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Trump: Musk hat Starlink-Drosselung für Ukraine aufgehoben

President Donald Trump arrives on Air Force One, Friday, Oct. 23, 2026, at Joint Base Andrews, Md. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump
Äusserte sich erneut zum Satelliten-Internet von Starlink: US-Präsident Donald Trump. Bild: keystone

Jetzt sagt Trump, Musk habe die Starlink-Drosselung für Ukraine aufgehoben

23.10.2026, 08:0223.10.2026, 11:42

Der SpaceX-Gründer Elon Musk hat die Drosselung des Satelliteninternets für die Ukraine nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump wieder aufgehoben.

Einen Medienbericht, wonach Musk dies auf Anweisung Trumps getan habe, wollte der Präsident hingegen nicht kommentieren. «Ob ich angerufen habe oder ob jemand anderes angerufen hat, spielt keine Rolle», sagte er in Washington. Wichtig sei, dass Musk die Drosselung des Satelliteninternet-Dienstes Starlink rückgängig gemacht habe. Dieser gehört zu Musks Weltraumfirma SpaceX.

«Ob ich angerufen habe oder ob jemand anderes angerufen hat, spielt keine Rolle.»
Donald Trump

Das «Wall Street Journal» hatte zuvor unter Berufung auf amerikanische Regierungsbeamte berichtet, Trump habe Musk am Mittwoch aufgefordert, die Verlangsamung des für die ukrainischen Streitkräfte elementar wichtigen Satelliteninternets rückgängig zu machen.

Demnach gab es allerdings auch am Donnerstag noch Berichte aus der Ukraine über eine eingeschränkte Funktionsweise. Eine offizielle Bestätigung aus Kiew, dass die Drosselung aufgehoben wurde, gibt es bislang nicht.

Musk widerspricht journalistischen Recherchen

Vor Trumps jüngsten Äusserungen hatten das Weisse Haus und Musk alle Vorwürfe einer gezielten Drosselung zurückgewiesen – obwohl seit gut einer Woche aus der Ukraine über Probleme mit Starlink berichtet wird.

Präsident Wolodymyr Selenskyj beklagte, ukrainische Drohnen würden dadurch sowohl bei der Abwehr russischer Jetdrohnen als auch bei eigenen Angriffen behindert.

Recherchen des «Wall Street Journal» und von CBS News zufolge hat Musk die Drosselung eigenhändig angeordnet. Einige US-Regierungsvertreter gaben an, Musk habe den Schritt ohne formellen Befehl oder Absprache mit dem Weissen Haus vollzogen. Andere Quellen erklärten, er habe im Vorfeld Gespräche mit der US-Regierung geführt.

Die Spannungen zwischen Selenskyj und Trump hatten zuletzt deutlich zugenommen. Spekuliert wurde deshalb, die Drosselung sei vom US-Präsidenten veranlasst worden.

(sda/dpa)

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