchern sowie Google» verlassen. Und: «Ich habe auch mit Leuten geredet, die die Kathedrale besucht haben», sagt Miousse im Ubisoft-Blog. «Damit ich wissen kann, wie es sich anfühlen soll.»

Allerdings musste Miousse beim Nachbau auf einige Details verzichten oder anders bauen, als beim realen Vorbild. Beispielsweise sieht die Orgel in «Assassin's Creed Unity» anders aus als die Orgel in der echten Notre-Dame. Der Grund: Manche Teile der Kathedrale sind urheberrechtlich geschützt. Das gilt auch in der virtuellen Welt.

Paris in echt und im Spiel – «Assassin's Creed Unity»

1 / 16
Paris in echt und im Spiel - Assassin's Creed Unity
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Verwendete Quellen:

(avr/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Brand in der Notre-Dame

1 / 35
Brand in der Notre-Dame
quelle: ap/ap / christophe ena
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Notre-Dame: Einschätzungen einer Kunsthistorikerin

Video: srf

Das könnte dich auch noch interessieren:

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Spotify knackt als erster Musik-Streamingdienst Marke von 200 Millionen Abo-Kunden
Der Musikstreaming-Marktführer Spotify hat die Marke von 200 Millionen Abo-Kunden überschritten. Insgesamt stieg die Nutzerzahl auf fast eine halbe Milliarde Menschen.

Zum Ende des vergangenen Quartals hatte die schwedische Firma 205 Millionen zahlende Nutzer. Damit kamen binnen drei Monaten 10 Millionen Abo-Kunden hinzu. Insgesamt stieg die Nutzerzahl in der Bezahl- und Gratisversion auf 489 Millionen von 456 Millionen Ende September, wie Spotify am Dienstag mitteilte.

Zur Story