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Was alles mit der Videoüberwachung aus dem All möglich ist. Video: Vimeo/Chris Murray

Überwachung 2.0

Google Maps war gestern: Jetzt kommen die gestochen scharfen Videos aus dem All



Der Firma «Skybox Imaging» aus Mountain View, Kalifornien, reicht die Aussicht auf die Berge von Santa Cruz nicht. Sie wollen mehr – und sie können mehr. Dem Startup-Unternehmen sind vor Kurzem die ersten hochauflösenden Videos aus dem All geglückt. Deutlich ist zu erkennen, wie befahren eine Strasse, wie hoch der Wellengang an einer Küste ist, wie ein Auto in einer Nuklearanlage in Nordkorea einsam seine Runden dreht.

Die Kameras im Mini-Satelliten zeichnen 90-Sekunden-Clips in der Auflösung 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde auf und senden diese dann zur Erde.

Selbstverständlich sind die Bilder nicht für jedermann zugänglich, sie müssen gekauft werden. Die New York Times präsentierte zum Beispiel vor einem Monat Bilder während den Ausschreitungen von Kiew. Diese Bilder gibt es hier.

Video: Vimeo/Skybox Imaging

Bis 2016 plant «Skybox Imaging» 13 Satelliten in der Umlaufbahn zu haben. Mit dieser Flotte wäre es möglich, jeden Punkt der Erde dreimal innerhalb von 24 Stunden zu überfliegen. In noch etwas fernerer Zukunft sollen es dann 24 Satelliten sein. Damit wäre die durchgehende Überwachung der gesamten Erde fast perfekt.

Bis jetzt reicht die Bildqualität noch nicht aus, um einzelne Individuen auszuspionieren. Die entscheidenden Wörter in diesem Satz sind aber «bis jetzt».

Weiterlesen zum Thema Datenschutz und Überwachung

(tog)

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