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Snapchat will keine Prognosen mehr abgeben – wegen Trumps Zoll-Wirrwarr

FILE - The icon for Snapchat is seen on a smartphone, Feb. 28, 2023, in Marple Township, Pa. (AP Photo/Matt Slocum, File)
Snapchat ist weiterhin in den roten Zahlen.Bild: keystone

Snapchat will keine Prognosen mehr abgeben – wegen Trumps Zoll-Wirrwarr

Die wirtschaftliche Unsicherheit nach den Zoll-Ankündigungen von Präsident Donald Trump schlägt auf das Geschäft der Foto-App Snapchat durch. Die Betreiberfirma Snap verzichtet auf eine Prognose für das laufende Vierteljahr.
30.04.2025, 03:5330.04.2025, 03:53

Dies, nachdem man zum Start des Quartals «Gegenwind» für das Geschäft verspürt habe. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als 15 Prozent.

Snapchat wurde vor allem mit von allein verschwindenden Bildern bekannt. Das Geld verdient die App aber mit Werbung – und in Zeiten von Konjunktursorgen neigen Unternehmen dazu, Anzeigenausgaben zurückzufahren. Snap ging gerade erst durch eine Durststrecke nach einem Umbau der hauseigenen Werbeplattform.

Im ersten Quartal steigerte Snap den Umsatz im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 1,36 Milliarden Dollar und übertraf damit leicht die Erwartungen der Analysten. Unterm Strich sank der Verlust auf rund 139,6 Millionen Dollar nach roten Zahlen von 305 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg binnen drei Monaten von 453 auf 460 Millionen. In Nordamerika sank sie allerdings um eine Million auf 99 Millionen. Die Firma gab nach Tests im Heimatmarkt Pläne für eine entschlackte Snapchat-App auf und will stattdessen das aktuelle Design weiterentwickeln. (sda/dpa)

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