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Ausschuss untersucht Ausspähung von US-Reportern und Abgeordneten

Ausschuss untersucht Ausspähung von US-Reportern und Abgeordneten

15.06.2021, 05:4115.06.2021, 14:28
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In Trumps Amtszeit soll sich das Justizministerium Medienberichten zufolge unter anderem heimlich Telefondaten von Reportern und Zugang zu Daten mehrerer demokratischer Abgeordneter beschafft haben.Bild: keystone

Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat nach Bekanntwerden der Ausspähung von Reportern und Parlamentariern unter Ex-Präsident Donald Trump eine Untersuchung eröffnet. Es sei möglich, dass es sich bei den kürzlich bekannt gewordenen Fällen um Einzelfälle handele, erklärte der demokratische Ausschussvorsitzende Jerry Nadler am Montag (Ortszeit). Die Vorfälle würden jedoch «ernsthafte verfassungsrechtliche Bedenken und Bedenken hinsichtlich der Gewaltenteilung aufwerfen». Der Kongress müsse es dem Justizministerium «ausserordentlich schwer» oder unmöglich machen, Kongressmitglieder oder Journalisten auszuspionieren.

In Trumps Amtszeit soll sich das Justizministerium Medienberichten zufolge unter anderem heimlich Telefondaten von Reportern und Zugang zu Daten mehrerer demokratischer Abgeordneter beschafft haben. Sollte es sich um eine systematische Anstrengung der Trump-Regierung gehandelt haben, die politische Opposition ins Visier zu nehmen, müssten das volle Ausmass dieses «Machtmissbrauchs» erfasst und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, erklärte Nadler.

US-Justizminister Merrick Garland versprach am Montag Aufklärung und Konsequenzen angesichts der Ausspähung von Abgeordneten. Das Justizministerium teilte zudem mit, Garland habe sich am Montag mit Vertretern von Medien wie der «New York Times», der «Washington Post» und des Senders CNN getroffen. Es sei über die Notwendigkeit neuer Regeln gesprochen worden. Das Ministerium bekräftigte zudem, dass es bei Ermittlungen im Zusammenhang mit der Enthüllung vertraulicher Informationen durch eine informierte Person in Zukunft nicht länger auf Journalisten-Daten zugreifen werde, um Informationen über deren Quellen zu erlangen. (sda/dpa)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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tss
15.06.2021 06:32registriert Juni 2020
"US-Justizminister Merrick Garland versprach am Montag Aufklärung und Konsequenzen".
Da bin ich gespannt, wie die Reps es herunterspielen werden. Um mögliche Konsequenzen zu untergraben.
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Das war ein selten dummer Krieg
Kriege sind per se eine Schnapsidee. Der Angriff Israels und der USA auf den Iran aber war richtig dumm. Das Regime wirkt fast unbesiegbar. Grösster Verlierer ist das iranische Volk.
Kriege sind eine der dümmsten Erfindungen der Geschichte. Dennoch kann die Menschheit nicht von der Idee lassen, Ziele mit Gewalt zu erreichen. Die Folgen sind unermessliches Leid und enorme Schäden, und Siege sind häufig nicht nachhaltig. Alexander der Grosse eroberte in der Antike ein riesiges Reich, das nach seinem frühen Tod zerfiel.
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