Digital
Microsoft

Windows 10 Mai Update: Microsoft hat gerade die lästigste Sache an Windows 10 behoben

Wenn das neue Windows-Update aufpoppt.
Wenn das neue Windows-Update aufpoppt.bild: imgur

Microsoft hat gerade die lästigste Sache an Windows 10 behoben

Windows 10 beglückt seine User regelmässig mit Updates. Die Installation lässt sich nur verzögern, aber nicht verhindern. Damit ist nun (fast) Schluss.
05.04.2019, 12:1105.04.2019, 15:55

Das nächste Update für Windows 10 erscheint Ende Mai. Dies hat Microsoft gestern in einem Blog-Artikel angekündigt. Die finale Version des Mai-Updates steht Testern, sogenannten Windows-Insidern, ab nächster Woche zur Verfügung. Verlaufen diese letzten Tests erfolgreich, kann die neue Version ab Ende Mai nach und nach auf weiteren Windows-10-Geräten installiert werden.

Viele neue Funktionen bringt das Update nicht mit sich, aber eine Änderung hat es in sich: Mit dem Mai-Update gibt Microsoft den Usern die (fast) vollständige Kontrolle darüber zurück, wann ein Feature-Update installiert wird. Feature-Updates sind umfangreiche Betriebssystem-Aktualisierungen mit neuen Funktionen, die Microsoft jeweils im Frühling und Herbst verteilt. Die wichtigste Neuerung: Der Nutzer alleine entscheidet, wann diese Updates installiert werden. Erhält man also das halbjährliche, grosse Windows-10-Update, kann man selbst wählen, ob man es installieren möchte – oder eben nicht.

Die einzige Ausnahme davon: Erreicht die installierte Windows-10-Version das Support-Ende, womit der Nutzer Gefahr läuft, gar keine Sicherheits-Updates mehr zu erhalten, greift Windows 10 ein und aktualisiert sich selbständig auf die neuste Version. So stellt Microsoft sicher, dass auch Update-Faule-User weiterhin die wichtigen Sicherheits-Updates erhalten. Im Umkehrschluss heisst dies: Als Nutzer kann man nicht für immer eine veraltete Windows-10-Version nutzen.

Ebenfalls gilt: Die kleinen, monatlichen Sicherheits-Updates werden natürlich stan­dard­mä­ssig weiterhin automatisch heruntergeladen und installiert, aber der Benutzer kann auch diese Updates bei Bedarf für bis zu 35 Tage pausieren. Dies gilt neu auch für Nutzer der Windows-10-Home-Version. Das Pausieren bzw. Verzögern von Sicherheits-Updates wird nicht empfohlen, kann aber in Ausnahmefällen sinnvoll sein, etwa wenn man temporär nur eine Verbindung via Mobilfunk hat.

Schluss mit Neustarts während der Arbeit – hoffentlich

Bild

Zu guter Letzt soll eine weitere, kleine aber wichtige Funktion den Update-Prozess unter Windows 10 verbessern: Das Betriebssystem versucht aufgrund des Nutzungsverhaltens den idealen Termin für ein Update zu finden. So soll die Installation von Updates wirklich nur noch dann erfolgen, wenn der PC gerade nicht genutzt wird. Bislang mussten die Nutzer in den Update-Einstellungen die typische Nutzungszeit manuell festlegen, um automatische Updates und Neustarts währen der Arbeitszeit zu verhindern.

Windows 10 bekommt mit dem Mai-Update optional einen helleren Look.
Windows 10 bekommt mit dem Mai-Update optional einen helleren Look.

Das Mai-Update wurde eigentlich bereits diesen Monat erwartet, aber offenbar braucht Microsoft noch etwas Zeit für die letzten Tests. Dies ist sicher keine schlechte Entscheidung, nachdem der Start des Herbst-Updates 2018 äusserst holprig verlief.

Welche Schulnote gibst du Windows 10?
An dieser Umfrage haben insgesamt 6019 Personen teilgenommen

(oli)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Microsoft hat den knuffigsten Laptop der Welt gebaut
1 / 22
Microsoft hat den knuffigsten Laptop der Welt gebaut
Das neue Surface Go ist ein Tablet, das sich im Handumdrehen in einen kleinen, ultramobilen Laptop verwandeln lässt. Was es taugt, zeigt unser Test.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Wo finde ich jetzt dieses internet.ch?» – Eltern und Technik
Video: watson
Künstliche Intelligenz: Bill Gates fürchtet Tod einer Milliarde Menschen
Nach eigenständigen Hacking-Attacken durch KI häufen sich Warnungen vor existenziellen Risiken der Technologie. Microsoft-Mitgründer Bill Gates sieht eine Milliarde Leben in Gefahr.
Microsoft-Mitgründer Bill Gates sieht die Gefahr, dass Künstliche Intelligenz zum Tod von einer Milliarde Menschen führen könnte. Deswegen ist er für eine gesetzliche Regulierung der Technologie, wie der 70-Jährige in einem TV-Interview sagte.
Zur Story