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KI: Donald Trump will Selbstregulierung von OpenAI, Grok und Anthropic

President Donald Trump listens as Elon Musk speaks to reporters at the White House in Washington, Tuesday Sept. 29, 2026, after meeting with top executives of AI firms. (AP Photo/Jacquelyn Martin)
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Donald Trump sieht keinen Anlass, KI-Anwendungen wie die von Elon Musk (Grok) zu regulieren.Bild: keystone

Amerikanische KI-Firmen sollen sich laut Trump selbst beaufsichtigen

Die in der KI-Entwicklung führenden Tech-Konzerne Google, Anthropic, Meta, Nvidia, OpenAI und Elon Musks SpaceXAI haben laut Donald Trump eine entsprechende Übereinkunft unterzeichnet.
30.09.2026, 02:2130.09.2026, 07:52

US-Präsident Donald Trump will trotz Warnungen vor existenziellen Risiken Künstlicher Intelligenz die Aufsicht über die Technologie ihren Entwicklern selbst überlassen. Die Unternehmen würden sich selbst kontrollieren, sagte Trump.

Der US-Präsident hatte sich am Dienstag mit Anführern einiger der führenden KI-Entwicklerfirmen im Weissen Haus getroffen. Gemäss Trump hätten die Firmenbosse eine Übereinkunft zur Selbstregulierung unterzeichnet, berichtete der Nachrichtensender CNN. Trump veröffentlichte das Dokument später auf seinem Truth-Social-Account.

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Bild: Screenshot Truth Social

Demnach umfasst das Übereinkommen ein vierstufiges Prozedere: das Implementieren von internen Kontrollen und das Installieren von internen Kontrollteams; das Etablieren von unabhängigen externen Prüfinstanzen; und die Schaffung eines sogenannten unabhängigen Komitees, das aus den Vorsitzenden der Firmen gebildet werden soll.

Amazon und Palantir haben nicht unterzeichnet

Unterschrieben wurde das Dokument nebst Trump von den Chefs von Google, Anthropic, Meta, Nvidia, OpenAI und X. Trump sprach gemäss CNN von einem «moralisch verpflichtenden Vertrag». Am Meeting nahmen ebenfalls der Chef von Palantir, Alex Karp, und der Amazon-Boss Jeff Bezos teil – ohne später das Dokument zu unterzeichnen.

Trump sieht durch wirtschaftliche Interessen der KI-Entwicklerfirmen einen ausreichenden Schutz. «Ihre Unternehmen stehen auf dem Spiel, wenn etwas schiefgeht», sagte der Präsident nach einem Treffen mit Chefs von KI-Unternehmen in Washington. «Sie werden das nicht zulassen.» Die Unternehmen würden «sich gegenseitig kontrollieren».

Zuletzt hatten eigenständige Hacking-Attacken durch KI-Modelle die Sorgen um Gefahren Künstlicher Intelligenz hochkochen lassen. Einige Branchenvertreter selbst warnten, man könne nicht ganz ausschliessen, dass KI in der Zukunft die Menschheit auslösche.

Der Chef der KI-Firma Anthropic, Dario Amodei, hatte sich dafür ausgesprochen, die Entwicklung der leistungsfähigsten KI-Modelle abzubremsen, um sicherzugehen, dass man nicht die Kontrolle über die Technologie verliert.

(her/sda/dpa)

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