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Googles KI Gemini hackte ebenfalls andere Unternehmen

Googles KI Gemini hackte ebenfalls andere Unternehmen

19.09.2026, 07:4219.09.2026, 07:42
epa13026207 The Google Gemini logo is displayed on a mobile phone and laptop screen in Liverpool, Britain, 09 June 2026. Leading AI (artificial intelligence) and technology companies Anthropic, OpenAI ...
Gemäss den Angaben von Google gab es drei Fälle, in denen Gemini in Computer anderer Unternehmen eindrang.Bild: keystone

Auch Googles KI-Software Gemini hat sich bei Tests ihrer Cybersicherheits-Fähigkeiten in Computersysteme anderer Unternehmen gehackt. Der Internet-Riese ist der vierte Entwickler Künstlicher Intelligenz (KI), dessen Programme mit einem solchen Verhalten auffielen.

Google machte die bereits Monate zurückliegenden Vorfälle erst nach einer Nachfrage der Zeitung «Wall Street Journal» öffentlich. Bereits bekannt waren Fälle bei den Entwicklern OpenAI, Anthropic und dem Facebook-Konzern Meta.

Gemäss den Angaben von Google gab es drei Fälle, in denen Gemini in Computer anderer Unternehmen eindrang, deren Namen nicht genannt werden. In einem davon erriet die KI Passwörter, um in ein geschütztes System reinzukommen. In den beiden anderen fand sie Zugangsdaten in einer Datenbank, wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Google schrieb.

Google fand die Vorfälle nicht erwähnenswert

Die Vorfälle ereigneten sich demnach im Mai – und die Firma Irregular als Testpartner informierte Google im Juli darüber. Aus Sicht des Internetkonzerns sei es nicht notwendig gewesen, die Zwischenfälle öffentlich zu machen, da dabei kein Schaden entstanden sei. Zudem habe die KI die Attacken sofort beendet, als ihr klar geworden sei, dass sie in Systeme eines echten Unternehmens eingedrungen sei – und nicht eines, das eine Testsimulation war.

In dem bisher aufsehenerregendsten Fall war Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI bei einem Test aus einer abgesicherten Umgebung ausgebrochen und drang ungeplant in Computer einer anderen KI-Firma, der Plattform HuggingFace, ein. Das hatte den Rivalen Anthropic veranlasst, seine eigenen Testläufe zu überprüfen, wobei weitere Vorfälle ans Licht kamen. Auch Meta räumte danach ein, dass KI des Konzerns sich wegen einer Fehlkonfiguration des Systems bei einem Testpartner in Computer eines anderen Unternehmens gehackt habe. (sda/dpa)

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