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Am 4. Oktober bargen Feuerwehr-Leute ein Tesla-Wrack. Bis heute ist unklar, was damit passieren soll.

Am 4. Oktober bargen Feuerwehr-Leute ein Tesla-Wrack. Bis heute ist unklar, was damit passieren soll. Bild: Polizei Tirol

Österreich hat ein Problem: Warum sich niemand traut, diesen Tesla zu entsorgen



Dominik Freymuth fühlt sich einfach «verarscht». Anfang Oktober setzte der Tiroler nach einem Hustenanfall seinen Tesla vor die Wand. Der Beginn einer Odyssee durch die absurde Welt der E-Mobilität.

Bislang haben Rettungskräfte wenig Erfahrung im Umgang mit den empfindlichen Batterien: Nach der ersten Explosion am Unfalltag setzte die örtliche Feuerwehr die Luxus-Limousine erstmal in einem Spezialcontainer unter Wasser, um die Batterie abzukühlen.

Zu gross war die Sorge vor einer weiteren Explosion. Ein Experte musste her, um die komplexe Batterie zu entsorgen. Problem nur: So einen Experten konnte Freymuth gar nicht auftreiben. Das von Tesla angebotene Unternehmen hatte – so musste der E-Auto-Fan bald feststellen – gar keine Lizenz für eine Entsorgung. («ORF»)

Tesla bei Unfall zerstört: Entsorger fürchten weitere Explosion

Auch andere Entsorgungsunternehmen hatten geradezu Angst vor dem schwer zugerichteten Auto-Wrack. Ein Grund dafür ist laut dem Bericht des ORF demnach die völlige Unkenntnis der Entsorger darüber, was für Flüssigkeiten in dem Tesla so vorzufinden sind. Die hält das Unternehmen von Elon Musk nämlich geheim – so verspricht man sich Wettbewerbsvorteile.

Welche Risiken bei der Bergung eines Teslas bestehen, ist völlig unklar. Sicher ist nur: Die gewaltige Menge Energie, die das E-Auto antreibt, muss irgendwie entladen werden. Nur wie? Und wo?

In Deutschland und Belgien finden sich zwar Unternehmen, die seinen zerstörten Tesla aufnehmen würden, doch dorthin wird der Tiroler die Überreste seines Wagens kaum bringen können. Grund ist die europäische Gefahrengut-Genehmigung, die Österreich noch gar nicht übernommen hat.

Der Abschleppunternehmer, der den Wagen damals vom Unfallort führte, hat die Tesla-Reste mittlerweile auf dem äussersten Rand seines Schrottplatzes geparkt. Auch er fürchtet eine weitere Explosion. Der frühere Tesla-Fan Freymuth sagt heute: «Ich kaufe mir sicher keinen mehr, jetzt wo ich weiss, auf welcher Zeitbombe ich sitze.»

(pb/watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hofer Ernst 19.11.2019 16:05
    Highlight Highlight Wie ist das schon wieder mit den Elektrogeräten. Man kann's dort zurückbringen wo man's gekauft hat.
  • Hofer Ernst 19.11.2019 15:12
    Highlight Highlight Früher konnte man die Blechbüchsen verschrotten, dies ist scheinbar mit den E-Plastikbüchsen nicht mehr möglich
  • Delta-V 18.11.2019 17:20
    Highlight Highlight Grosser Gott... Es ist eine Batterie!!!
    Man könnte aufgrund des Berichtes annehmen, es handle sich um eine Atombombe.
    Packt das Teil, wenns sein muss, halt in einen Betonsarg und schickts zurück an Tesla.
    Nee, ernsthaft... Wegen einer scheiss Batterie so ein Theater veranstalten.
  • Caissa15 18.11.2019 16:49
    Highlight Highlight Warum sagt das keiner den deutschen Politiker, die gerade Lobgesänge für den neuen Tesla-Standort Berlin abhalten?
  • Team Insomnia 18.11.2019 16:23
    Highlight Highlight Tesla, das iPhone unter den nachhaltigen Elektroautos🤭.
  • DomKi 18.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Wen interessiert Umweltschutz... es will einfach viel Geld gemacht werden mit den neuen Technologien. Schlimm eigentlich, dass man Batterien fördert, denn man wusste schon immer, dass sie gefährlich sind...
  • Stirling 18.11.2019 12:52
    Highlight Highlight Das Problem liegt klar bei Österreich, nicht bei Tesla.
  • Bruno Meier (1) 18.11.2019 12:39
    Highlight Highlight Hier scheint vielen nicht bewusst zu sein, wie gefährlich dieses Wrack ist. Egal wie der Brand ausgelöst wurde, wahrscheinlich durch den heftigen Aufprall hat ein Kurzschluss in einer Zelle der Batterie den Auslöser gegeben, niemand weiss wie es im Rest aussieht. Da könnte noch ein Teil des Akkupaketes unter Spannung stehen, dann wahrscheinlich beschädigt. Ohne exaktes Wissen um den genauen Aufbau des Akku und der verwendeten Materialien, ist eine solche Arbeit lebensgefährlich, für den Entsorger/Recycler.
  • Inspector Callahan 18.11.2019 12:21
    Highlight Highlight “Grund ist die europäische Gefahrengut-Genehmigung, die Österreich noch gar nicht übernommen hat“
    Warum dürfen dann hunderttausende von Autos mit hochentzündlichem Treibstoff drum fahren? Die brennen prozentual weit öfter als Elektroautos...
    • virus.exe 18.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Weil die im Verhältnis relativ einfach gelöscht werden können. Darum.
  • Capunso 18.11.2019 12:18
    Highlight Highlight Fail-Dienstag ist doch erst morgen...? 🤔
  • Inspector Callahan 18.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Wenn ich den Artikel so lese; da ist wohl einem TSLAQ Shortseller der Kurs von TSLA zu hoch...
    Schon beeindruckend, wie man heute aus nix eine Riesen Story machen kann.
    Oh wow, es hat sich einer finden lassen, der aus irrationalen Beweggründen seiner Marke die Liebe kündet. Kam sonst bei keiner Marke je vor.
    Das Hauptproblem ist hier, dass die Ösis die europäische Gefahrengut-Genehmigung nicht übernommen haben.
  • c_meier 18.11.2019 11:31
    Highlight Highlight kann man dieses Wrack nicht einfach bei Tesla Wien auf den Kunden-Parkplatz stellen? :)

    wetten, in diesem Fall würde Tesla schnell handeln und einen Entsorger aufbieten?
  • Therealmonti 18.11.2019 11:15
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, mit dem Umsteigen auf E-Autos noch zu warten.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.11.2019 13:06
      Highlight Highlight Probier's mit einem klassischen Velo. Hält fit und brennt garantiert nicht.
    • Heinzbond 18.11.2019 15:10
      Highlight Highlight Brennt auch der Akku, wie beim Smartphone auch...
  • goschi 18.11.2019 11:08
    Highlight Highlight Die Geschichte wirkt, so wie dargstellt sehr halbgar und einseitig und vor allem nicht ausrecherchiert.

    Es gibt klare Entsorgungsregeln, was mir Akkupacks passieren muss, die finden sich übrigens auch zB bei Hausbränden mir Photovoltaik-Anlage und Heimspeicher.

    Tesla macht eigentlich kein Geheimnis aus den Akkus, die Details sind da auch nicht so relevant.

    Hier werden Gerüchte, Gesetze, Fakten und Gefühle wild vermischt zu einer Melange an unbestätigten Aussagen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 18.11.2019 13:08
      Highlight Highlight Natürlich ist es irrelevant, dass da hochgiftiges und stark ätzendes Fluor drin ist...

      Kostenlose Weiterbildung: https://de.wikipedia.org/wiki/Fluor
    • goschi 18.11.2019 14:03
      Highlight Highlight @Antiintelligenz, ich sprach nicht davon, dass es ungiftig ist, sondern davon, dass es irrelevant ist, welche genauen chemischen Zusammensetzungen Tesla für die Elektrolyte gebraucht im Gegensatz zur Konkurrenz, weil die generell als Giftstoffe gehandhabt werden müssen und die Details nicht relevant sind.
      Ich arbeite bei einem Batteriehersteller, die Elektrolyte sind keine schöne Suppe, aber jetzt auch nicht das schlimmste, was möglich ist, gerade lithium-Ionen-Elektrolyte sind vergleichsweise unproblematisch im Gegensatz zu sowas wie Alkali-Batterien.
  • x4253 18.11.2019 11:05
    Highlight Highlight "Die hält das Unternehmen von Elon Musk nämlich geheim – so verspricht man sich Wettbewerbsvorteile."

    Aus dem Model S Emergency Response Guide:
    "The high voltage battery, charge controller(s), DC-DC converter, and drive unit(s) are liquid cooled with a typical glycol-based automotive coolant"

    Sprich eine Ethylenglykhol-Mischung wie im Verbrenner (Motorkühlflüssigkeit).
    • ursus3000 18.11.2019 12:05
      Highlight Highlight kennst du den Unterschied zwischen Kühlfüssigkeitn und Elektrolyten in Akkus und Kondensatoren ? Jetzt nochmals aus was bestehen die Elektrolyten in den verschiedenen Bauteilen ev. sogar PCB hatig ?
    • Kommentareschreiber 18.11.2019 12:09
      Highlight Highlight Mit Glykol hat ja Österreich schon ziemlich Erfahrung ;-)
  • Uncle Mike 18.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Ich behaupte, dass jeder Tesla bei einem Unfall mit Tempo Ab 40km/h sogar tiefer anfängt zu brennen. Das sollte man Testen und danach Bilanz und die Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen.
    • Spellbinder 18.11.2019 10:53
      Highlight Highlight Mit dem tesla wurden sicher unzählige crashtests gemacht.. ich glaube er hat sogar ein 5 sterne rating ..
      Und wenn es da immer gebrannt hätte ..
    • Posersalami 18.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Ich behaupte das Gegenteil
    • Inspector Callahan 18.11.2019 11:57
      Highlight Highlight @Mike: Wissenschaft interessiert sich nicht dafür, was du glaubst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Likos 18.11.2019 10:23
    Highlight Highlight Ein Bischof könnte den Tesla mit Weihwasser bespritzen, bevor auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird 🤔
  • Zahlenheini 18.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Der Fahrer des Tesla ist laut anderen Quellen mit einer Bronchitis ins Auto gestiegen und wollte sich auf einer kurvigen Landstrasse einen Hustenbonbon aus dem Handschuhfach holen, hat dazu den Autopilot eingeschaltet und dann hat eins zum anderen geführt. In JEDEM Kurs für Neulenker wird einem von Fahrlehrern gesagt, dass man sich sogar mit starken Kopfschmerzen nicht ans Steuer setzen sollte. Der Herr hatte eigentlich noch Glück, dass er einen Tesla mit Autopilot hatte. In einem Verbrenner mit Handschaltung hätte er sich in diesem Zustand auch nicht ans Steuer setzen dürfen.
  • Asmodeus 18.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Wie ist die Entsorgung in der Schweiz geregelt?

    Gibt es überhaupt eine Regelung?

    Falls nicht. Macht es überhaupt Sinn Teslas in der Schweiz zuzulassen?
  • x4253 18.11.2019 09:14
    Highlight Highlight Ach, da isser ja wieder.
    Nun ist es also ein Hustenanfall?
    Hier (https://www.ovb-online.de/weltspiegel/bayern/brennendes-elektroauto-koessener-feuerwehr-rueckt-riesen-badewanne-einsatz-13195168.html) erzählte er noch, dass er den AP auf der Strecke eingeschaltet hat um im Handschuhfach rumzukramen.
    Für alle die diese Strecke nicht kennen: Das ist eine unübersichtliche, kurvige Bergstrecke.
    Tesla hat sich mit ihm btw. letzte Woche in Verbindung gesetzt und kümmert sich aktuell darum.
    Die Ö Gesetzgebung (wie im Artikel beschrieben) ist aber aktuell das Prob.

    • wipix 18.11.2019 12:59
      Highlight Highlight Ich habe von Fr auf Sa einen Tesla Model 3 mit Autopilot getestet. Auf eng-kurvigen Landstrassen gibt der AP das Steuer schnell zurück an den Fahrer. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass der AP sehr empfindlich auf unklare Situationen reagiert.
      Ebenfalls sollte dieser auf das „Kippen“ des Fahrers mit Notstop reagieren.
  • Unicron 18.11.2019 09:12
    Highlight Highlight Wer hat denn diesen Beitrag wieder "in Auftrag gegeben"?

    Das Problem ist ja wohl nicht der Tesla, sondern dass die Politik es verpasst hat rechtzeitig ein System für die Entsorgung zu planen!

    Die Schlagzeile sollte heissen: "Skandal: Österreich verpasst Anschluss bei E-Mobilität"
    • Raembe 18.11.2019 09:24
      Highlight Highlight Jain, wieso bietet Tesla eine linzenzlose Firma auf? Wenn sie schon die Experten stellen, sollten sie schon sicher gehen, das diese alle Richtlinien erfüllen.
    • Asmodeus 18.11.2019 09:46
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass Tesla eine Firma anbietet die keine Lizenz hat.

      Und dass Tesla nicht einmal mitteilt welche gefährlichen Stoffe in der Batterie drin stecken.
    • Inspector Callahan 18.11.2019 12:24
      Highlight Highlight @Asmodeus; die Batterie könntest in den Wald stellen und verrotten lassen, da ist nix giftiges drin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mystiker 18.11.2019 09:03
    Highlight Highlight Man könnte den Tesla inkl. Container und Wasser einfach zum Atommüll stellen. Wir haben ja auch keine Ahnung, was wir damit machen sollen.
    • Lexxus0025 18.11.2019 11:04
      Highlight Highlight In österreich gibta nur leider keinen atommüll, da keine atomkraftwerke 😂
    • goschi 18.11.2019 13:12
      Highlight Highlight @Lexxus so nicht ganz richtig, ein Atomkraftwerk haben sie.
      Es war nur nie in Betrieb, daher keine Atomabfälle. ;-)
  • David Tschan 18.11.2019 09:03
    Highlight Highlight Der „Mythbuster Elektromobilität“ öffnet Augen und erweitert Horizonte...

    http://www.mythbuster.ch/Mythbuster-Elektroauto-Rotta.pdf
    • So en Ueli 18.11.2019 11:41
      Highlight Highlight Geiles Paper.
  • Pafeld 18.11.2019 09:01
    Highlight Highlight Was? Brände mit Erdalkalimetallen sollten nicht mit Wasser gelöscht werden? Ist ja nicht so, dass dies nicht schon seit Jahrhunderten chemisches Grundwissen wäre...
    Weder ist der Tesla das erste Elektroauto noch wird es das erste sein, dass nach einem Totalschaden entsorgt werden muss. Hier trifft wohl einfach Teslahass auf boulevardsche Sensationsgier, angestachelt durch die Unfähigkeit einer lokalen Feuerwehr.
    • ursus3000 18.11.2019 12:12
      Highlight Highlight Wenn du ein Superheld bist, geh zum Film und schimpf nicht Leute, die ihr bestes machen, als unfähig.
    • Capt. Crunch 18.11.2019 13:29
      Highlight Highlight Die Feuerwehr würde das bei uns auch so machen.
      Kennst du bessere Löschmethoden?
      Sie sollten aber möglichst Umweltfreundlich, Sicher und bezahlbar sein.
  • Dubio 18.11.2019 08:55
    Highlight Highlight Wie sieht das eigentlich in der Schweiz aus? Gibt es da Firmen, die Elektroautos entsorgen?
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 18.11.2019 08:35
    Highlight Highlight Eine Hochspannungsbatterie mit Wasser fluten ist schon mal eine gute Idee. Vielleicht noch ein bisschen Salz reinschütten, damit das Ganze noch ein bisschen leitfähiger wird. 🙄
    • sigma2 18.11.2019 08:53
      Highlight Highlight Es geht darum, den Akku zu kühlen. Besser wäre ein Mittel wie Extover, aber das haben die Feuerwehren noch nicht.
    • Arthur Sunil 18.11.2019 09:11
      Highlight Highlight Doch, fluten ist genau die richtige Massname. Dadurch soll verhindert werden, dass die überhitzten Zellen benachbarte Zellen mit ins Verderben stürzen.

      Weitere Infos findet man auch in den Rettungskarten:
      https://www.tesla.com/de_CH/firstresponders?redirect=no
    • Inspector Callahan 18.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Nee, ist best practice, passt schon.
  • Adumdum 18.11.2019 08:34
    Highlight Highlight Wie sieht diese Problematik denn bei den E-Autos von Nissan, Volkswagen, Porsche etc aus?? Weil, Tesla ist ja nicht der einzige Anbieter von Autos mit grossen Batterien, oder?

    Letztes Jahr waren diese noch völlig Schwachsinn weil bei niedrigen Temperaturen nutzlos (so die Presse und die Volksmeinung) - dieses Jahr arbeiten ja nun alle auf Hochtouren selber dran.

    Also: nur Tesla hat mal wieder hat dieses neue Problem, liebe Autoindustrie-Werbebudgetempfänger?
  • Staedy 18.11.2019 08:24
    Highlight Highlight Für jedes noch so kleine Elektrogerät muss praktisch immer eine vorgezogene Recyclinggebühr bezhalt werden. Warum für Teslas nicht? Problem wäre gelöst.
    • Else 18.11.2019 08:37
      Highlight Highlight Die Autoindustrie hat sich (als einzige) erfolgreich dagegen gewehrt, dass auch für E-Autos eine VRG erhoben wird. Das ist heute bei allen E-Autos die in der Schweiz verkauft werden so.
    • Arthur Sunil 18.11.2019 09:16
      Highlight Highlight Eine ausgediente Traktionsbatterie ist ein begehrter Wertstoff und es sollte sich noch ordentlich Geld generieren lassen damit.

      Die Kosten von Feuerwehr und Abschlepper sind davon unabhängig und werden in der Regel über die Versicherungen geregelt. Oder bezahlst du eine vorgezogene Brandabgabe für dein Auto?
    • Sarkasmusdetektor 18.11.2019 09:19
      Highlight Highlight Das löst gar nichts, wenn du hinterher doch niemand findest, der es macht. Das Problem sind ja nicht die Kosten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sigma2 18.11.2019 07:33
    Highlight Highlight Für alle zur Beruhigung:

    1. Es gibt Löschmittel für Lithium- und Metallbrände.
    Extover ist ein Beispiel. Kann auch zum sichern Transport und Lagerung von Lithiumakkus verwendet werden.

    Kann man in kleinen Mengen auch bei Amazon kaufen. Habe ich zuhause, wenn mal einer der zig Akkus in den Familien Laptops und Smartphones zu brennen anfängt.

    www.extover.com

    2. Es gibt Firmen, die Lithiumakkus recyceln (nur nicht in Österreich).
    • LuMij 18.11.2019 12:17
      Highlight Highlight Doch, auch in Österreich gibt es solche Recyclingfirmen, hier nur ein Beispiel:
      http://www.saubermacher.at/

      Das Problem sind wohl mehr die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Österreich bezüglich Transport des Fahrzeugwracks.
  • sigma2 18.11.2019 07:25
    Highlight Highlight Mal sehen, was sich der Herr Freymuth nun für einen Wagen kauft, ein BMW wird es besser nicht, denn das sind brandgefährliche Zeitbomben.

    Wegen Brandgefahr im Motor
    BMW will 10'000 Schweizer Autos zurückrufen
    https://www.blick.ch/news/wirtschaft/weil-brandgefahr-droht-bmw-will-rund-10000-schweizer-autos-zurueckrufen-id8704337.html
  • sigma2 18.11.2019 07:20
    Highlight Highlight Sitzt der arme Herr Freymuth immer noch in seinem Tesla Wrack? Ein Tesla ist nicht mehr eine Zeitbombe als ein Verbrenner, der jederzeit zu brennen anfangen kann.

    Der einzige Unterschied ist, dass ein E-Auto nach einem Unfall oder Brand der Nachsorge bedarf. Dafür gibt es längst fertige Lösungen zu kaufen, da müssen die Feuerwehren nun halt nachrüsten. Und es gibt auch Löschmittel für Metall- und Lithiumbrände, zum Beispiel Extover.

    Die Feuerwehren müssen sich der Zeit anpassen und ihre Arsenal modernisieren.
    • sigma2 18.11.2019 07:33
      Highlight Highlight Die Wahrheit passt offenbar nicht allen, deshalb die Blitze.
    • HAL1 18.11.2019 08:08
      Highlight Highlight Die aussage, dass ein brenner jederzeit zu brennen anfangen kann, ist falsch.
    • Simsalabum 18.11.2019 08:08
      Highlight Highlight Wie sollen sie das machen, wenn da unbekanntes drin ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruuslii 18.11.2019 07:19
    Highlight Highlight naja, östereich hat einen tesla. die usa haben einen trump 🤷🏻‍♂️
    • Dodogama 18.11.2019 07:36
      Highlight Highlight Zusammenhang wie Vorhang.
    • DieFeuerlilie 18.11.2019 09:21
      Highlight Highlight Naja.. da ziehe ich jederzeit den Tesla vor.
      Der scheint mir wesentlich zuverlässiger und berechenbarer..
    • Uncommonwealth 18.11.2019 09:22
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
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  • sigma2 18.11.2019 07:13
    Highlight Highlight Watson ist hier sehr spät dran, die Geschichte wurde bereits am 13.11. 2019, also vor 5 Tagen auf tirol.orf.at veröffentlicht und es handelt sich um ein rein östereichisches Problem. In anderen, technisch fortschrittlicheren Ländern wie Deutschland, die eine entsprechende Gefahrengutgesetzgebung haben, wäre das alles kein Problem gewesen. Ausserdem verfügt Deutschland über mehrere Unternehmen, die Lithium-Ionen Akkus entsorgen können.

    Es gibt für Metallbrände entsprechende Löschmittel, zum Beispiel Exoter, und entsprechende, sichere Transportlösungen.

  • Grave 18.11.2019 06:41
    Highlight Highlight Müssten solche sachen nicht geklärt werden BEVOR es überhaupt zu einer strassen- oder überhaupt einer zulassung kommt ?
    • sigma2 18.11.2019 07:15
      Highlight Highlight Sind sie ja in anderen Ländern auch. Nur Österreich hat da ein Problem. Es fehlt die Gesetzgebung und die Entsorgungs-Industrie ist veraltet.
    • T0815 18.11.2019 07:33
      Highlight Highlight Scheint mir auch etwas dubios zu sein...
      Jede Lampe im Auto muss geprüft sein und Zulassungen bestehen, bei einer Kernkomponente wie den Akkus hat sich niemand Gedanken gemacht, was da drin ist und wie diese zu entsorgen sind?

    • sigma2 18.11.2019 07:34
      Highlight Highlight An die Blitzer, stimmt etwas nicht, was ich geschrieben habe? Oder verleugt ihr die Wahrheit?
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