Tesla
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Ein Tesla-Besitzer testet, wann sein Fahrzeug Alarm schlägt ... screenshot: youtube

Warum Teslas «Wächtermodus» auch jeden Fussgänger betrifft

Die Elektroautos machen mit ihren Bordkameras den Strassenverkehr sicherer. Und können auch Parkplätze überwachen, was rechtlich heikel ist.



Wo kommt nur dieser Hass her gegen Tesla?

Es vergeht kaum eine Woche ohne neue «Road Rage»-Geschichte, und dann passieren solche üblen Sachen:

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Fiese Spuckattacke mit Kautabak auf ein Model X. screenshot: twitter

Dieser Beitrag dreht sich um Attacken und Zwischenfälle im rollenden Verkehr, aber auch um Vandalismus bei parkierten Teslas. Und wir schauen, durch welche technischen Vorkehrungen die teuren Elektroautos geschützt sind.

Bitte lächeln!

Absolut zentral ist die Videoüberwachung. Offenbar wissen viele Leute nicht, dass alle neueren Teslas mit Aussen-Kameras bestückt sind, die rundherum alles erfassen. ALLES!

Seit diesem Jahr ist per Software-Update ein «Wächtermodus» verfügbar, der Autoknacker abschrecken und Teslas vor Beschädigungen und Übergriffen bewahren soll.

Unterwegs auf der Strasse dienen die Bord-Aussenkameras als Dashcam und filmen alles, was sich auf der eigenen und den benachbarten Fahrspuren abspielt. ALLES!

Bevor wir in die technischen Details der Überwachung gehen, sehen wir uns an, welche haarsträubenden Vorkommnisse die Tesla-Kameras im Alltag so aufzeichnen.

Ein menschliches Lama, auf frischer Tat ertappt ...

Hier zerkratzt ein BMW-Fahrer ein Model 3 auf dem Parkplatz

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Video: YouTube/ABC 10 News

Das ist ein Video aus der Kategorie «Dumm, dümmer»

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Video: YouTube/sentry mode

Wenn Frau sich unbeobachtet fühlt 🙊

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Video: YouTube/Teslafunnyvideo 29

Hoppla!

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Video: YouTube/TesLatino

Diese Road-Rage-Attacke ereignete sich bei hohem Tempo und hätte tödlich enden können:

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Video: YouTube/Superb Seats

Hier halfen die Tesla-Kameras, einen heftigen Crash aufzuklären:

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Video: YouTube/Warren Redlich

Der Polizist sei überrascht gewesen, dass das Model 3 nicht nur das Geschehen vor dem Fahrzeug aufgenommen hatte, sondern auch seitlich, schreibt futurezone.at. So sei klar erkennbar gewesen, dass der Unfallverursacher log und schon vor dem Unfall rücksichtslos und mit erhöhter Geschwindigkeit auf der rechten Spur überholt hatte.

Halten wir fest: Die Tesla-Aussenkameras haben schon unzählige brenzlige und gefährliche Situationen dokumentiert und geholfen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Zu den gefilmten Verstössen gehören:

Wie viele Kameras hat ein Tesla?

Das hängt vom Modell und Baujahr ab.

In älteren Tesla-Fahrzeugen (Model S und Model X, ab 2014 bis Oktober 2016) steckt nur eine Schwarz-Weiss-Frontkamera, hinzu kommen Ultraschallsensoren und ein Front-Radar. Mangels Kameras an den Seiten und am Heck gibt es logischerweise auch keine 360-Grad-Sicht.

Bei allen neueren Teslas (Model S, Model X, Model 3) gewährleisten acht Kameras die «totale Überwachung» der Umgebung. Und das über mehr als 100 Meter.

«Acht Kameras gewähren eine 360-Grad-Rundumüberwachung der Fahrzeugumgebung in bis zu 250 Meter Entfernung. Ergänzt werden sie durch zwölf aktualisierte Ultraschallsensoren.»

quelle: tesla.com

(Eine weitere Kamera befindet sich im Innenraum, oberhalb des zentralen Rückspiegels. Diese ist auf die Fahrzeuginsassen gerichtet und laut Berichten noch nicht aktiv.)

Tesla verbaut seit jeher Videokameras und andere Sensoren für die «Autopilot»-Funktion (AP), wobei inzwischen mehrere AP-Generation im Einsatz und auf der Strasse sind.

Überblick zu den AP-Versionen

Bild

Screenshot: teslawissen.ch

Die Kameras gehören zum Fahrassistenz-System, das dem Lenker gewisse Aufgaben abnimmt und Unfälle verhindern kann. Erklärtes Ziel von Tesla ist es, dereinst mit noch leistungsfähigerer Hardware und Software autonomes Fahren zu ermöglichen. Noch ist die «Autopilot»-Funktion aber nicht so weit, sondern sorgt vor allem in Zusammenhang mit missbräuchlicher Verwendung für Schlagzeilen ...

Wächtermodus – was ist das?

Als ich mit einem Tesla am Bodensee auf Testfahrt war, hätte ich viel gegeben für den «Wächtermodus»: Da bei unserem Hotel in der Innenstadt kein Parkplatz frei war, musste ich den von einem watson-User geliehenen 100'000-Franken-Boliden in einer Seitengasse abstellen. Ausser Sichtweite. 😳

Ich erinnere mich nur zu gut an das mulmige Gefühl, mit dem ich am nächsten Morgen zum Parkplatz eilte. Zum Glück ergab das minutiöse Absuchen nicht den kleinsten Kratzer.

Doch was hat es mit dem «Sentry Mode» auf sich?

Der Wächtermodus im Praxistest:

abspielen

Video: YouTube/Tesla Driver

In Teslas mit «AP 2»-Hardware oder höher ist es möglich, die vorhandenen Kameras als Dashcam und Sicherheitssystem (genannt TeslaCam bzw. «Sentry Mode») zu nutzen.

Nur Tesla-Fahrzeuge mit AP-Hardware 2.5 können Videos auf einem Stick speichern. Der Wächtermodus funktioniert zwar auch mit AP 2.0, aber die Videos können nicht gespeichert werden. Die Dashcam gibt's bei AP 2.0 hingegen nicht.

«Aufzeichnungen, die nicht innerhalb einer Stunde von der Kamera heruntergeladen werden, gehen verloren.»

quelle: tesla.com

Es gibt zum Glück auch viele harmlose und sehr lustige «Zwischenfälle» mit dem Wächtermodus ...

... und sogar Liebesbekundungen:

Ist das erlaubt?

Was in den USA gang und gäbe ist, kann einem hierzulande juristischen Ärger einbringen und unter Umständen teuer werden: Videoaufzeichnungen, die Dritte zeigen, sollte man keinesfalls bei YouTube oder sonst wo im Internet veröffentlichen oder anderen Personen zugänglich machen.

Videoüberwachung im öffentlichen Raum durch Privatpersonen ist grundsätzlich problematisch. Dies gilt für herkömmliche, im Handel erhältliche Dashcams, die im Fahrerbereich hängen, aber auch für die Tesla-Bordkameras.

«Die Dashcam verletzt in der Regel die Persönlichkeitsrechte, da wahllos Daten sämtlicher Personen aufgezeichnet werden, die sich im Aufnahmebereich aufhalten. Für sie ist zudem nicht erkennbar, dass sie gefilmt werden.»

Hugo Wyler, Sprecher des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) quelle: blick.ch

Der oberste Schweizer Datenschützer gibt auf seiner Website konkrete Ratschläge zum Dashcam-Einsatz:

«Aufnahmen von Dashcams sollten weder zur Unterhaltung noch als Beweismittel in Bagatellfällen, wie bspw. alltäglichen, riskanten Manövern im Strassenverkehr, herangezogen werden.»

Die Juristen beim Bund meinen:

«Werden Aufnahmen nur verschlüsselt gespeichert und laufend gelöscht oder überschrieben – falls sie nicht speziell für eine Auswertung ausgelesen werden –, kann zudem erreicht werden, dass keine Vorratsdatenspeicherung betrieben wird und die Bilder nur im Ereignisfall und durch die dafür zuständigen Strafverfolgungsbehörden eingesehen werden können.»

Eine automatische Übertragung aller auf dem Stick gespeicherten Daten an einen Tesla-Server findet unseres Wissens nicht statt. Aber: Gemäss einem Hinweis in der online verfügbaren Kundendatenschutzrichtlinie von Tesla Motors kann der Hersteller «kurze Videoaufnahmen von den Aussenkameras des Fahrzeugs» anonymisiert erfassen und auswerten. Diese Datenerhebung lasse sich jederzeit deaktivieren.

Womit der Ball wieder bei jedem einzelnen Tesla-Fahrer liegt ...

Big Brother kann sich zurücklehnen

In einem deutschsprachigen Tesla-Forum wurden folgende ketzerisch-rhetorische Fragen geäussert:

«Würdet ihr noch gerne auf der Strasse telefonieren, wenn das Auto, an dem du vorbeigehst, dein Gespräch mit aufzeichnet? Würdest du noch gerne in der Nase bohren, wenn fünf Kameras an Hauswänden oder in Autos dich dabei filmen? Würdest du noch etwas am Heimweg trinken gehen, wenn dich mehrere Kameras von einer Strasse zur nächsten verfolgen, wie du etwas angeheitert in Schlangenlinien gehst?»

quelle: tff-forum.de

Zumindest der Wächtermodus stellt Tesla-Besitzer, die ihr Auto vor Sachbeschädigungen und Einbrüchen schützen wollen, vor eine grundsätzliche Frage: Sollen sie die Rechte Dritter beeinträchtigen, um ihr Eigentum zu schützen?

Noch gibt's hierzulande vergleichsweise wenige Teslas, was die Gesamtzahl der in Verkehr gesetzten Fahrzeuge betrifft. Doch je mehr Bordkameras ihre Umgebung filmen, umso mehr nähern wir uns einem «Überwachungsstaat», der ironischerweise durch die Bürger selbst betrieben wird.

Im gleichen, oben erwähnten Diskussions-Forum rät ein anderer Tesla-Besitzer:

«Wenn ihr den Wächter-Modus nutzen wollt, steckt keinen USB-Stick in die Ports eures Tesla, denn dann wird auch nichts aufgezeichnet. Der Abschreckungseffekt sollte trotzdem ausreichen. Ausserdem empfiehlt es sich, die Datenweitergabe an Tesla zu unterbinden.»

quelle: tff-forum.de

Quellen

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ganjaflash 24.09.2019 16:01
    Highlight Highlight Warum fährt das Auto nicht einfach selbständig weg bei einer Bedrohung? Das wäre cool.
  • x4253 24.09.2019 15:20
    Highlight Highlight Sentry Mode FTW! Hat mir bereits 3mal geholfen, Übeltäter zu identifizieren:
    1. Beim rückwärts Parkieren die Front von meinem X gerammt (Stossstange musste komplett ersetzt werden). Typ ist kurz ausgestiegen, hat sich das angesehen und hat dann paar Meter weiter parkiert.
    2. Massiver Türrempler (Tür wurde mit viel Schwung geöffnet), kurz geschaut obs jemand gesehen hat und dann einfach weggefahren
    3. Handwerker fand es lustig das Ladekabel rauszureissen - Ladeport und Ladegerät beschädigt (X stand auf meinem Parkplatz in der TG)

    Tja, Pech gehabt. Polizei hat sich über die Aufnahmen gefreut.
  • fluelimatt 24.09.2019 14:59
    Highlight Highlight Die Rechtslage ist in jedem Land anders. In England erhält man von Versicherungen sogar Rabatt. In D sind anlassbezogene Beweisaufnahmen auch erlaubt. Man kann zb im Tesla anstelle der Daueraufnahmen auch einfach den Record-Button drücken, dann werden die letzten 20 Sekunden und die nächsten Minuten aufgezeichnet. Ist legal.
    Sentry Mode nimmt auch nicht dauerhaft auf, sondern nur wenn jemand das Fahrzeug berührt.
    Noch was: zumindest in D werden vom Gericht Dashcam-Aufnahmen zugelassen, wenn das Interesse an Aufklärung das Recht des Dritten überwiegt. Darum mein Rat: Fahren nur mit Dashcam.
  • Rheinpfeil 24.09.2019 14:36
    Highlight Highlight Schon bei der Fahrt über die Grenze nach Österreich macht man sich strafbar, denn dort sind Dashcams nur dann erlaubt, wenn man eine formelle Bewilligung der Datenschutzkommission hat - die man als Normalbürger aber nicht bekommt. Auch in Ländern wie Luxemburg oder Belgien wird von dem Einsatz abgeraten. In Frankreich zum Beispiel wird das Material nach einem Unfall nur dann als Beweismaterial anerkannt, wenn man den Unfallgegner unmittelbar nach dem Unfall über das Vorhandensein der Aufzeichnung informiert hat.
  • Ouch ohne Stern 24.09.2019 13:25
    Highlight Highlight Top platzierte Werbung! 😳😂
    Benutzer Bild
  • EinePrieseR 24.09.2019 13:24
    Highlight Highlight Meines Wissens ist es in der Schweiz Privatpersonen verboten, öffentlichen Raum per Video zu überwachen. Und das ist gut so.. Wenn Teslas uns überwachen, gehören sie aus dem Verkehr gezogen..
  • philosophund 24.09.2019 13:01
    Highlight Highlight Sentry-Mode Erfahrungsbericht aus dem Italienurlaub:

    https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=87&t=29884&sid=48aa15694c135f220fc431b021a82fde

  • Leichterbär 24.09.2019 12:53
    Highlight Highlight Wünsch euch Autokratzern die Pest an den A....👊
  • Thoro Z 24.09.2019 12:46
    Highlight Highlight Ich finde Dashcams ok, solange damit kein Unfug und Bullying getrieben wird. Im Ernstfall kann damit sehr gut nachvollzogen werden, was passiert ist. Schliesslich handelt es sich um den öffentlichen Raum, wo man Filmen darf solang niemandes Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Hat soweit ich sehe nichts mit Überwachungsstaat zu tun. Der Verkehr heute ist dermassen gaga, eine Dashcam ist reiner Selbstschutz.
  • Sharkdiver 24.09.2019 12:37
    Highlight Highlight Viele machen sich Sorgen wegen 5G und werden täglich mit Radarstrahlen von Autos beschossen.
  • GustiB 24.09.2019 12:36
    Highlight Highlight Den Überwachungsmodus sehe ich nicht nur aus Datenschutzgründen kritisch. Er kann Passanten auch zu Tode erschrecken! Ist mir passiert, als ich mein Auto in der blauen Zone parkiert hab und zw. meinem und dem dahinter stehenden Tesla auf das Trottoir wollte - da schaltet der Tesla die Scheinwerfer ein - das um 23 Uhr ... habe ich einen Sprung gemacht! 🤪
    • Cityslicker 24.09.2019 14:34
      Highlight Highlight Sooo schlimm... Das gleiche passiert übrigens bei den meisten anderen Autos auch, wenn sich deren Besitzer mit dem Funkschlüssel nähert. All die Todesfälle wegen unkontrolliert "wegspringender" Passanten werden uns vermutlich mit Absicht verheimlicht :-D
    • GustiB 25.09.2019 07:15
      Highlight Highlight Da hat sich niemand mit Funkschlüsseln genähert ...
  • Nik G. 24.09.2019 12:21
    Highlight Highlight Die Leute machen sich Sorgen über den Datenschutz und stellen alles auf FB, Insta, usw. Die Firmen können gar nicht mit all den Daten umgehen. Wenn diese Daten einfach gesichert sind und bei einem Unfall, mutwilliger Zerstörung oder vielleicht sogar bei einem Gewaltverbrechen um das Auto, kann auf die Daten zugegriffen werden.
    • reactor 24.09.2019 13:46
      Highlight Highlight Ich habe kein Facebook, von mir sind auch keine Fotos und Videos selbst hochgeladen. Benutze keine Cumulus und zahle meist bar. Darf ich trotzdem sensibel sein beim Datenschutz?
      Gehen mir auf den Sack diese Totschlagargumente.
    • Nik G. 24.09.2019 14:07
      Highlight Highlight @reactor und sie kämpfen dafür, dass ihr Gesicht auf keiner Überwachungskamera aufgenommen wird. Sie haben keinen Computer und kein Smartphone?
      Klar dürfen sie beim Datenschutz sensibel sein. Es ist einfach immer witzig, wie man bei solchen Themen von Datenschutz spricht, aber viele Institutionen von uns schon sehr lange Daten sammeln oder sehr viele (über 50%) der Bevölkerung die Daten freiwillig zur Verfügung stellt. Sie sind eine Ausnahme und werden schlussendlich verlieren. Das ist nicht böse, sondern Fakt.
    • Nik G. 24.09.2019 14:08
      Highlight Highlight Bei solchen Entscheidungen werden immer die Extreme der Verlierer sein, weil man den Mittelweg einschlagen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • insider 24.09.2019 11:54
    Highlight Highlight Wie sieht die Rechtslage in der Schweiz aus, wenn diese Bilddaten zu Tesla fliessen? Wäre das bereits ein Rechtsverstoss?
    Wann fliessen die Daten zu Tesla?
    Wer ist dann verantwortlich und wer haftet? Der Lenker oder Tesla?
    Wer wäre dann klageberechtigt?
    Eine Aufklärung wäre wünschenswert!
    • @schurt3r 24.09.2019 12:25
      Highlight Highlight Gemäss der Tesla-Datenschutzrichtlinie können kurze Video-Sequenzen übermittelt, anonymisiert gespeichert und ausgewertet werden. Um «die Verbesserung und Entwicklung von autonomen Sicherheitsfunktionen weiter zu unterstützen». Ich habe den Artikel entsprechend ergänzt.


      https://www.tesla.com/de_CH/about/legal
  • Asmodeus 24.09.2019 11:48
    Highlight Highlight Ergo. Jeder Teslafahrer in Europa verstösst gegen den Datenschutz und könnte theoretisch angezeigt werden?
    Respektive Tesla als Firma, weil die versuchen, sich alle Daten sowieso abzugreifen?
  • Timmy70 24.09.2019 11:42
    Highlight Highlight Sorry. Es hat so viele Hasser und Chaos-Typen auf der Strasse, da filme ich auch alles. Sentry ist immer aktiv bei mir. Seither weiss ich auch, wer mir die Türe ans Auto schlägt und sich nicht meldet. Die Zeiten der Ehrlichkeit ist vorbei. Heute wird sogar die Notfall-Sanität angegriffen. Da ist mir Datenschutz sowas von egal.
    • ma vaff... 24.09.2019 12:11
      Highlight Highlight Hast du deine Webcam am Laptop abgeklebt...? Fände ich noch interessant ;)
    • Cyberpunk 24.09.2019 13:56
      Highlight Highlight @ma vaff: Was für absurder Vergleich. Beim Tesla handelt es sich um ein privates Rechtsgut, welches man schützen will im öffentlichen Raum. Und mit diesem sorgt man auch, dass das Recht dem Unrecht nicht weichen muss, wie z.b. bei der Auswertung eines Unfallherganges, Nötigung, Sachbeschädigung etc. Das interessiert doch kein Schwein, ob es jetzt eine Aufzeichnung einer Frau gibt, die neben einem Tesla furzt, oder ob jemand in der Nase bohrt oder in “Schlange läuft”. Die Laptop-Frontcam, mit der Hacker oder Voyeure deine Privatsphäre ausspionieren könnten, ist eine ganz andere Nummer. Come on, get real!
    • ma vaff... 24.09.2019 17:49
      Highlight Highlight So absurd auch wieder nicht...Zitat Timmy70: „Da ist mir Datenschutz egal“ Also wenns um den Besitz geht ist Datenschutz vollkommen egal, aber wehe irgendjemand kommt auf die Idee mich auszuspionieren...
      Ich will echt nicht ungefragt von jedem Auto gefilmt werden, denn die Aufnahmen landen ja dann auf dem USB-Stick von irgend einem Schnauz...nein Danke..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 24.09.2019 11:35
    Highlight Highlight So lange der Tesla kein Bild von mir oder meinem Auto ins Internet lädt, sondern nur lokal speichert, ist die Sache ok. Würde aber mein Gesicht oder meine Autonummer automatisch auf einen Server in den USA geladen, würde ich mir wohl auch Kautabak kaufen müssen.
  • What’s Up, Doc? 24.09.2019 11:22
    Highlight Highlight Bei uns hält sich der Hass gegen Teslas ja zum Glück in Grenzen und die Neugier ist von vielen gross, trotzdem gibt es ganz wenige welche die Autos als Objekt sehen an welchen man den Frust loswerden kann. Solange dem so ist bleibt der stick im slot und der Modus an.
  • Perwoll 24.09.2019 11:20
    Highlight Highlight Der Überwachungsmodus sollte nur in geparktem Zustand funktionieren. Alles andere ist wie damals in der Fichen- und Stasizeit.
    • Commander 24.09.2019 12:14
      Highlight Highlight Wenn ich meinen Vorplatz überwachen will und 20cm Strasse auf dem Bild sind, kriegen alle die Krise von wegen Überwachung des öffentlichen Raums. Wenn ein Tesla filmt, ist das aber cool und hip, wie Alexa die alles mithört. Hab nichts gegen Tesla aber es sind halt Amis. Genau wie Google, Amazon etc., die interessieren sich nicht für "altmodischen" europäischen Datenschutz.
  • Der Tom 24.09.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass mich wieder mal der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten überholt und direkt vor mir abhebt. Das werde ich dann sofort speichern! Bisher glaubte mir das niemand!
  • bcZcity 24.09.2019 11:02
    Highlight Highlight Zwei Videos zeigen vor allem ganz gut wie Trump Wähler ticken.
  • Gipfeligeist 24.09.2019 10:56
    Highlight Highlight Wie sieht das mit dem Recht am eigenen Bild aus?
    Bilder von einer Person dürfen ohne ihr Einverständnis nicht verbreitet werden. Aber wenn diese Aufnahmen bei der Polizei oder auf dem Tesla Server ankommen, wird dies doch verletzt?
    • dirirev 24.09.2019 11:14
      Highlight Highlight Das fällt wohl nicht unter Verbreitung, solange die Server geschützt sind. Unser Datenschutzgesetz müste das Sammeln von Daten regeln, nicht nur deren Schutz und den Umgang damit. So könnte verhindert werden, dass überhaupt persönliche Daten gesammelt werden können. Auch Spitäler, Behörden, etc bräuchten dann das Einverständnis bevor sie dich in irgendeine Datenbank eintragen können.
    • Bits_and_More 24.09.2019 11:59
      Highlight Highlight Für die Strafverfolgung wird zwischen dem Recht auf Persönlichkeitsschutz und Aufklärung der Straftat abgewägt, was in einem konkreten Fall höher gewichtet wird.
  • Frankygoes 24.09.2019 10:51
    Highlight Highlight Sachbeschädigungen sind nicht schön, aber wo viele Menschen sind, gibt's auch viele Idioten und Neider.
    Überwachungskameras braucht's m.E. dafür nicht, eine gute Versicherung reicht.

    Die Road Rage Geschichten dagegen sind schon ein anderes Kaliber. Da wird Tod und/oder Verstümmelung in Kauf genommen.
  • Madison Pierce 24.09.2019 10:45
    Highlight Highlight Hier sieht man schön die Unterschiede zwischen USA und Europa beim Datenschutz: die neuen Mercedes benachrichtigen einen per Push-Nachricht über Einbruchsversuche und Parkrempler. Obwohl sie rundherum Kameras verbaut haben, wird nichts aufgezeichnet. Mercedes traut sich nicht. Tesla hingegen macht einfach mal.

    Meine Meinung: wenn die Aufnahmen nur bei Ereignissen und nur lokal gespeichert werden, habe ich nichts dagegen. Wohl aber, wenn man Videos aus der App auf YouTube teilen könnte.

    Hatte gerade kürzlich einen Parkschaden mit unbekanntem Verursacher, da hätte ein Video geholfen.
    • Rolf stühlinger (1) 24.09.2019 14:06
      Highlight Highlight Tja leider sind in der schweiz auch dashcam aufnahmen nicht so ohne weiteres als beweismittel zugelassen. Selbst bei unfällen.
  • Silverstone 24.09.2019 10:38
    Highlight Highlight 360 Grad Rundum-View haben ja mittlerweile alle premium Fahrzeughersteller... Wie sieht es bei denen mit Überwachungsfunktionen aus?
    • Bits_and_More 24.09.2019 11:07
      Highlight Highlight Wenn nicht schon vorhanden, liesse sich das Vergleichsweise einfach mit einem Softwareupdate realisieren.
      Denke aber dass hier die Autobauer eher zurückhaltend mit solchen Funktionen sind. Wird ein Auto mutwillig zerstört, wird nicht der Hersteller haftbar gemacht, wird der Datenschutz verletzt hingegen schon.
    • GustiB 24.09.2019 12:29
      Highlight Highlight Meines Wissens hat der 5er BMW keine Überwachungsfunktion à la Tesla. Würde es aber begrüssen.
  • Donald 24.09.2019 10:34
    Highlight Highlight "Noch gibts hierzulande vergleichsweise wenige Teslas" Quelle?
  • Ich_bin_ich 24.09.2019 10:32
    Highlight Highlight Haha, der Bürger hilft dem Staat freiwillig ein kostenloses Überwachungssystem einzurichten, dass den Steuerzahler nichts kostet. Ich liebe meine Mitmenschen.
    • moedesty 24.09.2019 10:39
      Highlight Highlight Ja, aber es kostet den Staat wenn Sie meine Bilder sehen möchten ^^
    • Johnny Geil 24.09.2019 10:42
      Highlight Highlight Hast du dies bei, bei der Einführung der Smartphones, auch gesagt?
    • Ich_bin_ich 24.09.2019 10:53
      Highlight Highlight @Johnny Geil
      Whataboutism?
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